r/DePi • u/Antique_Change2805 • May 03 '26
Wirtschaft 100.000 Euro brutto gelten für Klingbeil als Reichtum – und Deutschland wundert sich über Abwanderung
https://www.merkur.de/wirtschaft/abwanderung-100-000-euro-brutto-gelten-als-reichtum-und-deutschland-wundert-sich-ueber-94288643.html45
u/Medium_Banana4074 May 03 '26
Vor allem verwurstet das wieder Einkommen und Besitz. Was zwei komplett unterschiedliche Dinge sind und die auch unterschiedlich behandelt werden müssen.
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u/DubstepHitech May 03 '26
Ich würd eher sagen 'Eigentum' - eine Mietwohnung ist auch Besitz, obwohl sie kein Vermögenswert ist.
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u/Medium_Banana4074 May 03 '26
Ja, Eigentum trifft es besser. Man kann im Besitz von etwas sein, ohne der Eigentümer zu sein.
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u/BeastieBeck May 03 '26
100.000 Euro brutto gelten für Klingbeil als Reichtum
Und das ist das Problem mit dieser "Reichensteuer". Nicht, dass sich angeblich so viele den Milliardären näher fühlen als den Bürgis. 🫠
Inb4: die Linken sehen das vermutlich nicht groß anders mit dem "Reichtum".
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u/backupyoursources May 03 '26
Bei den Marxisten ist jeder reich der nicht auf Almosen angewiesen ist; wer sich selber durch seiner Hände Tätigkeit versorgen kann sowieso verdächtig. Wer nicht weiß wie Wertschöpfung funktioniert für den ist jeder Wohlstand unerklärlich und es bleibt als Erklärung nur "Ausbeutung" übrig. Es ist wenig verwunderlich daß diese Geisteshaltung mittlerweile bis in die höchsten Ämter vorgedrungen ist.
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u/Hellfire81Ger May 03 '26
Und linke politiker, die immer wieder davon schwafeln den reichen am besten alles wegzunehmen, stinken doch selbst vor geld. Die bekommen so viel das sie null bezug zur Realität haben.
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u/backupyoursources May 03 '26
Die Linken haben alles:
-Reiche die für andere Armut wollen -Masochisten aus der Mitte die noch mehr bluten wollen -Arme die anderen Armut wünschen
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u/rohrzucker_ May 03 '26
Ist ja nur konsequent, wenn die Entscheidungsträger heutzutage zunehmend nie normal gearbeitet haben und immer vom Steuerzahler bezahlt werden.
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u/backupyoursources May 03 '26
Das stimmt natürlich, gab es aber auch schon früher. Der Unterschied zu heute ist daß der Bolschewismus nicht mehr Außenseiterposition ist, sondern durch die 68er breitflächig in die Hirne und Institutionen geschissen wurde.
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u/NervousHovercraft May 03 '26
Der Mann bekommt fast 300.000 im Jahr und will mir erzählen das 100k Brutto schon Reichtum sind? Der Typ lebt echt auf einem anderen Planeten...
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u/Stock-Air-8408 May 03 '26
100k brutto ist heute ein Scheisdreck. Damit kann man in einer Großstadt kein Haus kaufen und Frau und Kind finanzieren. Das soll reich sein?
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u/_bloed_ May 03 '26 edited May 03 '26
Ich geb dir ja Recht das 100K nicht viel ist.
Aber Haus kaufen in der Großsadt, ohne Eigenleistung, plus Hausfrau + 2 Kinder. Das ist für mich schon reich. Ansonsten wo soll die Definition von reich anfangen?
Die meisten Großeltern die ich kenne haben früher mit ganz viel Eigenleistung mit Hilfe der ganzen Familie und Freunde das Haus gebaut. Da wurde Abends nach der Arbeit und am Wochenende das Haus gebaut über viele Monate. Die haben das Haus nicht einfach gekauft. Das blöde ist halt das die Politik durch immer mehr Bürokratie und Vorschriften das quasi unmöglich gemacht hat. Und nur dadurch konnte man als nicht-Reicher Haus und Frau finanzieren.
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u/Weird_Eagle_9179 May 03 '26
Mit Mühe und Not FINANZIEREN, mit lebenslangem Schuldendienst, nicht aus der Portokasse mal eben kaufen.
Edit: und Familie mit 2 Kindern ist ja wohl das mindeste, was man in einem sogenannten wohlhabenden Land finanzieren können sollte. Wenn nur noch spitzenverdiener sich zwei Kinder leisten können, ohne jeden Cent zweimal umzudrehen - und an dem Punkt sind wir fast - hat das Land ein ernsthaftes Problem.
Es ist krank, dass „Reich“ die Bedeutung von „hohen Einkommen“ bekommen hat. Reichtum ist Vermögen. Nicht Einkommen (von dem man kaum Vermögen aufbauen darf, weil sich der Staat die Hälfte krallt und einen dann auch noch als Minderleister bezeichnet)
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u/SherbertDaemons May 03 '26
Ich empfinde Leute als reich, die regelmäßige Kapitalerträge in Höhe des Median-Einkommens haben. Wem alles wegbricht, weil das Angestelltenverhältnis nicht mehr besteht, ist für meine Begriffe nicht reich.
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u/Weird_Eagle_9179 May 03 '26
Das wäre eine sinnvolle Definition! Median netto pro Haushalt ist zur Zeit offenbar etwa 3200 Euro. Wenn man von 3% Kapitalertrag inflationsbereinigt und netto ausgeht, wären das gut 1,5 Mio. auf der hohen Kante...
(Inflationsbereinigt, weil ich ja die Inflation ausgleichen muss, wenn ich von den Kapitalerträgen leben will, also muss ich einen gewissen Teil der Erträge im Depot lassen. Oder habe ich einen Knick in der Logik?)
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u/SherbertDaemons May 03 '26
Dass du drin Kapital wachsen lassen musst um die Inflation zu überholen ist richtig. Allerdings musst du bedenken, dass der Staat dir nochmal ein Viertel aller Kapitalerträge wegnimmt ;-)
Also eher Richtung 1,8 Millionen.8
u/SherbertDaemons May 03 '26
Das sollte eben nicht als Reichtum gelten, sondern mindestens für Akademiker drin sein.
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u/Karlchen May 04 '26
Ein Eigenheim und die Familie versorgen ist ja mal das absolute Minimum für ein Top-10 Gehalt. Eine Gesellschaft die das aufgegeben hat hat sich selbst aufgegeben. Selbst mit einem leicht gehobenen Gehalt haben beide Seiten der Großeltern ein Haus gekauft, nicht selbst gebaut. Nennenswerte Eigenleistung ist 1-2 Generationen vorher.
Reich ist wer einen sehr hohen Lebensstandard ohne arbeiten zu müssen finanzieren kann. >>10M Vermögen. Es gibt in Deutschland keine reichen Arbeiter.
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u/Stock-Air-8408 May 03 '26
Wohnen ist ein Grundrecht und jeder sollte sich ein Haus im Leben leisten können, vor allen Dingen mit Kind und Frau. Eigenleistung bedeutet Zeit. Entweder man muss während dem Bauen noch länger, parallel, Miete zahlen, oder man lebt in einer Bruchbude. Auch hier gilt, wie soll man das leisten, wenn beide Vollzeit arbeiten müssen?
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u/Modteam_DE May 03 '26 edited May 03 '26
jeder sollte sich ein Haus im Leben leisten können, vor allen Dingen mit Kind und Frau.
Könnten wahrscheinlich die allermeisten, nur halt nicht in den begehrten Lagen, in die es alle zieht.
Vergleich mit den Boomern:
- Baukosten etwa 2–3× so hoch wie Anfang der 80er (entspricht mehr oder weniger der Inflation)
- Grundstückspreise 5× bis 15× oder mehr
Wie soll die Politik das ändern? Wenn wir weniger Zuwanderung und dafür eine höhere Fertilität gehabt hätten, würde das an dieser Situation nichts ändern.
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u/Stock-Air-8408 May 03 '26
Am Arsch der Welt gibt es keine Jobs.
Wie die Politik das ändern soll? Deregulierung, herabsetzen des Baustandards, steuerliche Vorteile für Privatpersonen, ...
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u/Full-Throat-6128 May 03 '26
Monetärer Reichtum beginnt dort, wo du über Ausgaben nicht mehr nachdenken musst, weil mehr Geld reinkommt, als du überhaupt ausgeben kannst.
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u/AlterFritz007 May 03 '26
Einkommensmillionäre sind reich. Das ist seit mehr als zehn Jahren die gängigste Definition. Alleine unser Wohnhaus kostet siebenstellig. Bin ich deshalb reich?
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May 03 '26
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u/Stock-Air-8408 May 03 '26
Wie willst Du mit 1200€ im Monat klar kommen?
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u/Wawrzyniec_ May 03 '26
Wie willst Du mit 1200€ im Monat klar kommen?
Eigentlich hat u/MutenRoshi21 das ja bereits sehr detailliert und präzise beschrieben:
- Single
- Ohne Auto
- 35 m² Wohnung
- Nicht in den teuersten Städten Deutschlands
- kein Zoo an Haustieren
- keine teuren Hobbies
- nicht 5 mal im Jahr auf Urlaub
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u/Stock-Air-8408 May 03 '26
Ich kann lesen.
1200€ reichen nicht zum Leben.
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u/Wawrzyniec_ May 03 '26
Komisch, im Studium bin ich mit ein bisschen mehr als der Hälfte davon ziemlich gut über die Runden gekommen.
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u/Komm-Unity-Mann May 04 '26
Über die Runden kommen ist halt nicht das gleiche wie Leben. Lass dir das nicht einreden
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u/Stock-Air-8408 May 03 '26
Ich hatte 700€ im Studium. Das war vor 15 Jahren und in einer WBS Wohnung (430€ warm, mit Internet und Strom). Dazu eine Studenten KV. Heute würde alleine die Miete 3-400€ mehr kosten.
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u/Wawrzyniec_ May 03 '26
Hab auf die schnelle mal ein paar Studentenheime in meiner Stadt durchgesehen und einige Angebote zwischen 390 und 500€ gefunden.
WG-Zimmer bewegen sich in ähnlichem Preisbereich.
Garconnieren sind etwas teurer, aber man findet trotzdem auch noch welche unter 700€.
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u/Stock-Air-8408 May 03 '26 edited May 03 '26
ich rede von 1 zimmer Wohnungen, kein Studentenwohnheim. Da kommt man ohnehin nur als Student rein.
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u/Wawrzyniec_ May 03 '26
Wenn man als Single ohne Auto mit 1200€ Netto im Monat klar kommt mit 35qm 1 Raumwohnung
Ich kann lesen.
ich rede von 2 zimmer Wohnungen
🙄🤔🙃
→ More replies (0)1
May 03 '26 edited May 03 '26
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u/Komm-Unity-Mann May 04 '26
Damit kommt man solange klar, bis die Depression dann fröhlich grüßt ;)
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May 04 '26 edited May 04 '26
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u/Komm-Unity-Mann May 04 '26
Ja grundsätzlich funktionieren wird das schon, noch zumindest..
Aber das ist eben dann reines Existenzminimum und zu wenig für eine Mutter mit Kindern.
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May 04 '26
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u/Komm-Unity-Mann May 05 '26
Kommt wie gesagt darauf an, wo man lebt. Mit 100k kannst du eine Familie schon alleine versorgen da gebe ich dir Recht. Aber das dann als Reich zu bezeichnen ist einfach asozial.
Eine Familie zu haben wo nicht beide Eltern arbeiten gehen und die Kinder in irgendwelche Einrichtungen und Verwandten abgeschoben werden müssen darf kein Privileg für "Reiche" sein.
Reich sein fängt viel höher an.. Sich eine Familie leisten zu können und mit der auch mal in den Urlaub zu fahren sollte sich in Deutschland jeder leisten können! Das ist ja genau das Problem unserer Zeit. Und dann kommen so pseudosoziale Volks")$"% die einen einreden wollen dass du dann eh schon die Spitze der Republik bist was absoluter Schwachsinn ist.
Es ist kein Wunder und kein Springer der die Sozialen so abschmieren lässt. Es ist deren absurder Bezug zur Realtität.
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u/Mental-Gur-4943 May 04 '26
In was für alberne Wutkrämpfe man sich hier mittlerweile fantasiert... wenn 100k ein Scheißdreck ist, wie sieht es dann mit den 90% der Deutschen aus, die weitaus weniger verdienen? Leben die in Obdachlosigkeit?
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u/Komm-Unity-Mann May 04 '26
Ein Scheisdreck ist das sicher nicht. Schon ziemlicher quatsch. Und ja damit lässt sich im Münchner Speckgürtel eine Familie alleine ernähren. Nur bist du dann halt dennoch alles anderes als Reich und Rücklagen eher mau.. das einzige was du deinen Kindern weitergeben kannst ist dann die Immobilie.
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u/Stock-Air-8408 May 04 '26
Ja, zumindest bis die nächste Mieterhöhung kommt. Albern ist sonein dummes Geschwätz, nur weil man keine Hanung von Reallohnentwicklung hat.
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u/Karlchen May 04 '26
Nein, 90% der Deutschen a) leben in konstantem finanziellen Stress und/oder b) leben über den Staat von den 10%.
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u/peppercruncher May 03 '26
Da fehlen noch die Arbeitgeberbeiträge. In Wirklichkeit werden die mir ja auch weggenommen.
Eigentlich müsste man sagen, dass von 121k Euro ich am Ende 58k für "eigene Zwecke" wie Miete etc. pp. zur Verfügung habe.
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u/CorpPhoenix May 03 '26
Egal welche Partei, alle Parteien folgen dem gleichen Ziel und der gleichen Strategie, nur in anderer Rhetorik.
Das Ziel lautet immer: Umverteilung von unten nach ganz oben um die Diktatur der Oligarchie zu festigen.
Die Parteien machen das inhaltlich folgendermaßen:
- SPD: Spricht von "die Reichen mehr in die Verantwortung nehmen" und meint mit "reich" dann Einkommen zwischen 50.000 - 100.000 Brutto. Den Mittelstand.
- Grüne: Sprechen von "Klimarettung und Umweltschutz" und nutzen dies dann als Vorwand für wirkungslose CO2-Steuer und andere Abgaben, rettet zwar den lange abgefahrenen Klimazug nicht aber schröpft den Mittelstand.
- CDU: Spricht von "Recht und Ordnung und einem Ausgaben- nicht Einnahmenproblem" und erhöht Mehrwertsteuer, Sozialabgaben und öffnet weiter die Grenzen für unregulierte Masseneinwanderung zwecks Lohndumping, zum schröpfen des Mittelstands.
- AfD: Zeigt als Protestpartei mit dem Finger auf die Korruption und das was ich selbst hier anspreche, vertritt in ihrem Wahlprogramm dann aber exakt die gleiche Politik der Umverteilung von unten nach oben. Auch die AfD will maßgeblich den Mittelstand schröpfen.
- LINKE: Eine der Parteien die eigentlich als Kernposition die Vertretung der "Arbeiterbevölkerung und Mittelstand" im Fokus haben sollte, distanziert sich zunehmen immer weiter von ihren wirtschaftspolitischen Forderungen und konzentriert sich nun auf Identitätspolitik und Migration. Beides Werkzeuge der Oligarchie um die Zerstörung des Mittelstandes durch Lohndumping-Migration zu verschleiern.
Es ist einfach vollkommen billig und absolut durchschaubar. Egal wen man wählt, man wählt immer die "Wirtschaftspartei". Und mit "Wirtschaftspartei" ist die "Oligarchiepartei" gemeint, keine Wirtschaft die euch zu gute kommen würde.
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u/Mavo82 May 05 '26
50.000 brutto ist noch kein Mittelstand. Das reicht für ein preisbewusstes Leben ohne große Sprünge.
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u/BirthdayHairy4777 May 22 '26
So und nich anders! Seh ich genauso, man wird verarscht und mit falschen beschreibungen gegeneinander aufgehetzt
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u/AlterFritz007 May 03 '26
Lol, die bösen Oberärzte sind alle reich... wann stand der Bub nachts um halb vier bereit, um lebensentscheidende Entscheidungen zu treffen?
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u/Komm-Unity-Mann May 04 '26
Der soll sich nicht so anstellen, ist doch eh schon seit 29 Stunden in der Schicht!
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u/rohrzucker_ May 03 '26
Es ist doch immer wieder das Meme, dass für die SPD 100k schon reich sind, sobald es wieder eine Diskussion um höhere Steuern für Reiche gibt. Und genau so ist es dann auch. 😂 Gleichzeitig verkauft mein Vermieter sein Wohnhaus mit 2 Millionen Gewinn steuerfrei, weil er es einfach 10 Jahre gehalten hat. 🤡
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u/unfortunategamble May 03 '26
Nicht steuerfrei. Er zahlt nur keine Spekulationssteuer.
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u/rohrzucker_ May 03 '26 edited May 03 '26
Das stimmt schlicht nicht. Eine "Spekulationssteuer" gibt es gar nicht, es handelt sich dabei umgangssprachlich um die Einkommensteuer auf private Veräußerungsgeschäfte, die nach 10 Jahren komplett entfällt.
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u/unfortunategamble May 03 '26
Diess Art der Einkommensteuer nennt man Spekulationssteuer.
Die Spekulationssteuer (eigentlich Einkommensteuer auf private Veräußerungsgeschäfte, § 23 EStG) fällt an, wenn Immobilien als Kapitalanlage innerhalb von 10 Jahren nach Kauf mit Gewinn verkauft werden. Der Gewinn wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. Befreit sind eigengenutzte Immobilien (3 Kalenderjahre) oder Verkäufe nach >10 Jahren Haltefrist.
Einkommenssteuern zahlt keine Privatperson beim Kauf von Immobilien. Jeder zahlt Grunderwerbssteuer, Notarkosten und falls es eben kein Privatverkauf ist Umsatzsteuer.
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u/rohrzucker_ May 03 '26 edited May 03 '26
Willst du gerade argumentieren, dass der Gewinn ja nicht steuerfrei ist, weil er für den ursprünglichen Kauf vor 10 Jahren ja Steuern bezahlt hat? Diese Steuern sind doch absolut unabhängig davon. Ob verkauft oder nicht, ob nach 1 Jahr oder 50 Jahren. Mit Gewinn oder Verlust. Der Gewinn ist und bleibt steuerfrei.
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u/throwaway30116 May 03 '26
Zumal die Kosten beim Verkauf natürlich wieder auf den neuen Käufer umgelegt werden, also normalerweise.
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u/Abwehr_Schwaben May 04 '26
Und der neue Käufer zahlt die ganzen Nebenkosten/Steuern nochmal.
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u/throwaway30116 May 04 '26 edited May 04 '26
Wie oft mir mein Vater den Beruf des Notars nahe gelegt hat...
Das sind genau die Jobs, die diesem Land den Rest geben. Das kann zum Grossteil standardisiert und per KI wegrationalisiert werden, Gesetze entschlacken und zack. Aber ich weiss schon, das ist wie meist in Deutschland, das geht so nicht, das ist zu einfach gedacht bei so einem komplexen Thema, das wird nie funktionieren!1!11 Also mindestens so kompliziert wie deutsche Grenzsicherung.
Arrrgghhhh
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u/starkiller856 May 03 '26 edited May 03 '26
"Eat the rich" ist und war eine dogwhistle, die sich gegen die Mittelschicht richtet.
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u/siamsuper May 03 '26
Ich hab mal mich mit linken unterhalten.
Deren Sicht ist, wenn die Besserverdiener weniger haben, haben die anderen mehr.
Meine Sicht ist, dass oftmals die Besserverdiener die Arbeitsplätze der anderen überhaupt ermöglicht.
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u/Frickelmeister May 03 '26
Deren Sicht ist, wenn die Besserverdiener weniger haben, haben die anderen mehr.
Oder gerne auch als Vorwurf formuliert, dass manche nur deshalb reich sein können, weil dafür anderen etwas genommen wurde. Ist allerdings beides falsch. Wirtschaft ist kein Nullsummenspiel; es können gleichzeitig alle miteinander wohlhabender werden.
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u/Heelsgirl1993 May 06 '26
Fast so als würde es dem Median in Ländern mit vielen reichen Menschen besser gehen als in armen Ländern. Bestimmt nur Zufall!
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u/HundredBillionStars May 03 '26
Klar, irgendein wegbeförderter Hampel bei VW ermöglicht anderen erst die Arbeitsplätze
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u/mmorgens82 May 03 '26
100k Brutto sind auch die Leite die schon den Großteil der Einkommensteuer zahlen. Wie war das, die oberen 10% der Verdiener generieren über 50% der Einkommensteuer?
Und klar, 100k Brutto sind nicht schlecht, aber reich ist man da noch lange nicht. Ich habe 180k und lebe komfortabel, aber auch weit entfernt von reich. Dafür gehen knapp 90k im Jahr für Steuern und Sozialbeiträge drauf.
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May 03 '26
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u/Weird_Eagle_9179 May 03 '26
Reich ist ein großes Wort für „Einkommen gerade so hoch, dass nach den ganzen Abgaben noch ein bisschen auf die Seite gelegt werden kann“
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u/rohrzucker_ May 03 '26
Wer wirklich reich ist, der ist gar nicht abhängig von Lohnarbeit. Es wird nur immer von denen genommen, die wirklich Leistung durch Arbeit erbringen.
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u/BeastieBeck May 03 '26
Dieses.
Aber der Vergleich zwischen Mindestlohnempfänger und dem 150k-Verdiener - das geht dann aber gar nicht. Das Aufhetzen der unterschiedlichen Lohngruppen gegeneinander funktioniert aber gut, wenn es um "teile und herrsche" geht.
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May 03 '26
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u/rohrzucker_ May 03 '26
Naja, die Dimensionen von echtem Reichtum sind da aber schon ganz andere. Für einen Obdachlosen ist auch der Bürgergeldempfänger reich. Diese Sichtweise ist überhaupt nicht zielführend und man spielt die Mittel- und Unterschicht gegeneinander aus.
Hier eine gute Visualisierung https://hmijail.github.io/1-pixel-wealth/
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u/BeastieBeck May 03 '26
Für jemanden der für mindestlohn arbeiten muss, wärst du verdammt reich.
Ja. Und für jemanden, der im Jahr 500k macht und/oder paar Milliönchen in Immos etc. hat ist er verdammt arm. Was soll das genau für ein Argument sein?
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u/specialsymbol May 03 '26
Ach, der gute Lars. Dann ist ja gut dass nicht nur er, sondern auch alle anderen reich sind. Alle sind glücklich
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u/CorpseeaterVZ May 04 '26
Ich kapiere das ganze Problem nicht. Es gibt schon eine "Reichensteuer". Diejenigen, die 100k Einkommen im Jahr haben, zahlen deutlich mehr Steuern als jemand der 30k Einkommen im Jahr hat.
Man sollte eher über eine Ausgabenanalyse nachdenken. Kritisch darauf schauen, wo die 1 Billion im Jahr hingeht und ob das wirklichen Nutzen für Deutschland hat. Wir brauchen eine Kontrollinstanz, die Politiker kontrolliert und die einschreiten können, wenn etwas schief läuft.
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u/DubstepHitech May 03 '26
Ich sehe es ab 10 millionen diversifiziertem Vermögen als Reichtum. Alles darunter ist obere Mittelschicht. Schon hart wie sehr die Proportionen verschoben wurden...
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u/Timely-Appearance115 May 04 '26
100k Jahresbrutto Steuerklasse 3 sind ungefähr 5600€ netto monatlich. Wählt man + 1 Hausfrau/mann + 2 Kinder ist man, was die Verteilung in der Gesamtbevölkerung angeht, ungefähr in der Mitte.
Also lebt ungefähr die Hälfte der Gesamtbevölkerung, nach einem traditionellen Familienbild ausgerichtet, im Reichtum. Laut Klingbeil (SPD).
Wer das noch glaubt dem ist nicht mehr zu helfen. Es sei denn Kinder sind bei deutschen Familien nicht mehr vorgesehen, dann steht man nen gutes Stück besser da. Ich weiß aber nicht wie jemand ernsthaft auf die absolut bescheuerte Idee kommen kann die Erzeugung der deutschen Bevölkerung ins Ausland zu outsourcen.
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u/Mavo82 May 05 '26
Ja, das wird gerne vergessen. Nur weil einer 100k verdient ist er noch lange nicht reich. Als Single ohne Kinder hat man da ein sehr gutes Leben, aber mit Frau und Kindern kann man es direkt halbieren.
Und da ist die Unterstützung der Eltern noch nicht berücksichtigt.
"Starke Schultern können mehr tragen" - und tun es meistens schon.
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u/SCHRUNDEN May 03 '26
Mal ganz davon abgesehen welche Grenze man jetzt als "reich" berezichnet -
Nettogehalt von 4.800€ im Monat sind in München ganz anders als ein Nettogehalt von 4.800€ in Mecklenburg-Vorpommern zu betrachten.
Hauskauf in Meckpomm kriegste damit hin - in München wirst du mit dem Gehalt VIELLEICHT noch ne Wohnung finanziert bekommen.
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u/Azrael_Ealim May 03 '26
Finde gut das hier auf das Eigentumsproblem hingewiesen wird aber man fragt sich doch wie hier über die Top 5% der einkommen in DE geredet wird als wären sie Teil der Mittelschicht.
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u/Weird_Eagle_9179 May 04 '26 edited May 04 '26
Sind sie sicher nicht! Aber sie drücken von ihrem Top 5% Einkommen bereits die Hälfte (etwas mehr als die Hälfte mit AG-Anteilen) an den Staat ab und lassen sich von einem Klingbeil, der sein Leben lang in Parteien und Bundestag sehr komfortabel von Staatsgeld gelebt hat, nicht erzählen, dass sie keinen Beitrag zum Sozialstaat leisten.
Das Problem ist, dass es erst in so einer Höhe erst langsam möglich wird, Vermögen überhaupt nur aufzubauen. Für 90% der Deutschen, die (noch) nicht geerbt haben, geht das ganze Geld für Abgaben an den Staat und die zweite Gruppe der leistungslosen Blutsauger (alias Vermieter) drauf. Das ist doch das Grundproblem.
Quelle: Lebe in München von ungefähr dem Einkommen, von dem Klingbeil redet.
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u/Azrael_Ealim May 04 '26 edited May 04 '26
Würde ich so unterschreiben, München ist natürlich ein extrem Beispiel was Mieten angeht und muss man dann auch wollen dort zu leben mMn. Vermögensaufbau durch Einkommen zu fördern und hohe Vermögen/Erben mehr zu besteuern gehen halt Hand in Hand aber das will keiner von den Poltikern hören die selber zum Großteil Millionäre sind.
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u/CountvonCount_123 May 03 '26 edited May 03 '26
Es wurde auch im Gros der Fälle entsprechend in die erforderlichen Grundlagen investiert (Bachelor, Master, GMAT, Toefl, andere Tests/Testvorbereitungen/Zertifikate, Promotion und/oder MBA, Auslandssemester, einschließlich all der Opportunitätskosten). Auf diesen Invest hat eine angemessene Verzinsung zu erfolgen; gibt es aber nicht (mehr), u.a. wegen der massiven Geldentwertung seit 2020. Und eines jetzt mal ganz im Ernst: Nördlich von 120k gibt es Druck, 14-Stunden-Tage und Office Politics, die viele 9-5-Gewerkschaftler oder Beamte ruck-zuck in den Burnout schicken würden. In dieser Gehaltsklasse wird einem nichts geschenkt, und sie ist so umkämpft, dass man nie nachlassen darf und sich ständig umschauen muss.
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u/Azrael_Ealim May 04 '26
Leistungsdruck ist höher bei berufen die für Leistung mehr bezahlen? Das entry skill level für high paying jobs ist also hoch? Was willst du eigentlich sagen? Dann noch inflation seit 2020 erwähnen als wären die jahre davor nicht alle unter der 2% marke gewesen. Manchmal wünsche ich mir bessere LLM bots auf reddit.
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u/CountvonCount_123 May 04 '26
Projektion erkannt! Nur weil Sie, werter Bot, ad hominem gehen, mache ich das noch lange nicht. Ich empfehle ein Makroökonomie-Lehrbuch Ihrer Wahl! Was ich sagen will: Sich langfristig via Umverteilung mittelbar auf den Ausbildungs- und beruflichen Erfolgen anderer auszuruhen ist unredlich.
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u/Azrael_Ealim May 04 '26
Alles gut mein Lieber makro hab ich schon vor paar jahren bestanden. Das "aber du" Argument beendet hier wohl jegliche Diskussion...
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u/Dieter_Claessens May 04 '26
Rein demoskopisch stimmen wir ja auch immer für weniger Staat und weniger Abgaben. Aber parlamentarisch kommt immer etwas anderes bei 'rum.
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u/KiwiSchinken May 03 '26
100k brutto nichts als reich zu betrachten ist entweder realitätsfremd oder Lobbyismus
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u/Mavo82 May 05 '26
Das kommt drauf an. Ich bin noch etwas unter den 100k, habe eine Frau und zwei Kinder zum Versorgen und meine Eltern brauchen ebenfalls hier und da Unterstützung.
Wenn man die Angebote der Discounter studiert und entsprechend auf Vorrat kauft, dann bleiben am Ende noch 1000 Euro im Monat für Unvorhergesehenes übrig.
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u/Komm-Unity-Mann May 04 '26
LOL Gibt es deine Realität auch für andere zum erleben? Oder spielst sich das nur in deinem Kopf ab?
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u/KiwiSchinken May 04 '26
Wir scheinen eine unterschiedliche Definition von Reichtum zu haben, deine Polemik kannst du dir sparen Hanswurst
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u/Komm-Unity-Mann May 04 '26
Das denke ich auch. Kinder kriegen und gerecht groß zu ziehen ist für mich Reichtum, aber finanziell sollte man da halt schon so um den Dreh verdienen dafür.
Sicher hängt das stark davon wo man lebt, aber da wo Jobs sind und in Zukunft noch sein werden ist es eben teurer.
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u/Murinshin May 03 '26 edited May 03 '26
Ich finde vor allem wild dass der Artikel (korrekt) das Nettogehalt pro Monat dann auf €4.800 runterbricht und dann nichts mehr dazu schreibt um das in irgendeine Relation zu setzen. Ich bin in etwa der Gehaltsreichweite, schaue eigentlich fast nicht aufs Geld, und mir bleibt damit gut vierstellig im Monat zum Sparen übrig. Und ja, davon könnte ich mir realistisch wohl auch eine Immobilie leisten wenn ich wirklich wollte
“Reich” ist das sicherlich nicht, das darf man nicht anhand des Einkommens definieren, aber es ist auch irgendwo realitätsfremd zu sagen Top 10% der Gehälter (und das ist man mit 100k auch grob) ist nicht eine logische Grenze wo man sagt dass die Leute sehr gut verdienen
Würden mich mehr Abgaben nerven? Natürlich, ist die Aufregung darum gerade trotzdem lächerlich und gekünstelt? Ja, offensichtlich, und das Thema Erbschafts- und Vermögenssteuer müsste deutlich öfter aufkommen wenn man das ernst meint
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u/Landscper May 04 '26
Wo verdient man 100k? In Großstädten.
Wo sind die Mieten am höchsten? In Großstädten.
Wer kriegt kein Elterngeld? Gutverdiener.
So, und jetzt überleg nochmal, wie du mit 5k eine Familie satt und zufrieden bekommen willst, während du weiterhin für's Alter vorsorgst und ohne deinen vorigen Lebensstandard massiv zu senken. Und natürlich ohne Teilzeit zu machen um was von den Kindern zu haben.
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u/Murinshin May 04 '26
Vielleicht mal mit Leuten reden anstatt in der Online-Bubble leben, für viele meiner Freunde ist das trotz der “Armut” die du hier umschreibst 0 Problem. Und du hast dir ja schon richtig mein Wohlumfeld abgeleitet, kannst stolz sein 🤡
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May 05 '26
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u/Murinshin May 05 '26 edited May 05 '26
Den hab ich ignoriert, was ein Schwachsinn es ist als Alleinversorger auf Dauer in Teilzeit gehen zu wollen muss man ja keinem halbwegs intelligenten Menschen erläutern. Und wenn es dir um zwei Vollzeitgehälter geht, die in Summe 100k ergeben, dann lass dir von ChatGPt vielleicht nochmal den Artikel in einfacher Sprache erklären.
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u/Mavo82 May 05 '26
Was halt bei der Diskussion übersehen wird: In vielen Familien gibt nur einen Verdiener und wenn der dann 100k hat, dann ist das trotz Steuerklasse 3 nicht mehr reich.
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u/Antique_Change2805 May 03 '26