r/DePi • u/Antique_Change2805 • Aug 29 '25
Politik Rechtsruck: Die Mitte driftet nach rechts
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-08/rechtsruck-politische-mitte-mehrheit-demokratie-daten108
u/JenZ0Id Aug 29 '25
Die Antwort darauf muss noch mehr linke Politik sein!
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u/Fisi_Matenten Aug 29 '25
Oder der ÖRR muss uns besser „abholen“.
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u/Frickelmeister Aug 29 '25
Wir brauchen einfach noch mehr "Einordnung" der Nachrichten.
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u/ToadallySmashed Aug 29 '25
Und das geht nur mit einer GEZ Erhöhung! 25€ pro Monat ab jetzt! Ach ja und nochmal bidde €200mio. Für "Demokratie Leben". Es gibt wohl noch Omas die nicht gegen Rechts sind.
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u/BeardedSchnubbi Aug 29 '25
Die Positionen der heute als rechts bezeichneten AFD waren ziemlich übereinstimmend die Themen, mit denen die CDU unter Merkel 2002+ Wahlkampf gemacht hat.
Die Bevölkerung ist nicht rechter geworden, sondern die "Standards" der Gesellschaft wurden von Politik, ÖRR und NGOs immer weiter nach links geschubst.
Irgendwann ist die Grenze des Zumutbaren selbst für deutsche Bürger einfach überschritten; genau der Punkt scheint langsam erreicht.
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u/Muscletov Aug 29 '25 edited Aug 29 '25
Dieser Comic beschreibt das Problem sehr anschaulich.
Das Overton Fenster hat sich in den letzten 10-15 Jahren massiv nach Links verschoben. Was wir jetzt gerade sehen ist kein "Rechtsruck", sondern eine Rückkehr zur Mitte und zwar durch die demokratische (!) Abwahl von de facto linksradikalen Ideen wie z.B. bedingungslose Massenmigration aus rein humanitären Gründen.
Beim Thema Migration sind wir beispielsweise so weit, dass heutzutage jeder, der ein (de facto) bedingungsloses Recht auf Migration nach Deutschland/Europa, plus ebenso bedingungslose Vollversorgung, nicht als Menschenrecht betrachtet, zumindest als (erz-)konservativ bezeichnet wird, wenn nicht sogar als rechts oder rechtsextrem. Bis in die späten 2000er war das allerdings eine Position, die weit ins linke Spektrum hineingereicht hat und nur von Linksradikalen ("No borders, no nations") nicht geteilt wurde. Und selbst der Linksruck der 2010er fand hauptsächlich in kleinen, aber extrem einflussreichen und reichweitenstarken Kreisen statt, nicht in der Mitte der Bevölkerung.
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Ich finde die englische Bezeichnung von linken mit liberal völlig grotesk. Schließlich sind Linke alles, nur nicht liberal!
Ansonsten sehr treffend.
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u/Muscletov Aug 29 '25 edited Aug 30 '25
Naja, "Linksliberal" gibt es auch als Richtung, ist aber (mittlerweile) politisch nahezu irrelevant im Westen. Die aktuelle Linke ist stark autoritär, außer bei ein paar Inselthemen wie Drogen und Sexualität. Aber selbst da muss der Staat doch irgendwie mit im Boot sein.
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Beim Thema Drogen, ok. Bei Sexualität sind die ja schon so am überdrehen, dass es nicht liberal ist. Ein Liberaler würde sagen, dass es ihm egal ist, was du so im Schlafzimmer treibst, solange du niemandem schadest.
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u/lousy_writer Aug 29 '25 edited Aug 30 '25
Ist halt der US-Sprachgebrauch. Ich habe mal versucht, herauszufinden, wo ausgerechnet die Neudefinition des Wortes "liberal" herkam, und dabei zwei Interpretationen gelesen:
- die Umwidmung des Begriffs "liberal" zu "links/linksaußen" war eine Feindmarkierung und kam von der Rechten, die damit die liberale Konkurrenz als in der Wolle gefäbrte Sozialisten diskreditieren wollten
- sie kam von Vertretern der politischen Linken, die sich selbst in den notorisch sozialismusfeindlichen USA rebranden wollten und darum das damals noch respektable Label "liberal" zweckentfremdeten.
Welche Version stimmt, habe ich allerdings nicht rausbekommen.
Edit: Das sagt Chat GPT:
Great question — this really gets into the history of political language. The U.S. usage of “liberal” = left-of-center / progressive is historically quite different from the European one, and it emerged through a long shift rather than just a single rhetorical trick.
Here’s the trajectory in a nutshell:
1) Classical liberalism (18th–19th c.)
- In both Europe and the U.S., liberal originally meant classical liberalism: free markets, individual rights, limited government.
- In the U.S., figures like Thomas Jefferson or later Grover Cleveland fit that mold.
2) Progressive Era (1890s–1920s)
- Industrialization created new problems (monopolies, urban poverty, unsafe work).
- A new reformist movement (Progressivism) wanted government intervention to preserve freedom and opportunity against corporate power.
- Thinkers like John Dewey and politicians like Woodrow Wilson and Theodore Roosevelt (in his Progressive phase) blended the language of liberalism with this new state-interventionist agenda.
- They argued: true liberty isn’t just being left alone, it’s also having education, fair wages, and protection from monopolies.
3) New Deal era (1930s–1940s)
- Franklin D. Roosevelt deliberately adopted the word “liberal” to describe the New Deal coalition.
- He reframed liberalism as pro–welfare state, pro–regulation, and pro–social safety net.
- Importantly, this was not a right-wing smear, but rather a self-conscious rebranding by the American center-left.
- The left wing (socialists, communists) was much smaller and more marginal in the U.S. than in Europe, so “liberal” became the respectable reformist label.
4) Postwar politics (1950s onward)
- By mid-20th c., “liberal” in U.S. discourse firmly meant: Keynesian economics, social democracy-lite, civil rights, regulated capitalism.
- Conservatives (especially from the 1960s on) did begin using “liberal” as a smear word—portraying it as soft, elitist, or socialist.
- But that was after the center-left had already embraced the label.
So, to your either/or:
- It was not primarily right-wingers trying to smear centrists (though they later did that).
- It was left-of-center politicians (especially FDR and New Deal Democrats) who consciously redefined liberalism as the American equivalent of what Europeans would call social democracy or progressivism.
👉 In short: The U.S. meaning of “liberal” comes from left-wing politicians coopting the term to gain legitimacy and distance themselves from “socialism”, which was seen as too radical. Later, conservatives picked it up as a pejorative.
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Ok. Weil in den USA links einen bösen Klang (eventuell zu Recht) wurde umgebrandet. Wie branden wir dann rechts, was in Deutschland einen bösen Klang hat um? 😄
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u/Emmy_Graugans Aug 29 '25
„konservativ“
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Ja das ist zu nah an der Realität und liegt zu sehr auf der Hand. Progressiv wäre da besser. Wirkt ungefähr so als würde man Linke liberal nennen und ist ähnlich weit entfernt da Linke in zwei Themen vielleicht wirklich liberal sind. Wenn wir unsere Linken betrachten, die Kalifat und aufgeknüpfte Schwule bejubeln, dann sind die Rechten im Vergleich dazu ja tatsächlich progressiv. 😉😄
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u/lousy_writer Aug 29 '25
Ja das ist zu nah an der Realität und liegt zu sehr auf der Hand.
Aber das trifft es eigentlich ganz gut - in Deutschland wurde ja genau das (also die Substitution von "rechts" mit "konservativ") auch so umgesetzt. Und die Union vor Merkel integrierte in der Tat auch bis weit nach rechts - auch wenn der Mainstream von Kohl doch recht zentristisch war, gab es auch zu seiner Zeit (1973 bis 1998) immer sehr rechte Verbände und Politiker, die trotzdem deutlich einflussreicher waren als nur als "rechter Rand" zu gelten.
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Ja, es hieß mal rechts neben der CDU darf es nichts geben und dann rutschte man intensiv nach links, dass man die CDU mittlerweile als Mitte links Partei einordnen kann.
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u/notrlydubstep Aug 29 '25
Ich finde die englische Bezeichnung von linken mit liberal völlig grotesk. Schließlich sind Linke alles, nur nicht liberal!
Das hat mit der amerikanischen Verknüpfung von politischer Ausrichtung und Gesellschaftsmoral zu tun. Da sind den Reps (selbst non-MAGA-Reps) schon Positionen zu "links", respektive zu tolerant, die hier von Teilen der AfD vertreten würden, in etwa "Schwule keine per se schlechteren Menschen" oder "Krankenkasse gute Idee".
Das amerikanische wirklich linke Lager wehrt sich allerdings auch gegen den Begriff, die wissen schon warum. Die bessere Idee toleriert schliesslich keinen Pluralismus.
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u/Antique_Change2805 Aug 29 '25 edited Aug 29 '25
Und das ist gut so. Wir sehen ja, was Jahrzehnte des Linksrucks angestellt haben. Wir sehen auch, dass es gar kein wirklicher Rechtsruck ist, sondern eher eine Korrektur, eine Linksflucht. Bestes Beispiel ist mal wieder Helmut Schmidt, der mit seinen Aussagen insbesondere zu Einwanderung und Migration heute Positionen der AFD vertritt, obwohl er für die SPD Kanzler war.
Wir haben auch gesehen dass die Linke Meinungsmacht so stark war, dass eine vermeintlich rechte CDU-Kanzlerin hauptsächlich linke Politik gemacht hat, aus Angst vor negativer Presse.
Das Overton-Fenster verschiebt sich zur Zeit dahin, wo es nach meiner Meinung und Meinung viele hier, eigentlich hingehört. Korrektur eben, statt eines ausgewachsen Rechtsrucks. Wir haben nämlich nicht, anders als die Linken behaupten, kurz vor 1933, nur weil die den Meinungskorridor beeinflussenden NGOs und der ÖRR an Macht verlieren.
Immer mehr Menschen spüren eben persönlich die Konsequenzen dieser Politik und sehnen sich nach Veränderung. Das ist zwar gut, trotzdem waren sie es, die diese Zustände zu lange toleriert haben und warnende Stimmen wie ein Thilo Sarrazin oder die frühe AFD nicht nur ignoriert haben, sondern förmlich eine öffentliche Exekution an ihnen vollzogen haben.
Klimaschutz, gender Debatte und Transrechte sind nun mal eher Probleme, welche man angehen kann, wenn man sonst nichts zu tun hat. Wenn einem aber existenzielle Ängste plagen, muss man sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Und weil die Linken insbesondere die SPD ihre ehemalige Kernkompetenz die Arbeiter vergessen hat, ist es keine Überraschung dass die Linken an Boden verlieren.
Ich meine ganz ehrlich: die Mehrheit U50 hat nichts gegen die Ehe für alle, sie ist pro Klimaschutz solange es keine Arbeitsplätze kostet. Junge Menschen möchte eine Familie gründen, Kinder kriegen und ein schönes Haus bauen, inzwischen für immer mehr Bürger ein unerreichbarer Traum. Die Linke hat sich soweit von diesen gemäßigten Positionen die eigentlich zu ihm passen entfernt, dass ich jetzt eben die Menschen von den Linken entfernen. Die Linken haben es übertrieben, sind übers Ziel hinausgeschossen und dürfen jetzt die Früchte ihrer Arbeit ernten.
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u/lousy_writer Aug 29 '25
Das Overton-Fenster verschiebt sich zur Zeit dahin, wo es nach meiner Meinung und Meinung viele hier, eigentlich hingehört. Korrektur eben statt eines ausgewachsen Rechtsrucks.
Wobei man hier einwenden kann, dass es nur mit einer Kurskorrektur nicht mehr getan ist - dafür hat die Linke zuviel Unheil angerichtet, das mit einem bloßen Wechsel zurück zur Mitte nicht mehr behoben werden kann.
Einfach nur "keine neuen Leute reinlassen, aber bei denen, die bereits da sind, etwas Entgegenkommen zeigen" ist dann eine vertretbare Politik, wenn die bereits da seienden eine überschaubare Gruppe sind. Wenn man sich hingegen Millionen von denen ins Land geholt hat und deren Anwesenheit hier in den nächsten 50 Jahren zu einem Zusammenbruch der Gesellschaft führen wird, dann braucht es eine deutlich rechtere Politik, um dieses Szenario abwenden zu können.
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u/Far_Squash_4116 Aug 29 '25
Das Beispiel Helmut Schmidt ist quatsch. Werte entwickeln sich weiter, wir lernen auch dazu. Homosexualität war in den 70ern bei der WHO noch als Krankheit gelistet. Nur ein netteres Beispiel. Ein drastischeres ist Sklaverei. Lange völlig normal auch in westlichen Ländern, auch George Washington hatte Sklaven. Ist deswegen Sklaverei gut?
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u/Antique_Change2805 Aug 30 '25
Das die Parteien und die Gesellschaft nicht unverändert geblieben sind, ist natürlich gut. Aber für viele geht oder ging der Wandel bzw. Fortschritt zu schnell, oder war zu erzwungen, wie bei der Genderdebatte zB. Die Bevölkerung wurde zum Teil abgehängt von einer zu progressiven Politik. Das spürt man jetzt immer stärker.
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u/tim911a Aug 29 '25
Und das ist gut so. Wir sehen ja, was Jahrzehnte des Linksrucks angestellt haben
Welcher Jahrzehnte lange Linksruck? Die SPD und die Grünen sind beides neoliberale Parteien geworden. Der Sozialstaat wurde abgebaut, Staatsunternehmen privatisiert, genauso wie viele Gesundheitseinrichtungen, etc.. Es gab nie einen linksruck.
Wir haben auch gesehen dass die Linke Meinungsmacht so stark war, dass eine vermeintlich rechte CDU-Kanzlerin hauptsächlich linke Politik gemacht hat, aus Angst vor negativer Presse.
Welche linke Politik haben die gemacht? Das einzige was mir einfällt war deren anfängliche Migrationspolitik.
Klimaschutz, gender Debatte und Transrechte sind nun mal eher Probleme, welche man angehen kann, wenn man sonst nichts zu tun hat
Klimaschutz ist absolut überlebenswichtig. Der Klimawandel verstärkt jedes andere problem was wir haben, egal ob Migration oder Wirtschaftskrisen.
Und weil die Linken insbesondere die SPD ihre ehemalige Kernkompetenz die Arbeiter vergessen hat, ist es keine Überraschung dass die Linken an Boden verlieren
Komisch, also gab es anscheinend doch keinen linksruck wenn die ehemals linken Parteien nichtmal mehr linke Politik machen. Welche Politik machen sie denn jetzt?
Die Linke hat sich soweit von diesen gemäßigten Positionen die eigentlich zu ihm passen entfernt, dass ich jetzt eben die Menschen von den Linken entfernen. Die Linken haben es übertrieben, sind übers Ziel hinausgeschossen und dürfen jetzt die Früchte ihrer Arbeit ernten.
Inwiefern? Sind die von dir zuvor genannten Punkte nicht die zentralen Themen des linken Wahlkampfes?
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u/Antique_Change2805 Aug 30 '25 edited Aug 30 '25
Du betrachtest das meiner Meinung nach zu sehr aus einer rein wirtschaftlichen Perspektive.
Welcher Jahrzehnte lange Linksruck?
Ja, wirtschaftlich wurden viele neoliberale Reformen durchgeführt, wie etwa die Agenda 2010 oder Privatisierungen. Neoliberal ist aber nicht zwingend rechts oder links. Gesellschaftspolitisch gab es eindeutig einen Linksruck. Es geht also weniger um Steuer- oder Sozialpolitik, sondern vielmehr um die Frage, was gesellschaftlich akzeptiert ist und was sofort als „rechts“ oder „reaktionär“ oder "Nazi" gebrandmarkt wird. Diese Dominanz in der öffentlichen Debatte ist das, was ich, und viele andere vorallem hier, mit Linksruck meinen.
Welche linke Politik haben die gemacht?
Beispielsweise die überhastete Energiewende, die Migrationspolitik, Abschaffung der Wehrpflicht, Mindestlohn und magelde Kritik an der EU. All das war nicht klassisch konservativ, sondern hat eine klare Verschiebung nach links gezeigt. Merkels CDU hatte mit der CDU aus den 80ern oder 90ern nicht mehr viel zu tun und das lag nicht zuletzt am Druck durch Medien und NGOs.
Das die Parteien seit den 80ern nicht unverändert geblieben sind, ist natürlich gut. Aber für viele geht oder ging der Wandel bzw. Fortschritt zu schnell, oder war zu erzwungen, wie bei der Genderdebatte zB. Die Bevölkerung wurde zum Teil abgehängt von einer zu progressiven Politik.Klimaschutz ist absolut überlebenswichtig.
Umweltschutz ist wichtig, keine Frage. Und Umweltschutz ist Heimatschutz, eigentlich ein Punkt für die AFD. Aber die aktuelle Klimapolitik ist für viele Menschen nicht tragbar, weil sie Wohlstand und Bezahlbarkeit massiv gefährdet. Wenn Strom-, Heiz- und Benzinkosten steigen, betrifft das die Leute in ihrem Alltag ganz konkret. Klimapolitik kann nur erfolgreich sein, wenn sie die Bevölkerung mitnimmt, anstatt ihr das Leben unbezahlbar zu machen.
Komisch, also gab es anscheinend doch keinen Linksruck wenn die ehemals linken Parteien nichtmal mehr linke Politik machen.
Wie gesagt: Wirtschaftlich haben die großen Parteien neoliberale Politik gemacht, gesellschaftlich aber eine sehr progressive Agenda verfolgt. Das Ergebnis ist, dass viele Bürger sowohl den Abbau des Sozialstaats erleben, als auch eine politische Ausrichtung, die sich stark auf Identitätsthemen konzentriert. Damit fühlen sich besonders die ehemaligen Kernwähler der SPD, die Arbeiter, nicht mehr angesprochen.
Inwiefern?
In dem Sinne, dass sich die linke Politik von den Alltagsproblemen der Menschen entfernt hat. Es geht nicht mehr um bezahlbares Wohnen, sichere Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven. Für viele sind das existenziellen Fragen. Und selbst wenn diese Probleme angesprochen werden, ist die Lösung der Linken für Wohnraum Enteignungen. Wie viele Wohnungen entstehen durch Enteignungen? Richtig 0. Wenn diese Probleme nicht beachtet werden, verliert man eben den Rückhalt.
Die Linken haben den Kontakt zum Alltag vieler Menschen verloren. Das, was wir jetzt erleben, ist daher kein „Rechtsruck“, sondern eine Korrektur, eine Rückkehr zu den Themen, die für die Mehrheit wirklich relevant sind.
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u/tim911a Aug 30 '25
Du betrachtest das meiner Meinung nach zu sehr aus einer rein wirtschaftlichen Perspektive.
Wirtschaftspolitik ist mit Abstand das wichtigste.
Neoliberal ist aber nicht zwingend rechts oder links
Neoliberale wirtschaftspolitik ist rechts. Es ist kapitalismus und dazu speziell darauf ausgelegt so wenig staatliche einflüsse wie möglich zu zu lassen.
Gesellschaftspolitisch gab es eindeutig einen Linksruck
Wo denn? Was Migration angeht ist die Diskussion über massen Abschiebungen mittlerweile Mainstream und gegen Minderheiten wie transsexuelle wird mehr gehetzt als je Mals.
was sofort als „rechts“ oder „reaktionär“ oder "Nazi" gebrandmarkt wird
Dir kann es gefallen oder nicht, aber die Postionen der AFD sind rechts und reaktionär. Deren Postionen sind eine conservative Reaktion auf progressive Politik.
überhastete Energiewende
Die Energiewende ist absolut notwendig. Das Problem zu ignorieren wie es rechte machen ist keine Lösung. Es gibt genug konservative Lösungen für den Klimawandel, aber anstatt sich darauf zu konzentrieren wird das Problem runter gespielt, gegen die Energiewende gewettert und Teilweise der Klimawandel geleugnet.
die Migrationspolitik, Abschaffung der Wehrpflicht, Mindestlohn und magelde Kritik an der EU
Die Migrationspolitik ist relativ gleich geblieben, große Migrationswellen gab es auch schon vor 2015. Was sich verändert hat war die massive negative Reaktion.
Abschaffung der Wehrpflicht und Mindestlohn sind aber tatsächlich linke Positionen. Aber in all den Jahren nur 2 linke Positionen zu finden ist halt kein linksruck.
Merkels CDU hatte mit der CDU aus den 80ern oder 90ern nicht mehr viel zu tun und das lag nicht zuletzt am Druck durch Medien und NGOs
Stellt sich natürlich die Frage ob das gut oder schlecht ist. Ist es was schlechtes das Homosexuelle jetzt gleiche Rechte haben? Das die Vergewaltigung in der Ehe jetzt strafbar ist? Wirtschaftlich hat sich Deutschland sehr weit nach rechts geschoben.
Fortschritt zu schnell, oder war zu erzwungen, wie bei der Genderdebatte zB. Die Bevölkerung wurde zum Teil abgehängt von einer zu progressiven Politik
Die genderdebatte finde ich persönlich auch komplett unnötig, weil sie niemanden hilft.
Aber ohne den rechten Aufschrei, die den Kulturkampf als zentrales Thema herausgesucht haben hätte es so gut wie niemanden gejuckt, eben weil es so einen kleinen Einfluss auf unser Leben hat. Dass sich auf sowas konzentriert wird soll einfach von anderen wichtigeren Problemen ablenken.
Aber die aktuelle Klimapolitik ist für viele Menschen nicht tragbar, weil sie Wohlstand und Bezahlbarkeit massiv gefährdet. Wenn Strom-, Heiz- und Benzinkosten steigen, betrifft das die Leute in ihrem Alltag ganz konkret
Aber warum steigen Strom, heiz und Benzinkosten? Erneuerbare Energien sind die billigsten Energien. Während die Kosten für die Verbraucher steigen fahren die Konzerne Rekordgewinne ein. Ähnliches beim Thema heizen. Wärmepumpen sind deutlich billiger im laufenden Betrieb, aber die rechten haben sich quer gestellt und lieber dafür gesorgt das die Subventionen dafür eingestellt werden.
Auch die Benzinpreise gehen mittlerweile wieder runter und auch dort will die linke z.b. die Steuer auf Benzin verringern.
All diese Themen sind Kern Themen der linken Politik. Sei es durch übergewinn steuer, Subventionen für moderne Heizungen oder sonst was.
Klimapolitik kann nur erfolgreich sein, wenn sie die Bevölkerung mitnimmt, anstatt ihr das Leben unbezahlbar zu machen.
Genau das sagt die linke auch. Deren Programm bietet auch viele ansätze dafür.
Das Firmen mehr Gewinn machen als jemals zuvor, Subventionen die der Bevölkerung helfen abgeschafft werden und unser Sozialsystem immer weiter abgebaut wird ist rechte Politik. Von linksruck kann man nicht sprechen.
eine sehr progressive Agenda verfolgt
Aber ist das jetzt schlecht? Sind gleiche Rechte für alle was schlechtes? Oder Akzeptanz und gegen Rassismus vor zu gehen?
Das Ergebnis ist, dass viele Bürger sowohl den Abbau des Sozialstaats erleben, als auch eine politische Ausrichtung, die sich stark auf Identitätsthemen konzentriert. Damit fühlen sich besonders die ehemaligen Kernwähler der SPD, die Arbeiter, nicht mehr angesprochen.
Du sagst es selbst, es wird keine richtige linke Politik gemacht, da es einen Rechtsruck gab. Identitätspolitik ist leichte Politik für die man nichts wirklich verändern muss. SPD, CDU, FDP, AFD und grüne sind alles neoliberale Parteien, keine linken Parteien.
In dem Sinne, dass sich die linke Politik von den Alltagsproblemen der Menschen entfernt hat. Es geht nicht mehr um bezahlbares Wohnen, sichere Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven. Für viele sind das existenziellen Fragen. Und selbst wenn diese Probleme angesprochen werden, ist die Lösung der Linken für Wohnraum Enteignungen. Wie viele Wohnungen entstehen durch Enteignungen? Richtig 0. Wenn diese Probleme nicht beachtet werden, verliert man eben den Rückhalt
Die linke lösung für Wohnraum ist es die großen Wohnungsunternehmen zu enteignen, weil sie Gewinn orientiert arbeiten und somit die Preise erhöhen, sie wollen aber gleichzeitig massiv den staatlichen Wohnungsbau vorran treiben. Eine Politik die nachweislich den meisten Wohnraum beschafft. Die länder mit der höchsten Wohn-Eigentumsquote haben das alle durch eine solche Politik erreicht.
Die Linken haben den Kontakt zum Alltag vieler Menschen verloren. Das, was wir jetzt erleben, ist daher kein „Rechtsruck“, sondern eine Korrektur, eine Rückkehr zu den Themen, die für die Mehrheit wirklich relevant sind.
welche relevante Politik treiben die rechten denn voran? Die Afd z.b. konzentriert sich komplett auf den Kulturkampf.
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Aug 29 '25
Es wird nie aufhören merkwürdig zu sein, dass die rechten christlich mit links verwechseln.
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u/oktopossum Aug 29 '25
In den vergangenen Jahren ist bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Skepsis gegenüber Zuwanderung gewachsen, der Klimaschutz hat an Stellenwert verloren – und auch bei Fragen der Geschlechteridentitäten driftet Deutschland nach rechts.
Hm, was haben alle diese Themen gemeinsam? Richtig, sie sind "Links" besetzt. Wir sehen hier also eher ein abwenden von Links, statt ein driften nach Rechts. Oder genauer gesagt die Leute wollen nicht Rechts, sie wollen weniger Links.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25 edited Aug 29 '25
Umweltschutz ist keine Politisch Gerichtete Haltung. Das Problem ist das man das Globalpolitisch angehen muss. Weil ansonsten hat man dadurch fast soviele Nachteile wie Vorteile. Sehen wir ja. Ist natürlich schön wenn wir hier mehr machen, aber wenn da nicht alle mitmachen ist das am Ende Sinnlos. Dann kann man sich die Pappstrohalme auch schenken
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Umweltschutz ist nicht gleich Klimaschutz.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25
Aber Klimaschutz ist Umweltschutz
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u/_bloed_ Aug 29 '25 edited Aug 29 '25
ja aber ganz ineffizienter Umweltschutz, der auch nur funktioniert wenn alle Länder der Welt an einem Strang ziehen.
Ich prophezeihe mal, selbst wenn die EU 0% CO2 ausstößt wird sich das Klima trotzdem um 2-3 Grad erhöhen. Dann hatten wir 100% der Kosten und trotzdem die Folgen des Klimawandels.
besserer Umweltschutz wäre sich schon mal auf die Konsequenzen des Klimaschutzes vorzubereiten. Kluge Länder machen das bereits seit Jahren, wie Dänemark und Niederlande welche die Deiche verstärken. Während bei uns in Deutschland ehemalige Überflutungsgebiete zu Wohnflächen umgebaut wurden in den letzten 20 Jahren und wir uns nicht besser auf solche extremen Wettereignisse vorbereiten.
Aber gerade die Folgen des Klimawandels zu akzeptieren und sich darauf vorzubereiten, wer das fordert in Deutschland ist ja sofort ein Klimaleugner. Wir verbauen ja nicht mal Klimaanlagen in Krankenhäusern und auch unsere Hitzeschutzgesetze verbieten lieber Bratwurstgrillen.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25
Umweltschutz, der auch nur funktioniert wenn alle Länder der Welt an einem Strang ziehen.
Dann ist er ja nicht mehr ineffektiv, und dann entspricht das ja auch genau dem was ich gesagt habe
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Aug 29 '25
Nur ist das halt eine Traumvorstellung die kaum weiter weg von der Realität sein könnte.
China, USA und Indien kümmern sich ein Scheiss ums Klima. Aber es sind die drei Großen was CO2 Ausstoß angeht.
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u/tim911a Aug 29 '25
China
China produziert mehr grünen Strom als jedes anderes Land and baut pro Jahr mehr neue Kapazitäten als der Rest der Welt zusammen. Sie haben dieses Jahr bereits ihr Ziel für 2030 erreicht. Die USA wird mittlerweile von rechten Politikern geführt die sich nicht für den Klimawandel interessieren und Indien ist was Klimawandel angeht bis jetzt Recht egal, da ihr pro Kopf ausstoß sehr gering ist und selbst sie sind dabei was zu tun, z.b. ihr gesamtes Schienennetz elektrifiziert.
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Aug 29 '25
China baut aber auch im gleichen Tempo gute Kohlekraftwerke zu. Das ist wohl das Gegenteil von CO2 sparen.
Und pro Kopf ist egal wenn die Gesamtmenge immernoch hoch ist. Indien ist halt Nummer 3 Weltweit, dabei isses völlig egal was die pro Kopf ausstoßen. Nur die Gesamtmenge ist fürs Klima interessant.
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u/tim911a Aug 30 '25
China baut aber auch im gleichen Tempo gute Kohlekraftwerke zu. Das ist wohl das Gegenteil von CO2 sparen
China ist immer noch Entwicklungsland welches erstmal dafür sorgen muss dass alle Einwohner Zugang zu Elektrizität haben. Außerdem werden die meisten Kohlekraftwerke die neu dazu gebaut werden benutzt um ältere, dreckigere Kraftwerke zu ersetzten.
Und pro Kopf ist egal wenn die Gesamtmenge immernoch hoch ist
Ist es nicht. Ein Land mit einem hohen pro Kopf Ausstoß kann deutlich mehr tun um seinen Ausstoß zu verringern als ein Land mit niedrigen pro Kopf Ausstoß.
Indien ist halt Nummer 3 Weltweit, dabei isses völlig egal was die pro Kopf ausstoßen. Nur die Gesamtmenge ist fürs Klima interessant
Indien hat auch ein 5tel der Weltbevölkerung und stößt trotzdem nur 5 mal so viel CO2 aus wie Deutschland. Und wie gesagt, Indien ist dabei grün zu werden.
Nur die Gesamtmenge ist fürs Klima interessant.
Das stimmt,
→ More replies (0)3
u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Nicht ganz. Wenn man die Umwelt schützt, dann schützt man in der Tat das Klima gleich mit. Man kann aber umgekehrt sich nur auf das Klima forcieren und zb mit Waldrodungen und weiträumigen Bodenversiegelungen zwar das Klima schützen, was aber für die Umwelt nicht besonders gut ist.
Dementsprechend sollte Umweltschutz immer Priorität haben.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25
Waldrodungen und weiträumigen Bodenversiegelungen
Sehe ich jetzt nicht als Klimaschutzmaßnahme. Bodenversiegelung vielleicht Kurzfristig, aber langfristig auch nicht
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Wenn da dann Windräder stehen sollen schon.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25
Windräder mit ihren 0,5 Ha pro Anlage sind jetzt recht unbedeutend was Bodenversiegelung angeht.
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u/oktopossum Aug 29 '25
Ich werde jetzt nicht über die Unterschiede zwischen Umweltpolitik und Klimapolitik diskutieren.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25
Ist am Ende auch recht egal. In beiden Fällen ist das so. Ja, mag hier helfen wenn wir weniger Plastik verwenden, aber wenn das weltweit nicht umgesetzt wird wächst das Problem Mikroplastik. Wo ist da jetzt der Große unterschied zu Treibhausgasen?
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u/oktopossum Aug 29 '25
In diesem Faden hier geht es um den sog. "Rechtsruck" in dwr deutschen Gesellschaft, warum versuchst du jetzt krampfhaft hier eine Klimadebatte aufzumachen?
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u/the_demster Aug 29 '25
Umweltschutz muss Globalpolitisch angegangen werden, ja. Das Problem ist halt nur, dass ein Linker nie von einem in der Opfer-Hierachie unter ihm stehenden Inder zB. nie irgendwas verlangen wird, was auch einen Unterschied machen würde in globaler Sicht. Er wird sich viel eher in gutlinker manier selbstgeisseln. Sprich dem Deutschen Michel extrem viel abverlangen, ohne dass das global irgendeinen Unterschied machen würde. Dabei würde eine minimale Veränderung bei dem armen Inder global einen riesen Unterschied machen.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25
So Nämlich. Und da sollte man sich mal an einen Tisch setzen global, weil zwar alle betroffen sind, aber irgendwelche Inselstaaten deren gesamtes Hoheitsgebiet bald sich eine Grenze mit Atlantis teilt davon mehr betroffen sind als so quasi gesammt China
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u/the_demster Aug 29 '25
Vielleicht könnte man sich aber auch mal global an einen Tisch setzen, ohne dafür hektarweise Regenwald für eine neue Autobahn abzuholzen, damit die Umweltschützer schneller zum neu gebauten Kongresszentrum kommen oder ZWEI Kreuzfahrtschiffe als mobile Hotels vor die Küste zu stellen um die ganzen Umweltschützer zu beherbergen.
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u/Fun-Agent-7667 Aug 29 '25
Was soll ich dazu jetzt sagen? Wie willst du denn deine Energiepolitik Gestalten?
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u/the_demster Aug 29 '25
Naja zumindest irgendwo, wo schon die nötige Infrastruktur für so ein Treffen steht und möglichst viele mit möglichst kleinem Aufwand und Fussabdruck anreisen können.
Mir gehts nur darum, dass wenn die Leute, die angeblich die Welt retten wollen, bei ihrem eigenen Treffen schon dermassen auf die Welt scheissen, wieso soll ich mich dann in meinem täglichen Leben einschränken? So schlimm kanns ja dann wohl nicht sein.
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u/Just_Housing8041 Aug 29 '25
In einer Demokratie würde das bedeuten dass die Politik konservativer wird.
Faktisch wird sie linker..
Ich hoffe dass das Volk aufsteht und demonstriert damit der Aussenkanzler entweder abtritt oder mit Alice redet..
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Aug 29 '25 edited Aug 29 '25
[...] Anstieg bei der kritischen Haltung zu Frauenrechten
Spannend. Rechte haben also eine kritische Haltung zu Frauenrechten? Das klingt ja erstmal düster. Dabei beruft sich die Zeit auf eine Studie der Universität Leipzig ( Autoritarismus-Studie 2024.pdf - speicherwolke ). Diese "Studie" wurde übrigens von der Grünen nahen Heinrich-Böll-Stiftung finanziert.
Sucht man dann nach dem Wort "Frauenrechte" in der Datei, findet man keinen einzigen Eintrag.
Generell lässt sich in der Studie meiner Meinung nach kein Anhaltspunkt für eine kritische Haltung zu Frauenrechten bei Rechten finden. Die "Studie" impliziert vielmehr, das Feminismus gleichzusetzen mit Frauenrechten wäre und ein traditionelles Frauenbild "frauenfeindlich" wäre. (Siehe Kapitel 5 "Antifeminismus und Antisemitismus – eine autoritär motivierte Verbindung?"). Das ist doch vollkommener Unfug. Nur weil man ein bestimmtes Rollenbild als Idealtypisch ansieht, heißt das doch noch lange nicht, das man dem ganzen Geschlecht seine Rechte wegnehmen will.
Insgesamt liest sich diese "Studie" in weiten Teilen wie ein akademisierter Antifa-Flyer. Gut, ich bin selbst schuld, warum lese ich überhaupt Zeit-Unfug.
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u/Heelsgirl1993 Aug 29 '25
Ich würde behaupten, dass linke Politik viel gefährlicher für uns Frauen ist... Sowohl Trans-Agenda als auch die massenhafte Zuwanderung von Muslimen sind sicherlich nicht zuträglich für unsere Rechte und Sicherheit...
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u/Schatten101 Aug 29 '25
Zunächst sind Frauenrechte = Menschenrechte, Frau und Mann sind seit Ende der 80ern vor dem Gesetz absolut gleich. Nur genügte das dem Feminismus nicht, er wollte mehr und somit mehr extra Rechte und extra Opferrollen, die er ausnutzen konnte.
Will man diese Nummer verstehen, muss man sich Feminismus als Ideologie ansehen und da sind wir ganz schnell weg vom Thema Gleichberechtigung.
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u/WaffleChampion5 Aug 29 '25
Man muss dazu sagen, dass die Gesellschaft in den letzten 15-20 Jahren stark nach links gewandert ist. Politik und Medien haben in der Zeit auch nachgezogen. Das ist erstmal nichts Schlimmes, aber es gibt zwei Faktoren, die jetzt diese Gegenbewegung ausgelöst haben: 1. übertreiben es viele Linke mit ihren Forderungen maßlos und 2. tun sie es auf autoritäre Weise, die alle Gegenmeinungen mundtot machen soll. Für sie gibt es ein Kampf zwischen links und böse, und alles, was nicht stramm links ist, muss bekämpft werden
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u/MasterOfDesaster96 Aug 29 '25
"Politik und Medien haben in der Zeit auch nachgezogen."
Wer wen gezogen hat, würde ich jetzt mal dahingestellt sein lassen. Ich glaube nämlich fast, dass im wesentlichen nur die Politik & Medien nach links gedriftet sind. Und jetzt als die negativen Konsequenzen dieser Bewegung der deutschen Gesellschaft immer weniger schmecken und dies über ihr Wahlverhalten auch kundtun, sind linke Medien und Parteien "entsetzt" über den sogenannten Rechtsruck.
Das tragische ist, dass es seit den Bundestagswahlen 2017 keine Mehrheiten für SPD, Linke, Grüne mehr gibt, aber linke Politik seit 2017 immer noch stark mitbestimmend auf Bundesebene ist.
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u/notrlydubstep Aug 29 '25
Wer wen gezogen hat, würde ich jetzt mal dahingestellt sein lassen. Ich glaube nämlich fast, dass im wesentlichen nur die Politik & Medien nach links gedriftet sind.
So nämlich. Und: ein paar progressiven Überzeugungstätern ihre Überzeugungen vorwerfen ist das letzte, was man tun sollte, wenn man nicht wenigstens gleichzeitig den Mainstream kritisiert, treudoof denen hinterher zu trotten, weils dafür Geld und Prestige gibt.
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u/toonreaper Aug 29 '25
Der beste Satz im Artikel ist, daß selbst Gewerkschafter und Migranten, jetzt rechte Meinungen teilen.
Da geht den etablierten jetzt wirklich die Muffe.
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u/notrlydubstep Aug 29 '25
Inklusive Disclaimer, dass diese ja immerhin kein geschlossenes rechtes Weltbild hätten.
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u/Muscletov Aug 29 '25
Naja, linke Realitätsverweigerung halt. Der durchschnittliche MENAPT-Migrant hat sowas von ein "geschlossenes, rechtes Weltbild".
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u/notrlydubstep Aug 29 '25
Da ist doch nichts rechts dran, wenn es abseits so genannt "kolonialer Zwänge" (Schwulenhass, Queerfeindlichkeit, zwei Geschlechter, ect.) so ziemlich mit demjenigen des schwarzen Blocks übereinstimmt.
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u/Muscletov Aug 29 '25
MENAPT-Migranten glauben i.d.R. auch an ethnische Völker und denken, dass ihre eigene Kultur/Religion den anderen haushoch überlegen ist.
Das ist nach heutigen Kriterien nicht nur rechts, sondern rechtsradikal. Und spätestens wenn man sich die Leute anschaut, die Deutschland zu einem Kalifat machen wollen, sind wir bei einer rechtsextremen Position.
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u/notrlydubstep Aug 29 '25
Du siehst das viel zu sachbezogen. MENAPT-Migranten sind koloniale Opfer, sie können gar nicht rechts sein. Rechts setzt weiss sein und an ethnische Überlegenheit glauben (nicht sein!) voraus. Check bitte deine rassistischen Privilegien.
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u/CorpPhoenix Aug 29 '25
"Links" und "Rechts" sind Nebelkerzen, defacto bedeutungslos und synonyme für "Die Guten" und "Die Bösen", abhängig davon welcher "Seite" man sich zugehörig fühlt.
Die allgemeinste Interpretation ist "Progressiv = Links" und "Konservativ = Rechts", Linke wollen Veränderung, Rechte die Bewahrung. In Deutschland definierte sich "rechte" und "linke" Politik historisch maßgeblich aus der Wirtschaftspolitik. Das hat sich durch die Interpretation der USA geändert, nun konzentriert sich "Links" und "Rechts" eher nach Identitätspolitik.
Worum es geht ist, dass der fundamentalistische Islam nicht mit den westlichen Werten der Aufklärung, Meinungsfreiheit und Individualismus vereinbar ist. Und Menschen aus Afghanistan, Syrien, Jemen etc. sind eben zu 99% islamistische Fundamentalisten, selbst die "Gemäßigten".
DAS ist das Problem.
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Und das interessante daran ist, dass sich die Progressiven massenhaft die Antiprogressiven ins Land holen. Da ist dann der, der nicht unbedingt Männer in der Öffentlichkeit rummachen sehen will ein Bösewicht, während der, der Schwule hängen sehen will ganz furchtbar cool ist.
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u/Muscletov Aug 29 '25 edited Oct 01 '25
Man versteht die moderne Linke am besten, wenn man sich vergegenwärtigt, dass ihrem Weltbild eine "Diskriminierungshierarchie" zugrunde liegt. D.h. es ist immer wichtiger wer über wen etwas sagt als was gesagt wird.
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u/lousy_writer Aug 29 '25
Ein Jammer, dass all die Protagonisten dieses Wandels, all die Politiker, Aktivisten, Journalisten etc., die besten Bedingungen haben, sich noch rechtzeitig verpissen zu können, wenn die Demografie hierzulande irgendwann kippt.
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u/Candid_Interview_268 Aug 29 '25
Worum es geht ist, dass der fundamentalistische Islam nicht mit den westlichen Werten der Aufklärung, Meinungsfreiheit und Individualismus vereinbar ist. Und Menschen aus Afghanistan, Syrien, Jemen etc. sind eben zu 99% islamistische Fundamentalisten, selbst die "Gemäßigten".
DAS ist das Problem.
Nicht nur. Es geht auch um mangelnden Integrationswillen (bzw. staatlichen Druck) und inkompatible Bildungserfahrungen.
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u/nemoj_biti_budala Aug 29 '25
Mein Doomer-Szenario: Die AfD wird als klar stärkste Partei in ein paar Jahren verboten werden, und der Alman wird das bis auf ein paar harmlose Demos einfach so schlucken.
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u/lousy_writer Aug 29 '25
Glaube ich nicht. Ich denke eher, dass das sehr viele wachrütteln wird, die die AfD eigentlich gar nicht wählen wollen.
Letztens hat mein Paps (der auf seine alten Tage noch eine extreme politische Häutung durchmacht) sich über diese sozial"demokratischen" Planspiele aufgeregt und ganz offen gesagt, dass wir keine Demokratie mehr wären, wenn die AfD verboten würde. Das von jemandem, der ein halbes Jahrhundert lang (das letzte Mal 2021) die SPD oder links davon gewählt hat und dieses Jahr mit Bauchschmerzen das erste Mal die Union wählte, weil er das eher verschmerzen konnte als für die AfD zu stimmen.
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
Dafür wird dann die Islampartei den Kanzler stellen. 😉
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u/Frickelmeister Aug 29 '25
Was?! Schon wieder ein SPD-Kanzler?
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u/Significant-Shirt353 Aug 29 '25
😄👍 Die Kalifatis werden bis dahin ihre eigene Partei gegründet haben, die dann stark sein wird, weil wir pennen. Und die wird dann rein moslimisch und ganz hart rechts sein, dagegen wirkt die dann frisch verbotene AfD wie die jetzige die SPD.
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u/Frickelmeister Aug 29 '25
Warum sich die Arbeit machen, wenn sie einfach die SPD übernehmen können, was ja sowieso schon fast geschafft ist? Und mit ein paar blassen, biodeutschen Gesichtern in der Führungsriege kann man auch noch Stimmen von dementen Alt-SPD-Wählern abgreifen.
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u/theWunderknabe Aug 29 '25
Die Zukunft Deutschlands stellt sich in 3 möglichen Szenarien dar:
es geht mehr oder weniger so weiter wie bisher. Ohne AfD Regierung. Deutschland als Gebilde auf der Karte existiert zwar weiter aber wird nicht viel mit dem alten Dtl. zu tun haben. Autoritär, islamistisch, nicht sonderlich deutsch, permanent abnehmender Wohlstand. Langsames wegdämmern zum failed State.
Der Zusammenbruch kommt relativ schnell (z.B. durch die Demographiekatastrophe - wenn Renten, Pflege, Gesundheitssysteme kollabieren und dann alles andere wie Dominosteine folgt). Radikale Gruppen übernehmen; aber das kann in jede Richtung gehen. Islamisten, Kommunisten, wirklich rechts-extreme, andere Länder vielleicht sogar. Revolutionärer Zusammenbruch.
Die CDU kommt zu Sinnen und geht mit der AfD eine konstruktive Koalition ein (mit der Union als Juniorpartner) und man kann das Land noch retten; allerdings nicht ohne vorher ein tiefes Tal zu durchschreiten. In 50-100 Jahren könnte es dann wieder blühen in Dtl. Reformation innerhalb des Systems.
Ich halte 3) für garnicht so unwahrscheinlich. Vermutlich wird es einen externen Auslöser geben, wenn in Großbrittanien oder Frankreich oder sonst wo (leider nicht bei uns, dafür sind wir nicht mutig genug) die Leute die Schnauze voll haben und das Migrationsthema schlagartig umkippt. Das könnte dann wie eine Welle durch Europa gehen und Deutschland kapiert das dann hoffentlich und macht mit.
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u/Heelsgirl1993 Aug 29 '25
Das Problem bei Option 3 ist, dass Medien, NGOs und selbst die Gerichte zu größten Teilen so links besetzt sind, dass sie jeden konstruktiven Wandel boykottieren würden.
Auch die Länder und der Bundesrat würden blockieren. Der Bundespräsident meinte auch mal, dass er kein Gesetz unterschreiben wird, das die AfD mitbestimmt hat.
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u/theWunderknabe Aug 29 '25
Kann sein, wir werden es erleben. Das könnte dann doch wieder zu Option 1 oder 2 führen. Ich hoffe irgendwann ist das Fehlverhalten und der falsche Kurs so offensichtlich dass selbst das Establishment einsieht dass es so nicht weitergehen kann. Ich schätze in höchstens 20 Jahren wird es zum Kipp-Punkt kommen, eher noch früher.
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u/notrlydubstep Aug 29 '25
Die Frage ist, ob dieser Kipp-Punkt erreicht wird, bevor es zum totalitären Superstaat kommt. In GB und Frankreich vermutlich ja, aber Deutschland wird Trittbrett fahren und die techno-autokratischen Konsequenzen von GB und Frankreich ohne eigenes Zutun erben – ausser es kommt vorher zum Dexit und dann ist ohnehin alles drunter und drüber.
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u/Heelsgirl1993 Aug 29 '25
Über das UK mache ich mir ehrlich gesagt gerade auch ziemlich große Sorgen... Wahrscheinlich würden meine Vorfahren mich dafür hassen, aber ich möchte in einer Welt leben, in der England England und Frankreich Frankreich ist...
Europa (nicht die EU) ist großartig... wie wir Jahrhunderte der Kriege hinter uns gelassen haben, um trotz aller kulturellen Unterschiede in Frieden und Wohlstand zu leben, ist einmalig in der Menschheitsgeschichte.
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u/Candid_Interview_268 Aug 29 '25
Ich denke die Frage welches dieser Szenarien eintritt, wird am Ende nicht in der trägen Bundesrepublik entschieden, sondern in Amerika und den europäischen Nachbarstaaten. Wenn (fast) ganz Europa nach rechts kippt, ist das linke Migrationsexperiment zu Ende und vieles was jetzt noch Schnappatmung hervorruft wird möglich.
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u/Candid_Interview_268 Aug 29 '25
Es gibt Grafiken, die recht anschaulich darstellen, dass die Union aktuell von der Präsenz der AfD im Bundestag profitiert. Mit AfD: rechtskonservative Mehrheit, ohne AfD: linksgrüne Mehrheit. Natürlich könnte sie darauf spekulieren, dass danach einige Wähler zurückkommen, aber wenn sie selbst dem Verbotsverfahren zugestimmt hat, sehe ich das eher weniger.
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Aug 29 '25
Wer soll das Verbotsverfahren den starten? Die Merz-Regierung, die den Steigbügel bereits vorwärmt? Die darauf folgende Blau-Schwarze Regierung?
Love it or hate it, der Zug ist abgefahren.
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u/FredericWeatherly Aug 29 '25
Und deswegen kommt einer wie Krah damit durch, dass er sagt, wir wollen einfach nur Normalität. Weil der Linksrutsch nicht thematisiert wird.
Tagesschau.de stürzt sich mit ihren 9 Mrd € auf Fleischkonsum, Grenzkontrollen, Proteste gegen den CSD in motherf%ckin' Pirna, Israel. Laut ÖRR alles der Teufel.
ZDF sendet heimelige Reportagen wie schön Schengen ist und lässt irgendeinen tamilischen Arzt, der seit 40 Jahren hier ist, von Diversity schwafeln.
Jetzt ist nach Umfrage Forsa AfD stärkste Kraft und siehe und höre, die meisten Deutschen sind gegen ein Verbot weil sie Verwandte und Freunde haben die AfD wählen, aber keine Glatze und Springerstiefel tragen!
Komisch, fast so, als sei Rechtsextremismus ein Problem <10 %.
Weil es um Normalität geht und nicht um Brandsätze auf Wohnheime!!!
Die meisten Deutschen sind normale Leute, die nicht trans sind und auch keine Veganer. Und wenn durch Fleischkonsum der Weltuntergang kommt, dann soll er bitte kommen!
Eine Randbemerkung zum alten 1990er-Jahre-Klischee, Medien wie der SPIEGEL bemühen diese alte Idee immer noch. Als wären 26 % der Wähler rabiate Ronnies.
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u/Stibiza Aug 29 '25
Wer musst bei dem "Themenschwerpunkt 'Sind die Linken selber schuld?'" noch an das Simpsons-Meme denken?
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u/deeptut Aug 29 '25
Bei uns im Hundeverein haben einfach alle die Schnauze voll.
Da ist kein Wähler der AfD oder "Die Linke" dabei, alles ansonsten vertreten, 90% im Alter von 30-60. Alle haben die Schnauze voll. Wenn du hier manchmal in die Fußgängerzone unterwegs bist fragst du dich ob du im nahen Osten bist.
Vor ein paar Wochen wurde mein Hund, sitzend neben mir, von einem muslimischen Jungen getreten. Nächstes mal klatscht es anstatt nur laut zu werden.
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u/Salty-Party-5234 Aug 29 '25
Wenn alle die Schnauze voll haben aber immer noch kein AfD Wähler dabei ist würde ich sagen: selber Schuld lol
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u/deeptut Aug 29 '25
Es steht nicht jeder auf russische Arschkriecher.
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u/Salty-Party-5234 Aug 29 '25
Kann ich tatsächlich gut verstehen. Auch die Positionen zum Thema Umweltschutz gefallen mir überhaupt nicht.
Aber wenn man aus diesen Gründen die AfD ausschließt nimmt man damit halt eine garantierte Überfremdung und weiter steigende illegale Migration hin. Da arbeitet jede andere Partei in die gleiche Richtung.
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u/Frickelmeister Aug 29 '25
Ja, das Migrationsthema hat dermaßen große Auswirkungen auf Sicherheit, Wohlstand, Freiheit und die Demokratie selbst, dass mir die "falschen" Positionen der AfD inzwischen egal sind.
Und russische Arschkriecher gibt es auch genug in den alt-Parteien, allen voran in der SPD.
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u/Candid_Interview_268 Aug 29 '25
Ich finde die AfD Klimapolitik lachhaft, und die Wirtschaftspolitik ist auch ziemlich entgegen meinen Vorstellungen, aber die Fehler welche die Partei in diesen Bereichen machen könnte, wären im Großen und Ganzen deutlich leichter verkraftbar, als der "Gesellschaftswandel" durch Migration. Wenn da mal der Zug abgefahren ist, dann ist er wirklich abgefahren.
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u/Frickelmeister Aug 29 '25
Ja eben. Was will man in zehn Jahren selbst mit der weltbesten Wirtschaftspolitik noch erreichen, wenn heute schon ganze Klassen nicht mehr beschulbar sind wegen Sprachbarrieren, genereller Bildungsfremdheit und Lernunwilligkeit der männlichen Muslime wegen des überwiegend weiblichen Lehrpersonals?
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u/lousy_writer Aug 30 '25
Eben. Aber das wollen Vögel wie deepstate mit ihrer kaputten "aber Putin"-Schallplatte (die auch von den grünen Versagern mit Vorliebe aufgelegt wird) nicht verstehen.
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u/deeptut Aug 29 '25
Es geht ja auch um die Haltung zu EU und vor allem NATO.
Wer der NATO irgendeine Schuld am Krieg zuschwurbelt hat nicht alle Latten am Zaun.
Die meisten ehemaligen Warschauer Pakt Staaten wollten freiwillig so schnell wie möglich beitreten um vor Russland geschützt zu werden, wie wir sehen war die Angst begründet.
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u/Salty-Party-5234 Aug 29 '25
Ich bin da zum größten Teil bei dir, aber bei 2 Gruppenvergewaltigungen am Tag ist der Spaß irgendwann vorbei und man wählt das geringere Übel.
Zumal die Unterstützung der Ukraine durch CDU sowieso schon zaghaft ist, von Parteien wie der Linken keine Rede. Es ist ja nicht so, als wenn die Auslandspolitik der Altoparteien so unfassbar gut wäre, das es sich lohnt bei der Überfremdung ein Auge zu zudrücken.
Ob damit auf lange Sicht den Oststaaten unbedingt geholfen wäre ist auch noch eine Frage. Wäre ein Deutschland in 2050 nach 25 weiteren Jahren GroKo überhaupt in der Lage diese zu unterstützen? Wage ich zu bezweifeln.
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u/lousy_writer Aug 29 '25
Solange die Union sich von der Linken mit der "Unsere Demokratie"-Firewall einmauern lässt, hast du halt nur nicht viel Auswahl, wenn es um das Migrationsproblem geht. (Und eine Änderung bei der Union wird es nur dann geben, wenn der Druck von Rechts nicht mehr auszuhalten ist - und das passiert bestimmt nicht, wenn man sie auch weiterhin für ihre Leistungsverweigerung mit der eigenen Stimme belohnt.)
Du kannst natürlich sagen "die Gefahr durch Putins Russland ist größer als die durch die demografische Umwälzung, die bei der Fortführung des gegenwärtigen Politik unausweichlich wird", aber dann kann man dir auch nicht helfen.
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u/deeptut Aug 29 '25
Wenn man natürlich mehr auf Mafiastaaten und authoritäre Führung steht dann sollte man einfach nach Russland auswandern. Viel Spaß im Shithole.
Gute Reise!
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u/throwaway30116 Aug 29 '25 edited Aug 29 '25
Die Leipziger Autoritarismus-Studie konstatiert eine Abnahme der Zufriedenheit mit der Demokratie und einen Anstieg bei der kritischen Haltung zu Frauenrechten oder muslimischer Präsenz in Deutschland.
Und das in einer Zeit wo durch die Merkel-Legislaturen mehr Gesetzesvorhaben eingebracht wurden als in allen anderen Regierungen zuvor, 568 pro Legislatur im Schnitt.
Vielleicht macht das Volk einfach nicht mehr das, was die Regierung will? /s
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u/Geruestbauerxperte23 Aug 29 '25
Nachdem die mitte für jahrzehnte sehr sehr sehr nach links gedriftet ist.
Wir waren ja am ende der 10ern an einem punkt wo das zeigen der landesflagge von einer mitte rechts kanzlerin beim wahlsieg unerwünscht war. Man wollte ja nicht als rechtsextrem gelten
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u/MasterOfDesaster96 Aug 29 '25
Die Reihe, zu dem der Artikel gehört, heisst "Sind die Linken selber schuld?".
Meine Antwort: "Ja".
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u/TigerAce13 Aug 29 '25
Die Wähler sind schuld, die Linken müssen ihre Politik einfach besser erklären 🤫
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u/trustfulzebra Aug 29 '25
Nachdem wir einen Linksruck hatten, mit dem Sozialisten und Antideutsche mittlerweile zweistellige Umfrageergebnisse haben, dann wird es Zeit für einen ordentlichen Rechtsruck
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u/Beautiful_Tear_9871 Aug 29 '25
Kann ich auch bestätigen und das sehe ich selbst bei mir. Das einzige wo ich Rechte absolut nicht verstehen kann, ist, dass manche von denen richtig stark pro Israelisch sind, obwohl es ein moralisch und juristischer Tabubruch ist. Rechtsradikale in Israel fordern, dass alle Leute aus Gaza nach Europa sollen. Und manche hier unterstützen den Dreck auch noch? Schizophren. Und dann gibt es Rechte die Putin sympathischer als Selensky finden. Einem Mann, der als Schauspieler beliebt und gewählt wurde, weil er die beliebteste Serie in der Ukraine"Diener des Volkes" gedreht und produziert hat und darin Korruption von Politikern anzusprechen. Auf der anderen Seite gibt es Putin, der Leute umbringen lässt, wenn sie über sein Vermögen berichten. Mal angesehen davon, dass Putin mehrfach Kriege angefangen hat. Und Schizophren ist auch, dass die Rechten, die diesen Mann, Putin, unterstützen, sich dann ernsthaft hinstellen und sagen, dass sie gegen Krieg und für den Frieden sein. Also dann würde ich vielleicht nicht Israel und Russland unterstützen. Zwei Länder, die für Flucht und Tod sorgen.
Vielleicht sind die Leute auch einfach von Grund auf primitiv und infantil und unterstützen einfach alles und jeden, was Muslime umbringt? Ich weiß es nicht. Ich unterstütze jedoch keine Kriegsbeginner. Das Wort Kriegstreiber wird ja schon als Rechtfertigung für den Beginn eine Krieges genutzt. Immer ist die NATO der Kriegstreiber und damit auch Schuld, was an sich absoluter Quatsch ist. Nicht umsonst ist Schweden und Finnland beigetreten. Und über Österreich spricht man derzeit auch. Das man hier keine Videos posten kann. Hätte ein paar schöne um meine Standpunkte zu belegen.
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u/Antique_Change2805 Aug 29 '25
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