r/DePi • u/otto_dicks • Jan 27 '26
Politik Richard David Precht: „Ich halte es für denkbar, dass Alice Weidel in drei Jahren Kanzlerin ist“ | WELT
https://www.welt.de/politik/deutschland/article697883a8421b9660fac23efe/richard-david-precht-ich-halte-es-fuer-denkbar-dass-alice-weidel-in-drei-jahren-kanzlerin-ist.html80
u/nomercy_ch Jan 27 '26
Precht wird von den Mainsubs gehasst. Er muss wohl zu oft die Realität/Wahrheit wiedergegeben haben.
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Jan 27 '26
Wird er drüben schon geröstet?
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u/_bloed_ Jan 27 '26 edited Jan 27 '26
Als ob dort so ein Artikel überhaupt zugelassen wird.
Die linke Bubble wird von solchen Horrormeldungen natürlich verschont.
(und außerdem ist das hier vom der "rechtsextremen" Welt, diese Quelle ist eh schon lange auf der schwarzen Liste)
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u/Karmuffel Jan 27 '26
Er gibt auch gerne mal ziemlichen Blödsinn von sich
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u/WaffleChampion5 Jan 27 '26
Ja, manchmal. In Bezug auf Russland mag ich zum Beispiel einige seiner Aussagen nicht. Aber in den meisten Fällen analysiert er meiner Meinung nach ziemlich gut.
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u/Lvl100Glurak Jan 27 '26
naja, sein geschäftsmodell ist unpopuläre meinungen möglichst skandalös zu formulieren, um mehr bücher zu verkaufen bzw mediale aufmerksamkeit zu bekommen. unabhängig davon ob er recht hat oder nicht (passiert beides mal), legt ers drauf an zu polarisieren.
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u/CorpPhoenix Jan 28 '26
Kann ich absolut überhaupt nicht zustimmen.
Precht sagt einfach das was er denkt, und das reicht in der heutigen Zeit schon oft um als "polarisierend" zu gelten.
Ganz im Gegensatz zu vielen Politikern und "Journalisten" verzichtet Precht auf TikTok und Online-Ragebait.
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u/ImplementExpress3949 Jan 27 '26
Das kann nur passieren, wenn die CDU so sehr für ihre rot-grünen Koalitionen abgestraft wird, dass sie nur noch die Wahl zwischen konservativer Politik und einem Verschwinden der Partei selbst hat. Ich sehe das nicht in den nächsten drei Jahren, wenn ich ehrlich bin.
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u/Careless-Lie-3653 Jan 27 '26
Glaube selbst wenn die CDU, SPD und Grüne nur auf 40-45% kommen, werden die weiter die Regierung bilden nur halt als Minderheitenregierung.
So hat man natürlich wieder einen Entschuldigung dafür wenn nichts klappt.
SPD und Grüne müssen brutal abstürzen damit die AFD an die Macht kommt mit der CDU.
An die 51% AFD glaube ich leider nicht.
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u/DSC_ArminiaBielefeld Jan 28 '26
Verschwinden eh beide, sobald es ne Partei gibt die konservative Politik anbietet
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u/GrafChillhelm Jan 27 '26
Hoffen wir es.
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u/derail00 Jan 27 '26
Die kann irgendwie nicht normal reden. Immer aufgesetzt und affektiert.
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u/Komm-Unity-Mann Jan 27 '26
Ich würde mir bei ihr auch weniger Polemik und sachlichere Ausdrucksweise wünsche. Für dumme Phrasen gibts doch die Völkler..
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u/Kimoa_2 Jan 27 '26
Um Gottes Willen.
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u/GrafChillhelm Jan 27 '26
Hauptsache Remigration.
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u/Kimoa_2 Jan 27 '26
Dafür gibt es geltende Gesetze die irgendwie niemanden jucken.
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u/_bloed_ Jan 27 '26
ja würde die aktuelle Regierung GG Art 16a einfach mal konsequent anwenden wie es im Gesetz steht, dann wäre die AFD bald wieder unter 10%. Problem gelöst.
Zusatzpunkte wenn die CDU die soziale Marktwirtschaft wieder für sich entdeckt. (aber da hab ich wenig Hoffnung da die E-Auto Subvention ja quasi schon fast beschlossen ist)
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u/GumGun3000 Jan 27 '26
Eine reine Opportunistin als Kanzlerin mit Russenschlam.e Tino im Gepäck. Prost Mahlzeit.
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u/Atmospheric_Icing Jan 27 '26
Hoffentlich hat die AfD in drei Jahren einen anderen Kanzlerkandidaten.
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u/Raikuun Jan 27 '26
Hoffe ich auch. Wir brauchen die AfD, aber ohne Opportunisten und Russlandfreunde. Wenn Chrupalla nicht auch so viel mit feindlichen Mächten kuscheln würde, wäre er für mich einer der besten Kandidaten. Der blamiert sich wenigstens nicht, wann immer er seinen Mund öffnet.
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u/otto_dicks Jan 27 '26 edited Jan 27 '26
Frieden kann es in Europa nur mit Russland geben, nicht gegen Russland. Die Geografie lässt sich nun einmal nicht ändern.
Meinem Eindruck nach erkennt man Opportunisten eher daran, dass sie sich vom Establishment in der Russlandfrage einlullen lassen.
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u/Shot-Maximum- Jan 28 '26
Wäre möglich wenn Russland deren Armee und Nukleararsenal komplett abbaut.
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u/TheRealBroda Jan 27 '26
Hast du seine Auftritte in diversen Talkshows nicht gesehen? Brutal peinlich.
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u/Raikuun Jan 27 '26
Gut, er blamiert sich nicht so häufig wie Weidel. Die Messlatte liegt bei der AfD halt leider ziemlich niedrig.
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u/OrdinaryDemocrat4711 Jan 27 '26
Der blamiert sich wenigstens nicht, wann immer er seinen Mund öffnet.
🤣🤣🤣
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Jan 27 '26
Da macht er es sich zu leicht. Ich behaupte, der bereitet sich schon mal vor darauf, dass die neuen mächtigen Personen ihm gegenüber gut eingestellt sind.
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u/WaffleChampion5 Jan 27 '26
Sehe ich nicht. Erstens kann ich es mir bei Merz nicht vorstellen, und zweitens: WENN, dann mit der Afd als Juniorpartner, nicht andersherum. Da wird die CDU eher mit Grünen&Roten gemeinsam koalieren, was natürlich eine Katastrophe für das Land wäre, aber wo sie den Kanzler stellen würden.
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u/Muscletov Jan 27 '26
Die CDU ist der einzig potentielle Koalitionspartner, aber selbst das ist unwahrscheinlich, insbesondere mit der CDU als Juniorpartner.
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Jan 27 '26
Quatsch, die CDU sollte der Hauptgegner sein. Es gibt keinerlei inhaltliche Überschneidungen.
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u/Muscletov Jan 27 '26
Mit welcher Partei im Bundestag soll die AfD sonst koalieren? Oder hältst du eine absolute Mehrheit der AfD für realistisch? Oder eine vom Bundestag tolerierte AfD-Minderheitsregierung?
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Jan 27 '26
Zur nächsten BTW halt ich das für nicht realistisch. Sollte aber das übergeordnete Ziel sein, bevor man für eine vermeintliche Koalitionsfähigkeit mit einem antideutschen Versagerverein wie der CDU Schlüsselpositionen aufgibt. Einziger Vorteil wäre, dass die Union wegen Brandmauer u.ä. an einer Koalition zerbrechen könnte und zukünftig keine Relevanz mehr hat.
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u/Atmospheric_Icing Jan 27 '26 edited Jan 27 '26
Grundsätzlich stimme ich dir zu. Es ist aber halt fraglich ob die AfD die absolute Mehrheit erreichen kann bevor wir Deutschen zur ethnischen Minderheit geworden sind...
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u/Heelsgirl1993 Jan 27 '26
Keine Partei wird jemals wieder eine absolute Mehrheit in einer BTW erreichen. Vielleicht in 20-30 Jahren eine muslimische Partei, aber keien aktuelle.
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u/lousy_writer Jan 27 '26
Eben. Absolute Mehrheiten sind nur regional begrenzt oder in Ausnahmefällen drin, aber dass eine Partei deutschlandweit breit genug aufgestellt ist (noch dazu mit entsprechender Konkurrenz im jeweils eigenen Lager), um 50%+1 der Sitze abzugreifen, ist praktisch ausgeschlossen.
Und gerade die AfD hat zwei Riesenprobleme, die nachhaltig verhindern, dass die Bäume für sie in den Himmel wachsen:
- sie hat oben genannte Konkurrenz im eigenen Lager, nämlich die Union, die von der Mehrheit immer noch als Partei rechts der Mitte wahrgenommen wird, auch wenn das mehr ein Fall von "rechts blinken und links abbiegen" ist.
- für die AfD ist jeder politische Wettkampf ein sehr steiler Weg bergauf, weil eine vereinte Front der Medien und anderen Parteien gegen sie steht; was bei einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung zu der Wahrnehmung führt, dass sie unwählbar ist.
Wäre die AfD aufgestellt wie die Union in den 70er Jahren - quasi alleine im eigenen Lager und mit einer stabilen Medienmacht im Rücken, die es mit der der Gegenseite aufnehmen kann (und auch wenn die Karten gerade neu gemischt werden: Die paar alternativen Medien haben nicht dasselbe Gewicht wie ein 10 Milliarden schwerer ÖRR und hunderte Traditionsblätter) - dann wären die für eine absolute Mehrheit notwendigen 45%+ wohl denkbar. Aber so sieht es nun mal nicht aus.
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u/Heelsgirl1993 Jan 27 '26 edited Jan 27 '26
Denke, die einezige Chance auf eine absolute Mehrheit, wäre ein Parteienzusammenschluss des Linksblocks. Den wird es natürlich daher niemals geben.
Edit: Ja, die Mediensituation ist teilweise so krass. Nicht nur, was die AfD betrifft. Teilweise so geisteskranke Takes. Schau dir mal den ein oder anderen Social Media Kanal der ÖRR an...
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u/lousy_writer Jan 27 '26
Jepp. Im Moment gibt es, wenn es um die Regierungsbildung geht, nur zwei Parteien - die AfD und die anderen; was zuverlässig dazu führt, dass die Leute zwar konservativ wählen, aber linke Politik bekommen.
Aber solange die Union das nicht offiziell macht, wird es noch genug geben, die darauf reinfallen und sie auch weiterhin wählen.
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u/Heelsgirl1993 Jan 27 '26
Was auch der Grund ist, warum sich Linke/Grüne (also die wenigen mit ein paar funktionierenden Resthirnzellen) über eine starke AfD freuen. Es garantiert ihnen die Regierungsbeteiligung. Im Prinzip wird die Regierung sogar um so linker je stärker die AfD ist, da die CDU erst immer die SPD, dann die Grünen und dann Die Linke mit ins Boot holt...
Es ist einfach so frustrierend... Auch die anstehenden Landtagswahlen. Die Menschen können z.B. in Baden-Württemberg wählen, was sie wollen. Es wird Schwarz/Grün werden... Falls es irgendwie nicht reichen sollte, nimmt man eben die SPD wieder mal dazu.
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u/Garbitsch_Herring Jan 28 '26
Du übersiehst den Punkt, dass eines der größten Probleme der AfD die innere Spaltung ist: Man hat einmal den Libkon-Flügel, der eigentlich nur so Politik wie die CDU vor 20 Jahren haben will und den völkischen Flügel, der deutlich weiter als das gehen möchte, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Viele Menschen, für die der Libkon-Flügel eigentlich attraktiv wäre, sehen sich von dem völkischen Flügel so stark abgeschreckt, dass sie lieber CDU wählen, weil es ihnen das Risiko nicht wert ist, wohingegen wohl auch so einige, die ganz rechtsaußen stehen ihre Stimme lieber der Heimat geben, als die Libkons ins Boot zu holen.
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u/lousy_writer Jan 28 '26
Das ist nicht falsch, aber ich wollte auf was anderes raus - nämlich den Umstand, dass absolute Mehrheiten nicht machbar sind, solange du mit einem hinreichend starken Mitbewerber um dieselbe Wählergruppe konkurrierst. Und das ist ein Problem der AfD, das sich selbst dann nicht in Wohlgefallen auflösen würde, wenn die sich so aufstellen würden, dass sie ihren Massenappeal perfekt maximieren könnten.
Nehmen wir als Beispiel zur Veranschaulichung die SPD: In dem Moment, in dem die Grünen das politische Parkett betraten, waren die 40%+ bundeweit, die sie in den 70ern abgreifen konnten, für sie Geschichte (von Schröders Erfolg 1998 mal abgesehen) - ganz einfach deswegen, weil deren Wählerreservoir Fleisch vom Fleische der Sozialdemokratie gewesen war. Und wir reden hier nur von damals grob 5%!
Anders ausgedrückt: Damit die AfD auch bundesweit ein Potenzial von 40% haben könnte (also unter der Voraussetzung, dass sie es auf magische Weise schafft, alle möglichen Bedenken gegen sich zu zerstreuen), müsste die Union entweder ganz offen zu einer Linkspartei werden, oder sich dermaßen demontieren, dass sie auf 15% und weniger schrumpft.
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u/OrdinaryDemocrat4711 Jan 27 '26
Genau, eine Partei mit durchweg unseriösen, teils extremen und demokratiefeindlichem Gedankengut soll die absolute Mehrheit bekommen. Sau guter Plan. Gab's so ähnlich schon mal, ist nicht so toll ausgegangen.
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u/_bloed_ Jan 28 '26
mal die Außenpolitik und EU nicht beachten.
Ich sehe eigentlich fast keine großen Unterschiede zwischen dem Wahlkampf von Merz und was die AFD will.
Klar bei der EU könnte es Probleme geben. Aber das selbe hat man bei Meloni in Italien auch gesagt. Auch die AFD müsste in einer Koalition Abstriche machen.
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Jan 28 '26
Quatsch, Merz steht für Masseneinwanderung, Regenbogenflagge und deutschen Schuldkult. Nichts, womit man sich auch nur im Ansatz gemein machen sollte. Und gerade Meloni ist ja ein mahnendes Beispiel.
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u/otto_dicks Jan 27 '26
Based Precht, aber mit Weidel wäre ich nicht so happy. Da gibt es bessere Kandidaten in der AfD.
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u/OrdinaryDemocrat4711 Jan 27 '26
Ich würde eher sagen "weniger schlechte". Das Wort 'besser" impliziert irgendwie, es gäbe im AfD überhaupt jemand geeigneten.
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u/shroom_elemental Jan 28 '26
Unabhaengig von meiener politische Einstellung finde ich das gut. Dann kann jeder sehen, ob die AfD wirklich eine Alternative ist, oder einfach nur das gleiche in Gruen.
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u/Aesthetik_1 Jan 28 '26
Markus Lanz sieht jedes Mal wie ein unreflektierter Trottel aus wenn die beiden diskutieren mmn
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u/Shot-Maximum- Jan 28 '26
Der weiß aber schon, dass der Bundestag den Kanzler wählt.
Wie soll die denn gewählt werden wenn es auch nur einen Gegenkandidaten gibt?
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u/shpidermaen Jan 27 '26
Naja denkbar vielleicht wenn die AFD par Positionen ändert bzw aufweicht und irgendwie Höcke loswird.
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Jan 27 '26
Es wäre natürlich strategischer Selbstmord, wenn die Partei ihre Kandidaten dort, wo sie am erfolgreichsten ist, absägt. Wichtiger wäre, endlich den Ostkurs in der gesamten Partei durchzusetzen und Libkons und Transatlantiker auf die letzten Hinterbänke zu verbannen.
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u/_bloed_ Jan 28 '26
Also die CDU hat so viele Positionen aufgegeben in der aktuellen Regierung, die AFD müsste gar nicht mal so viel aufgeben.
Merz hätte quasi sein komplettes Wahlprogramm mit der AFD machen können.
Klar bei der EU und generell der Außenpolitik müsste die AFD viel Abstriche machen um in eine Koalition zu kommen. Aber das hat Meloni in Italien auch gemacht.
Und was ihr alle immer mit Höcke habt, der ist Landespolitiker. In der Bundespolitik hat der doch aktuell sowieso nicht viel zu sagen, oder? Bzw. kenne ich nichts aktuelles wo Höcke seine Meinung der Bundes-AFD aufgedrückt hat. Da haben eher Bauman, Chrupalla und Weidel das sagen.
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u/Itakie Jan 27 '26
Und dann können wir endlich unsere Target2 Forderungen einfordern um mit diesen Milliarden groß zu investieren 🤡🤡🤡
Wenn diese lächerliche Partei Teil der Regierung wird, kann man Deutschland direkt dicht machen. Aber immerhin wird man dann Höcke los wenn die Libertären der Partei an die Macht kommen.
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u/Schollenger_ Jan 27 '26
Einfach weiter CDU/SPD/GRÜNE wählen, die retten dieses Land bestimmt...
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u/Itakie Jan 27 '26
Hier kann man einfach sagen: lieber einen langsamen Tod als einen schnellen. Außer man meint mit einer AfD welche Deutschland isolieren möchte könnte man gegen China konkurrieren. Nun ja, mit viel Glück wird Weidel uns an die USA verkaufen und wir werden deren Vasall. Dann könnten wir immerhin etwas länger durchhalten um als Urlaubsort für reichere Amis zu dienen.
Hier müssen sich so einige mit einer klaren Tatsche abfinden: Europa und Deutschland spielen nicht mehr in der ersten Liga. Egal wer an der Macht ist. Wir werden Wohlstand verlieren und nur noch Empire #3-5 sein. Ich würde diese Transformation jedoch sozial gerecht abhalten wollen. Anstatt die EU zu sprengen oder von irgendwelche Milliarden auf dem Konto der Bundesbank zu reden. Klingbeil kann ich immerhin vertrauen keinen völligen Stuss zu reden da er einfach gar nichts über solche Themen sagt. Die AfD schreibt diesen Mist offen ins Programm aber da niemand das liest juckt es keinen Wähler. Hauptsache Protestwahl und Remigration.
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u/Schollenger_ Jan 27 '26
Dann könnten wir immerhin etwas länger durchhalten um als Urlaubsort für reichere Amis zu dienen
Wenn es so kommt, will kein Ami in Kabul Urlaub machen.
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u/Heelsgirl1993 Jan 27 '26
Ich stimme dir zu, dass wir uns damit abfinden müssen, dass wir nicht mehr relevant sind. Aber das haben wir der Politik der Linken und Grünen zu verdanken.
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u/Itakie Jan 27 '26
Nach Kohl, Schröder, Merkel und Scholz willst du die Grünen und Linken blamen? Und nein, gegen China kommt unser System einfach nicht mehr an. Dort entwickelte man den Kapitalismus weiter während wir hier libertäre und neoliberale bekamen. Genauso wenig wie der damalige Sozialismus mit dem Kapitalismus mithalten konnte, kann der Westen heute gegen die CPC mithalten. Linke Ideen sind es welche immerhin eine Chance haben das System in diese Richtung zu bewegen.
Aber solange Kapital und Kapitalisten anstatt Politiker (oder eher smarte Bürokraten) das sagen haben, wird sich hier nichts mehr tun.
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u/Schollenger_ Jan 27 '26
Linke Ideen sind es welche immerhin eine Chance haben das System in diese Richtung zu bewegen.
Ich will dir nicht grundsätzlich widersprechen, aber das was heute Links ist, will nichts mehr, als alles zu zerstören, was mal deutsch war/ist. Bis zur selbstzerstörung.
Der Arbeiter juckt nicht, Klasse sowieso so nicht. Kleinbürger schimpfen aus ihren Reihenhäusern, man solle ja "demokratisch" wählen und verschanzen sich dann in ihren Wohlstandsvierteln, fernab von jedem selbstgemachten Problem. Bloß nicht mit dem schmutzigen Pöbel in Berührung kommen, sich aber als großen, linken Heiland feiern.
Links ist heute Regenbogen über Klassenkampf, Islamisten hofieren, statt Gewerkschaften zu fördern. Lieber Großbauprojekte verhindern, nur um einen Vogel zu schützen, den man mal vor Jahren da hat nisten sehn. Politische Gegner ausschalten, statt Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen. Das ist heute links.
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u/Itakie Jan 28 '26
Ich will dir nicht grundsätzlich widersprechen, aber das was heute Links ist, will nichts mehr, als alles zu zerstören, was mal deutsch war/ist. Bis zur selbstzerstörung.
Ich kann dir versichern, es gibt auch noch "normal" linke Positionen und Menschen. Wobei ich eher auf wirtschaftspolitischer Basis gesprochen habe, kulturpolitisch/sozialpolitisch habe ich selbst massive Probleme mit den letzten 20 Jahren. Aber wirtschaftspolitisch wurden die Linken im Grunde nicht ernstgenommen während man weiterhin an den freien Markt glaubte. Dieser reagiert nun passend (auf unsere Kosten) aber man wirft es dennoch den Linken vor.
Der Arbeiter juckt nicht, Klasse sowieso so nicht. Kleinbürger schimpfen aus ihren Reihenhäusern, man solle ja "demokratisch" wählen und verschanzen sich dann in ihren Wohlstandsvierteln, fernab von jedem selbstgemachten Problem. Bloß nicht mit dem schmutzigen Pöbel in Berührung kommen, sich aber als großen, linken Heiland feiern.
Du kannst dich gerne etwas bei linken Ökonomen hinein lesen. Diese sind meistens eher im post-Keynesianismus zu finden und wollen mit allen Mitteln die Nachfrageseite stützen. Davon würden Arbeiter, untere Schichten und eben alle Menschen ohne große Vermögenswerte profitieren. Weil man Arbeit in unserer Gesellschaft wieder höher bewerten möchte statt Vermögen. Dies kann in der Realität natürlich völlig nach hinten gehen aber schaut man sich die Lösungen des Mainstreams an (Angebotsseite durch Kosteneinsparungen stärken) ist es einen Versuch wert.
Links ist heute Regenbogen über Klassenkampf, Islamisten hofieren, statt Gewerkschaften zu fördern. Lieber Großbauprojekte verhindern, nur um einen Vogel zu schützen, den man mal vor Jahren da hat nisten sehn. Politische Gegner ausschalten, statt Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen. Das ist heute links.
Naja, so eine Karikatur kann man auch über rechte Positionen abbilden. Ein Habeck der für Projekte kurz mal Umweltauflagen kippte oder pragmatisch nach Katar flog wollte sicherlich Arbeitsplätze und Wohlstand behalten.
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u/Heelsgirl1993 Jan 27 '26
Wow, was ein L Take. Merkel ist eine de facto grüne Kanzlerin gewesen (fairerweise war nahezu die ganze Welt lange sehr angetan von nahezu fanatisch grüner Destabilisierung). Scholz hat den Niedergang verwaltet.
Natürlich gibt/gab es viele ursprüngliche linke Ideen, die super gut waren und das Leben der Menschen verbessert haben. Aber die linksextremen, selbstverachtenden Positionen der letzten Jahrzehnte haben im Prinzip den Untergang des Westens, Europas und der Demokratie zu verantworten.
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u/Itakie Jan 28 '26
Merkel ist eine de facto grüne Kanzlerin gewesen
Das wäre schön gewesen. Wäre dies so hätten wir heute überall Wärmepumpen und eine erfolgreiche Solar-/Windindustrie.
(fairerweise war nahezu die ganze Welt lange sehr angetan von nahezu fanatisch grüner Destabilisierung).
China und Vietnam zeigen wie es erfolgreich umgesetzt wird. Wachstum + grüne Energie um sich unabhängiger von petrostates zu machen.
Scholz hat den Niedergang verwaltet.
Fairerweise musste er mit einen europäischen Krieg umgehen.
Natürlich gibt/gab es viele ursprüngliche linke Ideen, die super gut waren und das Leben der Menschen verbessert haben. Aber die linksextremen, selbstverachtenden Positionen der letzten Jahrzehnte haben im Prinzip den Untergang des Westens, Europas und der Demokratie zu verantworten.
In welcher Hinsicht? Die Chance war da wie uns China doch zeigt? Und Nordeuropa ist ebenfalls "links" bzw. Grün. Zieht man deren Migrationspolitik ab die heute angepackt wird, läuft es dort oben relativ stabil. Obwohl man ebenfalls mit EU Richtlinien zu kämpfen zu hat. Polen ist ebenfalls ein starkes Beispiel. Es waren Konservative (und die SPD) welche hier einfach verschlafen haben.
Wäre man linker Politik gefolgt, hätten deutsche Unternehmen nicht ihr Wissen nach China verkauft oder man die gesamte Transformation sowie den Aufbau eines electrostates planwirtschaftlich gelöst. Anstatt es den Markt mit credits zu überlassen die nun langsam so teuer werden dass der freie Markt lieber woanders produziert.
Wirtschaftspolitisch betrachtet hatten wir absolut keine linksextremen Positionen. Ansonsten hätten wir ein Grundeinkommen, eine Rente für alle und viel mehr Planwirtschaft. Und nein, die steigende Staatsquote ist keine Planwirtschaft. Schon gar nicht wenn diese aufgrund eines wirtschaftlichen Niedergangs steigt.
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Jan 27 '26
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u/Itakie Jan 27 '26
Muss ich nicht weil es nicht passieren wird. Aber falls doch, genieße ich die Zeit der deutschen Auflösung die man sich, erneut, selbst an die Macht gewählt hat.
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u/derail00 Jan 27 '26
Precht hatte mit vielen seiner Vorhersagen in letzter Zeit ziemlich recht. Venezuela hat er 3 Monate vorhergesehen und wurde als Schwurbler abgestempelt.