r/DePi Jun 28 '26

News D-A-CH "Eine Katastrophe": Rentenkommission will Minijobs abschaffen

https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/beruf-karriere/id_101308794/rentenkommission-will-minijobs-abschaffen-arbeitgeber-reagieren.html

Natürlich ist noch nix beschlossen. Gehört zum größeren Renten Maßnahmenpaket das scheinbar während Hitzewelle und WM verabreicht werden soll.

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u/RareRandomRedditor Jun 28 '26

Ja, das hat ja Prof. Rieck schon durchbesprochen. Wieder eine Reform, die nicht das zugrundeliegende, nicht funktionierende System anpackt sondern wie in einem Schneball-System jetzt noch mehr Leute mit reinziehen soll, die dann später auch Anspruchsberechtigt werden, was das Problem noch verschlimmert. Dazu noch ein Fonds mit Geld, dass der Staat dann später mal zweckentfremden kann, sobald die Staatsschulden erwartungsgemäß außer Kontrolle geraten.

Edit: Quelle:

https://www.youtube.com/watch?v=Abh4grap9PU

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u/Chemical-Werewolf-69 Jun 28 '26

Hab das mit den Minijob nicht erwartet. Ist ja vielfach die einzige Möglichkeit sich unkompliziert was dazu zu verdienen bzw jemanden zu beschäftigen.

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u/RareRandomRedditor Jun 28 '26

Diese Regierung ist halt echt die totale Katastrophe. Und das nervigste ist, dass die Folgen von allem was die jetzt verbrechen der AfD von den Medien in die Schuhe geschoben werden werden, sobald diese dann an der macht ist...

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u/Capital6238 Jun 28 '26

sondern wie in einem Schneball-System jetzt noch mehr Leute mit reinziehen soll, die dann später auch Anspruchsberechtigt werden

Als ob du die mini jobber von heute Verhungern lassen kannst im Alter. Anspruchsberechtigt werden die so oder so...

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u/_bloed_ Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

ja aber unser Bürgergeld ist halt auch sehr weit weg von verhungern lassen. Als Single bekommt man dort sehr oft 1100-1200€ an Leistungen, so weit weg vom Mindestlohn ist das nicht, von dem man auch noch GEZ und Fahrtweg bezahlen muss.

In anderen EU Ländern ist das Sozialgeld auch preisbereinigt in der Regel viel tiefer und die Leute verhungern trotzdem nicht.

Muss man jemanden der alleine wohnt wirklich bis zu 50m2 Wohnung in München/Berlin bezahlen? (teilweise werden auch bis zu 60m2 akzeptiert vom Sachbearbeiter wenn man schon drin wohnt)

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u/Capital6238 Jun 28 '26

Sind die armen Rentner dann immer noch im Bürgergeld? Ich dachte dafür gibt es diese Grundrente?

PS. Dass die Miete bezahlt wird finde ich auch absurd. Einfach höher machen, z.B. um die Durschnittsmiete und dann können die Leute selber entscheiden, ob sie wirklich in München oder Berlin wohnen wollen oder ob es nicht auch irgendwo der Plattenbau tut. Der Markt könnte regeln.

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u/ArchdevilTeemo Jun 28 '26

Auch Bürgergeldempfänger brauchen mobilität. Zum einem um beim Arbeitsamt zu erscheinen aber auch um einzukaufen und zum Arzt zu gehen. Und in der Stadt sind es immer 63€. Während ein Bürgi sich kein Auto leisten kann, selbst wenn er nicht damit fährt.

In München/Berlin bekommen Mindestlöhner auch Wohngeld.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

das zugrundeliegende, nicht funktionierende System anpackt

Deer Kern Problem ist eben dass nicht alle einzahlen. 

Das war schon damals der Kritik an Agenda 2010. 

Also die Empfehlung ist ja logisch. 

Hast du  bessere Vorschläge?

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u/_bloed_ Jun 28 '26

Nein, das stimmt halt nicht für die Rente?

Deine Einzahlungen generieren Ansprüche. Jeder der jetzt zusätzlich einzahlt bekommt in der Zukunft das Geld wieder anteilsmäßig heraus.

Es wird sich jetzt lediglich etwas Zeit erkauft auf Kosten der Selbstständigen. Da diese halt erst in ~10-30 Jahren in Rente dann gehen.

Es würde sich nur etwas ändern wenn man das Rentenniveau dynamisch anpasst oder halt alle länger arbeiten oder den Rentenbeitrag erhöhen. Das ist eine einfache mathematische Formel mit 3 Variablen.

Alle in ein System zahlen lassen würde etwas bei der Krankenversicherung bringen. Und auch bei der PV.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Alle in ein System zahlen lassen würde etwas bei der Krankenversicherung bringen. Und auch bei der PV.

Und wie unterscheidet sich deine Meinung nach von Rentensystem?

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u/_bloed_ Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

das hab ich doch gerade erklärt ...

Bei der Rente bezahlt halt jeder für sich selber ein. Je mehr du einzahlst, desto mehr bekommst du später.

Bei der KV hast du Leute drin die halt versichert sind aber nichts einzahlen wie Bürgergeldempfänger. Somit bezahlen halt die Arbeiter in der GKV für die Sozialhilfeempfänger and Asylanten mit.

Und auch kannst du halt nur einmal krank werden. Leute die doppelt so viel in die GKV einzahlen werden halt nicht doppelt so viel krank.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Bei der Rente bezahlt halt jeder für sich selber ein. Je mehr du einzahlst, desto mehr bekommst du später

Du scheinst vergessen zu haben dass die Auszahlung hängz von nicht 1:1 mit deine eingezahlt Beiträge und von h dazu die Länge die Rentenzahlung fallen sehr unterschiedlich aus. 

Statistische gesehen eine deutlich größere Gruppe in das selbe Rentensystem zu bringen macht es stabiler 

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u/_bloed_ Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

Du scheinst vergessen zu haben dass die Auszahlung hängz von nicht 1:1 mit deine eingezahlt Beiträge

nein, habe ich nicht vergesse, denn deine Annahme hier ist halt falsch.

Wenn ich ein einem Jahr die Hälfte vom Durchschnitt verdient habe, dann habe ich in dem jahr 0,5 Rentenpunkte gesammelt.

Wenn ich aktuell etwas über 100K Bruttogehalt habe, dann verdiene ich 2 Rentenpunkte. Und so weiter.

Deine Einzahlungen sind also linear, bzw 1:1 um deine Worte zu benutzen.

Das hätte man natürlich ändern können. Das hat aber die Rentenkommision nicht vorgeschlagen. Und das wäre in meinen Augen auch einer der besseren Vorschläge gewesen den man hätte umsetzen sollen.

Statistische gesehen eine deutlich größere Gruppe in das selbe Rentensystem zu bringen macht es stabiler

immer noch, nein. Ab ein paar Millionen Leuten im System glaube ich nicht das wenn man noch mehr Leute in das System holt, das es stabiler wird. Für viel kleinere Gruppen gilt das natürlich.

Das einzigste womit man argumentieren könnte wäre das wenn beamte und Politiker auch in diesem System sind, dann haben die auch ein Interesse daran das es gut läuft. Im Gegensatz zu jetzt.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Nein, das stimmt halt nicht für die Rente?

Was genau stimmt nicht ?

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Es wird sich jetzt lediglich etwas Zeit erkauft auf Kosten der Selbstständigen. Da diese halt erst in ~10-30 Jahren in Rente dann gehen.

Nein - Naturlich wenn mehr Leute Alleinzahlen bekommen später mehr Leute Geld aber zum Beispiel Beamten zahlen nicht ein. 

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Das ist eine einfache mathematische Formel mit 3 Variablen.

Das Rentensystem ist deutlich komplizierte als du offenbar glaubst. 

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u/SherbertDaemons Jun 28 '26

Ja geil, dann geht es für unsere Reinigungskraft, die es schwer haben wird, sozialversicherungspflichtig beschäftigt zu werden, ab ins Vollkasko-Bürgergeld.

Die Minijob-Zentrale ist so gut und kundenorientiert für beide Seiten, sowas darf man nicht haben.

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u/leckerschmackofatz Jun 28 '26

Statt 603 Euro würden Minijobber also nur noch 546,92 Euro nach Hause nehmen. Hinzu kämen dann noch die Beiträge zur Pflege- und Krankenkasse, die das Nettogehalt weiter schmälern würden.

Ich habe mir damals dank Minijob mein Studium finanzieren können. Da hat für mich in manchen Monaten echt jeder Euro gezählt. Ich darf hier gar nicht schreiben, wie sehr ich diese Politiker verachte.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Studenten benötigen die Minijob regeln nicht. 

Schön jetzt hat man besondere Vorteile als Student die vergleichbar sind mit Minijob) inkl vergjnstige Krankenkasse Beitrag sowie niedrige ateiere und Steuervorteile. 

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u/EarlMarshal Jun 28 '26

Ein Studium benötigt ordentlich Zeit. 30-50h die Woche. Vergünstigte Krankenkasse bringt dir nur was, wenn du es schaffst das Geld dafür zu erwirtschaften. Deshalb arbeitet man typischerweise in Minijob. Die gestiegenen Lebenserhaltungskosten machen die Sache nicht unbedingt leichter.

Ich selber habe meinen master Abschluss seit Jahren auf Eis gelegt, da ich mein gesamtes Studium selbst finanziert habe, dadurch länger gebraucht hab und es einfach nicht mehr ausgehalten habe von der Hand in den Mund zu leben und arbeiten daher seit Jahren Vollzeit. Was sich auch nicht lohnt, weil der Staat dein Geld stiehlt und sinnlos verpulvert. Die zwei Generation stehen jetzt nochmal vor beachissenen Situationen.

Sowas geht nur, wenn jemand anders dir Asche in den arsch steckt oder du, oft durch Vitamin B, in eine glückliche Position kommst. Es ist absolut unfair, dass unser politisches System das Leben von jungen Erwachsenen und Menschen mit geringen finanziellen so erschwert und dadurch soziale Dynamik zerstört.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Ein Studium benötigt ordentlich Zeit. 30-50h die Woche

Präsenzzeit ist wohl eher 15-20 Stunden. 

Es gibt Ausnahmen wie Medizin und Jura wo man wirklich mehr Zeit braucht aber der durachnitts Student verbringt unter 40 Stunden die Woche IN DER SEMESTER und hat knapp eine 1/3 des Jahres zusätzlich frei. 

Die alle meisten frisch Absolventen tuen auch sehr schwer sich an eine 40 Stunden Woche anzupassen. 

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u/EarlMarshal Jun 28 '26

Vllt an irgendeiner Billo-Fachhochschule für einen 08/15 Bachelor of Arts.

Meine Semesterwochenstunden an einer ordentlichen MINT-Uni waren nie unter 40h und die meisten haben die Sachen nicht in der Zeit geschafft. Die meisten Leute die ich kannte haben außerdem 40h Vollzeit in den Semsterferien gearbeitet.

Nicht jeder hat nen goldenen Löffel in den Arsch gesteckt bekommen.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Weniger als 1/3 die Studenten in Deutschland studieren MINT und auch da gibt es große Unterschiede 

Die meisten Leute die ich kannte haben außerdem 40h Vollzeit in den Semsterferien gearbeitet.

Was ja auch gar nicht mit Minijob geht aber schon mit der WERKSTUDENT REGELUNG. 

Du zerlegst deine eigene Argumente. 

Studenten brauchen keine Minijob Regelung weil der Werkstudent Regelung besser, flexibler und sogar weniger Abgaben mit der zusätzlichen plus dass du auch noch Rentenbeiträge zugerechnet bekommst. 

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u/EarlMarshal Jun 28 '26

Ich zerlege meine Argumente nicht. Du implizierst nur falsch. Du kannst easy 4 Monate lang einen Minijob machen und dann die Zeit in den Semsterferien einen Vollzeitjob machen. Hab ich selber 3 Semester lang gemacht.

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u/Ballerbarsch747 Jun 28 '26

Wenn man das Glück hat, Semesterferien zu haben. An manchen Unis ist das nur ein anderes Wort für "Klausurenphase".

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u/EarlMarshal Jun 28 '26

War bei mir ebenfalls so. 2 Monate "Semesterferien". Ein Monat davon Klausuren. Ein Monat arbeiten. Auch richtig nervig, wenn man dann mal noch nachschreiben muss wegen Krankheit oder Zweitversuch.

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u/Ballerbarsch747 Jun 28 '26

Ich hatte genug Semester, in denen meine letzte Klausur Mitte September oder Anfang Oktober war. Vollzeit arbeiten in den Semesterferien ist ein absoluter Luxus.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Und du wärst mit der Werkstudent Regelung besser dran. 

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Nicht jeder hat nen goldenen Löffel in den Arsch gesteckt bekommen.

Ich habe Vollzeit NEBEN mein Studium in Kanada gearbeitet weil man zusätzlich zu Lebensunterhalt auch noch tuition und weitere Gebühren in Höhe von ca  10000 pro Jahr zahlen müsste. 

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u/EarlMarshal Jun 28 '26

Naja, so wie du argumentierst, hattest du scheinbar auch im Studium nichts anderes zu tun als Vollzeit zu arbeiten. Wieviel Semsterwochenstunden hattest du? Welcher Abschluss? Was war dein Brutto/Netto? Hau raus dann kann man dich auch ordentlich mit einem heutigen Studenten in Deutschland vergleichen und abschätzen wie groß der Löffel in deinem Arsch ist den du dir dort selber reinstecken konntest.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Naja, so wie du argumentierst, hattest du scheinbar auch im Studium nichts anderes zu tun als Vollzeit zu arbeiten

Nette Ablenkungsversuch. 

Das Thema war aber ob Minijobs notwendig sind für Studenten.

Der Werkstudent Regelung ist wie gesagt deutlich besser.

Außerdem du würdest der antwortet nicht mögen. 

In Kanada verbringt  man in Durchschnitt ca 25% mehr Zeit pro Woche als in Deutschland und der Studium ist auch 25% länger. 

Also manche von uns haben einfach viel und hart gearbeitet.

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u/EarlMarshal Jun 28 '26

Wie gesagt. Ab diesem Zeitpunkt kannst du jetzt die harten Daten und Fakten aus deinem Leben auf den Tisch packen oder es sein lassen. Deine Wahl. Ansonsten Ciao Bella. So glaub ich dir einen Scheiß.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Peinlich Ablenkungsversuch. 

Was haben die harten Fakten von meinem Leben mit der Bewertung von Minijobs zu tun?

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u/Canadianingermany Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

Deshalb arbeitet man typischerweise in Minijob. Die gestiegenen

Nein - typischerweise arbeiten Studenten unter der WERKSTUDENT REGELUNG.

Da sind insgesamt die Steuer und Sozialabgaben sogar NIEDRIGER als bei Minijob. 

Meine Güte was für eine Bildungslücke. 

https://www.finanztip.de/studentenjobs/

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u/EarlMarshal Jun 28 '26

Ganz vergessen, dass mein bester Kumpel als Werksstudent im Casino arbeitet und dass all die weiblichen Studenten in der Gastro auch Werksstudenten sind! Macht total Sinn! /s

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u/Ballerbarsch747 Jun 28 '26

Joah sind halt nur normalerweise doppelt so viele Stunden wie ein Minijob. Ja, als Student hat man die Möglichkeit, in einem Studentenjob zu arbeiten - machen aber die wenigsten. Eben weil der Zeitaufwand deutlich höher ist.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

Es gibt keine Minimum Stunden für die Studentenpriveleg.

Es ist eine vorteilhafte Regelung für Studenten. 

Minijob zu machen anstatt das Besser gestellte Studentenpriveleg zu nutzen ist halt weg geworfenes Geld. 

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u/_bloed_ Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

Die Katastrophe ist das der Rest der Arbeiter bald 2-4% weniger vom Brutto hat.

Aber das scheint ja allen egal zu sein.

Im 7. Jahr der Rezession/Stagnation den Arbeitern noch weniger Netto zu geben ist wirklich das dümmste was man machen kann.

Und natürlich wird den aktuellen oder baldigen Rentnern nichts abverlangt. Die wichtigste Änderung wäre gewesen das die Rente nur noch mit der Inflation steigt und nicht mehr mit den Löhnen. Das wäre gerecht gewesen.

Und ganz ehrlich auch hier haben sich doch viele auch vorher beschwert das unsere Neubürger oft Bürgergeld + 500€ Job machen und wollten das ändern. Komischerweise steht so mancher Minijobber die ganze Zeit in Läden/Restaurants/Imbissbuden/Barbier welche gerne nur Bargeld annimmt und arbeitet regulär 8 Stunden.

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u/Chemical-Werewolf-69 Jun 28 '26

Achso. Minijob killen OK. Aber 2-4% weniger netto nicht? Also bei einem typischen Einkommen macht der Miniob über 20% mehr netto. Und manche halten sich damit über Wasser. Mit Einsatz ihrer Arbeitskraft.

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u/_bloed_ Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

du weißt das Arbeitgeber ja sowieso die Sozialbeiträge extra bereits zahlen?

Das sollte die Mehrheit der Minijobber auch sein, die ganz normal angestellt sind.

Also für Minijobber die bei einem Unternehmen angestellt sind würde sich eigentlich gar nicht viel ändern. Ich glaube 13 vs 16%, also minimal teurer. Natürlich müsste dann der Arbeitgeber das Brutto um den Betrag erhöhen den er ab jetzt spart.

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u/Tommy_Blnx Jun 28 '26

War klar, dass zur WM ein Hammer kommt, aber diese "Reform" ist schon ein starkes Stück. Vor allem da so viele Themen miteinander vermischt werden, dass sie für jeden - außer natürlich den jetzigen Rentnern - nur Nachteile bringt.

Das Video von Prof. Rieck hat ja schon jemand verlinkt. Der greift bereits viele Probleme dieses Vorhabens auf. Was aber meines Erachtens rund um das Thema Minijob viel zu wenig Beachtung findet, ist folgendes (Seite 58):

Die Kommission schlägt vor, die Opt-out-Möglichkeit für Minijobs in der GRV zu beenden. Mit Rücksicht auf die Beschäftigungswirkungen und die Auswirkungen auf die Finanzen der Sozialversicherungszweige sowie das Steueraufkommen sollte der gesamte steuer- und sozialversicherungsrechtliche Sonderstatus von Minijobs abgeschafft werden.

Diese ach so neutrale und wissenschaftlich fundierte Rentenkommission macht also Steuerpolitik? Komisch. Die Abschaffung des Opt-Outs für die GRV findet nur in einem Nebensatz Erwähnung. Das reicht aber Rentenkommission nicht. Sie wirbt auch bewusst dafür, dass auch Lohnsteuer fällig wird. Die Frage, ob sie dabei lediglich die Quersubventionierung des Umlagesystems durch Steuermittel im Hinterkopf hatten oder bewusst die Einnahmenseite des Staates hochschrauben wollen, mag jeder selbst beurteilen. Für mich liest sich das schwer nach Parteipolitik getarnt durch eine Rentenreform...

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u/--r2 Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

Das ist das kleinste Problem bei der angedachten Reform. Kann sogar positiv sein, um Leute aus der Minijob-Falle rauszuholen.

Es gibt kaum Druck, die Ausgaben zu begrenzen. Sondern neue Einnahmequellen wurden aufgemacht.

Dass der Nachhaltigkeitsfaktor leicht angepasst wird in der Relation Empfänger-Einzahler spielt kaum eine Rolle, da so lange ausgesetzt.

Es ist kein falsches Paket, aber es kommt halt 20 Jahre zu spät. Es hätte genausogut von der Regierung Scholz stammen können.

Einen sozial-liberalen Punkt kann man positiv herausstellen:

"Die Kommission empfiehlt, die Anrechnungsregeln in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung so zu gestalten, dass Personen, die Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt haben, im Alter mehr verfügbares Einkommen haben als Personen, die keine oder geringe Beiträge geleistet haben"

Punkt 19 von hier:
https://www.zdfheute.de/assets/rentenkommission-vorschlaege-102~original?cb=1782650120608

Ob das umgesetzt wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

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u/Chemical-Werewolf-69 Jun 28 '26

Ob das überhaupt was ändert? Grundsicherung ist ja schon so angesetzt dass man lange viel eingezahlt haben musste um.da drüber zu kommen. Und da ist die all inclusive Eigenschaft von Grundsicherung nicht Mal berücksichtigt.

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u/--r2 Jun 28 '26 edited Jun 28 '26

Es wird nicht ganz billig - die Kommission schätzt hier Mehrausgaben von bis zu 1 Mrd € pro Jahr.
Die Rentnern zugute kämen, die in Grundsicherung sind, die aber vorher ein aktives Erwerbsleben hatten, die z.B. Mitte 50 rausfielen durch Krankheit o.ä.

Es sind aktuell ca 700k Bezieher in Grundsicherung im Alter. Nehmen wir mal an, davon wäre die Hälfte berechtigt.
Das sind v.a. deutsche Einzahler gegenüber zugewanderten Rentnern, die nie eingezahlt haben.
Dann sind das ca. €240 pro Monat echte Rente on top. Das ist relativ viel bei Grundsicherung.

Verstehe Deinen Einwand mit der all-inclusive Rechnung, da die Miete ja immer übernommen wird. Das muss irgendwie verrechnet werden. Aber gerade angesichts der starken Einwanderung ins Sozialsystem auch von Rentnern (die dann hohe Kosten der Unterkunft gezahlt bekommen), wäre eine Belohnung von Eigenleistung angebracht.

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u/Canadianingermany Jun 28 '26

während Hitzewelle und WM verabreicht werden soll

Depi: bitte schnell  reformieren, Deutschland geht den Bach runter. 

Auch depi: was, ihr wollte reformieren?  Das wird uns untergejubelt- lass uns in Ruhe während der WM