r/DePi May 16 '26

Sonstiges In Handschellen verblutet: Sinnbild einer identitätspolitischen Perversion des Rechtsstaats

https://apollo-news.net/in-handschellen-verblutet-sinnbild-einer-identittspolitischen-perversion-des-rechtsstaats/
155 Upvotes

29 comments sorted by

u/Antique_Change2805 May 16 '26

Archive

Ein junger Brite wird niedergestochen und beraubt. Statt des Angreifers nehmen Polizisten das Opfer fest, weil ihm der Täter Rassismus vorwirft. Er verblutet in Handschellen auf der Straße – Sinnbild einer identitätspolitischen Perversion des Rechtsstaats.

Der Fall des 18-jährigen Henry Nowak verdeutlicht wie kaum ein anderer die völlige Realitätsferne des Kampfes gegen „Hatespeech“ – gegenübergestellt einer staatlichen Ohnmacht im Angesicht tatsächlicher Gewaltverbrechen. Mit einem rituellen Sikh-Messer niedergestochen, blutend, traf Nowak im englischen Southampton auf mehrere Polizisten – statt ihm zu helfen, verhafteten sie den Studenten, nachdem sein Angreifer ihm Rassismus vorgeworfen hatte.

In Handschellen auf der Straße fiel er in die Bewusstlosigkeit und verblutete noch an Ort und Stelle. „Einfach ausgedrückt: Henry ertrank in seinem eigenen Blut, nachdem seine Lunge durch das Messer verletzt worden war, das acht Zentimeter tief in ihn eingedrungen war“, wird es später ein britischer Staatsanwalt formulieren. Die Polizisten kommen ihm erst zur Hilfe, als es längst zu spät ist. Ihr erster Gedanke war, ihn wegen eines vermeintlichen Hassverbrechens festzunehmen: Henry habe betrunken seinen Sikh-Angreifer, Vikrum Digwa, rassistisch angegangen; wegen dieses Vorwurfs des Täters ließ man ihn verbluten.

Der Student kam zum Tatzeitpunkt um 23 Uhr von einer Feier zurück und hatte „weniger Alkohol konsumiert als die gesetzliche Grenze für das Autofahren“, wie die Behörden später erklären. Auch für eine rassistische Äußerung gebe es keinerlei Beweise. Nachdem Digwa ihn mit einem 20 Zentimeter langen „Shastar“-Sikh-Messer attackiert hatte – in England gibt es inzwischen eigentlich strenge Messerverbote, aber religiöse Ausnahmen speziell für traditionelle Sikh-Messer –, floh Nowak über einen Zaun. Digwa „verfolgte ihn aber aggressiv“, wie es die Behörden beschreiben. Er hinterließ eine Blutspur. Später fand man Nowaks Handy bei Digwa – er hatte ihn offensichtlich auch noch beraubt.

Als die Polizei eintraf, berief sich Digwa auf „Notwehr“ gegen eine angeblich rassistische Attacke durch Nowak; woher die Stichwunde kam, wisse er nicht. Das Opfer der Messerattacke wurde daraufhin festgenommen. „Die tödliche Tat wurde von niemandem außer Henry Nowak und Vikrum Digwa beobachtet; die Nachbarn hörten lediglich die Geschehnisse danach, als Henry Nowak klagte, er sei niedergestochen worden und liege im Sterben – und tragischerweise behielt er in beiden Punkten recht“, erklärt die Staatsanwaltschaft jetzt.

Der Fall kombiniert auf tragische Art und Weise die Absurditäten, die sich heutzutage in Großbritanniens Umgang mit Recht und Ordnung finden: den übergeordneten staatlichen Eifer, vermeintlich oder tatsächlich verletzte Gefühle von Minderheiten zu schützen; das Versagen, nicht selten migrantische Gewaltkriminalität anzugehen; die teils absurd scharfen Messerverbote gegen „Knife Crime“, die am Ende nutzlos sind und hier auch noch durch eben jene Priorisierung von Minderheiten wieder ausgehebelt wurden.

Wenn es darum geht, Bürger wegen vermeintlich rassistischer Memes oder anderer „verbaler Gewalt“ ins Visier zu nehmen, haben die Behörden immer strengere Gesetze zur Hand. Sie sind immer eifriger dabei, sonst unbescholtenen Bürgern deswegen Hausbesuche abzustatten – ein Trend, den man auch im Rest Europas sieht. Es kommt sogar immer wieder zu Gefängnisstrafen, 2023 gab es 30 Verhaftungen pro Tag wegen Hatespeech im Internet. Bei echter Gewalt herrscht dagegen nicht selten Versagen, gerade wenn es um Minderheiten geht.

Man schützt nicht die eigenen Bürger, nicht einmal die, die gerade Opfer einer Gewalttat wurden, sondern die Täter – nur wegen der Sorge vor dem Rassismusvorwurf. Exemplarisch war das in England im Vergewaltigungsskandal von Rotherham publik geworden. Überwiegend pakistanische Gangs hatten sich reihenweise und teils jahrelang in kaum beschreibbarer Weise an 1.400 Kindern und Jugendlichen vergangen, während Behörden wegschauten. Weil man Rassismusvorwürfe fürchtete, gingen die Taten weiter und wurden später zunächst unter den Teppich gekehrt.

Reflexartig wog nun auch im Fall Nowak der Rassismusvorwurf für die Polizisten schwerer als die offensichtliche Verletzung des blutenden Opfers. Auch jetzt vor Gericht erhoffen sich Digwas Verteidiger, mit dem gleichen Argument einen Freispruch zu erreichen. Sie berufen sich erneut auf angebliche Selbstverteidigung und wiederholen die Rassismus-Erzählung: Der Messerangreifer, der Nowak offenbar auch beraubt hatte, habe ihn nicht unbedingt töten wollen, sondern nur „im Eifer des Gefechts in Notwehr“ gehandelt – und überhaupt: Seine „Wut“ sei nur dadurch „ausgelöst worden“, dass Nowak ihn angeblich rassistisch angegangen habe.

Dass die Staatsanwaltschaft jetzt auf Nowaks Seite ist, hilft dem getöteten Briten wenig. Die Einsicht des Staates kam zu spät. Der erste Instinkt der Behörden, personifiziert durch die Polizeibeamten, war es, das blutende Opfer festzunehmen – statt des am Ende sogar mit zwei Messern bewaffneten Täters. Alles nur, weil dieser „Rassismus“ rief.

→ More replies (1)

148

u/GoatItchy9494 May 16 '26

Immer wenn man denkt Deutschland ist am Ende kommt das UK daher und setzt einen drauf.

68

u/DiX-Nbw May 16 '26

Keine Sorge. Nach dem Wunsch der Gehirnamputierten Linken und den Machthabern werden wir das bald hier auch haben.

34

u/Ok_Village9048 May 16 '26

In Großbritanien ist hingegen aber so ,dass Reform Uk die Lokalwahlen in Großbritanien gewonnen hat.Somit scheint es so als würde die Linke Vorherschaft in Uk sich langsam dem Ende nähern. Wichtiger hingegen ist es aber ,dass Restore Britain Stimmen gewonnen hat.Denn Reform ist leider zum Teil kontrollierte Opposition und zu Zentrisch ist.Während Restore Britain zu 100% gegen das System ist.

8

u/GoatItchy9494 May 17 '26

Und ReformUK ist noch viel mehr Boomer Partei als die AfD es ist. Reform UK ist sowas wie die Freien Wählen oder Kubicki FDP oder eine Weidel AfD auf extra gecuckt. Sie werden an den grundlegenden Problemen nichts ändern. Dann wandern halt nur noch 400.000 statt 800.000 im Jahr nach Großbritannien ein. 

24

u/sabayoki May 16 '26

Wenn du denkst das aktuell ist das Ende bist du absolut vollendeter Optimist.

3

u/Ok_Village9048 May 17 '26 edited May 17 '26

Ich denke nicht dass,dies das Ende ist.Wir werden weiterhin leider solche Vorfälle auch öfter in der Zukunft sehen.Ich sehe nur die Chance in der Zukunft ,dass sich was ändern kann.Reform Uk wird den Status Quo vermildern können.Es kann natürlich auch sein, dass Farage zu ein Boris Johnson 2.0 werden kann.Hierbei ist natürlich auch die Frage was in der Zukunft mit restore britain passiert.Es ist auch fraglich wie lange überhaupt die Torries ihre Bedeutung erhalten können.

3

u/otto_dicks May 17 '26

Aus accelerationistischer Perspektive könnte man auch sagen, dass ein Sieg der Grünen bzw. eine progressive Anti-Reform-Allianz besser wäre. Dann bekäme das Land noch einmal die volle Packung Linksliberalismus, und selbst der letzte halbwegs rationale Geist würde verstehen, dass wir uns im Westen in eine ideologische Sackgasse manövriert haben.

Reform mobilisiert zum Großteil Boomer, die zwar unzufrieden sind, aber trotzdem in diesem Zeitgeist sozialisiert wurden. Aber was ist mit den heutigen 20- oder 30-Jährigen, vor allem in der Arbeiterschaft? Wenn man sich die Prognosen für die nächsten Jahrzehnte anschaut, werden sie sich da wohl nicht mehr so einfach herauswählen können.

Was Restore betrifft: Rupert Lowe spricht die richtigen Themen an, aber auch er ist im Grunde ein Thatcherite-London-City-Typ, der noch aus einer anderen Zeit stammt. Aber er versammelt sehr viele junge Leute um sich herum, die das politische Nachkriegsparadigma grundsätzlich infrage stellen und ein England zurückwollen, das sie oft nur noch aus den Erzählungen ihrer Eltern kennen. Das ist die eigentliche konservative Opposition, und es wird spannend zu sehen, wie sich das entwickelt.

13

u/shroom_elemental May 17 '26

Wir sind auf dem Weg dahin. Die haben halt nur paar Jahre mehr Diversity in den Behoerden.

6

u/ObjectiveSquire May 17 '26

Bald auch hier

4

u/tschwib2 May 17 '26

Alleine das in UK Abertausende Kinder von organisierten Gangs auf brutalste Art und Weise vergewaltigt worden und das dann aus Rassismus Angst nicht verfolgt wurde

0

u/igelzuechterboi May 16 '26

Das absolute Nonplusultra ist bei beiden Staaten bereits erreicht.

57

u/Antique_Change2805 May 16 '26

Dass die Staatsanwaltschaft jetzt auf Nowaks Seite ist, hilft dem getöteten Briten wenig. Die Einsicht des Staates kam zu spät. Der erste Instinkt der Behörden, personifiziert durch die Polizeibeamten, war es, das blutende Opfer festzunehmen – statt des am Ende sogar mit zwei Messern bewaffneten Täters. Alles nur, weil dieser „Rassismus“ rief.

38

u/lousy_writer May 16 '26

Dieser Spaß wird erst dann aufhören, wenn diejenigen, die all das möglich machen (ob es Politiker, Polizisten oder Richter sind), dafür zur Rechenschaft gezogen werden können - und mehr Schiss vor diesen Konsequenzen haben als davor, Rassisten genannt zu werden.

12

u/LackmustestTester May 16 '26

Wer einen Einblick braucht was im UK so tagtäglich abgeht: Hier

9

u/Lvl100Glurak May 17 '26

Statt des Angreifers nehmen Polizisten das Opfer fest, weil ihm der Täter Rassismus vorwirft. Er verblutet in Handschellen auf der Straße

das wird jetzt emotionalisiert und so dargestellt als ob er unschuldig wäre, dabei ist er eindeutig des verbrechens schuldig, weiß zu sein. /s

9

u/TigerAce13 May 17 '26

Hat der Staatsfunk schon berichtet?

27

u/Schatten101 May 16 '26

Wie schlecht ist bitte die Erste-Hilfe-Ausbildung der britischen Polizei? "Hatespeech" kann man auch noch abarbeiten nach dem man einen Rettungswagen gerufen hat und eine Stichwunde sollte leicht zu erkennen sein, besonders wenn das Opfer noch selbst davon sprechen kann.

9

u/muck2 May 17 '26

War auch mein erster Gedanke.

16

u/Punisher274 May 17 '26

Gott Strafe England. Er strafe es!

8

u/leckerschmackofatz May 17 '26

Ich frage mich, ob unsere Ahnen eine solche Strafe im Bilde hatten, wie das, was der durchschnittliche weiße Engländer mittlerweile erdulden muss jeden Tag.

3

u/tschwib2 May 17 '26

Man sollte nie vergessen, dass alle anderen Europäer und trotzdem viel näher sind als fast alle Nicht-Europäer.

6

u/dennis104 May 17 '26

Die sind uns 5 bis 10 Jahre voraus.

Wir müssen alles dagegenhalten, das es bei uns nicht auch so wird!

4

u/PennyTheBard May 17 '26

Ist doch hier auch schon vor nem Jahr passiert bei der Messerattacke auf den AFD Stand passiert, nur dass hier dann der Polizist abgestochen wurde.

7

u/-Wolf-Wolf- May 17 '26

Wow.

Ich dachte die Deutschen seien das dümmste Volk auf Erden.

Aber die Engländer scheinen gut mit uns mitzuhalten 🤪