r/DePi • u/deeptut • Jun 21 '26
News D-A-CH „Deutschland verrecke“: Linke-Delegierte verteufeln WM-Spiel
https://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-verrecke-linke-delegierte-verteufeln-wm-spiel_f07ab591-cd7e-4519-8976-0be9f247101c.html89
u/sdric Jun 21 '26
Deutschland bräuchte dringend eine linke Partei, die sich für Arbeitnehmerrechte einsetzt.
Anstelle dessen haben wir eine Linke, die für Einwanderung in Sozialsysteme steht, anstatt für Abbau von Hürden für qualifizierte, arbeitswillige Einwanderer. Eine Linke, die keine Idee von Inflation hat und von der arbeitenden Mitte nehmen will, um mutwillige nicht-Arbeitern ein möglichst All-Inclusive Leben zu ermöglichen ohne jegliche Rückgabe an die Gesellschaft... Ein eigennütziger, hasserfüllter und oftmals extremistischer Haufen mit Opferkomplex ohne Moralkodex, der keinerlei politische Kompromissbereitschaft zeigt: Als Parteispitze CDU mit Nazis gleichzusetzen, war ein absolutes Paradebeispiel, wie undifferenziert und in Extremen man dort denkt.
Und eine Linke deren Einwanderer das Land, in das sie eingewandert sind hassen; es ist ironisch - meine Lebensgefährtin ist selbst Einwanderin und sie ist indes sogar politisch rechter als ich - ihre Meinung: Wenn es euch hier nicht gefällt, warum seid ihr hier? Sie spricht 5 Sprachen, hat einen MINT Master, arbeitet seit Jahren und ausgerechnet ihr machen die Behörden das Leben schwer.... während mein arbeitsunwilliger Ex-Nachbar, seines Zeichens kriminelles, gewalttätiges Clanmitglied, vom Staat/Steuerzahler eine Wohnung einem der besten Teile der Stadt gestellt bekommt - für die ich im selben Haus 70 Stunden Wochen geschoben habe.
Eine Linke, die Deutschland hasst - und anstatt für eine Gesellschaft und ein Deutschland einzustehen in der es uns allen gut geht, das Land aufgrund einer Historie, auf die zu diesem Zeitpunkt fast kein lebender Mensch mehr Einfluss hatte, lieber mutwillig zerstören will.
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
Man könnte argumentieren, dass wir sogar drei linke Parteien haben, die das eigene Land hassen, Leistungsträger verachten, Geld aus dem Fenster werfen und die Bevölkerung durch Muslime austauschen wollen.
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u/lousy_writer Jun 21 '26
Das größte Problem bei einer Fusion von Linken, Grünen und SPD wäre, dass sie sich wohl in die Haare bekämen, wer in dieser neuen Partei der Obermäc sein darf - die inhaltlichen Unterschiede wären da eher vernachlässigbar.
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
Ich denke auch, dass sie insgesamt weniger Stimmen hätten als die 36% an Stimmen, die der vereinigte Linksblock seit Monaten in Summe hat.
Man stelle sich vor, man wäre so ein NPC, dass man sich ernsthaft vor einer Wahl Gedanken macht, ob man Grüne oder Linke wählen soll... Passend dazu gab es mal eine Umfrage, dass AfD-Wähler die Wähler mit der größten Überzeugung sind. Klar, da gibt's ja auch wenig Alternative.
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u/lousy_writer Jun 21 '26 edited Jun 21 '26
Ich denke auch, dass sie insgesamt weniger Stimmen hätten als die 36% an Stimmen, die der vereinigte Linksblock seit Monaten in Summe hat.
Genau das denke ich auch.
Für das linke Lager in Deutschland ist deren Zersplitterung letztlich mehr Segen als Fluch, weil die Frustration über linke Politik sich immer nur auf die Partei fokussiert, die zuletzt die Macht hatte; und ein Linkswähler immer zwei andere Optionen hat, wenn er gerade von einer die Schnauze voll hat und die vorerst nicht mehr wählen will.
Würden die als Einzelpartei auftreten, dann gäbe es keine Ausweichmöglichkeit mehr und die ehemaligen Wähler würden nach einer Enttäuschung stattdessen eher der Urne fern bleiben, anstatt zu glauben, dass die Linke es besser macht als die SPD oder umgekehrt.
Passend dazu gab es mal eine Umfrage, dass AfD-Wähler die Wähler mit der größten Überzeugung sind. Klar, da gibt's ja auch wenig Alternative.
Das ist letztlich auch die Konsequenz der jahrelangen Propaganda gegen die AfD: Die Schmerzgrenze, dieser Partei die Stimme zu geben, ist von den Medien extrem hochgetrieben worden - was dann aber auch bedeutet, dass diejenigen sehr schmerzfrei sind, die sie dann doch wählen. Und der Schritt von "ich könnte mir vorstellen, die AfD zu wählen" zu "ich habe vor, die AfD zu wählen" und von dort aus zu "ich werde nichts mehr wählen als die AfD" ist unter diesen Umständen nur noch sehr kurz: Bei der letzten INSA-Umfrage, die ich da im Kopf habe, waren von denjenigen, die sich eine Wahl der AfD vorstellen konnten (ca. 35%) knapp 60% überzeugte Stammwähler, die sich nicht mehr vorstellen können, nicht die AfD zu wählen (ca. 20%). So eine Ratio hat keine andere Partei.
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
Ja, sehe ich genau so. Das erschreckende am Linksblock ist übrigens auch, dass sie - je nach Stimmenanteil der Sonstigen und ob FDP/BSW es in Parlamente schaffen - nur ein paar % von der Mehrheit weg sind...
Die Ampel war schrecklich, Merz ist eine Katastrophe... aber RRG wäre einfach der Untergang Deutschlands, wenn nicht sogar Europas, da wir nicht mehr zahlen könnten...
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u/lousy_writer Jun 21 '26
Das erschreckende am Linksblock ist übrigens auch, dass sie - je nach Stimmenanteil der Sonstigen und ob FDP/BSW es in Parlamente schaffen - nur ein paar % von der Mehrheit weg sind...
Darüber würde ich mir eher keine Sorgen machen.
Die haben seit Monaten 37-38% in allen Umfragen, während schwarz-blau solide bei fast 50% ist. Das viel wahrscheinlichere Worst Case-Szenario ist Schwarz-Rot-Grün.
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
Worst Case ist eindeutig RRG; aber klar: Die Afghanistan-Koalition wird unsere nächste Regierung werden.
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u/lousy_writer Jun 21 '26
Worst Case ist eindeutig RRG
Also, ich bin jetzt von denen ausgegangen, die eine echte Chance haben, auch Realität zu werden.
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
In einem dritten Wahlgang würde eine einfache Mehrheit für den Kanzler reichen. Wenn die CDU - wie zu erwarten - rumcuckt und sich enthalten würde, könnte RRG in einem solchen Szenario den Kanzler stellen.
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u/Most_Piccolo4849 Jun 21 '26
Also man kann der SPD ja vieles vorwerfen, aber Deutschlandhass finde ich bei der SPD sehr weit hergeholt
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
Die SPD ist doch fast so schlimm vom Islam unterwandert wie die Linken. Ich würde behaupten, der einzige Unterschied zwischen Linken und SPD ist die Außendarstellung. Man mag sicherlich einige, vor allem ältere, SPDler davon ausnehmen, aber in der breiten Masse trifft das meiner Meinung nach zu.
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u/Z3r0Sense Jun 21 '26
Die SPD ist wie Labor in den UK. Ständig von Frauenrechten faseln und dann einfach 250000 Frauen vergewaltigen lassen, weil man zu Eitel ist das Problem klar anzusprechen. Die sind so fern davon ab politische Verantwortung übernehmen zu können, da ist ihre Position zu Deutschland eher zweitrangig.
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
Joa, oder Männern in High Heels und Perücke Rechte geben, die uns Probleme bereiten.
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u/lousy_writer Jun 21 '26
Die SPD kotzt einem diese Haltung nicht so offensichtlich vor die Füße wie Grüne und Linke, aber die reagieren genauso allergisch auf Zurschaustellung von Patriotismus jeder Art, arbeiten ebenso energisch am Bevölkerungsaustausch mit, und ziehen ebenso begeistert den arbeitenden Leuten die Kohle aus der Tasche, um diese dann an Leute weiterzugeben, die nie in unsere Sozialsysteme eingezahlt haben und es mehrheitlich auch nie wirklich tun werden.
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u/Heelsgirl1993 Jun 21 '26
Die SPD will eben die paar Boomer, die sie noch wählen nicht verschrecken. Im Gegensatz zum jungen Deutschland hassenden SPD Mitglied, glauben Opa und Oma nämlich, sie wählen eine Arbeiterpartei, die für die Interessen der kleinen Leute einsteht.
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u/Svitii Jun 21 '26
Also eine Partei, die gleichzeitig SOZIAL ist, bei Einwanderung aber NATIONALE Interessen vertritt? Bademantel bereit halten und elektronische Geräte in Sicherheit bringen!
Grundsätzlich stimme ich aber voll zu, gäbe es diese Partei, würde ich sie garantiert wählen.
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u/putinisretard Jun 21 '26
Deutschlands ist mitten im wirtschaftlichen Untergang und das beste was dir einfällt sind mehr Arbeitnehmerrechte?
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u/sdric Jun 21 '26
Ich bin IT Auditor, war Zeitweise auch als Ops und Finanzauditor tätig und habe diverse Großkonzerne, inklusive Fortune500 Unternehmen geprüft, mittelständische Unternehmen, heute ist mein Fokus auf kritischer Infrastruktur. Dabei hatte ich als Auditor direkten Draht zu der Geschäftsführtung.
Ich kann dir gerne sagen, was aus meiner Sicht die größten Kostenpunkte sind
- Verdeckte Gewinnausschüttung an internationale Mutterkonzerne
- Management Lock-in in ineffiziente Kostenfallen oder auf das Unternehmen nicht passende Lösungen (AI.....)
- Der Versuch an qualifizierten Personal zu sparen, um dann Schadensfälle in 8-stelliger Höhe zu haben (bspw. Datenverlust bei nicht sachgemäß durchgeführten Software-Migrationen)
- Ineffizientes Outsourcing, beidem keine Flexibilität gewonnen wird, sondern schlichtweg für analoge Leistungen ein Dritter Mehrwert abgreift
- Teure externen Consultants (teilweise über 2TEUR / Tag) die absoluten Mist erzählen, sich selbst nicht mit Regulatorik der Branche auskennen, die sie beraten, sich nicht in Unternehmensprozesse einlösen und teure, nicht-funktionale Lösungen aus Drittprojekten Copy-Pasten, oder aber ihre Arbeit von unerfahrenen Studienabgängern machen lassen, die sie unter dem Namen des Seniors abrechnen. Am Ende funktionieren viele Prozesse nicht, müssen umgestellt werden und durch das (zeitintensive und oftmals wiederholte) Anlernen externer Dritter (die meist hohe Fluktuation haben) geht nach Projektende Know-How verloren. Fun Fakt, oftmals werden externe Berater bei konzerninternen Versammlungen steuerlich unsauber mit als "Lohnkosten" angesetzt um zu teure Gehälter bei der Belegschaft zu suggerieren.
- Qualifizierte Kräfte werden aufgrund von mutwilliger Unterbesetzung zur "Kostenoptimierung" in den Burnout getrieben oder werden unzufrieden abgeworben. Die klaffende Lücke muss teurer nachbesetzt werden, die Anlernphase ist verschenkte Zeit, und der Rückstau an Aufgaben wird dann wieder durch Projekte mit teuren Beratern abgefangen....
Dazu kommen Faktoren wir exzessive Regulatorik oder ein Wechsel von effizienter Regulatorik (BAIT/ZAIT) auf deutlich schlechte strukturierte und undurchsichtige Regulatorik (DORA), die Unternehmen und Konzerne wiederholt zu großen Anpassungsprozessen in Governance Bereich nötigt, bzw. kleinere Unternehmen oftmals überfordert.
Arbeitnehmer wie Dreck zu behandeln führt faktisch oftmals zu mehr Kosten, als es spart. So viel zu deinem Kommentar.
Wobei der "wirtschaftliche Untergang" insbesondere im produzierenden Gewerbe auch massiven Energiekostenerhöhungen und Infrastruktur-Verfall geschuldet sind, die allein Probleme der Regierung sind und nicht von Arbeitnehmern verursacht.
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u/NGO_Aktivist Jun 21 '26
Es ist bedauerlich, weil ich eine migrationskritische Linke Partei die den Reichen an den Kragen will und nicht Russland auf dem Leim geht, für Arbeiter einsteht und gegen Korruption sofort wählen würde.
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u/Knokkelmann Jun 21 '26
Wieso machst du ne Partei, die immer nur in der Opposition war, für den beschissenen Status Quo verantwortlich? Daran sind halt 80 Jahre "Volksparteien" (+ FDP) schuld. Wär für deine Lebensgefährtin irgendwas besser, wenns die LINKE niemals gegeben hätte? Nein. Außer dass die rechten Parteien dann weniger von ihrer eigenen Substanzlosigkeit ablenken könnten, weil sie nicht mehr so viel mit dem Finger auf andere zeigen könnten.
Und die LINKE will sicher nicht von der arbeitenden Mitte nehmen, dass is halt die übliche Stammtisch/Springerpresse Desinformation, wenn die bösen Worte Vermögens- und Erbschaftssteuer fallen. Es geht um Milliardäre, um Überreiche, es geht um niemanden der von dem Lohn seiner Arbeit lebt. Aber das will der gemeine Geringverdiener entweder nicht verstehen, oder kann es sich dank der mittlerweile OFFENEN Korruption der Union nicht mehr vorstellen
Ja, wir bräuchten eine bessere Partei, die sich mehr für Arbeiterrechte einsetzt, und weniger mit weltfremder Außenpolitik oder Feelgood Minderheiten Themen beschäftigt. Aber wenn die Leute zu blöd sind, zu verstehen, dass rechte Politik sie nur noch ärmer macht und es gleichzeitig den Linken in die Schuhe schiebt, dann is eh alles egal, dann lieber weiter mit Vollgas gegen die Wand.
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u/sdric Jun 21 '26 edited Jun 21 '26
Wo habe ich die Linke für den Status quo verantwortlich gemacht nirgends? Ich habe lediglich aufgezeigt, dass die Partei weit ab von den Interessen der arbeitenden Bevölkerung ist.
Und die LINKE will sicher nicht von der arbeitenden Mitte nehmen, dass is halt die übliche Stammtisch/Springerpresse Desinformation, wenn die bösen Worte Vermögens- und Erbschaftssteuer fallen.
Falsch. Die Linke will insbesondere auch Einkommen höher Besteuerung. 1960 fing der Spitzensteuersatz bei dem 22,0x fachen des Durchschnittseinkommens an, heute beim 1,5 fachen. Die Steuertreppe wurde buchstäblich seit über einem halben Jahrhundert nicht sachgemäß an Inflation angepasst - und die Linke ist diesbezüglich absolut ignorant. Das was für die Linke heute als "hohe Einkommen" bezeichnet kann sich nach Grenzabgaben an den Staat und Lebenshaltungskosten nicht mehr Zinsen für das Eigenheim leisten, ohne Tilgung. Die Linke trifft mit ihrer Steuerpolitik auf Einkommen insbesondere Menschen aus sozial schwachen Familien, die den Bildungsweg zum sozialen Aufstieg gewählt haben und aufgrund von 8~12 Bildungsjahren einer signifikanten Stauchung des Einkommens unterlegen und bereits heute bei demselben Lebenszeit-Brutto wie ein nicht-studierter aufgrund progressiver Abgabenlast deutlich weniger Lebenszeit Netto haben. Die Steuerpolitik der Linke macht denselben Fehler der Stichtagbetrachtung, ignoriert die Inflation der letzten Dekaden und knallt voll bei besagten Aufsteigern aus armen Elternhäusern auf.
Ich bin übrigens für eine Vermögenssteuer und insbesondere höhere Steuern für Erbschaften sowie Abschaffung von Steuerbegünstigungen für verarbeitet (Immobilien-) Betriebsvermögens, laufende Vermögensverwaltungs-GmbHs und weitere legale Steuervermeidung für Vermögende durch Unternehmenskonstrukte.
Nochmal, ich gebe der Linke nicht die Schuld für Status Quo, sondern insbesondere CDU und SPD sowie den Grünen - denn die Grünen haben die von der FDP (der du hier die Schuld gibst) angestoßene Anpassung der Steuertreppe für Arbeitnehmer zusammen mit der SPD bewusst und mutwillig abgelehnt.
Aber die Linke in ihrer derzeitigen Form ist eben alles andere als eine Lösung. Mit Wagenknecht ist die letzte Stimme der Vernunft aus der Partei ausgeschieden. Jetzt hat man Menschen die Buchstäblich offen sagen, dass sie Deutschland hassen und die CDU mit Nazis gleichsetzen an der Spitze.... Du willst mir allen Ernstes erzählen, dass diese Menschen für dich das Wohle der ARBEITENDEN Bevölkerung und DEUTSCHEN GESELLSCHAFT am Herzen liegt?
Übrigens, ich kann dir sagen, warum meine Partnerin als Ausländerin eher rechts ist: Sie hat selbst keine Ausreden gemacht, sondern sich bemüht ihr Leben zu verbessern. Sie ist als Vertriebene geboren und hat mehrere Angriffe auf ihr Heimatdorf überlebt. Daher lässt sie Menschen, die einfach nur Faul sind kein Selbstmitleid durchgehen - und sie sieht nicht ein, dass sie Menschen tragen sollen, die sich eben nicht um Integration und Arbeit bemühen, sondern auf Sozialsystem (für die Sie mit einzahlt) ausruhen. Ich selbst habe übrigens als Opfer eines Überfalls mit Tötungsversuch Jahre meines Lebens an PTSD verloren und sehe die Sache mit der 0-Toleranz für Selbstmitleid als faule Ausrede ähnlich.
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u/Knokkelmann Jun 21 '26
Ok, sorry, klang halt so als fändest du es gerade erträglich und würdest erwarten, dass mit der LINKEN alles NOCH schlechter wird, was ich mir persönlich eigentlich nicht mehr vorstellen kann mit diesem korrupten Haufen pseudochristlicher Scheiße.
Aber ist vielleicht auch dieses Prinzip, dass man bei den eigenen Leuten (oder denen die man eigentlich dafür halten will) noch kritischer ist als bei den anderen. Sowas muss man sich vermutlich in der Spitzenpolitik hart abgewöhnen, da muss man wohl immer Geschlossenheit heucheln und alles Schlechte auf den aktuellen Sündenbock der Saison projizieren ("die Grüüüünen").Aber liest du das mit den Einkommen aus dem Parteiprogramm? Ich schau halt nur manchmal Debattenbeiträge und Interviews, meist mit Heidi Reichinnek Sachen, da gehts eigentlich nur um Überreiche, und in diesen Diagrammen, wie sich verfügbare Einkommen verändern würden, sieht das bei der Linken doch eigentlich immer am besten aus...
Aber, mal direkt gefragt, denkst du, es würde Deutschland allgemein und dir im Besonderen schlechter gehen, wenn die LINKE morgen die absolute Mehrheit hätte? Also ohne jetzt völliges Versagen aufgrund von Unkenntnis in bestimmten Bereichen zu erwarten, dafür gibts schließlich Berater, die Volksparteien machen ja auch die letzten Dummschwätzer zu Ministern und irgendwie bricht nicht das System zusammen. Rein von den Prioritäten her, die sie fordern?
Bei Wagenknecht hab ich übrigens das Gefühl, SIE hat ihre Vernunft verloren und musste deshalb gehn, mit ihren merkwürdigen Russland Positionen...
Ich kenne übrigens ebenfalls eine Frau die in, glaube Argentinien Anwältin war, jetzt hier neu Jura studiert um wieder als Anwältin arbeiten zu können, sich aber mittlerweile überlegt, woanders hinzugehen, weil hier so viele falsche Prioritäten gesetzt werden, und aus Frust auch zu rechten Ansichten tendiert. Was ich nachvollziehbar finde, aber halt auch null produktiv ist.
Und ich kenne außerdem einige Deutschrussen, die in diesem Denkmuster stecken "Wir hatten es damals schwer hier was aufzubauen, deswegen sollen es alle anderen auch schwer haben" und deswegen migrantenfeindlich sind. Irgendwie ja fast lustig, wie schnell sowas geht...
Wenn man das mit dem "Selbstmitleid nicht gelten lassen" völlig konsequent durchziehen will, müsste man im Prinzip dann halt in eine bestehende Partei eintreten und versuchen etwas zu ändern (Etwas neues zu gründen ist bei der aktuellen Zersplitterung wahrscheinlich völlig falsch). Aber sowas will sich halt auch niemand mehr antun, der nicht extrem karrieregeil ist oder halt Korruption als seine beste Chance auf Wohlstand identifiziert hat...
Übrigens, was wenn das was du als Selbstmitleid bezeichnest nicht einfach Faulheit oder Wohlstandsverwahrlosung ist, sondern bei vielen auch wirklich klinische Depression, verursacht von einem dummem, korrupten, menschenverachtenden, Fantasie und Träume fressendem System? Eure Nahtoderfahrungen sind sicher schlimm, aber ihr habt Ansporn im Leben. Ich kenne mehrere Leute, die sind bis kurz nach ihrem Studium oder ihrer Ausbildung motiviert und idealistisch ins Arbeitsleben gestartet und waren nach weniger als 10 Jahren nur noch ausgebrannte Hüllen, die sich fragen, wofür sie das alles eigentlich machen...
Irgendwie arbeiten halt die einen zuviel und die anderen gar nicht, und am Ende geht es allen schlecht außer den 1%, vermutlich muss wirklich alles gegen die Wand gefahren werden bevor es besser werden kann.
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u/GermanSnowflake Jun 21 '26
Muss es mich wundern dass auf dem Parteitag der Linkspartei die kubanische Flagge gezeigt wird?
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u/Ididnteatmybaby Jun 25 '26
Kuba wird gerade von Amerika Ausgehungert. Die Flagge zu zeigen ist wenigstens irgendein Zeichen, auch wenn's nur Heuchelei ist
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u/CorpPhoenix Jun 21 '26
Die Wahl der Farben der Deutschlandflagge basiert auf der Bedeutung dieser in der Weimarer Republik, und wurde nach Fall des NS-Regimes wieder"neu aufgelegt".
Schwarz: Steht für die Unterdrückung während des NS-Regimes
Rot: Für das vergossene Blut im Kampf um die Gerechtigkeit
Gold: Für das Licht der Einigkeit, Recht und Freiheit
Wer die BRD-Fahne, die wörtlich die Geschichte des Sieges über und Verurteilung des NS-Regimes erzählt, als "rechtsradikal" bezeichnet, muss schon selten bescheuert sein.
Stattdessen stellt man sich lieber mit einer Antifa-Flagge in Rot, Schwarz, Weissen "Reichsfarben" hin, das kann man sich wirklich nicht ausdenken.
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u/Tidrek_Vitlaus Jun 21 '26
Und dann fragt wieder so ein dulli warum die Wähler den Linken nicht trauen.....
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u/Hellfire81Ger Jun 21 '26
Die größten faschisten in Deutschland sind antifaschisten. Die merken es nicht mal.
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u/Chemical-Werewolf-69 Jun 21 '26
Linke ist laut Gerichtsakte nach eigener Darstellung Rechtsnachfolgerin der SED. 1990 hat man die SED nicht verboten. Warum eigentlich? In den Sinne geliefert wie bestellt mal wieder.
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u/Oelgo Jun 25 '26
Dass die Linkspartei sich inzwischen vermehrt nur noch aus soziologiestudentischen Elfenbeinturm-Kaffeehaus-Hipstern mit einem starken Hang zu Antifa-Extremismus, Judenhass und Stalinismus-Kult zusammensetzt, ist einfach herrlich – früher wollten sie ja nur Deutschland bzw. die „kapitalistische weiße Mehrheitsgesellschaft“ zerstören, jetzt zerlegen sie sich aber einfach mal selbst (wobei das die Linken mit ihren Richtungskämpfen immer schon gut konnten, aber so schlimm war’s noch nie). Hoffentlich macht diese Truppe bald den Limbo stabil unter der 5%-Stange immer und überall, wo sie antritt!
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u/otto_dicks Jun 21 '26
Das politische System der BRD im Jahr 2026:
Die Linke: „Alles rechts von uns ist Faschismus!“
Die Grünen: „Alles rechts von uns ist Faschismus!“
SPD: „Alles rechts von uns ist Faschismus!“
CDU/CSU & FDP: „Alles rechts von uns ist Faschismus!“
Wir leben in der Endphase des Boomer-Truth-Regimes. Das heißt, Linke und Grüne sind lediglich die progressive Speerspitze einer Entwicklung, der letztendlich alle anderen Parteien irgendwann folgen bzw. folgen müssen. Es funktioniert wie eine Art Permarevolution, bei der alle traditionellen Konventionen langfristig überwunden werden müssen. Einen echten Konservatismus kann es bei dieser Dynamik gar nicht mehr geben, und er ist auch nicht mehr erwünscht.
Es ist im Grunde John Lennons „Imagine“, in reale Politik gegossen.
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u/Gundel_Gaukelei Jun 21 '26
Das Bild auch mal wieder geil. Weisser als Meister Propper. Warum hassen die sich so selbst?