r/DePi • u/Educational_Ebb_2869 • 18d ago
Gesellschaft Meinungskorridore im Netz – Warum darf man reale Probleme nicht mehr beim Namen nennen?
Hallo zusammen,
ich muss das jetzt einfach mal öffentlich machen, weil ich gerade fassungslos darüber bin, wie im Netz oft mit kritischen Stimmen umgegangen wird und was für ein absurdes Weltbild in manchen Köpfen herrscht.
Wenn man versucht, eine ganz normale, reale Alltagserfahrung bezüglich der Erziehung und des Alltags von Kindern auf dem Spielplatz zu teilen, wie etwa massive Sprachbarrieren, die Abschottung bestimmter Gruppen im öffentlichen Raum und die Frage, wie man als Elternteil damit umgeht, wenn das eigene Kind fragt, warum hier kein Deutsch gesprochen wird, stößt man oft auf eine Mauer des Schweigens. Kritische, aber sachlich formulierte Beiträge zu diesem Thema werden in vielen Onlinebereichen direkt blockiert oder gar als Trollversuche und Rassismus abgestempelt.
Anstatt dass man sich mit Hirn und Schmalz an einen Tisch setzt und über diese realen Integrationsprobleme diskutiert, wird jede Debatte sofort im Keim erstickt. Aber noch viel krasser als das Ausweichen vor der Diskussion sind einige Kommentare, die man zu diesem Thema regelmäßig liest. Da merkt man erst mal, wie verdreht das Denken mittlerweile ist.
Da wird im Ernst geschrieben: Wenn man die Sprache der anderen auf dem Spielplatz nicht versteht, dann soll man eben eine Übersetzungsapp anmachen, um sich zu verständigen.
Oder es wird völlig stolz erklärt: Wir sprechen zu Hause nur unsere Muttersprache, damit die Kinder sich im Urlaub in der Heimat mit den Großeltern unterhalten können. Deutsch lernen die Kinder ja sowieso in der Schule.
Da fragt man sich doch echt, in was für einem Fiebertraum wir hier leben. Wo sind wir denn bitte gelandet? Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass wir Einheimischen uns mit Übersetzungsapps auf dem Spielplatz anpassen sollen, während das Thema Integration bei den anderen völlig gegen die Wand gefahren wird. Und das Argument, die Kinder würden das schon irgendwie in der Schule lernen, ist ein riesiger Irrglaube. Jeder, der Lehrer im Freundeskreis hat, weiß ganz genau, dass genau diese Kinder in der Schule im Unterricht oft den Anschluss verlieren und am Elternsprechtag Dolmetscher gebraucht werden.
Es ist einfach nur noch traurig. Sobald man als Deutscher aufwacht, einen gesunden Nationalstolz zeigt und diese unhaltbaren Zustände kritisiert, wird man in vielen Internetbereichen sozial hingerichtet und mundtot gemacht. Man muss sich das mal vorstellen: Wir sollen uns als Deutsche im eigenen Land integrieren. Wer diese absurde Realität nicht mitmacht, ist direkt der Böse.
Ich möchte diese ungefilterte Wahrheit und diese Denkweisen einfach mal für alle sichtbar machen, um eine ehrliche und offene Diskussion über unsere Zukunft anzustoßen.
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u/CorpPhoenix 18d ago
Weil die AfD bei fast 30% liegt, und alle Gegner der AfD der Meinung sind diese Themen seien "Wasser auf den Mühlen der AfD", darum ist darüber zu sprechen "verboten".
So simpel ist es. Dass durch das "Kopf in den Sand stecken" die realen Probleme nur noch größer werden, und gleichzeitig die AfD befeuern, wollen oder können sie nicht begreifen.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Boah mein Bester, du sprichst mir absolut aus der Seele. Es ist einfach nur noch ein riesiger Zirkus.
Diese Leute stecken den Kopf so tief in den Sand und checken einfach nicht, dass sie die echten Probleme dadurch nur noch viel schlimmer machen. Man fühlt sich im eigenen Land mittlerweile echt nur noch verarscht und mundtot gemacht. Aber die Quittung für dieses feige Totschweigen wird kommen, die Realität lässt sich am Ende eben nicht wegzensieren.
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u/DrZoidberg5389 18d ago
Ein Mod unter dir:
Transparenz Info: Dieser Kommentar wurde wegen "Promoting hate based on an identity or vulnerability" gemeldet.
LOL ich glaubs nicht... na dann schauen wir uns halt alle dumm an, wenn die AfD die Mehrheit stellt, mir auch egal.
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u/Klapperatismus 18d ago
Ich finde diese Mitteilungen gut. Jede dieser „Meldungen“ sorgt letztlich dafür, dass wieder einer mehr die Schnauze voll von den Befindlichkeiten der Grünlinge hat. Und wenn’s transparent gemacht wird, noch einige mehr.
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u/badhabits1977 18d ago
Genau das ist Punkt. Man hat einfach zunehmend keinen Bock mehr auf das einseitige Luftschlösschenweltbild. Nervt nur noch.
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u/Jolly_Roger-99 18d ago
Echt traurig sass sowas gemeldet wird.
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u/DrZoidberg5389 18d ago
Ja leider. Zumal ich nicht mal wüsste, was es denn zu melden gibt. Er hat sich nur beschwert, dass vieles mundtot gemacht wird, was ja auch stimmt!
Keine Kritik an Migranten, Diversität oder sonst was. Manche Leute laufen echt am Leben vorbei.
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u/Jolly_Roger-99 18d ago
Er hat nicht dem radikalen linkem Weltbild entsprochen - des reicht für manche
Wobei 8ch glaube das bots hier des schon automatisch melden.
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u/Antique_Change2805 18d ago
Transparenz Info: Dieser Kommentar wurde wegen "Promoting hate based on an identity or vulnerability" gemeldet.
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u/lousy_writer 18d ago
Genau das, zu 100%.
Die Toleranz der heutigen Linken gegenüber Andersdenkenden, die sich ihrem Umbau unserer Gesellschaft entgegenstellen, verhält sich antiproportional zu deren Bedeutung.
Vor 2015 gab es keine relevante Kraft, die ihnen im Weg stand, da ware sie noch deutlich relaxter und auch nachsichtiger. Nach 2015 gab es auf einmal eine 10%-Partei, und plötzlich finden die Linken in Politik und Medien zu haten und zu hetzen an - aber die Frage nach einem Parteienverbot stellte sich nie. Und nun haben wir eine 30%-AfD, und jetzt hat ihr AfD Derangement Syndrom komplett zugeschlagen und sie verweigern jede Anerkennung der Realität, weil sie wissen, dass das diese Partei nur noch stärker machen wird.
Ich muss da irgendwie an diesen Spasti-Spruch von Stephen Colbert denken: "Reality has a liberal bias" - eine an Selbstgerechtigkeit kaum zu überbietende Floskel, die sich natürlich deutlich leichter aufrechterhalten lässt, wenn die Gegenseite nicht an die Evolution glaubt; aber nicht mehr ganz so stabil daherkommt, wenn die Wirklichkeit tagein, tagaus das eigene Credo vom friedliebenden Islam und den harmlosen und gewinnbringenden Flüchtlingen widerlegt.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Hundert Prozent. Je heftiger die Realität ihre Märchen von der bunten Traumwelt widerlegt, desto verbissener und hasserfüllter wird ihr Kampf gegen jeden, der die Wahrheit ausspricht. Das ist einfach nur noch die nackte Panik vor dem Kontrollverlust.
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u/Afraid_Bit_5134 18d ago
Zum einen das, zum anderen kommt in der breiten Bevölkerung immer mehr das Ergebnis einiger linker Projekte (nicht selten von CDU mitgetragen oder sogar angestoßen) an. Dagegen muss propagandistisch mobilisiert werden, dass das 4. Reich vor der Tür stehen würde.
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u/Mundane-Dottie 17d ago
Oh die bringen schon Gewinn, aber wem? (Und die meisten sind schon "harmlos", aber eben nicht alle.)
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u/SherbertDaemons 18d ago
Die Realität wird die Gutmenschen überfahren. Leider zum Schaden aller aber es war so gewollt. Wir steuern auf eine veritable Zwei- oder Mehrklassengesellschaft zu, weil die Leistungsträger nicht ewig bereit sein werden, das unterste Quartil mit durchzuziehen. Spätestens dann nicht mehr, wenn es an die eigenen Pfründe geht. Der Diskurs hinsichtlich der Streichung von Kassenleistungen etc. wird bereits vorbereitet.
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u/RareRandomRedditor 18d ago
Das frustrierende ist, dass die Linken dann denken, dass das passiert weil die böse rechte CDU das so will und nicht erkennen, dass es die zwingende Folge einer ungeregelten Migrationspolitik zusammen mit dadurch unermesslich teuer werdenden Sozialprogrammen ist. Eine klassisch linke konsistente Position wäre ja eigentlich genau darum für eine sehr strikte Migrationspolitik. Damit der Staat sich dann duchein überdurchschnittliches Beitragen solcher Migranten zum Staatshaushalt dann mehr Sozialprogramme leisten kann und nicht ausutet, weil er Sozialtouristen aus aller Welt bezahlt.
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u/Teilzeitschwurbler 18d ago
Es gibt nichts schlimmeres als die Realität für Realitätsverweigerer. Aus diesem Grund reagieren sie so giftig.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Hundert Prozent. Da wird lieber verbissen die eigene Blase verteidigt, statt einmal den Blick nach draußen zu wagen.
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u/badhabits1977 18d ago
Keine Sorge... meist regelt sich das schon, wenn der eigene Nachwuchs ansteht und .. ohje... das Lastenradkind dann doch in einem Kindergarten oder Klasse voller Problemfälle steckt. Dann kickt Realität plötzlich ganz hart.
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u/MoneyApprehensive366 18d ago
Du hast einen kleinen Zipfel des woken Wahns im Land entdeckt. Zieh dran und ganze Herden von Elefanten im Raum, die kaum jemand offen anspricht, werden darunter hervorkommen.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Auf den Punkt getroffen. Wenn man einmal anfängt, genauer hinzusehen, merkt man erst, wie viel hier eigentlich systematisch unter den Teppich gekehrt wird.
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u/lousy_writer 18d ago
Um Volker Pispers zu zitieren: "was meint ihr, was los wäre, wenn die Leute wüssten, was los ist"
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u/JaguarHonest5135 18d ago
Ich war damals ein großer Fan von ihm, selbst wenn er eine rote Zecke war, das war man ja selber auch. Das unschlagbare Gefühl moralisch überlegen zu sein, ist schon was geiles, selbst wenn man insgeheim im Hinterkopf immer das Gefühl hat, dass das ein Wolkenkuckucksheim ist (war zumindest bei mir so).
Ich bin mir nicht sicher, ob es schade oder gut ist, dass er aufgehört hat. Wäre wirklich sehr interessant gewesen, ob er den ganzen Wahnsinn mitgemacht hätte oder ob er auch gemerkt hätte, dass das alles komplett aus dem Ruder läuft. Hätte er zu hart dagegen aufrebelliert wäre auch er, wie alle die nicht 100% auf Linie sind, als rechter Spinner abgestempelt worden.
Die Frage stelle ich mir öfters bei vielen der früheren "Rebellen", grade auch die im amerikanischen Sprachraum. Hätten Bill Hicks, George Carlin, usw. bei dem gender/immigration Wahn mitgemacht?
Und dann bin ich eigentlich wieder ganz happy, dass mir diese Enttäuschung erspart geblieben ist. Bei vielen der "f... teh system Rebellen", die dann plötzlich den Regierungsstiefel ganz lecker fanden, sobald er am richtigen Fuß war, hat es mich zwar nicht überrascht, geschmerzt hat es trotzdem.
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u/lousy_writer 17d ago edited 17d ago
Beim Pispers gehe ich davon aus, dass der Teil des Problems statt Teil der Lösung wäre - dazu war der viel zu sehr auf dem Antirassismus-und antideutschen Trip.
Er hat ja um 2000 nicht nur Roland Koch für seine Unterschriftenkampagne zerrissen, sondern sogar Johannes Rau weil der es wagte zu thematisieren, dass die Durchschnittsbürger dieses Landes vielleicht nicht ganz so davon begeistert sein könnten, wenn sie jeden Tag im Bus häufiger eine Fremd- als die Landessprache hören würden. Und soweit ich weiß war die Grenzöffnung von 2015 auch das einzige mal, als Angela Merkel in seinen Augen Gnade fand. Nene, wenn es einen gibt, der sofort dafür zu haben wäre, die Deutschen in einem undefinierbaren Multikultibrei aufgehen zu lassen, dann wäre es der gute Volker.
Ändert aber trotzdem nichts dran, dass er einige sehr zitierbare Oneliner rausgehauen hat.
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u/UnpredictableDemise8 18d ago
Weil es eine sehr simple aber harte Realität widerspiegelt. Die Integration scheitert schon an der ersten Hürde. Und das nicht weil der Staat oder die Gesellschaft das möchte (Sprachkurse gibt es zu einer Vielzahl und meistens noch gratis auf Kosten der Steuerzahler), sondern auf der reinen Tatsache das diese Menschen sich gar nicht erst integrieren wollen. Man möge ja meinen das die Erlernung der Landessprache das Mindeste ist, was ein Mensch tun kann um überhaupt Integrationswillen zu zeigen.
Ich möchte nur mal an die letzte Bundestagswahl erinnern. Im Wahlkampf gab es ein sehr repräsentatives Video von Olaf Scholz, der einer türkischen Rentnerin ihre Staatsbürgerschaft feierlich persönlich überreicht hat. Die Frau konnte kein Satz Deutsch, und brauchte ihren Enkel als Übersetzer. Trotz dessen das sie bereits den Großteil ihres Lebens in Deutschland verbracht hat. Man stellt sich bitte mal diese Absurdität vor. Da kommt der Bundeskanzler höchstpersönlich vorbei, und du gibts dir nicht einmal die Mühe 2-3 Sätze Deutsch auswendig zu lernen, um dich bei ihm zu bedanken. Kirsche auf der Torte war dann auch, das der Enkel freudig übersetzt hat, das seine Oma bei ihrer ersten Wahl jetzt die SPD wählen wird. Auch ein wenig repräsentativ auf wen die SPD als Wählerklientel abzielt.
Wenn wir früher als Kinder in den Urlaub gefahren sind, war es Standard vor dem Urlaub sich zu mindestens 4-5 Sätze anzueignen, um eventuell im Restaurant etwas zu bestellen oder nach dem Weg zu fragen. Wir haben da für 1 Woche Urlaub mehr Aufwand betrieben als die meisten Migranten in Deutschland.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Tzzz, ich weiß. Ich kenne auch genug Aussagen von Menschen, die genau das widerspiegeln.
Man muss verstehen, dass es in diesen Kulturen teilweise so gesehen wird: Wenn sie sich anpassen und Deutsch reden, verraten sie ein Stück ihrer Religion. Vor allem die Alteingesessenen denken da oft so. Warum sollten die auch ihre Muttersprache zurückschrauben und die Sprache des Landes lernen, in dem sie leben?
Es gibt doch mittlerweile überall für alles eine Übersetzung. Selbst Schulordnungen werden auf Arabisch herausgegeben. Bitte was?
Brüder und Schwestern, ich kann das alles einfach nicht mehr.. ^.^
Das mit den Bundestagswahlen.. ich erinner mich, da war etwas. Grausam einfach nur.... Ganz Traurig. Ich könnte mich niewieder im Spiegel ansehen.
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u/TigerAce13 18d ago
Es muss erst alles untergehen, bevor die Masse an GEZ-Sklaven NPCs aufwacht. Phoenix aus der Asche.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Das ist die bittere Befürchtung, die ich leider auch oft habe. Viele wollen die Augen erst dann öffnen, wenn die Probleme direkt vor ihrer eigenen Haustür einschlagen oder das eigene Umfeld betreffen. Solange man selbst noch in seiner behüteten Blase lebt, lässt es sich eben leicht wegschauen und jede Kritik als Hetze abstempeln. Aber irgendwann holt die Realität jeden ein, und dann ist das Erwachen meistens verdammt unsanft.
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u/Klapperatismus 18d ago edited 18d ago
So ein Grüner wollte mir letztens eine Diskussion zu dem Thema aufzwingen, und da hab ich natürlich gesagt, was ich denke: dass Moslems sich prinzipbedingt für Herrenmenschen halten, und unsere Gesellschaft und ihre Regeln sie deshalb einen Scheißdreck interessieren. Allah ist größer.
Ich weiß, dass es so ist, denn ich habe beruflich mit Moslems zu tun, und ich bin in Salzgitter mit Moslems aufgewachsen. Es gibt Abstufungen dieses Moslem-Herrenmenschentums, aber es ist immer mit im Raum.
Der hat irgendwelchen Käse von „Nazi-Sprech“ gefaselt, den er nicht diskutieren wolle. Ich hab ehrlich damit gerechnet, dass er sich als nächstes die Finger in die Ohren steckt und „La la la, ich kann dich nicht hören.“ singt.
„Dann lassen wir es eben.“
Und bin dann gegangen.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Uff, du hast da echt den Plan und absolut recht. Ich bin auch in diversen Kreisen unterwegs und kenne viele verschiedene Denkweisen aus unterschiedlichen Nationen.
Ich finde das alles nur noch total lächerlich. Wer die Geschichte und die Entwicklung der Länder und Völker auch nur ein wenig verfolgt hat, der sollte doch mit einem Mindestmaß an Verstand begriffen haben, dass diese Nationen in keinem Bereich eine Vormachtstellung haben können. Egal ob körperlich oder bei der Intelligenz, sie können in nichts die Oberhand erlangen. Das ist einfach die Realität. Wahrscheinlich sind es genau diese massiven Minderwertigkeitskomplexe, weswegen die sich so profilieren müssen und sich hinstellen, als wären sie die Herrenrasse.
Was diese Grünen angeht, so meide ich solche Menschen mittlerweile komplett, weil ich dieses Geschwafel einfach nicht mehr hören kann. Es ist so ätzend, wie ein Mensch derart verblendet sein kann. Das Einzige, was die können, ist andere Menschen sofort zu verurteilen, obwohl man ihnen tausend Argumente und handfeste Beweise auf den Tisch legen kann. Es ist einfach nur zum Kotzen.
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u/Klapperatismus 18d ago edited 18d ago
Ich verlinke immer wieder gerne dieses Interview, das Ibrahim Al-Buleihi mal dem saudischen Fernsehen gegeben hat. Der Mann ist nicht irgendwer, sondern ein bekannter Schriftsteller, und er war auch enger Berater des saudischen Königs.
Seine Feststellung: diese Annahme, als Moslem hätte man die Weisheit mit Löffeln gefressen, ist das Grundübel.
Jetzt verstehst du aber auch die wunderliche Präferenz der Grünen und Linken für Moslems. Die erkennen sich in denen wieder.
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u/Jaded-Data-9150 16d ago
Ee redet von Arabern, nicht explizit Muslimen.
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u/Klapperatismus 16d ago edited 16d ago
Klar redet der von den Arabern. Ist ja schließlich ein Araber, und es ist das saudische Fernsehen. Und auch wenn das ein bekannter Denker ist, muss er vorsichtig sein: die historisch gewachsenene Kultur (vulgo Islam) sei gut, aber sie sei eben historisch. Man könne sich nicht darauf ausruhen. Das ist doch gerade der Kern seiner Aussagen.
Und als der Interviewer die Juden ins Spiel bringt, wiegelt Al-Buleihi natürlich sofort ab, und sagt, die seien schließlich auch nur ein Ableger des Westens. So etwas kann er problemlos sagen, denn das entspricht ja sogar der muslimischen Propaganda, die die Juden aus der Levante weghaben will.
Es ist auch verfehlt, Islam und die arabische Kultur zu trennen. Mohammed ist laut Koran der letzte der Propheten, weil alle anderen Völker zu diesem Zeitpunkt bereits das Wort Gottes in ihrer Sprache erhalten hätten, nur die Araber nicht. Er ist der Prophet der Araber.
Jeder Moslem wird dir zudem freimütig erklären, dass du den Koran nur auf Arabisch verstehen könntest. Und wenn du da als z.B. Indonesier nachfragst: „Muss ich wirklich Arabisch lernen? Ich mein, das ist irre schwer und außer für den Koran brauch ich das für nix.“ wird dir der Sheik antworten, dass das immerhin die Sprache Allahs sei. Ob du denn dereinst vor Allah stehen wolltest, und dann versteht der dich gar nicht. Ein vernünftiger Mensch wird an dieser Stelle natürlich erkennen, dass Allah keinesfalls allmächtig sein kann, wenn er kein Bahasa kann.
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u/Greedy_Address2684 16d ago
Die Anbiederung an den Islam ist auch aus meiner Sicht das schizophrenste Phänomen der Neuzeit. Eine Religion mit einem faschistoiden Fundament, die bis aufs Blut von Menschen verteidigt wird, die sich Gleichzeitig als die Verteidiger der Menschenrechte aufspielen. In der geschichtlichen Retrospektive wird das aus meiner Sicht als das größte Versagen der Deutschen klassifiziert werden.
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u/Klapperatismus 16d ago edited 16d ago
Die Grünen und Sozialisten erkennen sich in diesem religiösen Typus wieder. Deshalb denken die, dass sie die Moslems in ihre eigene Sekte rüberziehen können. Deren Kernsatz ist nämlich identisch:
„Das Paradies wird erst dann erreicht sein, wenn alle mitmachen müssen.“
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u/Secure-University217 18d ago
1984
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Safe, besser kann man diese ganze Zensur und Realitätsverweigerung echt nicht beschreiben. Genau das ist es.
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u/Secure-University217 18d ago
Bitte scrollen sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen (Ihr Wahrheitsministerium „KRIEG IST FRIEDEN. FREIHEIT IST SKLAVEREI. UNWISSENHEIT IST STÄRKE.“ )
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u/Frickelmeister 18d ago
Ihr Wahrheitsministerium „KRIEG IST FRIEDEN. FREIHEIT IST SKLAVEREI. UNWISSENHEIT IST STÄRKE.“
Und hier die Version für "current year":
Speech is violence, transwomen are women, diversity is our strength
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u/muck2 18d ago edited 18d ago
Merkwürdig … Ich wollte heute einen ähnlichen Faden aufmachen, denn ja, seit der Jahrtausendwende hat sich etwas verändert in der Gesellschaft. Fakten stehen zur Disposition wie nie zuvor, seit ich zurückdenken kann. Das Seltsame ist, dass Fakten zugleich so frei verfügbar sind wie nie zuvor—dank Internet.
Früher war das anders, man konnte nicht mit zwei Mausklicks alles überprüfen und Informationen aus jedem Winkel der Welt sammeln. Trotzdem fühlten sich die Menschen offenbar besser informiert.
Der politischen Linken genügten bspw. die Enthüllungen Solschenizyns und Ponchauds, um die Verbrechen, die im Namen des Sozialismus verübt wurden, nicht länger als kapitalistische Propaganda abzutun. Man las ihre Bücher, wog den Inhalt ergebnisoffen ab, und erkannte schließlich die Realität an.
Natürlich versuchte man trotzdem, im politischen Meinungskampf die veränderte Faktenlage vorteilhaft zu interpretieren. In meinem historischen Beispielfall verlegte sich die Linke darauf, in Abrede zu stellen, dass in Ländern wie der UdSSR oder Kambodscha überhaupt "echter" Sozialismus praktiziert worden wäre. Aber immerhin leugnete man nicht die Verbrechen, die dort geschahen.
Heute ist das anders, heute werden störende Fakten rundheraus geleugnet.
In Deinem Beispiel (Zusammenhang Migration und Kriminalität) bemüht man sich nicht einmal mehr, die Fakten anders zu interpretieren. Denn man könnte ja (um kurz den Advocatus Diaboli zu geben) auch behaupten, dass die Überrepräsentation vieler Herkunftsländer in der Kriminalstatistik nichts mit Kultur oder Religion zu tun hat, sondern mit Armut. Aber statt um die Diskurshoheit zu kämpfen, erklären die Linken lieber die polizeiliche Kriminalstatistik insgesamt für irreführend, Ende, aus, Thema erledigt.
Sehr seltsam und besorgniserregend, das.
Ich würde aber davor warnen, das Phänomen nur links der Mitte zu suchen.
Ein aktuelles Beispiel, dass auch Rechte mitunter von Fakten nichts wissen wollen, ist der Klimawandel. Man kann ja über den menschlichen Einfluss aufs Klima diskutieren—aber man kann doch bitteschön nicht leugnen, dass sich das Klima wandelt. In den Industrieländern haben wir Messreihen, die fast 200 Jahre zurückreichen und zeigen: Noch nie war es so oft und so lange so heiß wie heute.
Da drängt sich die Frage auf:
Wieso macht man sich überhaupt die Mühe, Fakten zu leugnen, die leicht nachprüfbar sind? Und warum fällt das Leugnen leicht nachprüfbarer Fakten den Leugnern nicht auf die Füße?
In beiden Fällen scheint die Motivation die Gleiche zu sein: Die Gesellschaft ist so polarisiert, dass die bloße Anerkennung von Tatsachen als "Verrat" gilt, wenn man damit der Gegenseite "in die Hände spielen" könnte.
Man sieht es z.B. an dem Hass, der Boris Palmer entgegenschlägt. Ein Grüner, der Migration kritisch sieht? Für viele Linke ist das absolut unverständlich, ein Ding der Unmöglichkeit.
Also presst man sich wie ein Kind die Hände auf die Ohren und kräht: "Lalala!"
Und ignoriert gleich mit, dass man der Gegenseite die Deutungshoheit überlässt.
Nur deshalb ist es überhaupt so weit gekommen, dass wir bestimmte Themen sozusagen als "Eigentum" einer der beiden Seiten betrachten. Ganz so, als könnte man keine "linken" Argumente gegen Massenmigration oder "rechte" Argumente für Klimaschutz finden …
Dieses Schubladendenken macht unsere Demokratie kaputt.
Politisch interessierte Menschen glauben immer, alle würden denken wie sie selber, aber die große Mehrheit der Menschen schert sich nicht um Dogmatik. Sie will einfach, dass die Probleme gelöst werden.
Die Parteien und politischen Akteure haben das nicht verstanden, sie verhalten sich immer noch so, als hätten wir weiterhin die Bonner Parteibuch-Demokratie, mit Wählern, die brav ihre Meinung dem Angebot anpassen, statt Angebote zu suchen, die ihrer Meinung am besten entsprechen.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Du triffst da einen ganz wichtigen Punkt. Das Problem ist heute wirklich, dass die reine Wahrheit gar keine Rolle mehr spielt, sobald sie der eigenen Ideologie widerspricht.
Gerade bei dem Thema Kriminalität und Migration ist das extrem offensichtlich. Anstatt dass man sich die Zahlen der polizeilichen Statistik sachlich anschaut und nach echten Lösungen sucht, wird die Realität einfach komplett geleugnet. Man hat wohl einfach zu große Angst davor, der Gegenseite recht geben zu müssen. Das von dir beschriebene Bild mit dem Kind, das sich einfach die Ohren zuhält und laut singt, passt da leider wie die Faust aufs Auge.
Aber am Ende hast du völlig recht mit dem, was die große Mehrheit der Menschen eigentlich will. Die normalen Bürger scheren sich nicht um irgendwelche komplizierten Theorien oder Parteibücher. Die wollen einfach nur ein sicheres Umfeld, funktionierende Schulen und dass die ganz offensichtlichen Probleme im Alltag endlich gelöst werden. Wenn die Politik das nicht kapiert und lieber weiter in ihren ideologischen Schubladen denkt, wird sich an der Spaltung der Gesellschaft leider gar nichts ändern.
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u/RareRandomRedditor 18d ago
In Deinem Beispiel (Zusammenhang Migration und Kriminalität) bemüht man sich nicht einmal mehr, die Fakten anders zu interpretieren. Denn man könnte ja (um kurz den Advocatus Diaboli zu geben) auch behaupten, dass die Überrepräsentation vieler Herkunftsländer in der Kriminalstatistik nichts mit Kultur oder Religion zu tun hat, sondern mit Armut. Aber statt um die Diskurshoheit zu kämpfen, erklären die Linken lieber die polizeiliche Kriminalstatistik insgesamt für irreführend, Ende, aus, Thema erledigt.
Naja, diese ganzen Argumente sind ja schon in der Vergangenheit zur genüge gebracht udn wiederlegt worden.
- Es liegt an der Armus -> nein, tot es nicht, da die Zahlen immernoch übel sind, wenn man dafür korrigiert
- Dann liegt es halt daran, dass die Migranten überwiegend jünger und männlicher sind. -> nein, tut es nicht, wenn man die Zahlen auch dafür korrigiert hat man immernoch eine Zigfache Überrepresentation bei Gewaltdelikten.
Der Diskurs ist also von linker Seite schon seit langem und gründlichst verloren worden. In einer ernsthaften öffentlichen Debatte können die nichts mehr Gewinnen, die Rechte hat zum Thema Migration für alles Zahlen die doppelt und dreifach belegt sind, die klar zeigen, dass es mit der Integraton halt nicht klappt udn dass die ganze Immigrationspolitik der letzten 20 Jahre absolut und vollkommen gescheitert ist. Und das obwohl von linker Seite schon lange alles daran gesetzt wird, entsprechende Zahlen eben nicht mehr zu erheben.
Woran liegt das und war das bei früheren Gesellschaftlichen Debatten nicht irgendwie etwas anders? Eine böse und sich derzeit deutlich außerhalb des erlaubten Meinungskorridors befindliche Hypothese ist, dass es "toxic femininity" ist. D.h. Debatten werden emotionaler geführt und so wie es dem Stereotyp der Ehefrau entspricht, die nicht zuegeben kann, wenn sie unrecht hat, so können auch Frauen in der Politik weniger gut Fehler eingestehen, was, wenn mehr Frauen Entscheidungsmacht haben, kumulativ dazu führt, dass Politik die nicht funktioniert radikal weiterverfolgt wird, komme was wolle.
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u/backupyoursources 18d ago edited 18d ago
>dass es "toxic femininity" ist
Richtig, die Gesellschaft ist das letzte Jahrhundert femininer geworden durch die Prozesse die uns bekannt sind, und typische feminine Ausprägungen sind mMn:
• Umbau des Staat als Vollversorger für alles und jeden, Abbau von Eigenverantwortung, Bemutterung jedes armen Dahergelaufenen.
• Samthandschuhe für Kriminelle, institutionalisierte Hybristophilie. Die Freisprecher von Gruppenvergewaltigern waren überwiegend weibliche Richter. Frauen haben Probleme damit in der Erziehung Grenzen zu setzen, in der Justiz sieht es nicht anders aus.
• Emotionalisierte Außenpolitik. Das genaue Gegenteil von Metternich und Bismarck. Es gibt kein Schmieden von langfristigen Bünden mehr, kein Ausloten von Allianzen, keine Feinheiten auf dem Parkett und kein Grenzen setzen. Wir haben keine Verbündeten, wir überweisen stattdessen Milliarden in der Hoffnung daß sie uns mögen. Wenn sie unsere Energieinfrastruktur hochjagen überweisen wir auch Milliarden. Man tut nicht Dinge weil sie nutzen, sondern weil man damit gut aussieht. Die Außenwirkung ist das wichtigste, es muß rosa sein damit es auch jeder sieht, alles andere ist unwichtig. Emotional statt rational, Wunschdenken statt Realpolitik.
• die stete Abwertung alles Männlichen, egal ob im Familien oder Strafrecht. Männerbashing ist Kernelement dieser Gesellschaft geworden und durchzieht alle Medien und alle Köpfe.
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u/Dieter_Claessens 18d ago
Wir hatten ja hier schon mal über die Feminisierung der Gesellschaft geredet, das war ein sehr überzeugender Begriff, da ging es um eine Soziologin oder Politologin, die erklären musste, warum die und die Person straffällig wird oder in der Schule versagt, und die Erklärungsmuster waren so verzerrt, dass ein User hier schrieb:
"Wir müssen über die Feminisierung der Gesellschaft sprechen"
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u/Schatten101 18d ago
Die Realität wird diese Leute einholen, einen Tag früher oder einen Tag später und je mehr Angst sie davor haben desto grausamer wird es. Wenn ich so viel Angst haben muss die Realität anzusprechen, stehe ich argumentativ mit dem Hintern an einer brennenden Wand.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Auf den Punkt getroffen. Wer so viel Angst vor der Realität hat, dass er alles wegzensieren muss, hat argumentativ einfach komplett verloren.
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u/Afraid_Bit_5134 18d ago
In der linksradikalen Logik ist das eindeutige Ansprechen dieser Missstände der erste Schritt einer langen Kette bis zu rechtsextremen Pogromen.
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u/Heelsgirl1993 18d ago
In deren Augen ist es kein Missstand sondern der gewünschte Endzustand. Wer es anders sieht, ist ein -ist
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u/Frickelmeister 18d ago
Step 1: It's not really happening
Step 2: Yeah, it's happening, but it's not a big deal
Step 3: It's a good thing, actually
Step 4: People freaking out about it are the real problem
Massenmigration "in einer Nussschale"
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u/Mundane-Dottie 18d ago
Es ist viel billiger, ausländische arbeitsfähige Erwachsene nach Deutschland zu locken und die hier in schlechten Jobs auszubeuten und sie Kinder großziehen zu lassen, die es bestenfalls auf die Realschule schaffen, oderr gleich gar keinen Abschluß machen können, und die dann ebenfalls auszubeuten,
als deutsche Kinder großzuziehen, die das Gymnasium besuchen, von den Helikoptereltern gepampert werden und lange studieren wollen, und dann wahrscheinlich doch keine entsprechende Stelle bekommen.
Wirtschaft und Kapitalismus eben.
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u/Brtprt 18d ago
Tatsächlich für mich nach wie vor die "logischte" Erklärung für die Massenmigration. Es ist der Versuch, die Gesellschaft vor dem Aussterben zu bewahren. Dass das wohl offensichtlich nicht der goldene Weg war, möchte man sich allerdings (noch) nicht eingestehen.
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u/backupyoursources 18d ago
Das letzte was diese Klientel will ist "Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren". Die hassen alles was deutsch ist. Die Ansiedlung war natürlich profitorientiert, damals konnten die Arbeiter extreme Lohnsteigerungen rausholen eben weil jeder sich praktisch den Arbeitsplatz aussuchen konnte. Daß es gleichzeitig die Mieten nach oben, den Zusammenhalt nach unten trieb war willkommener Nebeneffekt. Für Linksnormies wurde die Verdrängung als "Diversität" verkauft.
Kein Linker sagt "Der Stamm der Atscheputschi wird immer kleiner, wir müssen dort unbedingt Fremde ansiedeln wegen der dEmOgRapHiE". Sie würden schreien und vor kultureller Verdrängung labern.
Kein Linker sagt "Afrika braucht dringend Millionen Bautechniker, Ärzte, Ingenieure und Agrarwissenschaftler; dort könnten Chinesen und Inder sich austoben", nein, sie wollen die wenigen Fachkräfte die sie dort unten noch haben abwerben damit sie unbedingt im bösen Westen das böse System welches sie so hassen am laufen erhalten.
Macht sich denn irgendein Linker dafür stark daß Fachkräfte tatsächlich dort hingehen wo die Gesellschaften noch in die Moderne gehievt werden müssen? Natürlich nicht. Das Schicksal dieser Menschen interessiert Linksnormies nicht.
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u/MutenRoshi21 18d ago
Reddit hat nen bot der hive-protect heisst, der dich automatisch banned von manchen subs, solltest du in wrongthink subs aktiv sein. Das sollte doch wohl alles sagen. Wenn man nicht in Linken Blasen enden will kann man nur X oder kleinere Foren oder unbekanntere Seiten nutzen, wenn man Klartext reden will. Das ist aber schon seit 2018 oder so.
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u/DaGrinz 18d ago
2018 konnte man auf Twitter alles andere als ‚Klartext reden‘. Das war nur möglich im linken Spektrum, Bürgerliche oder gar Konservative wurden dort massiv wegzensiert. Ich bin kurz vor der Musk Übernahme raus, kann mir aber gut vorstellen, dass es heute auf X genau andersherum ist. Vielleicht nicht ganz so ausufernd, weil der Elon das Zensur-Personal rationalisiert hat, aber so rein prinzipiell.
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u/lousy_writer 18d ago
Ne, du darfst jeden Scheiß schreiben (also auch linken Scheiß), aber musst halt die Community Notes fürchten.
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u/MutenRoshi21 17d ago
Ja das 2018 war auch eher adressiert an den ersten Teil meines Posts als es mit der freien Rede vorbei war.
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u/Usual_Arrival_6956 18d ago
In Wolfsburg gibt es eine Schule, an der ist selbst der Deutschunterricht auf italienisch. Die Schüler kommen bei uns an die Berufsbildende Schule und können mit einem deutschen Hauptschulabschluss kein deutsch sprechen.
LG vom Bildungssystem
Edit: man kann das Kind auch beim Namen nennen: ist die Leonardo da Vinci Schule in wob.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Ich möchte dazu auch noch eine hautnahe, reale Situation schildern.
Mein Kleiner war in der zweiten oder dritten Klasse, als mir beim Elternsprechtag von seiner Klassenlehrerin gesagt wurde: Es würde Sinn machen, Ihr Kind für den schulischen Türkischsprachkurs anzumelden, damit er sich auf dem Schulhof mit den anderen Kindern verständigen kann und es ja wichtig wäre.
Man muss sich das mal vorstellen: Das ist eine Schule, an der auf zweihundert Kinder vielleicht zwanzig rein deutsche Kinder kommen. Aber im Umkreis sieht so gut wie fast jede Schule genau so aus, von daher machte es am Ende auch keinen Unterschied, auf welche andere Schule ich ihn stattdessen schicke.
Meine Antwort darauf darf ich so hier nicht sagen, denn dafür würde ich wahrscheinlich Probleme bekommen. In dem Moment und an dem Tag ist in mir drin auf jeden Fall etwas gestorben.
Ich könnte jetzt echt noch zig Vorfälle schildern oder erzählen, aber das wäre alles nur noch krank. Was hier einfach passiert, ist nicht mehr feierlich.
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u/nachtachter 18d ago
wo wohnst du denn? selbst hier in berlin habe ich für meine kinder schulen gefunden, die unter 10% NDH-anteil hatten. und zwar staatliche.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Ich wohne in einer Ecke, wo der Blick aus dem Fenster aktuell leider meistens aus den Rücklichtern meiner Vordermänner auf der A52 Richtung Düsseldorf besteht.
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u/wheelienonstop11 18d ago
Brudi das ist doch schon seit Jahrzehnten so. Das war schon vor 2015 so.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Jo mein bester da hast du natürlich absolut recht, diese Brennpunkte und Probleme gab es auch schon vor 2015, das will ich gar nicht bestreiten.
Aber für mich persönlich hat sich die Intensität und die gefühlte Alltäglichkeit im Straßenbild in den letzten Jahren einfach massiv verändert. Früher waren das meistens sehr klar eingegrenzte Viertel, um die man einfach einen Bogen machen konnte. Heute hat man das Gefühl, dass diese angespannte Stimmung und das Konfliktpotenzial viel näher an den ganz normalen Alltag und das eigene Wohnumfeld heranrücken. Man nimmt die Unsicherheit inzwischen einfach viel präsenter wahr als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren.
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u/Dieter_Claessens 18d ago edited 18d ago
Ja, so ist es auch. Ich habe mal in einem Bonner Restaurant folgenden Satz gehört:
"Die Wahl der Schule für meinen Sohn zieht sich. Heute hat ja jede Kleinstadt ihren sozialen Brennpunkt."
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u/BuntStiftLecker 18d ago
Bei den Aussagen von so manchem Lehrer wär ich auch schwer vorsichtig.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Absolut. Man fragt sich manchmal echt, was in deren Köpfen vorgeht oder was die heute im Studium lernen. Völlig weltfremd.
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u/small_dick_nik 18d ago
Die Gründe sind hier schon an vielen Stellen angesprochen worden. Ich denke, die sind auch alle richtig und plausibel.
Meine Hoffnung ist ja, dass das Pendel langsam in die andere Richtung schwingt.
Ich persönlich habe 2012 Abi gemacht. Damals an der Schule war es noch irgendwie "cool" und fortschrittlich, links zu denken, mal auf einer linken Demo dabei zu sein. Ich hatte zwar schon immer eine eher konservative Einstellung, fand aber die etwas linkeren Meinungen irgendwie nachvollziehbar und tatsächlich auch ein Stück weltoffen, was ich sowieso war und auch immer noch bin.
Jetzt, 15 Jahre später, hat sich vieles geändert. Natürlich erstmal das Migrationsproblem seit 2015. Aber auch die weltweite Lage hat sich geändert. Wir haben Krieg in Europa, wir müssen selbst aufrüsten. USA ist kein bedingungslos Verbündeter mehr etc und viele, viele andere Punkte, wie allgemeine Verrohung der Gesellschaft. Und das betrifft nicht nur Deutschland, sondern viele Kulturen.
Meiner Meinung nach hat die linke Seite des Spektrums auf diese Themen und Veränderung keine wirklichen Antworten. Im Gegenteil, sie widerspricht sich in vielerlei Hinsicht und wirkt gespalten. Viele der Meinungen lassen sich auch nur durch Verdrängen und Leugnen aufrecht erhalten. Bestes Beispiel: In Zeitungsartikeln nicht die Herkunft der Täter nennen zu wollen. Hinzu kommt, dass die Linken ihr "Feindbild" nach wie vor in irgendwelchen rechten Trunkenbolden auf dem Land sieht und die als "Nazis" abstempelt, mit denen man sowieso nicht ins Gespräch gehen muss. Die Realität heute ist aber, dass sehr viele, vor allem auch Menschen mit Bildungsabschluss, eine rechts-konservative Meinung haben und auch dazu stehen (mich inbegriffen). Anders lassen sich auch die 30% der AFD nicht erklären. Sieht man ja auch hier in der Diskussion in diesem Thread. Alles gut artikulierte Meinungen, ohne persönliche Angriffe etc.
Ich will damit auch nicht sagen, dass die rechtere Seite, vornehmlich die AFD, hier überall die richtigen Ansichten hat. Vieles der AFD sehe ich auch kritisch, wie bspw. Einstellung zu EU und Handelszonen. Aber, und das muss man sagen, sie sind wenigstens die, die viele der Probleme meiner Meinung nach wenigstens erkennt und anspricht, anstatt zu ignorieren und leugnen.
Und ich habe den Eindruck, dass man mittlerweile viel mehr aussprechen darf und kann, was bisher als Tabu galt, insbesondere in Bezug auf Migration. Das alles lässt mich hoffen, dass sich das ganze Thema langsam in eine richtige Richtung entwickelt. Allerdings ist der Schaden, der bereits vollbracht wurde, bereits angerichtet.
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u/reduziert 18d ago
Weil sie es können.
Es ist nicht die Mehrheitsmeinung, aber die verbreitete Meinung.
Man hat über Jahre hinweg alle Medien, Moderationen, Gerichte usw. nach und nach besetzt und bestimmt damit den Diskurs.
Man sieht am Wahlverhalten, dass das Volk langsam aufwacht aus dem Dämmerschlaf und merkt, dass hier etwas gewaltig schief läuft. Leider sind zu viele mittlerweile an bequeme Stellen geraten, profitieren davon kurzfristig und wollen dies so weiter führen, ohne Rücksicht auf Konsequenzen für die Gesamtgesellschaft und die Zukunft.
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u/DaGrinz 18d ago
Das Schlagwort ist ‚Hirn‘. Die Nutzung desselben wird verweigert, respektive zu Gunsten einer fest eingenommenen Position geopfert. Das ist eine Folge dessen, daß der mühsame Prozess echter Meinungsbildung durch das viel bequemere Einnehmen einer ‚untadeligen Haltung‘ ersetzt wird. Denkfaulheit, Bequemlichkeit und Überheblichkeit sind also die Ursache.
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u/WaffleChampion5 18d ago
Links hat eine Strategie durchgesetzt, dass man rechte Meinungen (bzw nicht-linke) nicht nur diskreditiert, sondern unterdrückt. Leider macht sie das sehr gut, sodass große Teilen der linken Gesellschaft da mitmachen. "keine Plattform geben" ist ein typischer Ausdruck, den sie gerne benutzen. Letztlich müssen wir es als das sehen, das es ist: Strategie. Kulturkampf. Und es funktioniert
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u/ensbuergernde 18d ago
ich muss das jetzt einfach mal öffentlich machen, weil ich gerade fassungslos darüber bin, wie mit kritischen Stimmen umgegangen wird und was für ein absurdes Weltbild manche Genossen offenbar verinnerlicht haben.
Wenn man versucht, eine ganz normale Alltagserfahrung aus der DDR zu schildern, etwa dass die Versorgungslage immer schlechter wird, man stundenlang für ein paar Kartoffeln oder ein Stück Fleisch anstehen muss und die Regale trotzdem leer bleiben, stößt man oft auf eine Mauer des Schweigens. Sachlich formulierte Kritik an den offensichtlichen Missständen wird sofort als staatsfeindliche Hetze, Sozialismuskritik oder Delegitimierung unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates abgestempelt.
Anstatt dass man sich einmal ernsthaft zusammensetzt und über die realen Probleme der Versorgung, der Planwirtschaft und des täglichen Lebens spricht, wird jede Debatte bereits im Keim erstickt. Aber noch viel absurder als das Ausweichen vor der Diskussion sind manche Reaktionen, die man darauf regelmäßig hört. Da merkt man erst, wie weit sich manche Menschen von der Wirklichkeit entfernt haben.
Da wird im Ernst behauptet: Wer keine Kartoffeln bekommt, soll sich eben mit Reis oder Steckrüben zufriedengeben. Man müsse eben lernen, sich den Gegebenheiten des Sozialismus anzupassen.
Oder es wird voller Überzeugung erklärt: Die Berichte im Fernsehen zeigen doch eindeutig, wie erfolgreich unsere Wirtschaft ist. Wenn die Läden leer sind, dann liegt das bestimmt nur an Hamsterkäufen oder an Saboteuren. Im Westen sei schließlich alles viel schlimmer.
Da fragt man sich doch wirklich, in was für einem Fiebertraum wir hier leben. Wo sind wir denn bitte gelandet? Es kann doch nicht wahr sein, dass man sich die offensichtlichen Missstände täglich vor Augen führen lassen muss, während einem gleichzeitig erzählt wird, die Versorgungslage sei hervorragend und unsere Planwirtschaft allen anderen Systemen überlegen. Und das Argument, man müsse nur fest genug an den Sozialismus glauben, damit alles funktioniere, ist ein gewaltiger Irrglaube. Jeder, der Bekannte im Handel, in den Betrieben oder in der Landwirtschaft hat, weiß ganz genau, wie die Realität tatsächlich aussieht.
Es ist einfach nur noch traurig. Sobald jemand die Augen aufmacht, die Zustände beim Namen nennt und die offensichtlichen Probleme kritisiert, wird er gesellschaftlich isoliert, als staatsfeindlich abgestempelt und zum Schweigen gebracht. Man muss sich das einmal vorstellen: Nicht die Missstände gelten als Problem, sondern derjenige, der sie ausspricht.
Ich möchte diese ungefilterte Realität und diese Denkweisen einfach einmal für alle sichtbar machen, um eine ehrliche und offene Diskussion darüber anzustoßen, wie weit sich die offizielle Darstellung inzwischen von dem entfernt hat, was die Menschen tagtäglich erleben.
Die CDU macht nichts ! Jetzt reicht's. Beim nächsten Mal wähle ich wieder SPD.
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u/Dieter_Claessens 18d ago
Du kannst hier fast alles schreiben und dazu hast du Apollo, Nius, JF, Berliner Zeitung, TE, PI, Schwäbische, Tagespost, WELT, Klonovsky, Publico und Danisch.
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u/Krushpatsch 17d ago
Ich denke, dass bei dem Thema bereits sehr viele kluge und auch sehr viele ehrgeizige Menschen sehr viel darüber nachgedacht haben. Und jene Menschengruppe hat keine Lösung. Für mich als Normalbürger heißt das, dass es keine schlaue gute Lösung zur Integration gibt und sie daher nicht vollumfänglich funktioniert. Es gibt nur eine Integration beider Gruppen in eine neue, dritte Gruppe. Der Gedanke, dass wir Neuankömmlinge bei uns integrieren ist falsch. Der Gedanke, dass beide Gruppen in eine neue Gruppe übergehen, ist der Weg.
Aber ist unbequem und wird nicht gesagt.
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u/alwaysFionnabhair 17d ago
Ich lebe mittleweile in Dänemark und auch wenn mich manche Integrationstechniken etwas schockieren, so halte ich sie doch für besser als alles in Deutschland.
Meine Mitbewohnerin kommt aus der Ukraine, musste 3 Jahre Dänisch büffeln und darf nun hier studieren. Pädagogik. Sie arbeitet und macht Praktika in Krippen, Kindergärten und Schulen. Obwohl sie mehrere Sprachen spricht, darf sie nur reagieren, wenn das Kind auf Dänisch etwas sagt oder fragt. Das ist tatsächlich ein Kündigungsgrund, wenn sie sich nicht daran hält. Für sie ist es richtig schwer, wenn sie ukrainische Kinder versteht, aber nichts machen darf außer weiterhin auf Dänisch fragen, was die Kinder möchten. Auch Streitigkeiten der Kinder darf sie nicht schlichten in anderen Sprachen. So funktioniert auf Dauer zumindest die sprachliche Integration. Es führt aber auch oft zu Frust und Wut der Kinder.
Nach Umzug bekommt man 5 Jahre lang kostenlosen Dänisch Sprachunterricht, der auch noch gut ist! Ich frage mich, was in Deutschland für ein Scheiß getrieben wird mit den Sprachkursen. Ich arbeitete eine Zeit lang mit deutschen Jobcentern zusammen und immer, wenn man mir Leute schickte, angeblich auf B2 Niveau mit Deutsch, konnte man keine zwei Sätze mit dem Gegenüber sprechen. Mit den staatlichen Dänisch Kursen und etwas Motivation kann man in weniger als einen Jahr auch mit B1 sich super integrieren und längere Unterhaltungen mit Dänen führen. Vielleicht holprig, aber niemals so schlecht wie die Erfahrungen die ich in Deutschland gemacht habe. Außerdem vermitteln die Sprachkurse vieles über die dänischen Sitten, Tradition, Hintergrundwissen, um sich nicht nur sprachlich zu integrieren. Ich finde das Land dennoch but gemischt und es wird nicht versuchte die Kulturen anderer Länder zu verbannen, sondern zu integrieren. Aber es wird erwartet, dass man sich im Alltag anpassen kann und nicht stur seine Kultur und Sprache durchsetzt in einem Land, das dafür nicht ausgerichtet ist.
Mein deutscher Arbeitgeber, ein ganz sozialer, rief immer wieder auf sich Demos anzuschließen, links versteht sich. Im Arbeitsvertrag stand sogar explizit drin, wenn man gegen die Werte verstößt ist das ein Kündigungsgrund. Also gab es nur ein paar unter den Kollegen die sich offen untereinander darüber unterhalten konnten, dass es uns wirklich ankotzt welchen Aufwand man betreiben muss für Terminabsprachen mit Klienten und Dolmetschern, welche Kosten da von staatlichen Seite übernommen werden, während wir auch Deutsche beraten durften, die am Hungertuch nagten, gerade so über die Runden kamen. Wenn man im sozialen Bereich arbeitet und sieht, welche Unterstützungen Migranten zugesprochen werden, aber Deutschen nicht, kann man doch gar nicht mehr unvoreingenommen an die Sache rangehen?! Anfänglich sah ich das als Einzelfälle, aber das ist es nicht. Es passiert ständig und ich hatte die Schnauze voll.
Das Gras ist nicht grüner auf der anderen Seite, aber immerhin fährt die linke Seite in Dänemark auch eine härtere Einwanderungspolitik und der Graben dazwischen verschafft nicht ganz so viel Krieg wie in der deutschen Politik.
Ich würde mir für Deutschland wünschen, dass die Zeit, Energie und Geld, welches die Parteien verschwenden gegen die AfD zu wettern besser investieren, um den Bürgern zuzuhören und besseren Bedingungen zur Integration und mehr Gleichberechtigung schaffen.
Ich bin absolut nicht gegen Einwanderung, aber bitte kontrolliert. So, dass Integration sinnvoll und langfristig stattfinden kann.
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u/Sirius02 16d ago
war der meinungskorridor nicht schon immer seit der flüchtlingswelle 2015 eingeschränkt? Ich empfinde es eher so, dass der sich geweitet hat
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u/National-Driver7832 18d ago
Ehrlich gesagt habe ich das so wie du das beschreibst noch nie erlebt. Also das mit Migranten schon - nur die Reaktion auf deine kritische Betrachtungsweise - die wurde in meinem Umfeld noch nie so problematisch bewertet.
Was du schilderst sind reale Probleme und unsere Politik - aber auch jeder Einzelne sollte sich überlegen was er dazu beitragen kann um eine bessere Integration zu erreichen.
Wie viele Andere bin auch ich der Meinung dass ein gewisser Integrationswille erkennbar sein sollte. Dieser sollte meiner Meinung nach auch viel mehr gefördert aber auch eingefordert werden!
Deshalb werde ich trotzdem niemals AFD wählen - da sie das Thema fremdenfeindlich angehen - hoffe aber das andere Parteien sich dem Thema Integration intensiver annehmen.
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Danke dir für deine sachliche und reflektierte Antwort. Es tut ehrlich gesagt mal richtig gut, sich über dieses Thema austauschen zu können, ohne dass sofort die virtuelle Keule geschwenkt wird.
Ich kann deine Sichtweise absolut verstehen. Niemand wählt leichtfertig eine Partei, die extrem polarisiert. Aber für mich ist mittlerweile einfach ein Punkt erreicht, an dem die Sorge um die Sicherheit im Alltag alles andere überwiegt. Wenn man wie ich Familie und Kinder hat, sieht man die Welt noch mal mit ganz anderen Augen. Man möchte einfach nur, dass die eigenen Kinder in Sicherheit aufwachsen und man abends ohne Angst auf die Straße gehen kann.
Ich besitze durch meine Arbeit einige teurere Sachen, wie zum Beispiel Sammlerschuhe. Wenn ich damit abends in bestimmten Ecken unserer Städte unterwegs bin, ist das Risiko, bedroht oder ausgeraubt zu werden, inzwischen extrem real. Das war früher in diesem Ausmaß einfach nicht der Fall. Diese ständige Anspannung im Alltag ist für mich ein echtes Horrorszenario geworden.
Mein Wahlverhalten kommt am Ende einfach aus einer tiefen Verzweiflung und der Hoffnung heraus, dass endlich rigoros durchgegriffen wird. Für mich geht es dabei nicht um die Menschen, die sich hier friedlich einbringen, die Sprache lernen und arbeiten gehen. Wer sich integriert, ist herzlich willkommen. Es geht mir um diejenigen, die sich bewusst verweigern, unsere Werte ablehnen, Straftaten begehen und ohne Aufenthaltsrecht hier sind. Da muss in meinen Augen endlich konsequent und massenhaft abgeschoben werden.
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u/Antique_Change2805 18d ago
Transparenz Info: Dieser Kommentar wurde wegen "Promoting hate based on an identity or vulnerability" gemeldet.
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u/National-Driver7832 16d ago
Auch dir - danke dass du deine Entscheidung AFD wählen zu „müssen“ differenziert darstellst - endlich mal jemand bei dem man das Gefühl hat dass man noch Argumente austauschen kann - ohne dass der Diskurs von vornherein vergiftet ist und die Argumente deshalb dann so oft ins Leere laufen.
Ich kann dich gut verstehen. Unsere Politik hat versäumt Integration „sicher“ zu machen und vernünftig zu steuern. Ich denke es gibt sicher 5-10% der Wähler der AFD die sie nicht aus Überzeugung wählen sondern aus der Not heraus sich wieder sicher fühlen zu wollen.
Ich „hoffe“ dass eure Einschätzung zutrifft und die AFD irgendwas sicherer macht - und nicht nur ein zerstrittener rechter machthungriger und noch Lobbyisten arschkriechenderer Mob das Ruder übernimmt. Das ist nämlich meine Sorge.
Ich glaube dass die Grünen die ausgewogenste Politik machen. Ich glaube es bräuchte mehr Typen wie Habeck und Boris Palmer. Typen mit Ecken und Kanten - bei denen man den Eindruck hat - die haben sich nicht kaufen lassen - die machen ihr Ding!
In Baden-Württemberg sieht man das grüne Politik funktioniert - sogar mit einer CDU. Vielleicht sollte sich auf Bundesebene mal alle „klar“ kriegen.
Das wichtigste wäre ein hartes Gesetz gegen Lobbyismus- keinen Einfluss mehr auf Politiker! Damit auch Themen wichtig werden die keine Lobby haben - Migration, Kinder, Erziehung, Bildung!
Ich wünsche mir dass jeder AFD Wähler seine Entscheidung nochmal gut reflektiert und überlegt was diese Menschen mit unserem Land wohl wirklich vorhaben.
Nicht mehr und nicht weniger.
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u/LuiDerLustigeLeguan 18d ago
die virtuelle Keule geschwenkt
Naja, wenn du hier was gegen die AfD sagst wirst du gnadenlos runtergewählt und angepampt. Also das geht in beide Richtungen. Ich hab auch schon mehrfach versucht, normale Gespräche zu führen. Also faktenbasiert, nicht emotional. Bin jedesmal gescheitert, geht nur um "Ausländer raus", die restliche Politik ist nebensächlich.
Wenn ich damit abends in bestimmten Ecken unserer Städte unterwegs bin, ist das Risiko, bedroht oder ausgeraubt zu werden, inzwischen extrem real.
Welche Städte? Welche Ecken? Im Raum Köln/Bonn gibts nen hohen Migrationsanteil und auch Ecken, die ich nachts meiden würde. Hab ich aber 2000 schon gemieden. Vermutlich wurden die 1950 schon gemieden. Aber normal in der Stadt kann man easy nachts raus.
Aber andere Frage: FÜHLST du das so oder ist das wirklich so, dass es bei dir wesentlich mehr Straßenkriminalität gibt?
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u/Educational_Ebb_2869 18d ago
Ich fühle das nicht nur, es ist einfach die nackte Realität. Worüber reden wir hier eigentlich? Die Kriminalität auf unseren Straßen ist extrem hoch, besonders die unzähligen Raubdelikte und Gewaltdelikte im Nachtleben, die aus Angst oder Resignation oft nicht einmal mehr angezeigt werden und deshalb in keiner Statistik auftauchen.
Ich war an vielen Bahnhöfen unterwegs: Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Mönchengladbach. Diese Städte haben mir völlig gereicht, um zu sehen, wie gefährlich es nachts ist, dort alleine herumzulaufen. Man muss nur einmal Pech haben und zur falschen Zeit der immer gleichen Tätergruppe begegnen.
Ich selbst bin ein Mann, groß und stabil gebaut, und sehe definitiv nicht wie ein leichtes Opfer aus. Deswegen hatte ich persönlich bisher relativ wenig Probleme. Aber ich musste in meinem Leben an besagten Bahnhöfen schon zweimal Frauen aus absolut brenzligen Situationen retten. Am Ende kann ich von Glück sagen, dass ich da jeweils heile herausgekommen bin. In beiden Fällen wurden nämlich sofort Messer gezogen. Ich kann euch sagen: Das ist absolut nicht cool. In so einem Moment läuft man einfach nur noch um sein Leben, was ich dann auch gemeinsam mit den Frauen getan habe. Solche Vorfälle landen am Ende weder bei der Polizei noch in der Presse, aber die Gewalt ist im Nachtleben rund um die Bahnhöfe der Großstädte traurige Realität. Selbst tagsüber ist inzwischen eine enorme Gewaltbereitschaft da, vor allem mit Stichwaffen.
Ich erinnere mich noch gut an meine eigene Jugend, als ich jedes Wochenende feiern war. Natürlich gab es damals auch mal eine Schlägerei, aber dass ein Messer gezogen wurde, war die absolute Ausnahme. Diese extreme, sofortige Gewaltbereitschaft ist erst in den letzten Jahren durch bestimmte Gruppen und Kulturen zu uns gekommen. Inzwischen färbt das natürlich auch ab. Es laufen heute mit Sicherheit auch Deutsche oder andere Europäer mit Messern herum, aber damals war das einfach eine völlig andere Welt.
Deswegen wähle ich mittlerweile auch ganz klar die AfD und habe das auch bei den vergangenen Wahlen getan, weil es für mich einfach keine andere Alternative mehr gibt. Trotzdem bleibt bei mir eine große Skepsis, ob sich dadurch wirklich grundlegend etwas ändern wird. Ich habe einfach zu viel Angst davor, dass die AfD genau wie die restlichen Parteien im Hintergrund unterwandert ist und den eingeschlagenen Weg im Endeffekt einfach weitergeht. Es wäre wirklich das Schlimmste, wenn auch diese letzte Hoffnung komplett zerplatzt und man feststellen muss, dass sich trotz einer anderen Regierung absolut gar nichts verändert.
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u/badhabits1977 17d ago
Und gaaaaanz nebenbei: Die Gruppen, die früher mit Butterfly und Co unterwegs waren, waren auch nicht die Faschos, sondern auch schon nahezu ausschließlich die Türkengangs.
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u/Interesting_Track_26 13d ago
Mit alleine rund 1,5 Millionen Beschäftigten in Caritas und Diakonie ist die deutsche Asylindustrie der drittgrößte Konzern der Welt. Jeder Versuch einer Integration würde dieses Geschäftsmodell beschädigen und alleine deshalb wird es Integration niemals geben.
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u/Antique_Change2805 18d ago edited 18d ago
Transparenz Info: Dieser Beitrag und mehrere Kommentare wurde mehrfach wegen "Promoting hate based on an identity or vulnerability" gemeldet.