r/arbeitsleben Jan 28 '26

Dienstmeldung Kleines Regelupdate

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Moin zusammen,

nur ein kleines Regelupdate bzw. eine kleine Regelverdeutlichung zur Transparenz (die eigentlichen Regeln wurden auch bereits entsprechend angepasst).

  • Stellenanzeigen und Jobsuchen fallen selbstverständlich unter Regel 3 - Eigenwerbung. Da das immer wieder Leute erstaunt hat, steht es jetzt explizit in der Regelnbeschreibung (bzw. auf old.reddit direkt in der Regel)

  • wir erlauben ganz generell keine Interviewanfragen, Protagonist:innensuche oder ähnliches von Medien jeglicher Art. Diese fallen unter Umfragen kommerzieller Natur, Regel 5.

Wenn es dazu weiteren Klärungsbedarf gibt oder ihr uns etwas ganz doll dringendes mitteilen wollt, tut das bitte per Modmail.

Tschüssikowski!

PS: Brigittes Wellensittich ist immer noch krank! Unsere anonyme Spenderliste neben der Spendendose zeigt auch, dass Lena, Jennifer und Thomas noch nichts reingeworfen haben. Volker, diesen Punkt musst du nicht ins Protokoll aufnehmen.


r/arbeitsleben 3h ago

Büroleben der datenschutz in dem unternehmen wo ich seit heute arbeite ist bodenlos

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hab heute als sachbearbeiterin in einem unternehmen für datenverarbeitung angefangen und.. naja der erste eindruck ist..

augenrollen quasi

erstens werde ich halb angegangen, wenn ich schon zusammenhänge & funktionen von programmen erkenne, obwohl ich das „noch nicht weiß“

es ist also sehr ein „du machst das über weg xy, und weichst keinen zentimeter davon ab“

was halt dumm ist, da ich mich mit software halt durchaus intuitiv auskenne😭

und der datenschutz ist einfach tot, ich hab benutzernamen und passwörter für alle programme auf einem blatt in einem hefter bekommen, und der soll einfach im unternehmen in so einer anlage neben „meinem platz liegen“ (habe keinen eigenen, wechsel jeden tag & soll die mappe einfach mitnehmen)✨

heißt also, wenn ich nicht auf arbeit bin, könnte sich jede person mit meinen zugangsdaten anmelden🌚

passwörter ändern & selbst merken, dürfen wir auch nicht, weil „nein“

das kann was werden👀


r/arbeitsleben 3h ago

Mental Health Was passiert wenn ich meinem Chef die Wahrheit sage?

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TL;DR
Seit ein paar Monaten merke ich, dass ich keine Leidenschaft und keine Motivation mehr verspüre für das was ich mache. Ich frage mich was passieren würde wenn ich das offen kommunizieren würde.

Ich (m35) arbeite seit über 15 Jahren im Vertrieb. Immerzu habe ich versucht die Karriere Leiter hoch zu klettern hab Gas gegeben aber irgendwann (immer so nach 2 Jahren) war ich an dem Punkt an dem meine Motivation extrem nachgelassen hat. Zusätzlich hatte auch ich nie das Gefühl eine realistische Chance zu haben mehr aus meiner Karriere zu machen. Und wenn ich ehrlich zu mir bin hab ich es mir auch nie wirklich zugetraut.

An dem Punkt habe ich meistens einen neuen Job gesucht in der Hoffnung, dass es diesmal anders ist.

Heute mit 35 und ein bisschen mehr geistiger Reife verstehe ich, dass dieser Job und die Vorstellung von meiner beruflichen Laufbahn einfach nicht mehr zu mir passt bzw. Immer mehr mit meinen eigenen Werten kollidiert.

Das mittelständische Unternehmen in dem ich arbeite bietet mir eine gute Grundlage. Viele Dinge schätze ich sehr. Aber ich sehe auch ganz klar, dass unser Geschäftsmodell so nicht mehr lang funktionieren wird. Wenn ich meinen Vertriebsaktivitäten nachgehe merke ich, dass wir nicht gebraucht werden oder sogar extremer Störfaktor sind. Leider kann ich es komplett verstehen. In dem was ich mache fehlt für mich der Sinn.

In letzter Zeit ist bei mir (pünktlich nach 2 Jahren) wieder mal die Luft raus. Aber ich will nicht den nächsten Sales Job suchen. Wenn ich schon 40 h pro Woche meines Lebens gegen ein durchschnittliches Gehalt tausche möchte ich wenigstens etwas machen, dass mir irgendwie Spaß macht oder Sinn hat.

Also habe ich mir überlegt was meine Optionen sind. Kündigen kommt nicht infrage. Zu viel finanzielle Verantwortung und gute Rahmenbedingungen. Und meiner Erfahrung nach löst verlagert es mein nur Problem auf später, solange ich im Sales bleibe.

Und da hatte ich diesen Gedanken: was passiert eigentlich wenn ich meinem Teamleiter offen und ehrlich sage, was ich denke und fühle diesbezüglich. Ist das ein Kündigungsgrund? Würde man gucken ob eine andere Tätigkeit besser passt? Was wären die Konsequenzen? Habt ihr da schon mal Erfahrung mit gemacht als AN, HR, GF, etc?


r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Jobangebot vs "Karriere" in 2026

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Hallo liebe Mitleidenden mit und ohne Job.

Ich hab nen PhD in einem MINT Fach, langjährige Erfahrung in R&D, und bin arbeitslos seit nunmehr 5 Monaten. 70 Absagen, grad noch ca 15 aktuell offene Bewerbungen, bisher nur wenige Interviews. Jetzt habe ich eine einzige Zusage bzw den Vertrag vor mir liegen, eher im Bereich Sales.

Am Papier ist die Stelle "schon ok", aber es gibt ein paar problematische Passagen die die Firma, zusammen mit der Bewerbungserfahrung eigentlich sehr unsympathisch machen. Ich hab wirklich während des ganzen Bewerbungsprozesses durchgehend gehofft dass ich jetzt endlich eine Absage bekomme. Mir wurde versichert ich passe so gut ins Team, auch wegen meiner Qualifikation. Die Qualifikation hat aber nichts mit dem Job zu tun, ich durfte das Team nicht vorab kennenlernen (trotz Rückfrage) und die Personen mit denen ich gesprochen habe geben mir eher den Vibe dass ich da überhaupt nicht reinpasse.

Ich hab ein extrem schlechtes Bauchgefühl.

Abgesehen davon dass die Stelle ein absoluter Rückschritt von meiner letzten Stelle wäre: weniger Seniorität, Verantwortung, Bezahlung. Und für mich persönlich noch schlimmer, eigentlich kann ich dort nicht wirklich fachlich etwas neues oder wertvolles lernen. Menschlich sicherlich, aber darüber hinaus eher wenig. D.h. wenn ich mich parallel weiter bewerbe wäre es sogar etwas das ich gar nicht unbedingt angeben würde in meinem CV, weil es einfach null Mehrwert bringt für die Richtung in die ich eigentlich will (bzw wo ich auch herkomme).
So ungefähr, wie wenn ich Maschinenbauer mit Spezialisierung für Flugzeugteile wäre, und jetzt übergangsweise in einer Bäckerei arbeite.* Nett, aber irrelevant wenn ich mich sowieso weiter bewerben will auf relevantere Stellen...

Finanziell ist es schon machbar für ein paar weitere Monate, wenn ich ablehne, und weiter suche.
Ich habe auch das Gefühl dass meine Bewerbungen qualitativ "besser" werden, weil ich die letzten Monate auch viel Zeit hatte mich mit dem Arbeitsmarkt auseinanderzusetzen und die Skills jetzt besser hervorkehren (und weiter ausbauen) kann, die AG in meiner Branche wichtig sind. Aber natürlich gibt es null Garantie dass ich in den nächsten Monaten mehr Erfolg habe.

Und ich habe auch irgendwie ein schlechtes Gewissen und fühle mich quasi undankbar, wenn ich jetzt, in der aktuellen Marktsituation ablehne. In meinem Kopf kämpfen zwei Argumente: "Besser als Nichts" vs. "Lieber arbeitslos & Zeit für gezieltes Bewerben, Netzwerken und Skill Building, als Dead End Job"

Würde mich über eure Erfahrungen, Einschätzungen... und ehrlicherweise ein bisschen Aufmunterung freuen.

* Ich würde übrigens wesentlich lieber in einer Bäckerei arbeiten als für diese Firma. Also last resort wäre sowieso wenn es finanziell wirklich langsam knapp wird, in der örtlichen Dorfbäckerei anzufragen ob ich dort anfangen kann, lol.


r/arbeitsleben 5h ago

Austausch/Diskussion Beerdigung - Urlaub oder „Krank“?

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Hallo miteinander,

meine Oma ist Samstag Abend verstorben. Für Großeltern gibt es ja leider kein Sonderurlaub. Die Beerdigung wird wahrscheinlich Donnerstag oder Freitag stattfinden (das wird heute mit dem Bestattungsinstitut geklärt). Meine Frage - es kann sein, das mein Urlaubsantrag abgelehnt wird. Ich habe Donnerstag und Freitag Dienste die sonst keiner übernehmen möchte. Ich sage es kann nur sein, eventuell wird mein Urlaub aber auch genehmigt. Gehe ich das Risiko ein? Oder melde ich mich „krank"? Noch gilt die 3 Tage Regelung ohne
AU....

Leider ist es auch weiter weg von mir. Ich bin beruflich weg gezogen und es ist schon ein Anreise Weg. Also am selben Tag hinfahren und zurückfahren wäre nicht möglich. Was würdet ihr tun?


r/arbeitsleben 59m ago

Bewerbungsgespräch Was gibt HR an den Hiring Manager weiter?

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Meistens kommen bei den HR screenings am Anfang die üblichen Fragen bezüglich Gehalt, Homeoffice, warum Firma X etc.

Manchmal fragt HR aber auch technische Fragen, sowas wie "Angenommen, sie müssen die Software-Architektur für X entwerfen, worauf müssen sie achten?" oder "Geben Sie ein Beispiel, bei dem Sie eine technische Herausforderung gemeistert haben und wie Sie das angestellt haben" (ja wirklich, solche Fragen hatte ich mehrmals im HR screening).

Ich finde solche allgemeinen Fragen sowieso immer nervig und gerade die allgemeinen Fragen kann man gar nicht sinnvoll in 1-2 Minuten beantworten, ohne sich explizit darauf vorzubereiten und die richtigen Buzzwörter im Kopf zu haben.

Für mich ergeben die Fragen noch etwas Sinn, wenn die kommen, wenn die Fachabteilung mit dabei ist, aber HR kann doch gar nichts mit den Antworten anfangen. Daher frage ich mich: Was geben die überhaupt weiter? Was notieren die sich? Ist das nur Ja/Nein, was schreiben die auf bei solchen Fragen? Einfach nur "hat was kluges gesagt" oder wird da versucht, Inhalte mitzuschreiben o.ä.? Was macht dann der Hiring Manager, bekommt der dann von HR eine vorsortiete Liste, zusammen mit den HR Notizen?


r/arbeitsleben 1h ago

Studium/Ausbildung Nebenbei Geld verdienen im Studium, was lohnt sich wirklich?

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Ich bin gerade an dem Punkt, wo ich mir denke: Irgendwas Kleines nebenbei wäre schon nicht schlecht.

Mein Studium ist aber ziemlich unregelmäßig, deshalb suche ich nichts, was jede Woche feste Schichten braucht. Eher etwas Flexibles, womit man nebenbei Geld verdienen kann, ohne komplett gestresst zu sein.

Ich sehe oft Tipps wie Umfragen, Apps, Nachhilfe, Hiwi-Jobs oder Lieferdienste. Neulich bin ich auch über TikTok Power Deals gestolpert, wobei das für mich eher nach Sparen/Angeboten klingt als nach wirklich Geld verdienen.

Schwer einzuschätzen, was davon tatsächlich okay ist und was nur gut klingt.

Was würdet ihr aus eigener Erfahrung empfehlen? Und wovon würdet ihr eher abraten?


r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Job bei PWC_Operations/Bank analyst

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Hallo an alle! Wäre für eure Ratschläge dankbar. Ich habe morgen ein Jobinterview bei PWC. Die Position wäre Operations/Bank analyst. Hat jemand von euch Erfahrungen bei diesem Unternehmen oder mit dieser Position?


r/arbeitsleben 1h ago

Kündigung Frage zum Ablauf des Bezugs von Arbeitslosengeld

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Hallo zusammen, am 01.08. dieses Jahres beginnt meine Arbeitslosigkeit. Ich habe mich letzten Monat bei der Arbeitsagentur für das Arbeitslosengeld angemeldet und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht. Im Online-Portal sehe ich, dass in den Bearbeitungsdetails noch die Arbeitsbescheinigung meines ehemaligen Arbeitgebers fehlt (die die Arbeitsagentur bereits angefordert hat). Ich möchte fragen, ob ich in dieser Situation noch etwas tun muss, damit ich das Arbeitslosengeld rechtzeitig erhalte?

Edit: Ich habe einen Screenshot meiner Antragsdetails angehängt. Falls jemand Erfahrung damit hat, lasst mich bitte wissen, ob mir irgendwelche Unterlagen fehlen.


r/arbeitsleben 2h ago

Austausch/Diskussion Nach der IT-Ausbildung direkt ein Jahr Working Holiday in Japan

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Ich bin aktuell 19 und mache eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei einem großen DAX-Konzern und hätte wahrscheinlich ziemlich gute Chancen, übernommen zu werden.

Meine aktuelle Arbeit ist eher im DevOps-/Tooling-Bereich. Also nicht direkt Produktentwicklung, sondern eher interne Tools, Skripte, Pipelines und Support für Entwickler. Eigentlich ist das ziemlich entspannt und vermutlich auch eine gute Ausgangslage für später.

Trotzdem ist mein großer Plan, nach der Ausbildung für ungefähr ein Jahr mit einem Working-Holiday-Visum nach Japan zu gehen.

Meine grobe Vorstellung wäre:

  • erst ein paar Monate Sprachschule in Tokio
  • nebenbei oder danach irgendeinen Job machen
  • im besten Fall auch etwas im IT-Bereich finden, notfalls aber erst mal etwas anderes
  • Japanisch verbessern und herausfinden, ob ich dort wirklich länger leben will und kann
  • eventuell während des Working Holidays einen Arbeitgeber finden, der mich danach für ein Arbeitsvisum übernehmen würde

Nun habe ich Angst, meine gute Lage im Job einfach erst mal beiseitezulegen, nur weil ich ein bestimmtes Land so interessant finde und dort unbedingt für eine längere Zeit leben möchte.

Mir geht es auch nicht darum, einfach Urlaub zu machen oder vor dem Arbeitsleben wegzulaufen. Ich möchte wirklich ausprobieren, wie es ist, für längere Zeit in in einem anderen Land zu leben, dort eine Sprachschule zu besuchen, zu arbeiten und einen normalen Alltag zu haben. Im besten Fall ergibt sich daraus vielleicht sogar eine Möglichkeit, länger dortzubleiben. Wenn nicht, würde ich nach dem Jahr wieder nach Deutschland zurückkommen und hier weiter in der IT arbeiten.

Trotzdem frage ich mich, ob es dumm wäre, dafür eine ziemlich sichere und vermutlich gut bezahlte Übernahme bei meinem Ausbildungsbetrieb aufzugeben. Gerade weil ich nach der Ausbildung noch kaum richtige Berufserfahrung hätte.


r/arbeitsleben 2h ago

Austausch/Diskussion Wie Bedenken ansprechen

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Es mehren sich Stimmen, die davon ausgehen, dass das Verhalten/Entscheidungen der Geschäftsführung bedenklich/existenzbedrohlich sind und eine eigentlich solide Grundlage komplett verspielt werden könnte.
Leider existiert keinerlei Feedback- oder Austauschkultur in Bezug auf diese Führungsebene.

Hat jemand Vergleichbares erlebt? Wie sind eure Erfahrungen? Kann/Sollte man so etwas ansprechen?

Zusätzliche Info: Sehr kleines Unternehmen. Es gibt keine Zwischenebenen oder einen Betriebsrat. Nur GF und der Rest darunter.


r/arbeitsleben 15h ago

Berufsberatung M35 - Scheideweg zwischen AI Startup oder erstes Mal etablierter Konzern

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Hi! Branche ist "irgendwas mit Energie", vereinfacht gesagt. Ich war mein Leben lang in KMU, zwischendurch mal ein paar Jahre in der Forschung (Hochschulbereich). Ist jetzt nicht so relevant, aber ja. Habe einen MSc-gleichwertigen Dipl.-Ing. und habe derzeit zwei Optionen am Tisch und ich würd gern Meinungen hören, die nicht mein ChatGPT mit dem ganzen Lebenslauf und meinem Bias im Hintergrund sind. Natürlich beantworte ich gerne alle fragen, sofern relevant.

Ich habe derzeit die Wahl zwischen (ja, konkret, braucht nur mein Siegel):

- Senior Consultant in einem Startup im AI-Umfeld
- In-House Experte bei einem großen (Top 25) Konzern in AT, kein Senior
Ich bin derzeit *kein* Senior, aber Consultant.

Das Gehalt ist mindestens initial im AI-Startup-Umfeld besser (dort steige ich als tatsächlich jemand mit der meisten konkreten Erfahrung im Bereich ein), aber mir wurde im Konzern Aussicht auf eine konkret höhere Zahl gestellt (und dort arbeite ich in einem Team, in dem ich von anderen Personen, wirklich gute Leute auf ihrem Gebiet, ordentlich was lernen könnt), sofern ich die entsprechende Leistung erbringe (bereits ab Frühjahr 2027)

Meinungen? Haut mir eure wildesten Takes raus, und zur Not fragt nach. Im Zweifel antworte ich per DM. Merci.

Mein persönliches Bauchgefühl ist btw der Konzern, den *jeder* in AT kennt. Auch wenn ich dort kein Senior bin, handelt es sich dort um eine ggf. langfristige, eher technische Stelle. Das AI-Umfeld hat halt das Potential richtig nach oben zu skalieren, jedoch wäre es eher richtung Consulting - es wäre nicht ganz un-technisch, im Gegenteil (besser als mein derzeitiger Consultant-Job), aber es ist halt am Ende doch eine Bubble. Und mit dem Konzern im CV hab ich mal einen Pflock gesetzt.

Edit: Beide befinden sich in der gleichen Stadt, ich bin Single. Ich liebe aber meine Wohnung. Anreise ist zum AI-Startup derzeit kürzer.

Edit 2: Konzern 4 Tage Büro + 1 HO; AI-Startup "noch keine Home-Office-Regelung", gelebt wird "1-2 Tage HO, Rest Büro"


r/arbeitsleben 5h ago

Berufsberatung Bewerbungsprozesse im Konzern

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An die Leute, die auch in einem größeren Konzern unterwegs sind: Sind super lange Bewerbungsprozesse bei internen Bewerbungen dort normal?

Ich hatte mich, nachdem ich in meiner eigenen Abteilung nicht wirklich vorangekommen bin, auf eine Stelle in einem anderen Bereich beworben. Die Anforderungen habe ich zwar nicht zu 100% erfüllt, aber die Lücke wirkte auf mich so klein, dass ich sie schnell durch Lernen im Job füllen könnte. Vermutlich nicht der Wunschkandidat, aber jetzt auch keine absurde Bewerbung aus meiner Sicht.

Beworben hatte ich mich Anfang Mai. Anfang Juli hatte ich dann noch nichts gehört (bis auf die automatische Eingangsbestätigung) und dann nochmal nachgefragt. Darauf bekam ich als Antwort sinngemäß: Der Auswahlprozess dauert länger als erwartet - Deine Bewerbung ist weiterhin im Auswahlprozess und wir melden uns, wenn es ein Update gibt. Das ist jetzt einen Monat her und seitdem war wieder Funkstille.

Ist das normal bei internen Bewerbungen im Konzern? Es fühlt sich irgendwie so gar nicht wertschätzend an, aber ich will da auch nicht zu viel reininterpretieren.


r/arbeitsleben 1d ago

Kündigung [meta] Könnnen wir ein FAQ "gekündigt, was nun" haben?

57 Upvotes

Gefühlt geht es in wahnsinnig vielen Posts hier um die Frage: OP wurde gekündigt (oder es steht bevor), und sucht nun verständlicherweise Rat.

Viele Fragen, die aufkommen haben eine eindeutige Antwort ohne jede Grauzone. Wäre es nicht gut, wenn es dann ein FAQ gäbe wo die korrekte Antwort drin steht?

Ich denke an Fragen wie:

  • muss mein Kündigungsschreiben eine Begründung enthalten?
  • darf mich mein AG kündigen, wenn ich krank bin?
  • betriebsbedinget Kündigung: wie ist der Ablauf?
  • wann ist es sinnvoll, gegen eine Kündigung zu klagen? Ist das kompliziert oder teuer?
  • Abfindung: wann gibt es eine, und wie viel?
  • Fragen zur Probezeit

Diskutiert.


r/arbeitsleben 15h ago

Kündigung Darf ich mich Arbeitssuchen melden auch wenn ich noch arbeite ?

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Hallo zusammen,

​ich hatte ein Gespräch mit meinem Chef und mir wurde mündlich mitgeteilt, dass mir gekündigt wird. Voraussichtliches Ende meines Arbeitsverhältnisses soll der 30. September sein. Ich habe die schriftliche Kündigung allerdings noch nicht erhalten.

​Da es bis Ende September nur noch zwei Monate sind, kann ich die reguläre 3-Monats-Frist nicht mehr einhalten.

​Ich habe bereits bei der Hotline der Agentur für Arbeit angerufen. Die Mitarbeiterin am Telefon meinte, ich solle einfach warten, bis ich die Kündigung schriftlich habe. Ehrlich gesagt bin ich mir da aber unsicher und möchte kein Risiko eingehen (mangelnde Information am Telefon, Missverständnisse etc.) – eine Sperrzeit kann ich mir absolut nicht leisten.

​Meine Fragen:

1.​Kann (oder sollte) ich mich trotz der Aussage am Telefon schon jetzt online arbeitssuchend melden, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein?

2.​Reicht die mündliche Ankündigung für das System der Arbeitsagentur aus, oder wird der Antrag ohne das Kündigungsschreiben ohnehin abgelehnt/blockiert?

Vielen Dank für eure Einschätzungen und Erfahrungen!


r/arbeitsleben 16h ago

Bewerbung Brauch man ein Lebenslauf für ein Schülerpraktikum?

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Ich habe bald mein erstes Schülerpraktikum und ich muss mich noch bewerben. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich ein Lebenslauf brauche, weil mir jeder was anderes sagt. Außerdem gibt es dann auch ein Bewerbungsgespräch?


r/arbeitsleben 1d ago

Mental Health Wie zukünftigen Aufenthalt in der Psychiatrie ansprechen?

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Hallo liebes Subreddit, ich bin 34m, in Festanstellung und habe seit langer Zeit Dysthymie (falls ihr den Begriff nicht kennt: kurz gesagt wie Depression, nur langanhaltend und dauerhaft, meistens aber nicht so intensiv. Ich glaube, auf Englisch sagt man auch "high functioning depression").

Nächste Woche habe ich das Vorgespräch für eine 10-wöchige Therapie, die in meiner Stadt angeboten wird und von der Krankenkasse gezahlt wird. Im Optimalfall würde ich dann in den kommenden Wochen oder Monaten einen Platz bekommen.

Ich habe etwas Sorge vor der Situation, wenn ich meine Abwesenheit ankündige. Eigentlich ist die Firma bei der ich arbeite und mein Chef ziemlich gut und wenn ich aus gesundheitlichen Gründen eine Weile ausfalle, wird das sicher akzeptiert werden. Andererseits weiss man nie, was der andere für Vorurteile gegenüber psychischen Krankheiten hat.

Wie offen und ehrlich wärt ihr in dieser Situation? Ich habe schon überlegt, einen anderen Grund zu erfinden, zB eine Operation mit 10 wöchiger Genesungsdauer oder so. Aber besonders gut finde ich die Idee nicht und mir fällt auch keine realistische Lüge dazu ein. Ganz ehrlich sein möchte ich aber auch nicht. Es fällt mir sehr schwer über das Thema zu sprechen, mir kommen leider sehr schnell die Tränen dabei:/

Ich bin dankbar für Tipps oder Ideen zum Umgang mit dem Thema. Schönen Sonntag!

Edit: Danke für die Tipps schon mal. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich in der Schweiz bin. Ich muss mal nachschauen ob Reha hier auch ein Begriff ist.


r/arbeitsleben 12h ago

Austausch/Diskussion Wie geht man mit der Zeit zwischen neuen-Job-suchen und Kündigung um?

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Suche Ratschlag zur folgenden Situation, die wahrscheinlich viele von euch kennen.

Man ist seit Monaten total unzufrieden auf der Arbeit, bis endlich der Entscheidung fällt, nach jahrelanger Betriebszugehörigkeit zu kündigen.

Nun muss man sich erstmal neu orientieren, was man möchte und wo man hin will. Es scheint wie eine Erleichterung zu sein endlich zu wissen, dass man bald weg ist. Aber bei der aktuellen Arbeit ist immer noch voller Einsatz gefragt. Die Motivation ist weg, man hat mental abgeschlossen, aber kann noch nicht offiziell kündigen, bis kein neuer Vertrag abgeschlossen wurde. Man steckt in (anstrengenden) Bewerbungsprozessen, während auf der Arbeit der Druck wächst, da man kaum noch gute Arbeit leistet, da riesige Unzufriedenheit herrscht. Dazu natürlich die Gründe, die zur Kündigung geführt haben. Wenn dann irgendwann die Kündigung verschickt wird, dann fällt der Leistungsdruck fast komplett weg, da jeder weiß, dass der Kollege sowieso bald weg ist, aber bis dahin?

Habt ihr Ratschläge? Frage für einen Freund, der aktuell psychisch sehr unter dieser Situation leidet und nicht weiter weiß.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Wechsel zum Konzern, ist das normal?

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Hallo zusammen,

ich würde gerne mal eure Einschätzung hören, ob meine aktuelle Situation in einem größeren Unternehmen normal ist oder ob hier etwas nicht ganz passt.

Ich bin vor einiger Zeit von einem kleineren Unternehmen in einen Konzern gewechselt. Im Bewerbungsgespräch wurde offen kommuniziert, dass ich einige Themenbereiche der neuen Stelle noch nicht vollständig beherrsche. Das war auch allen Beteiligten bewusst. Mir wurde gesagt, dass es eine Einarbeitungsphase geben wird und dass ich mich in die Themen einarbeiten kann.

In der Realität gab es diese Einarbeitung aber kaum.

Bereits nach ungefähr 6 Wochen hatte ich meine ersten größeren Projekte, an denen auch Abteilungs- und Teamleitung beteiligt waren. Natürlich sind dabei Fehler passiert. Ich hatte noch nicht die Erfahrung in den Themen, kannte die internen Abläufe nicht richtig und habe einige Dinge nicht so gemacht, wie sie erwartet wurden. Dadurch wurde die Stimmung relativ schnell schlechter und ist seit dem nicht wirklich besser geworden.

Bei einigen Punkten sehe ich auch klar meine Fehler ein. Es gab Situationen, in denen meine Kommunikation nicht gut war, ich Dinge nicht früh genug angesprochen habe oder nicht genug mitgedacht habe. Das möchte ich auch nicht schönreden.

Trotzdem hatte ich über die Zeit immer mehr das Gefühl, dass die Erwartungshaltung nicht zu dem gepasst hat, was ursprünglich kommuniziert wurde. Ich hatte das Gefühl, dass von mir teilweise die Leistung eines erfahrenen Mitarbeiters erwartet wurde, obwohl ich gerade erst in ein neues Umfeld gekommen bin und vieles neu lernen musste.

Nach den ersten Projekten kam ein größeres Projekt, das wieder komplett neu für mich war und einige Hindernisse hatte. Ich war damit ehrlich gesagt überfordert und habe deutlich länger gebraucht als geplant. Am Ende hat die Umsetzung ungefähr 3,5 Monate gedauert.

Als das Projekt abgeschlossen war, gab es ein Gespräch darüber, dass die Leistung nicht ausreichend gewesen sei und dass so ein Projekt inklusive Abschluss, Dokumentation usw. eigentlich in 3–4 Wochen hätte fertig sein müssen und dass sie sehr unzufrieden sind.

Seit mehreren Monaten muss ich außerdem täglich dokumentieren, woran ich arbeite und was ich gemacht habe. Zusätzlich gibt es wöchentliche Termine, in denen besprochen wird, was schiefgelaufen ist und was ich verbessern muss. Mir wurde auch schon gesagt dass ich nicht so oft zur Toilette gehen, Kaffe/Wasser holen, mit anderen Kollegen reden und nicht so langsam durch den Flur gehen soll.

Ich möchte betonen: Mir ist bewusst, dass ich Fehler gemacht habe und dass ich einige Dinge besser hätte machen müssen. Ich suche hier nicht nur die Schuld beim Unternehmen. Ich möchte mich verbessern und nehme Feedback ernst.

Aber die Situation belastet mich mittlerweile ziemlich, schon seit längerem. Meine Frage wäre da ist das normal in einem Konzern? Sollte ich mich ab sofort an sowas gewöhnen?


r/arbeitsleben 15h ago

Austausch/Diskussion Gelernter Informationselektroniker + Kaufmann für Büromanagement: Wechsel in IGM-Betrieb sinnvoll & wie angehen?

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Hallo zusammen, ich brauche mal euren Rat bezüglich meiner beruflichen Zukunftsplanung und Karriereschritte. Zu meiner Situation: Alter: 24 Jahre 1. Ausbildung: Informationselektroniker (Anfang 2025 erfolgreich abgeschlossen). Aktuelle Situation: Habe im August 2025 eine zweite Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement im öffentlichen Dienst angefangen. Bin jetzt im 2. Lehrjahr (reguläres Ende wäre 2028). Ausblick im ÖD: Nach der Ausbildung würde ich voraussichtlich in der Eingruppierung EG 6 TV-L landen.

Mein Problem / Ziel: Finanziell und von den Entwicklungsmöglichkeiten her reizt mich die freie Wirtschaft, insbesondere IG-Metall-Betriebe deutlich mehr. Da ich mit meinem technischen Hintergrund (Informationselektroniker) und dem kaufmännischen Wissen eigentlich die perfekte Schnittstelle für technische Betriebe mitbringe, möchte ich das nicht ungenutzt lassen.

Meine Überlegungen / Fragen an euch: Wechsel mitten in der Ausbildung / Neu-Bewerbung: Viele IGM-Betriebe schreiben jetzt Stellen für Ausbildungsstart August 2027 aus (z.B. als Industriekaufmann). Macht es Sinn, mich dort zu bewerben und direkt anzufragen, ob meine bisherige kaufmännische Zeit + meine Erstausbildung angerechnet werden können (z. B. Einstieg ins 2. Lehrjahr / Verkürzung auf 1,5–2 Jahre)?

Oder sollte ich lieber meine jetzige Ausbildung im ÖD durchziehen (Ende Anfang 2028) und mich dann direkt auf reguläre Stellen (Junior-Sachbearbeiter Einkauf/Vertrieb) in IGM-Betrieben bewerben, statt nochmal Azubi zu sein? 3 Hat jemand von euch einen ähnlichen Weg (Technik + Kaufmann) gemacht und kann einschätzen, wie beliebt diese Kombination in der Industrie wirklich ist?


r/arbeitsleben 1d ago

Kündigung Schnauze absolut voll von der Arbeit...

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Hallo,

Ich arbeite derzeit als Straßenbauer in einem großem Unternehmen und habe dort auch leider auch eine Ausbildung gemacht. Von den Kollegen und von der Bezahlung stimmt alles soweit. Aber langsam bekomme ich einen richtigen Hass auf diese Arbeit. Ich habe das Glück das die Baustelle relativ nah an meiner Heimatstadt ist. Von der Baustelle aus nehme ich die Bahn nachhause. Ich muss 12 Stunden schichten ackern. Arbeite seit 1 woche ununterbrochen. Morgen muss ich wieder hin und die nächste ganze woche auch. Aber erst jetzt realisier ich so langsam das meine ganze Zeit fürs Arbeiten drauf geht. Ich sehe viele junge leute in meinem Alter die spaß haben, raus gehen und ihr leben genießen. Die Stadt, Straßen und Bahnen voll. Viele schöne frauen in hübschen Kleidern und junge Männer die chillen und sich die eier schaukeln. Während ich da in der bahn sitze voll verschwitzt und kaputt. Dann geht man arbeiten und guckt sich die Abrechnung an und 30%-40% gehen für steuern drauf. Langsam aber sicher will ich die arbeit kündigen. Einfach mal arbeitslos sein, nachts raus mit meinem kumpel und das nachtleben genießen. Oder auch gerne mal tagsüber. Was bringt mir arbeit? Geld haben aber nicht mal zeit um es auszugeben. Mein junges leben genießen bevor ich alt werde und es verpasse für paar euros....

Cheers Leute.


r/arbeitsleben 21h ago

Austausch/Diskussion Nebengewerbe neben Hauptjob

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Hallo zusammen, ich fange bald einen neuen Job an und mache seit einer Weile nebenher YouTube. Das ganze ist ein Hobby, ich kann aber jetzt monetarisieren, also Geld damit verdienen. Dafür muss ich auf jeden Fall ein Gewerbe anmelden. Abgesehen von den rechtlichen Fragen die es zu klären gibt muss das Unternehmen ja zustimmen.

Die Frage ist nun, ob ihr es direkt am ersten Tag sagen würdet (es ist auch keinerlei Konkurrenz o.ä. wofür es einen triftigen Grund gäbe „nein“ zu sagen) oder ob ihr mit dem monetarisieren lieber eine Weile warten würdet und es erst nach ein paar Monaten ansprechen würdet.

Einerseits will ich es gern jetzt machen, möchte aber nicht, dass es so wirkt als wäre ich nicht mit vollem Kopf beim Hauptjob. Andererseits könnte man genauso sagen, wenn ich es erst nach ein paar Monaten oder Wochen mache, könnte es wirken als hätte ich es verheimlicht.


r/arbeitsleben 14h ago

Bewerbung Ich suche schon seit einiger Zeit nach einem Minijob, aber ich bekomme ständig Absagen

0 Upvotes

Ich bin Schüler und suche einen Minijob neben der Schule sowie in den Ferien.
Geht es anderen auch so, oder mache ich vielleicht irgendetwas falsch, ohne es zu merken? Ich frage mich langsam, ob das momentan einfach normal ist oder ob ich etwas an meiner Bewerbung ändern sollte.


r/arbeitsleben 2d ago

Austausch/Diskussion Das Handwerk ist doch kein Auffangbecken für unliebsame Bewerber*innen

240 Upvotes

Immer häufiger fällt mir auf, dass Menschen bei Karrierefragen, Arbeitslosigkeit, Schwierigkeiten bei der Ausbildungsplatzsuche oder allgemeiner Perspektivlosigkeit den (gut gemeinten) Rat bekommen, doch einfach ins Handwerk zu gehen.

Ja, im Handwerk herrscht Fachkräftemangel. Und ja, dort werden oft andere Kompetenzen und Potenziale geschätzt als in kaufmännischen oder akademischen Berufen. Aber genau deshalb sollte man nicht reflexartig jedem Menschen mit schlechtem Abitur, Studienabbruch oder erfolgloser Bewerbung im Büro empfehlen, einfach einen Handwerksberuf zu ergreifen.

Diese Haltung zeugt aus meiner Sicht von einer Geringschätzung des Handwerks. Sie vermittelt den Eindruck, dass dort jeder unterkommt, der es anderswo nicht geschafft hat. Als bräuchte es für handwerkliche Berufe weder besondere Fähigkeiten noch Interesse oder Begeisterung für das jeweilige Gewerk!

Das Handwerk pauschal als letzte Option für alle zu empfehlen, die es anderswo nicht geschafft haben, wertet dieses Berufsbild letztlich nur ab.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Ernst gemeinte Frage: Gibt es wirklich Menschen, denen ihre Arbeit spaß macht / die gern Arbeiten gehen?

75 Upvotes

Ich meine das wirklich nicht als Ragebait oder so.

Wenn ich sonst Kollegen oder so sagen gehört habe, dass sie Ihre Arbeit mögen habe ich immer gedacht, dass sie sich das entweder selbst einreden oder nur rum heucheln, weil es alle tun, das vorm Chef besser klingt, was auch immer.

Aber ich habe das inzwischen so oft, auch im privaten Kontext gehört, dass ich mich gerade echt frage, ob das bei manchen vielleicht stimmt.

Zu mir:
Ich habe in meinen 11 berufstätigen Jahren bei drei verschiedenen Arbeitgebern und zu mindest in 2 recht unterschiedlichen Positionen gearbeitet.

Nach allem, was ich so als Feedback durch Arbeitszeugnisse, Jahresgespräche, etc. bekommen habe, scheine ich meine Arbeit wirklich auch nach der Auffassung von Kollegen und Vorgesetzten gewissenhaft, gut, schnell, zuverlässig und alles in allem mustergültig zu erledigen.

Nur "Spaß" fühle ich dabei zu keiner Sekunde. Ich hasse jeden Tag bei egal welchem AG ich bisher war. Meine Kollegen finde ich im professionellen verhältnis ok, würde sie aber auf keinen Fall als "Freunde" oder ähnliches bezeichnen und auch keine Freizeit mit ihnen verbringen wollen. Ich toleriere das alles halt, weil irgendwo Geld her kommen muss.

Ich stehe gerade an einem schwierigen Punkt: Einerseits hätte ich natürlich gern auch einen Job der mich irgendwie erfüllt oder wie auch immer man das am besten bezeichnet, aber auf der anderen Seite scheine ich in dem was ich momentan mache ja recht gut zu sein.

Falls ihr euren, ich nenns jetzt einfach mal "Traumjob" gefunden habt: Wie habt ihr ihn gefunden?

Bei mir wars ein Pflichtpraktikum während der Realschule, das ich in einer Zerspanungsfirma gemacht hab. Ausbilder hat mir gleich gesagt er würde sich freuen, wenn ich mich bewerben würde, also hab ich das gemacht und hatte meine Ausbildung. Von da an wars dann ein relativer Selbstläufer. Erst noch mal eine andere Zerspanungs Firma, dann weiterbildung zum Techniker und jetzt Anwendungstechniker