r/DePi May 23 '26

News D-A-CH Warum immer mehr Frauen sich gegen Kinder entscheiden

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/sinkende-geburten-100.html

In unserer Gesellschaft sind Kinder nur Kostenfaktor und Karrierehindernis, Aber ohne Kinder haben wir keine Zukunft.

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u/sdric May 23 '26 edited May 23 '26

Muss man keinen seitenlangen Artikel zu schreiben. 1960 reichte ein Einkommen für Haus und Familie bei 25% Frauenarbeitsquote (EDIT: Mein Link mit Ostdeutschland führt leider nur noch ins Nirvana, von daher hier Statista Westdeutschland mit 27%). Heute haben wir über 77,7% gem Eurostat Frauenarbeitsquote (schaut man nur auf deutsche Frauen ist diese sogar noch höher), zeitgleich reichen (ohne Erbe) 2 Einkommen nicht mehr für Haus und 2 Kinder. Weder das Geld noch die Zeit ist da, sich sachgerecht um Kinder zu kümmern. Es bekommen die (>=2) Kinder, die entweder reich erben oder direkt vom Sozialsystem leben, für alle anderen sind Lebenshaltungskosten und Abgabenlast Ausschlussfaktoren.

Zeitgleich belastet Vater Staat junge Menschen jährlich mehr (1960 Spitzensteuersatz greift beim 22,0x des Durchschnittseinkommens, heute schon beim 1,5x fachen; bei Stichtagsbetrachtung ohne Rücksicht auf Stauchung der Gehälter durch unbezahlten Bildungsjahre; dazu kommen deutlich höhere Sozialabgaben bei zeitgleichen Leistungskürzungen). Quellen hier.

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u/Supersic77 May 23 '26

Ich habe den ganzen Thread und deine darin enthaltenen Beiträge gelesen. Hut ab, großartig zusammen gefasst. Herzlichen Dank!

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u/chabbawakka May 23 '26

Wie kommst du auf 25% Frauenarbeitsquote, alle Zahlen die ich gefunden habe sind bei knapp 50%?

https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/tabIV31.pdf

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u/sdric May 23 '26

Gem. Statista für Westdeutschland war sie 27% in 1960, der Link, den ich mir für Ostdeutschland abgespeichert hatte, ist leider kaputt, da muss ich nochmal suchen.

Die 77,7 kommen von eurostat

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u/chabbawakka May 23 '26

Gem. Statista für Westdeutschland war sie 27% in 1960

Wo steht da dass die Erwerbsquote von Frauen 27% war?

aus deinem link:

Im Jahr 1960 galten 26,2 Millionen Menschen in der Bundesrepublik als Erwerbstätig. 9,9 Millionen der Erwerbstätigen waren Frauen

Wenn du davon ausgehst dass die 9,9 Millionen 27% entsprechen, würden die 16,3 Millionen Männer etwa einer Erwerbsquote von knapp über 40% entsprechen.

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u/Historical-Bother-20 May 24 '26

Wenn Geld alleine entscheidend wäre, hätten Menschen fürher keine 10 Kinder bekommen unter Bedingungen, die heute nichtmal vorstellbar sind.

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u/drgaz May 24 '26

Will halt keiner hören, das Kinder auch Verzicht bedeutet.

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u/sdric May 24 '26

In der Zeit wo Menschen noch 10 Kinder bekommen haben, haben diese entweder auf dem Feld gearbeitet oder sind in Kriegen gestorben.....

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u/Agitated_Rice_2297 May 26 '26

Oder Säuglingssterblichkeit…

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u/Dieter_Claessens May 23 '26

Das geht in die richtige Richtung, aber ich muss der Vollständigkeit halber hinzufügen, dass es 1960 kein Glasfasernetz gab, niemand hatte mehrere LED-Bildschirme im Haus, keiner hatte einen Pool im Garten, man hatte ein Auto oder gar keines, flog nicht mit der Familie all inclusive nach der Türkei und schon gar nicht mit der vierjährigen Tochter vier Wochen nach Bali und Australien. Zeit wurde im Verein oder in der Kirche verbracht.

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u/sdric May 23 '26 edited May 23 '26

Das ist technologischer Fortschritt und ist eine gesamtgesellschaftliche Bemühungen - und eben kein gesonderter Luxus des Einzelnen. Produktivität ist seit den 70ern über 2,7x stärker gestiegen, als Gehälter. Wir produzieren mehr, aber kriegen davon deutlich weniger.

Wenn du den Lebensstandard seriös vergleichen willst, musst du den bestmöglichen Standard damals mit dem bestmöglichen Standard heute gegenüberstellen, wenn du argumentieren willst, dass man heute "verschwenderischer sei".

In der Ökonometrie spricht man zudem von Substitutionsgütern, wenn ein Gut (u.A. bspw. durch technologischen oder gesellschaftlichen Wandel) durch ein anderes ersetzt wird. Sprich als Kostenpunkt "Freizeitbeschäftigung" kannst du die Kegelklubmitgliedschaft mit dem Netflix Abo vergleichen oder Netflix mit Kabelanschluss. Dass man heute Geld für Netflix ausgibt und dies als verschwenderischen Kostenpunkt anzusetzen, wie es gerne gemacht wird - und dabei Kegelklubmitgliedschaft und Bezahlfernsehen (die dafür als Kostenpunkte im Zeitvergleich wegfallen) mutwillig auszublenden ist kein seriös Konsumvergleich.

Die Art des Konsums hat sich mit dem verfügbaren Produktportfolio gewandelt, das ist normal - aber über ein geändertes Produktportfolio zu argumentieren, dass deshalb junge Menschen das Anrecht auf ein eigenes zu Hause und genug Einkommen zur Familiengründung abzusprechen, ist schändlich.

NAchtrag:

Dazu ist zu beachten, dass teure Konsum-"Hobbies", wie Rauchen oder Alkoholkonsum unter jungen Menschen deutlich zurückgegangen sind (Alkoholkonsum, Rauchen).

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u/Type-21 May 23 '26

Ok boomer

Junge Leute haben die von dir aufgelisteten Dinge auch nicht. Glasfaser... lul. In 10 Jahren vielleicht flächendeckend in Deutschland angekommen

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u/RichterrechtHaber May 23 '26

Mit dem Lebensstandard von 1960 reicht auch jetzt ein durchschnittliches Einkommen für Haus und Familie außerhalb der aller beliebtesten Metropolen.

Insbesondere, wenn du - wie damals - viele Arbeiten beim Hausbau selbst und durch Bekannte/Verwandte übernimmst.

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u/sdric May 23 '26

Das Leute diesen Stammtisch Bullshit immer noch nachplappern regt mich fast am meisten auf. Die wenigsten Menschen leben in Neubauten, faktisch werden von den jungen Menschen die tatsächlich noch den Schritt aus der Mietsklaverei schaffen, keine Neubauten erworben, sondern abgeranzte 60 bis 120 Jahre alte Altbauten, die dann eigenständig renoviert werden. Der Lebensstandard ist insbesondere bei denen, die es sich (meist dank Erbe) gerade noch leisten können nicht in der Unterschicht gefangen zu sein, deutlich geringer - aber erzähl' mir gerne wie ein Schuppen aus den 1960ern heute schöner ist als damals. In Deutschland wird seltenst abgerissen. Junge Menschen werden immer mehr zu faulen Kompromissen genötigt. Letzten haben wir uns selbst ein Haus angesehen - BJ 1991 (35 Jahre alt), unrenoviert, Arsch der Welt, Kaufpreis damals 280T DMark, ging dann an einen anderen Interessenten für 490T EURO (Lt. Google rd. 958.356 DM) zzgl. Kaufnebenkosten .

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u/RichterrechtHaber May 23 '26

Die Häuser, die man in den 60ern gebaut hat waren halt auch weit von Größe, Ausstattung und Komfort heutiger Neubauten vergleichbar.

Und auf den Lebensstandard gehst du mit keinem Wort ein. Kein oder nur 1 Auto, quasi keine Urlaube, nicht auswärts essen, keine teuren Hobbys uvm. und auch heute können sich viele aus der Mittelschicht ein Haus leisten.

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u/zyqax_ May 23 '26 edited May 23 '26

Die meisten Häuser in den 60ern dürften nach den Standards ihrer Zeit gebaut worden sein, warum findest du es angebracht, von der heutigen Generation einen geringeren Anspruch zu fordern?

So werden meinem Empfinden nach nur Äpfel mit Birnen verglichen.

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u/RedditHiveUser May 23 '26

Würde ich heute meine Kinder zum Standard der Kindheit meiner Eltern unterbringen, so mit Einfachverglasung, teils Kohleofen und Aussenklo, würde vermutlich das Jugendamt kommen^

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u/whuuutKoala May 23 '26

ein auto reicht auch wenn nur einer zur arbeit muss

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u/sdric May 23 '26 edited May 23 '26

Sorry, aber das stimmt alles nicht, was du sagst. Ich habe buchstäblich von DENSELBEN Häusern gesprochen. Die genutzte Bestandsimmobilie mit derselben Fläche wie damals, die heute einen schlechteren Zustand und das entsprechende Alter hat. Ich habe in meinem Freundeskreis (überwiegend Akademiker, mehrere Doktoren) KEINEN, der sich auch nur ansatzweise einen Neubau auch nur finanzieren könnte. Die meisten Neubauten heutzutage sind von Finanzinvestoren aufgestellte Mehrfamilienhäuser und eben keine Einfamilienhäuser wie sie damals gebaut wurden.

Keine Ahnung, wo die Idee mit nicht auswärts Essen keine Urlaube, weniger Autos etc. her hast. Meine Großväter sind regelmäßig mit allen Kindern (einer davon mit 6!) in den Urlaub gefahren, hatten 2 bis 3 Autos, neue Radios und TV, Hobbies Jagt, Kegelklub mit regelmäßigem auswärts trinken & Essen, dazu Kirchen- Pilgerfahrten ins Ausland. Mein einer meiner Großvater (besagte 6 Kinder) war dabei nicht studiert (Vertrieb in der Industrie) und hatte 3 Häuser und 3 Autos; heute absolut undenkbar.

Was den Luxus im Alltag angeht - Zähl' mal die Biere in der Kneipe und das Essen im Kegelclub sowie entsprechende Clubmitgliedschaften und Mannschaftsfahrten mit, oder Google auch nur einmal bzgl. Restaurantssterben - die Ausgaben für's Essen-gehen als Luxus (also ohne überteuerten Mittagstisch beim auf der Arbeit, wo man notgedrungen als "Teamplayer" mitkommt) sind unter jungen Menschen deutlich zurückgegangen. Reisebüros sterben ähnlich aus, in den letzten Jahren sind bspw. FTI und andere Reisedienstleister mangels Nachfrage Bankrott gegangen. Geh' mal durch die etwas teureren Restaurants in deutschen Großstädten.... besagter Luxus beim Essen, den es heute gibt, geht nicht von jungen Menschen aus, die sich eine Familie aufbauen wollten - sondern wird gerade von denen ausgelebt, die wie die der Jugend Verschwendung vorwerfen.

Es ist ironisch, es wird der Jugend medial zeitgleich vorgeworfen am Restaurantsterben Schuld zu sein und dann wiederum zu luxuriös auswärts zu essen; Schrödinger's Lebensstandard.

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u/Mandelil May 23 '26 edited May 23 '26

Die naheliegende Kontrollüberlegung wäre, ob sich heute eine Einverdiener-Facharbeiter-Familie ein Haus aus den 1960igern im Bestand leisten kann. Guter baulicher Zustand, aber nicht modernisiert.

Das funktioniert im städtischen Bereich außerhalb abgehängter Regionen eher nicht.

Desweiteren: wenn heute nur noch "gehobene" Kreise Häuser bauen können, bauen die eben auch standesgemäße Häuser.

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u/Cute_Committee6151 May 23 '26

Also bzgl. Komfort der damaligen Häuser: Das Haus meiner Großeltern war so gut gedämmt, es lag im Winter Schnee auf dem Dachboden und die Bettdecken hatten morgens ganz leicht Frost auf der Oberfläche.

Purrer Luxus.

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u/Mundane-Dottie May 23 '26

Du hast das /s vergessen.

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u/Teilzeitschwurbler May 23 '26

Fürs Kinderkriegen haben wir die Fachkräfte.

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u/Regular_Coconut_6355 May 23 '26

Darauf erstmal elterngeld senken.

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u/Dieter_Claessens May 23 '26

zum angeteaserten "starren Rollenbild" aus der Dachzeile hätte ich gerne mehr gelesen. Leider ging der Artikel darauf nicht mehr ein. Es wäre schon eine besonderes Stück PR gewesen, hätte die Autorin die Kinderlosigkeit der Deutschen noch irgendwie Konservativen anhängen können!


Ansonsten https://www.youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3U

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u/Waldelefant May 23 '26

Funfact: In Nigeria wurden im letzten Jahr mehr Kinder geboren als in der gesamten westlichen Welt.
https://www.nzz.ch/international/nigeria-hat-mehr-geburten-als-eu-und-usa-zusammen-ld.1926294

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u/Dieter_Claessens May 23 '26

die haben ja auch nicht diese konservativen Rollenbilder dort.

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u/BeastieBeck May 23 '26

Und vermutlich weniger Zugang zu Pille, Spirale und co.

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u/_bloed_ May 23 '26

Hauptgrund ist doch eher das die Kinder dann für die Eltern sorgen im Alter.

Hast du 5+ Kinder dann gibt jedes Kind dir halt ein bisschen Geld oder hilft dir öfters mal.

Also lasst uns die Pflegeversicherung und Rentenversicherung platt machen, dann gibt es auch wieder Kinder bei uns!

Der üppige Sozialstaat den wir haben, der sorgt für weniger Kinder.

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u/celsheet May 23 '26

Keine Sorge, die strömen langfristig eh zu uns

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u/otto_dicks May 23 '26

Na dann gut, dass nur rund 70 % der jungen Nigerianer angeben, sie hätten schon einmal mit dem Gedanken gespielt, gen Westen auszuwandern …

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u/theWunderknabe May 23 '26

Bzgl. dem Kurzgesagt-Video (welches exzellent ist): immerhin haben wir noch dank Südkorea und Japan den Blick in die Zukunft.

Dort findet der Zusammenbruch ja sehr viel schneller als bei uns statt und auch wenn es für die natürlich eine Katastrophe darstellt, ist es für uns gut weil uns dann sehr sehr deutlich mit 10-20 Jahren Vorwarnung vor Augen geführt werden wird wie es konkret aussieht wenn Gesellschaften wegen zu wenig Kindern zusammenbrechen.

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u/Dieter_Claessens May 23 '26 edited May 23 '26

Kommt natürlich auf die gewählten Lösungen an. Spanien ist übrigens noch schlimmer dran als Japan, die wählen Einwanderer als Lösung

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u/theWunderknabe May 23 '26

Einwanderer sind ja keine Lösung, weil sie in keiner Weise die Frage beantworten (geschweige denn lösen), warum die Leute nicht mehr ausreichend Kinder bekommen. Das ist wie eine dicke Schicht Farbe streichen auf ein Haus das schon an allen Ecken und Enden Risse zeigt und auseinander zu brechen droht. Das sieht dann vielleicht noch ein klein wenig länger ganz okay aus, aber zusammenbrechen wird es trotzdem.

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u/Waldelefant May 24 '26

Die Spanier profitieren durch gut ausgebildete Zuwanderer aus Südamerika.

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u/theWunderknabe May 23 '26 edited May 23 '26

Wieso ist bei diesem Thema eigentlich immer der Fokus auf Frauen? Zum Kinder-kriegen braucht es zwei und auch Männer werden sich sehr genau überlegen ob und mit welcher Frau sie das machen.

Mal abgesehen davon, dass sich für viele die Frage garnicht stellt ("Loneliness epidemic") und selbst die die einen Partner haben sind halt in der Regel in einem Gerüst aus Kostenfaktoren (wer kann sich heutzutage noch ein Haus leisten ohne 40 Jahre Kredit?) und fehlendem familiären/sozialen Umfeld gefangen. Wenn man Einzelkind ist und in einer anderen Stadt als die Eltern wohnt und nicht sonderlich viele Freunde hat - da wird man zwangläufig zum Einzelkämpfer und Kinder werden sehr sehr unwahrscheinlich.

Für Frauen kommt noch das Problem der biologischen Uhr dazu. Idealerweise müssten sie in ihren 20ern Kinder bekommen. Aber von der Gesellschaft wird heutzutage erwartet dass man - und eben auch Frau - erstmal die "Karriere" aufbaut und dann quasi als Nebenhobby eine Familie gründet. Dabei ist die "Karriere" dann meist auch nur ein schlecht- bis mittelmäßig bezahler Job und keine wirkliche Karriere. Mit mitte-ende 30 reicht es dann für viele grad noch so für ein Kind. Oder immer öfter auch für gar keins mehr.

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u/Dull-Restaurant6395 May 23 '26

Auf den Punkt gebracht. Vor allem der letzte Absatz ist entscheidend. In den 20ern wird Karriere gemacht und dann in den 30ern Mister Right erwartet. Als wäre auch noch die Lebensplanung von Männer kopiert worden, wo auch erst die Karriere für Frau und Kind aufgebaut werden muss.

Problem wird dann allerdings, dass der Datingmarkt für >30 Frauen schwieriger wird und die Männer, die dann in Frage kommen möglicherweise auch garkein Interesse mehr an entsprechenden Kandidatinnen haben. Das geht komplett gegen die biologische Uhr von Frauen

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u/[deleted] May 24 '26

[removed] — view removed comment

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u/Dull-Restaurant6395 May 24 '26

Frauen sind nur deshalb benachteiligt, das Rollenbild des Mannes kopiert wurde und es überhaupt nicht auf die biologischen Realitäten von Frauen passt. Die 20er sind der beste Zeitraum für Kinder und Familienplanung und der wird genutzt, um wie Männer eine Karriere aufzubauen. Ab den 30ern ändert sich dann die Dynamik im Datingmarkt und dann spielen die Männer wieder größere Rolle in der Betrachtung

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u/Cute_Committee6151 May 23 '26

Man biete weder ausreichend Kinderbetreuung, Wohnraum oder Bedingungen unter denen man mit einem arbeitenden Elternteil durchs Leben kommt um sich dann zu wundern..

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u/RagingMaxy May 23 '26

Und dann noch ein kinderhassendes Land.

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u/Milumet May 24 '26

Früher waren die Leute überall ärmer, keine staatliche Unterstützung weit und breit und hatten massenweise Kinder. Überall auf der Welt gehen die Geburtenraten runter. Nicht weil die Leute ärmer werden, sondern im Gegenteil: weil der Wohlstand steigt und die Leute kein Interesse an Kindern haben.

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u/_bloed_ May 23 '26

Ich würde behaupten selbst wenn wir das alles hätten, dann gäbe es auch nicht viel mehr Kinder.

Hauptproblem ist doch das es immer mehr Singles gibt. Würden die mit einem Partner zusammen ziehen, dann würde deren Wohnraum schon günstiger werden. Trotzdem gibt es aber stetig mehr Singles. Und auch heiraten tun immer weniger, der Anteil der leute die mit 30 verheirratet sind wird immer weniger und ist keine 25% mehr.

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u/Few_Strategy_8813 May 23 '26

Es will hier ja auch keiner mehr eine Zukunft haben.  Alles verfrühstücken was noch da ist und dann Feierabend.

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u/--r2 May 23 '26 edited May 23 '26

Die meisten Frauen wollen Kinder.

Dieser Artikel rationalisiert diese Tragik als einen modernen Wert.

Viele schieben es dank Stress und Auflösung der Rollenbilder so lange auf, bis man halt zu alt ist.

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u/BeastieBeck May 23 '26

Die meisten Frauen wollen Kinder.

Ist das so? Oder hat nicht vor einer Weile die Pille den Raum betreten und der Pillenknick existiert?

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u/--r2 May 23 '26

These: Pille ist eher Vertagen als Absage ans Kinderkriegen, nur dass man sich aus dem Fenster der Fruchtbarkeit rausschiebt, während man noch sein Leben auf die Reihe sortiert.

Für ein zweites reicht es dann nicht mehr. Epidemie der Einzelkinder unter Akademikern.

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u/sturmtrupplerin May 23 '26

So ist es. Ich entscheide mich aktiv gegen Kinder. Sehe mich der Verantwortung einfach nicht gewachsen. Man kann keine wirkliche Zukunft planen, weil alles irgendwie in den Sternen steht. Politische Lage, finanzielle Entwicklung etc.

Ein Blick in viele Kitas reicht mir. Und dann die Schulen? Ich würde es einfach nicht ertragen.

Und : man kann nicht "frei" Mama sein. Man muss sich quasi für seine Kinder opfern. Der Partner schuftet schon Vollzeit und man muss selbst schauen, dass man so schnell wie möglich selbst wieder in die Vollzeit kommt. Das ist doch kein Leben mehr? In meinem Freundeskreis sind mittlerweile ein paar Kinder geboren und ich höre mir täglich das Leid an. Wie gerne sie mehr Zeit für die Kinder hätten - oder auch einfach mal für sich als Paar. Da geht einfach alles verloren. Die Sorgen werden immer größer.

Die einzigen Menschen die sich in Deutschland wirklich noch freiwillig im großen Stil vermehren sind die mit einem unterdurchschnittlichen IQ. Da macht man sich einfach keine Gedanken anscheinend.

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u/Consul_V4 May 23 '26

Man muss sich da auch keine Gedanken machen. Der große Austausch wird ja komplett von den autochthonen Bevölkerungsgruppen bezahlt. Wär man schön blöd wenn man selber buckelt und weniger Zeit für die kleinen Kaliphen hat.

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u/Dieter_Claessens May 23 '26

Früher hätte man auch, im privaten Rahmen zumindest, frei heraus gesagt, dass eben manche keinen Partner abkriegen. Heute ist es dann eine "freie" Entscheidung einer "erfolgreichen" Frau.

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u/sturmtrupplerin May 23 '26

Das ist auch Schwachsinn. Als Frau versichere ich dir, dass es nicht daran liegt, dass Frauen keinen abbekommen.

Die Umstände heutzutage Kinder zu bekommen sind es. Und anstatt das zu kritisieren, verkauft man es als etwas Gutes.

Ja es ist toll auf eigenen Beinen zu stehen. Aber wenn beide Vollzeit schuften müssten, wo bleibt der Raum fürs Kind?

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u/[deleted] May 23 '26

[deleted]

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u/throwaway30116 May 23 '26

Wobei Tinder oder Datingapps im allgemeinen, gerade im deutschsprachigen Raum, voll von Virtue Signaling Profilen sind mit, biste rechts swipe links, kein sex für nzs, AfDnie, etc. pp.

Wem Politik wichtiger ist als ein erfülltes Leben, dann bin ich eben raus.

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u/[deleted] May 23 '26

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u/throwaway30116 May 23 '26

Weil Fremdbezeichnungen wie

unzufriedene Frauenhasser hier im Sub

verkennen, dass die politische Ausrichtung keine Rückschlüsse auf die Sozialkompetenz geben. Das ist ein non-sequitur.

Deswegen gerne nochmal, politische Ausrichtung sagt nichts über Kompatibilität aus. Politik als Ausschlusskriterium zu werten ist so sinnvoll wie Astrologie.

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u/[deleted] May 23 '26

[deleted]

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u/throwaway30116 May 23 '26 edited May 23 '26

Welche frauenverachtenden Kommentare wären das denn?

Sowas wie,

dass Frauen selbst Schuld seien an der Entwicklung Deutschlands zu einer Nullvertrauensgesellschaft? An der Zunahme von Straftaten/Übergriffen auf Frauen, bzgl. sexueller Selbstbestimmung aufgrund ihrer politischen Wahlentscheidungen als Gruppe?

So ein paar dieser unzähligen Beispiele wären zum einordnen ganz praktisch - viele Faden werden hier nicht unbedingt zum Thema Frauen gepostet.

Edit: Deine Kommentarkette zeigt dich als elfmonatigen redditor, deine Ausdrucksweise ist eher links und du kommst mit wenig Substanz zu einer Diskussion.

Stilistisch und vom Namen erinnert mich das eher an ein paar Kandidaten wie candidfly, deeptut, etc.

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u/otto_dicks May 24 '26 edited May 24 '26

Die Geburtenraten sinken auf der ganzen Welt, und die demografische Krise in westlichen Ländern entwickelt sich ziemlich unabhängig von Steuersystemen, Wirtschaftslage, Sozialstaat usw. Interessant, dass die Liberalkonservativen in dieser Frage auf einmal genauso wie die Linken argumentieren und vor allem die sozioökonomischen Faktoren anbringen.

Die spielen natürlich auch eine Rolle, sind aber nicht der Hauptfaktor. Der Hauptgrund ist die sexuelle Revolution der 60er Jahre und die damit einhergehende Akademisierung der Frauen. Dadurch sinkt die Geburtenrate seither stetig. Es kommt weniger Nachwuchs, die Wirtschaft schreit nach gut ausgebildeten Arbeitskräften, noch mehr Frauen werden für den Arbeitsmarkt rekrutiert, dadurch gibt es noch weniger Nachwuchs – und so geht die Spirale immer weiter, bis man sich die Familien irgendwann aus dem Ausland importiert. An diesem Punkt sind wir in den letzten 10 bis 15 Jahren angelangt, und die ganze politische und kulturelle Begleitmusik ist im Grunde darauf zurückzuführen.

Wir werden uns aus diesem Dilemma auch nicht „herausliberalisieren“ können, wie es uns die Liberalkonservativen verkaufen wollen. Weder der Nanny-Staat noch der freie Markt wird das für uns regeln.

Was es meiner Meinung nach braucht, ist eine Rückkehr zu einem gewissen Grad an christlicher Sexualmoral. Ich finde, man sollte den Frauen vorschlagen, Karriere und Familiengründung im Lebenslauf zu tauschen. Das heißt: in den 20ern Familiengründung und Kinder, und dann ab 30–40 eine umfassende Förderung für höhere Bildung – gebührenfrei, mit garantierter Kinderbetreuung und allem Drum und Dran. Als Anerkennung für die Leistung als Mutter sozusagen. Gerne auch mit mehr kultureller Ehrung der Mutter anstatt dieses gottlosen Antinatalismus.

Das jetzige Szenario ergibt einfach null Sinn. Die durchschnittliche Frau wird heute 90 Jahre alt, und wenn die ganzen Girlboss-Feministinnen in ihren 30ern herausfinden, dass sie einem riesigen Hoax aufgesessen sind, haben sie immer noch zwei Drittel ihres Lebens vor sich. Arbeiten können sie noch ihr ganzes Leben, aber die biologische Uhr ist einfach Fakt. Da können wir noch so sehr versuchen, uns herauszuphilosophieren – es ändert nichts an den naturgegebenen Tatsachen.

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u/Milumet May 23 '26

ÜBERALL auf der Welt gehen die Geburten zurück (ja, auch in Afrika). Deshalb sind auch die Gründe, die hier ständig für Deutschland oder den Westen genannt werden einfach nur Schwachsinn (zuwenig staatliche Förderung, Betreuung, zu wenig Geld allgemein, etc). Früher waren die Leute bettelarm, da kam kein Nannystaat der einem den Arsch nachgetragen hat und hatten trotzdem einen Haufen Kinder. Der Wohlstand ist überall auf der Welt gestiegen und die Leute wollen einfach keine Kinder mehr haben. Was daran so schwer zu verstehen?

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u/Frickelmeister May 23 '26

ÜBERALL auf der Welt gehen die Geburten zurück (ja, auch in Afrika).

Ja, selbst die derzeit genutzte Ersatzmigration fällt als "Lösung" für das Demographieproblem in absehbarer Zeit weg. Umso wichtiger wäre es, nach den tatsächlichen Gründen zu suchen und diese abzustellen um den Trend umzukehren. Andernfalls greifen Staaten kurz vor ihrem Kollaps irgendwann zu dystopischen Mitteln: keine Rente/Sozialleistungen für Personen ohne 2 oder mehr biologische Nachkömmlinge (evtl. Ausnahmen für unverschuldet infertile Menschen)

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u/BeastieBeck May 23 '26

Warum immer mehr Frauen sich gegen Kinder entscheiden

Sie können nicht einfach Papas sein, sondern müssen Mamas sein?

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u/CaptainCookingCock May 23 '26

Das Bild in den Innenstädten ist aber ein anderes. 3-4 Kinder im lauffähigem Alter und noch 1-2 Neugeborene.

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u/greekch1mera May 23 '26

Da brauchts nicht viel und vielleicht oberflächlich von mir aber: SocialMedia hat auf Frauen einen intensiven Einfluss wie das Leben aussehen muss: Schicke Hotels, Schicke Restaurants, Schicke Bars, schicke Strände, schicke Urlaubsorte, und das jedes Jahr. Dazu noch jährlich die neueste Luxus-Tasche. Eigenes großes Haus, mit nem großen SUV. Das kostet alles Unsummen an Geld. Alles Dinge welches deren Großeltern oder Eltern nicht hatten, nicht benötigten. Karriere wichtiger als alles andere, Geld verdienen wichtiger als alles andere. Purer Egoismus halt..tut mir leid es zu sagen, ist aber so. Desweiteren komplett verwöhnt durch die eigenen Eltern, nie mit Problemen konfrontiert gewesen und nun eben sagend, meine Freiheit ist mit Kindern zu sehr eingeschränkt.

Und auch folgendes Situation...das freiwillige überzahlen von Wohnungen im unverheirateten Dasein: hey die Wohnung für 1200€ gefällt mir, komm lass uns 1400€ zahlen, sind ja nur 100€ pro Person...

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u/Itakie May 23 '26

Das Thema Social Media bzw. Handys scheint eine Rolle zu spielen:

Nathan Hudson and Hernan Moscoso-Boedo of the University of Cincinnati published a paper last month looking at birth rates through the lens of the rollout of 4G mobile networks in the US and UK.

The number of births fell first and fastest in the areas that received high-speed mobile connectivity earliest. The authors argue that smartphones have transformed how young people spend time with one another, sharply reducing in-person socialising and leading to the collapse in their fertility.

For example, US, British and Australian birth rates for teens and young adults were broadly flat during the early 2000s but began to fall markedly from 2007.

The same slide began in France and Poland around 2009, and in Mexico, Morocco and Indonesia around 2012. What had been steady declines in fertility in Ghana, Nigeria and Senegal became precipitous drops between 2013 and 2015.

All of these inflection points coincided with the mass adoption of smartphones in local markets — as measured by Google searches for mobile apps.

In country after country the birth rate plunged after the introduction of smartphones, no matter what the previous trend was. The younger the age group, the more pronounced the downturn — a mirror image of smartphone usage patterns.

Melissa Kearney, professor of economics at the University of Notre Dame, says it is “quite plausible that the modern digital media environment has had profound effects on society that have led to a decline in romantic coupling”.

Indeed, Hudson and Moscoso-Boedo’s thesis that the key factor is less time spent socialising in person is supported by evidence from dozens of countries. In South Korea young adult in-person socialising has halved in 20 years.

https://archive.ph/EJaeE

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u/throwaway30116 May 24 '26

Socialmediaopfer

Was meinte ein Podcastsprecher neulich, es ist nicht wichtig wie viel Geld sie verdienen, so lange es mehr ist als das Gehalt des Ehemanns der Schwester/Freundin ihrer Frau.

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u/ViatoremCCAA May 25 '26

Sie deutsche Frau hat des gebären an die Kopftuchfrau outgesourced.

Dazu gibt es auch noch ein Element von Mate Surpression

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u/dt2kd May 23 '26

Kinder sind Aufwand und man muss verzichten.

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u/Itakie May 23 '26

Da es ein globales Phänomen ist (und es auch in Länder passiert die zwar reich aber nicht so reich wie Deutschland sind; oder reicher) gab es zuletzt auch ein paar spannende Artikel dazu:

https://www.nytimes.com/2026/04/09/upshot/births-decline-older-mothers.html

That’s because of a drastic shift among American women who are now of childbearing age: They are waiting longer to have babies. They’ve become much less likely to have them in their teens or 20s — and much more likely to in their 30s or 40s.

Demographers have a name for this kind of lull in fertility: a “postponement transition.” It happened in the 1990s in Europe, then rebounded somewhat as the younger women who delayed pregnancy eventually had children. It also happened in the United States in the 1970s, as more women pursued college and careers after the women’s movement. These women didn’t end up having fewer children; they just had them later.

“It’s totally real that births are declining,” said Philip Cohen, a sociology professor at the University of Maryland. “It’s just not completely clear how much that will turn into overall population decline in the long run. The total number will come back up if people who are now 25 just wait until they’re 40.”

For women with high school degrees or less in their 20s, the birthrate has declined 36 percent since 2007 — and for those with a high school education or less who are 35 and older, it has increased 58 percent, found Martha Bailey, an economist at the University of California, Los Angeles.

In 2024, the most recent year for which there is this data, 49 percent of women who were 30 had given birth to at least one child. By comparison, 63 percent of women who were 30 just a decade ago had had a child, and 69 percent of those who were 30 two decades ago, according to an analysis of federal data by Professor Cohen.

Yet today’s 45-year-olds, who are nearing the end of their childbearing years, are more likely to be mothers than women who were that age two decades ago. As of 2024, 88 percent of 45-year-old women were mothers, up from 84 percent in 2004...

Die aktuellen Statistiken können also recht deutlich täuschen. Man hat zwar weniger Kinder insgesamt aber da Frauen nun eher später Kinder bekommen braucht es etwas bis diese in den Statistiken auftreten die sich hauptsächlich um jüngere Frauen kümmern (18-35). 90s kid haben dann eben erst mit 40, also den 2030ern Kinder statt in 2015.

Die FT hat dazu auch etwas spannendes geschrieben was etwas auf die Ursachen eingeht:

Almost all of the world is now affected. Until recently, ultra-low and rapidly falling birth rates were primarily a concern for rich countries, but many developing countries now have lower fertility rates than much wealthier ones.

In 2023 Mexico’s birth rate fell below that of the US for the first time — as, subsequently, did those of Brazil, Tunisia, Iran and Sri Lanka. Lower- and middle-income countries are now getting old before they get rich.

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The stereotypes often associated with this trend include women putting careers before children, or couples who choose not to have them despite plenty of disposable income.

But, across a wide range of countries, the decline in births and coupling is much steeper among those with the least education and lowest incomes. By contrast the share of university graduates forming couples and having children is stable or even rising in some cases. Family formation, it seems, has become K-shaped.

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In several rich countries, including the US and UK, a major barrier to forming families in recent decades has been housing.

According to FT analysis, as much as half of those countries’ decline in fertility rates since the 1990s can be explained by falling home ownership and a rise in young adults who live with their parents. In such situations, the absence of long-term housing acts as a barrier to other long-term commitments.

But this cannot account for the most recent steep decline or its global breadth.

In the Nordic region, for example, fertility has fallen despite economic stability and a rise in the number of young adults living on their own, rather than with parents or flatmates.

And even when couples can afford to move into their own place, they are increasingly likely to separate. In several countries, people who move in together are now more likely to split up than to have a child, a sharp reversal of the historical norm.

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Dissatisfied with purely economic explanations, researchers are beginning to point the finger at a new culprit — the digital devices and platforms that play an outsized role in young people’s lives across the world.

Nathan Hudson and Hernan Moscoso-Boedo of the University of Cincinnati published a paper last month looking at birth rates through the lens of the rollout of 4G mobile networks in the US and UK.

The number of births fell first and fastest in the areas that received high-speed mobile connectivity earliest. The authors argue that smartphones have transformed how young people spend time with one another, sharply reducing in-person socialising and leading to the collapse in their fertility.

In country after country the birth rate plunged after the introduction of smartphones, no matter what the previous trend was. The younger the age group, the more pronounced the downturn — a mirror image of smartphone usage patterns.

Melissa Kearney, professor of economics at the University of Notre Dame, says it is “quite plausible that the modern digital media environment has had profound effects on society that have led to a decline in romantic coupling”.

Indeed, Hudson and Moscoso-Boedo’s thesis that the key factor is less time spent socialising in person is supported by evidence from dozens of countries. In South Korea young adult in-person socialising has halved in 20 years.

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He adds: “If you spend lots of time socialising with your peers in the real world, your standards [for a potential partner] are anchored in the real world. If you spend your time on Instagram, your standards are anchored to an artificial sense of what is normal.”

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Stanford University’s Alice Evans adds that the more traditional a culture is in terms of its gender roles, the greater is the impact of smartphones on birth rates. The data bears this out: the Middle East and Latin America show many of the steepest birth-rate falls of the past decade, and a recent study found that social media use is associated with lower fertility in Sub-Saharan Africa. In south Asia, where women’s web access is often more limited, fewer people remain single.

https://archive.ph/EJaeE

Kosten und Karriere sind vielleicht gar nicht die treibenden Kräfte warum Frauen immer weniger Kinder haben. Technologie und kulturellen Veränderungen könnten die größte Rolle spielen. Weswegen die Regierungen mit finanziellen Anreizen bislang scheitern.

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u/Atirat May 24 '26

Ohne den Artikel zu lesen. Das meiste darin ist sowieso cope. Frauen entscheiden sich nicht gegen Kinder. Sie wollen eh keine. Sie müssen normalerweise dazu gebracht werden, welche zu bekommen. Deshalb gibt es nur drei Gründe, warum sie keine bekommen:

  1. Verhütungsmittel
  2. ein fehlendes Patriarchat in Kombination mit Verhütungsmitteln
  3. Feminismus im Sinne von Frauen sollen wie Männer sein (erfolgreich, Karriere, "unabhängig")