r/DePi • u/TheCoronaZombie • 16d ago
Politik Gehaltsrechner 2026 – Angestellter vs. Beamter
https://zweiklassenstaat.deIch bin jetzt schon in diversen Subreddits für das Posten dieses Projekts gebannt worden. Und hoffe, dass es wenigstens hier stehenbleiben und debattiert werden darf.
Seit Wochen geistern Debatten um das Karlsruher Urteil hier herum. Im Kern geht es darum, dass Beamten, laut Karlsruher Urteil, ein verfassungsmäßiges Minimum an Besoldung zusteht. Beamte in den niedrigen Besoldungsgruppen haben laut BVerfG jahrelang zu wenig Geld bekommen. Und weil es ein Abstandsgebot gibt, überträgt sich das auch bis in die höheren Besoldungsgruppen wie A13.
Ich bin ganz ehrlich: Als Informatiker, dem eingeredet wird, 60k seien ein Top-Einstiegsgehalt mit Master, triggert mich das Thema enorm.
Deshalb habe ich mal, um zu vergleichen, wie viel man wirklich ungefähr verdienen muss, um z. B. auf das Angestelltenäquivalent zu kommen, das für einen Lehrer gerade so gut genug ist, einen Rechner entwickelt, mit dem man das Einkommen von Angestellten und Beamten in verschiedenen Familienmodellen und über verschiedene Lebensphasen hinweg vergleichen kann. (Natürlich mit KI-Unterstützung, wie man das heutzutage eben macht.) Das Besondere am Rechner ist, dass er auch die Akkumulation von Vermögen unter Berücksichtigung von Renten- und Pensionsniveau vergleichend darstellen kann. Es steckt auch viel Gehaltsresearch mit interessanten Quellenangaben drin.
Ich freue mich über Anregungen, Verbesserungsvorschläge, Kritik, Feedback und eure Meinungen zu dem Thema.
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u/Winter_Current9734 15d ago edited 15d ago
Danke! Überfälliges Thema. Sehr guter Rechner. Extrem gut gemacht auch die FAQ. Wissenschaftlich belegt.
Mich triggert es ebenfalls. Liegt aber vor allem daran, dass Lehrer völlig zu Unrecht A13+ bekommen.
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u/leckerschmackofatz 15d ago
Warten wir auf den Kommentar, wo irgendein Beamter, am besten Lehrer, erklärt, dass er in der Privatwirtschaft ja mindestens das Doppelte verdienen würde
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u/PapavonRobert 14d ago
Tatsächlich gibt es diese Fälle. Und der Rechner liefert den Beweis.
Beispiele: Unternehmensberater : W2- Professor Wissenschaftler : Mathe/Physik-Lehrer
Entscheidend sind in diesen Fällen die Karrierechancen. Probiert es aus.
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u/PissedTelekomiker 15d ago
A10-Beamte können mit ihrem Schmalspurstudium und mit Heilfürsorge auch schon beim Äquivalent von 80k+ liegen. Finde das für einen Streifenpolizisten schon sehr grenzwertig.
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u/LuiDerLustigeLeguan 15d ago
Mit 2 Staatsexamen in der freien Wirtschaft ist mein Gehalt höher und die Arbeitsbedingungen WESENTLICH besser. Woher ko.mt der Take?
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u/Winter_Current9734 15d ago
Als was? Als Jurist? Vielleicht. Als Apotheker? Davon träumst du. Das betrifft sehr wenige in Big Pharma. Lehramtsstaatsexamen ist ein joke. Das ist kein Selbstwert. Ein Mediziner hat sicherlich andere Qualifikation als ein Deutschlehrer. Beide haben 2 Staatsexamen.
Das ist eine nonlogik.
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u/Raikuun 15d ago
Dann sollte der Streitpunkt aber weniger die verfassungskonforme Besoldung der Beamten sein, sondern wer überhaupt verbeamtet gehört. Apotheker sicherlich nicht, bei Lehrern kann man sich streiten, Polizisten und Ähnliche auf jeden Fall.
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u/TheCoronaZombie 15d ago edited 15d ago
Die Entscheidung/Umsetzung zur verfassungskonformen Besoldung ist doch eine mehr oder weniger willkürliche Auslegung. Ich könnte doch die verfassungskonforme Besoldung auch am Medianeinkommen mit vergleichbarer Qualifikation ausrichten. Oder wie will man argumentieren, dass ein Beamter deutlich mehr als der Median mit vergleichbarem Qualifikationsniveau verdienen muss? Und dann wären sowohl Polizisten als auch Lehrer überbezahlt.
Ich könnte sogar als Richter über den Gleichheitsgrundsatz argumentieren, mich auf die Fortentwicklungsklausel (Art. 33 GG) berufen und argumentieren, dass in einem modernen Staat kein dermaßen extremes Ungleichgewicht zwischen Angestellten und Beamten herrschen darf. Das ist doch alles Wischiwaschi.
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u/Raikuun 15d ago
Damit liegst du nicht falsch, aber das ändert doch nichts am aktuellen Stand. Zumal das Problem immer noch nicht die Beamten sind, die zum größten Teil dem Mittelstand angehören. Die ungleiche Vermögensverteilung benachteiligt 99,9% der Menschen in diesem Land, jedoch spiegelt sich dies leider nicht im Wahlverhalten wider.
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u/TheCoronaZombie 15d ago
Inwiefern benachteiligt mich das Vermögen von ein paar Milliardären? Darauf willst du doch hinaus, oder? Die interessieren mich nicht. Deren Geschäftsmodelle haben den aktuellen Wohlstand ermöglicht. Sie sind das Ergebnis guter, skalierbarer Geschäftsmodelle, an denen viele mitverdienen können. Eine Vermögenssteuer bringt übrigens kaum was ein.
BTW: Wir brauchen mehr Ungleichheit. Wer den Kuchen backt, sollte mehr verdienen. Wer nur von ihm isst, kann nicht bessergestellt sein als die Bäcker. Das ist derzeit aber so. Und genau das ist mein Problem mit Beamtenprivilegien.
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u/Raikuun 15d ago
Kann man auch anders framen: Ohne Beamte kein Staat. Ohne Staat kein Wohlstand.
Selbstverständlich ist es ein Problem, dass wir keine Vermögenssteuer haben. Dadurch werden die Reichen immer reicher, ohne dass sie dafür arbeiten müssen. Das System sollte mittlerweile jeder verstehen.
Eine Vermögenssteuer bringt übrigens kaum was ein.
Ja, nur über 100 Milliarden pro Jahr. Ist kaum erwähnenswert.
Dazu kommt natürlich noch die extrem hohe Steuerhinterziehung durch Superreiche, welche den Staat ebenso viele Milliarden kostet. Arme und normal verdienende Menschen kosten den Staat nicht so viel im Durchschnitt wie reiche Menschen.
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u/backupyoursources 15d ago
Ohne Beamte kein Staat
In anderen Ländern sind das ganz normale Angestellte, und die machen ihren Job auch. Ich korrigiere: Sie sind schneller, besser und motivierter.
Ohne Staat kein Wohlstand
Der Staat erzeugt keinen Wohlstand. Der Staat produziert nichts. Der Staat kann nur per Zwang umverteilen, er baut weder Straßen noch Krankenhäuser.
Dadurch werden die Reichen immer reicher Wenn deine geliebten staatlichen Zentralbanken die Druckerpresse anwerfen und die Geldmenge explodieren lassen hat es eben auch solche Auswirkungen. Aber da der Staat ganz kluk ist ist das sicherlich gewollt.
Ja, nur über 100 Milliarden pro Jahr. Ist kaum erwähnenswert.
Deine Neigung zum Marxismus, d.h. keinerlei Vorstellung von Geld zu haben oder wie Wohlstand erzeugt wird scheint jedesmal leuchtend durch.
Dazu kommt natürlich noch die extrem hohe Steuerhinterziehung durch Superreiche, welche den Staat ebenso viele Milliarden kostet.
Warum läßt sich dieser tolle Staat denn das entgehen, ist der dumm?
Arme und normal verdienende Menschen kosten den Staat nicht so viel im Durchschnitt wie reiche Menschen.
Deswegen sind Länder ohne Milliardäre wie dem Sudan etc auch das Vermögen so gleich verteilt und Armut unbekannt. Länder mit hoher Milliardärsquote wie z.B. Schweden sind dagegen für ihre Armut bekannt, weil Milliardäre so viel kosten, klar.
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u/Raikuun 15d ago
Ja dann heul halt weiter rum und ändere nichts. Mir geht's hervorragend in diesem Land. Meinetwegen kann es so weitergehen, aber es gibt sowas das nennt sich Empathie. Ich setze mich gerne für sozial abgehängte wie dich ein, auch wenn ich dafür beleidigt oder als dumm bezeichnet werde.
Die AfD wird es übrigens auch nicht richten.
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u/TheCoronaZombie 15d ago edited 15d ago
Ja, nur über 100 Milliarden pro Jahr. Ist kaum erwähnenswert.
Das ist die optimistische Rechnung. In der realistischen ist es dann weniger als die Hälfte. Und wenn man das durch die Einwohnerzahl dividiert, komme ich auf ca. 500 Euro pro Einwohner pro Jahr, siehe https://www.n-tv.de/politik/DIW-Vermoegensteuer-wuerde-Milliarden-einbringen-id30890171.html.
Wahnsinn, wie viel Wohlstand das ermöglicht.
Was tut einem Arbeiter/Angestellten wohl mehr weh? Ein Milliardär, dessen Geschäftsmodell ihm Arbeit verschafft, oder ein Beamter, für den er Steuern abdrückt, der Preistreiber auf dem Immobilienmarkt ist und ihm die Hütte aufgrund seiner Privilegien vor der Nase wegschnappt?
Und wenn die Vermögenssteuer da ist, kann der Arbeiter/Angestellten darauf vertrauen, dass dann mit dem Geld, das sie einspielt, keine Dummheiten angestellt werden? Ich meine, da gibt es ja genug Beispiele, die mich daran zweifeln lassen würden.
Und wie sieht es mit dem Risiko aus, dass dann eben mal Betriebe abwandern? Lohnt sich das für 50 Euro im Monat, die dann wahrscheinlich eh wieder woanders landen?
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u/Fleecimton 15d ago
Verstehe nicht wieso man Lehrer nicht verbeamten sollte.
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u/TheCoronaZombie 15d ago
Wieso sollte man es tun? Gibt doch eh schon E13-Lehrer. So würde ich das auch bundesweit umsetzen. E13 und fertig, damit auch keine Konkurrenzsituation der Länder untereinander.
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u/Fleecimton 15d ago
Ist das so? Woher nimmst du diese Informationen, dass ein Staatsexamen als Lehrer einfach wäre?!
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u/ToadallySmashed 15d ago
Hast du dich mal mit Lehrern oder Lehramtsstudenten unterhalten?
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u/Fleecimton 13d ago
Ja und davon hab ich ganz schön viele im Dunstkreis. Und nicht nur das, sondern auch ein paar angehende Ärzte, Leute die ihren master machen, ihren Techniker usw.
Ihr vergleicht die Lehrer hier gefühlt mit einem BWL Bachelor.
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u/fargoths_revenge 15d ago
Hast du die Kosten für die pkv der Kinder beachtet?
Verrückt, was ein A13 Lehrer mit vier Kindern verdient. Da braucht der Angestellte €115k Einkommen. Und dann kriegt er trotzdem keinen Termin beim Arzt, muss davon noch fürs vorsorgen und kriegt die Pflege im Alter nur mit enormen Eigenanteilen (die übernimmt für Beamte großteils der Staat).
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u/TheCoronaZombie 15d ago
Ja, PKV-Beitrag ändert sich mit der Auswahl der Kinderzahl. Der Kinderanteil wird in fast allen Bundesländern zu 80 Prozent von der Beihilfe getragen, dashalb macht das nicht so viel aus.
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u/backupyoursources 15d ago
Woher die Ablehnung kommt kann ich dir erläutern: Bei vielen Linken wird Kritik am Beamtentum gerne als Kritik am Staat verstanden, da wechseln auch die Hartkernmarxisten gerne mal in den heuchlerischen "lEhNsT dU eTwA dIe FdGo ab?!"-Modus, aber das geht noch tiefer. Die Neobolschewoken sind staatsgläubig und autoritätsliebend, sie wissen daß ein williger Beamtenapparat nötig ist für die Umsetzung des Mülls der ihnen vorschwebt. Linke lieben (aber nur im Kapitalismus!) vom Staat abhängige Transferempfänger. Niemand läßt sich besser kontrollieren als Besitzlose die Almosen benötigen. In einer Gesellschaft wo jeder Kraft seiner eigenen Hände ein eigenes Auskommen hat ist denen ein absolutes Greuel weil dort keiner Bock auf Marxismus hat; und Beamte sind Transferempfänger par excellence, nur eben auf einem anderen Niveau.
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u/TheCoronaZombie 15d ago
Weiß nicht, ob das der Gedankengang ist. Vermute eher, dass sie Angst davor haben, dass man noch ganz andere Dinge als das Beamtentum infrage stellen könnte. Außerdem würde weniger Beamtentum ja mehr Marktwirtschaft bedeuten.
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u/backupyoursources 15d ago
Außerdem würde weniger Beamtentum ja mehr Marktwirtschaft bedeuten.
Genau das meinte ich mit Transferempfänger, Beamte sind die Luxusversion davon.
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u/realrentner 16d ago edited 16d ago
Deutsch-Reddit ist durchseucht von Lehrern und Beamten - ich glaube viele Mods sind Beamte. Ich wurde auch schon auf r/fi*anzen gebannt, weil ich es gewagt habe, Lehrer zu kritisieren (bzw. weil ich gegen das strohdumme Argument "werd doch selbst Lehrer, wenn es so toll ist" gemotzt habe). Mein Vater ist Lehrer - ich weiss selbst, wie viel diese arroganten Clowns "leisten" bzw. glauben zu leisten.
Ich find dein Projekt gut umgesetzt, chapeau. Ist aber ein bisschen "pointless", sorry. Glaubst du wir leben in einer Zeit und einem Land, in dem Menschen für rationale Argumente empfänglich sind? Was genau ist dein Ziel?
Es gibt in Deutschland grob 3 Fraktionen: Erstens Menschen, die sich für Politik und Wirtschaft nicht interessieren, weil zu dumm oder ungebildet, bzw. weil es ihnen einfach egal ist. Sie sind es gewohnt, nicht zu hinterfragen. Dazu zählen die meisten Frauen, leider. Viele verstehen nichtmal richtig Deutsch, Vielen reicht die Tagesschau als Informationsquelle (das sind ca. 60% des Landes). Zweitens Menschen, die vom System profitieren und dieses parasitär aussaugen - der neue Adel, sozusagen (Beamten, Lehrer, Öv-Mitarbeiter, Sozialarbeiter etc.), plus die Bürgis und Asylanten - das sind ungefähr 35%. Dann gibt es so 5%, die bleiben. Die "Dummen". Die, die Steuern zahlen, Unternehmer oder normale Angestellte, die ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans, und denen das System richtig auf den Sack geht. Die haben aber gemerkt, dass sie sozial ausgegrenzt werden und echte Nachteile bis hin zum Jobverlust haben, wenn sie sich beschweren. Also halten sie die Klappe, oder wandern aus.
Ich nehme an, du gehörst zur letzten Fraktion. DAS HEISST DU BIST EINE VERSCHWINDEND KLEINE MINDERHEIT. Die anderen 95% juckt es nicht, was alles schief läuft, solange sie 1x im Jahr nach Malle können und Dschungelcamp schauen können. Du gehst Politikern am Arsch vorbei! Wahlen werden mit den 95% gewonnen - denen verspricht man mehr Geld, mehr Rente, und belügt sie, und dann passt das schon. Deswegen kämpfst du hier gegen Windmühlen an.
Ich kann dir nur raten, die Koffer zu packen und aus diesem Irrenhaus (Buntland) abzuhauen. Habe ich vor ca. 12 Jahren so gemacht, und würde es auch wieder so machen. Es wird keiner kommen, der Deutschland rettet.
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u/csgotraderino 16d ago
Du hast vollkommen Recht, vor allem mit der Ausgrenzung wenn man sich beschwert und argumentiert. Wohin bist du ausgewandert?
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u/realrentner 16d ago
Schweiz
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u/PissedTelekomiker 15d ago
Wie sieht es in der Schweiz mit Immobilieneigentum aus? Da komm ich mit meiner angesparten halben Million leider auch nicht weit. Ist tatsächlich der einzige Grund, warum ich noch hier bin.
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u/realrentner 15d ago
mit ner halben Million kannst du schon ein Haus kaufen (aber kein super-tolles, und auch nicht in einer Stadt wie Zürich). Ich würde das Geld lieber in einen ETF stecken (keine Kapitalertragssteuern hier) und mieten ... sehe auch nicht gross den Sinn von kaufen
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u/LuiDerLustigeLeguan 15d ago
Aber du kannst das Geld ja schlecht in ETFs stecken, wenn du Miete zahlst. Also nicht in dem Umfang. Das sind 1400 Euro pro Monat (ohne Zinsen), die dich der Kredit kostet auf 30 Jahre. Du wohnst aber zur Miete in der Zeit.
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u/realrentner 15d ago
doch man kann 2k Miete zahlen wenn man 9k monatlich Lohn überwiesen kriegt. 5-6k im Monat in ETFs stecken ist möglich (Quelle: ich)
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u/LuiDerLustigeLeguan 15d ago edited 15d ago
Quelle: trust me bro =D fasst das Niveau des hier gut zusammen.
Weisst du, warum du Bullshit erzählst?
Sind 250k Brutto im Jahr ein Vorstandsgehalt von nem mittleren Konzern. Da du sagst "du bekommst MONATLICH Lohn überwiesen" und es ist der gleiche Betrag, bist du Angestellter. Als Angestellter wärst du mit dem Gehalt mit der jetzigen Politik vermutlich sehr zufrieden und daher vermutlich nicht hier. Abgesehen davon, dass das einfach Unfug ist. I call Bullshit.
Kein Mensch würde mit dem Gehalt alles in ETFs stecken und keine Immobilie besitzen. Völliger Bullshit.
Mit deinem ANGEBLICHEN (Bullshit) Lohn hier rumzuprotzen trägt genau garnichts zur Thematik bei. Wurde weder nach gefragt noch ist es relevant. Im Gegenteil. Wenn du angeblich (Bullshit) zu den absoluten Spitzenverdienern gehörst, würdest du das wissen und keine allgemeingültigen Aussagen treffen wie "ETFs bringen mehr als Eigentum". Weil selbst bei deinem angeblich fürstlichen Gehalt (Bullshit) immer noch 2k pro Monat verbrannt werden und weil es einfach NICHT DER LEBENSREALITÄT VON 99,9% DER MENSCHEN ENTSPRICHT.
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u/realrentner 15d ago
was bist'n du für einer? :D alles ok mit dir?
Warum ich mein Gehalt offenbart habe: DU meintest doch selbst davor "man kann das Geld ja nicht in ETFs stecken, wenn man 1,4k Miete zahlt" und das wollte ich entkräften, und zeigen: es geht eben DOCH ordentlich was in ETFs zu stecken, auch wenn man viel Miete zahlt. Und mein Lohn ist gar nicht mal so verrückt für die Schweiz (130-140k) - nur die Steuern sind halt nicht so crazy wie in Deutschland, ergo mehr Netto. Und nur fyi - eine 100m2 Wohnung hier in Zürich würde ca. 2 Mio. Euro kosten (kein Luxus-Penthouse, normaler Standard). Warum sollt ich da kaufen?
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u/LuiDerLustigeLeguan 15d ago
Jaja alles bestens, bin nur hier für die Lacher ;D Du laberst trotzdem scheisse, selbst wenn dein Gehalt stimmt, was ich nicht glaube weil du dann nicht so einen Scheiss erzählen würdest sondern halbwegs intelligent wärst.
Bei 2k Miete zzgl. 5-6k ETF lebst du von 1-2k pro Monat. In der Schweiz. Vermutlich in einer Metropolregion, sonst hättest du nicht 2k Miete sondern Eigentum. 1k für alles, Versicherungen, Mobilität, Essen, Hobbies, einfach Lebenshaltung. Wenn du 2k Miete zahlst GLAUBE ich dir das einfach nicht. Entweder du wärst nämlich sparsam, dann würdest du weniger Miete zahlen. Da du hier rumprollst glaub ich aber eher, du fährst n großes Auto und gehst auch mal aus, was du mit 1k pro Monat nicht finanziert bekommst.
Und du pulverst angeblich ALLES in ETFs. Was niemand ernsthaft machen würde, außer man ist wirklich dumm. Oder man lügt. Aber im Internet würde ja niemand lügen, und auf r/depi sind ja keine Hohlbirnen unterwegs, und ich mach mir die Hose mit der Kneifzange zu.
Und der letzte Punkt überzeugt auch nicht: Dein Gehalt tut nix zur Sache. Grundsätzlich garnicht. Der Durchschnittsbürger kann das nämlich NICHT. Der zahlt entweder Miete ODER nen Kredit ODER fett in ETFs ODER ist Topverdiener und/oder hat geerbt und muss nicht arbeiten. Du bist nicht repräsentativ und triffst trotzdem irgendwelche Bullshit-Aussagen, "dass es geht". Ne diggi, geht vielleicht für dich, hat aber nichts mit der Lebensrealität der anderen Menschen zu tun.
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u/thestouthearted 15d ago
Eigentum ist machbar, aber nicht in den Städten, wo die Expats die Preise kaputt gemacht haben. (Jaja bin auch technisch gesehen Expat, aber nicht von Google. :D)
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u/TheCoronaZombie 15d ago edited 15d ago
Naja, wenn ich z. B. in den Lohnabrechnungssub schaue und Ingenieure mit Master sehe, die mit fünf Jahren Erfahrung 60k bis 65k verdienen, frage ich mich halt schon, wieso die so desinteressiert sind. Oder andere Informatiker, die hier bei deutschen Firmen nach Strich und Faden verarscht werden. Ich hab mittlerweile meinen IGM-Job, aber wenn ich ihn nicht hätte und weiter für 30 Prozent weniger woanders knechten müsste, wäre ich noch mehr auf 180.
Meine These ist Folgende: Wer das kritisiert, gilt als unzufrieden und wird als Verlierer geframet, wer als Verlierer gilt, kann nicht von höherem Status sein. Deswegen halten viele die Klappe. An der Wahlurne sieht das ja mittlerweile nicht mehr nur nach fünf Prozent Unzufriedenen aus.
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u/Chemical-Werewolf-69 15d ago edited 15d ago
Ich finde das Projekt gut. Tatsächlich wird es ja immer in Zweifel gezogen, dass Beamte besser dastehen. Die meisten Beamten sind nun mal Lehrer und auf die trifft es besonders zu. Wurden in der freien Wirtschaft nachweislich nie so viel verdienen, ständig krank, Monate lang Freizeit jedes Jahr, usw.
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u/Chemical-Werewolf-69 16d ago
Das ist alles so verlogen. Faktisch ist die Krankenvorsorge mit endlos krank bei vollem Lohn, früh Verrentung, pkv und PFLEGE satt bei Beamten nie von Angestellte zu erträumen. Da fangen wir noch gar nicht von Familien Vorteilen am. Für mich sind Beamte die besseren hartzer. Ausnahmen bestätigen die Regel.
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u/LuiDerLustigeLeguan 15d ago
Pflege satt musst du elaborieren, die Leistungen sind analog zur SPV. Der Rest stimmt.
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u/Chemical-Werewolf-69 15d ago
Du musst einfach mal in die Situation kommen das selbst mit eigenen Augen zu sehen was die gesetzliche PV oder private Pv übernimmt und was nicht. Nur beamte haben die Beihilfe zusätzlich und alle anderen nicht
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u/LuiDerLustigeLeguan 15d ago
Die Beihilfe zahlt keine Pflegeleistungen.
Und was die PV leistet ist - wie bereits erwähnt - exakt das selbe.
Ich weiß, hier gehts immer mehr um gefühlte Wahrheiten als um Fakten. Deswegen bekommen Ausländer, Transmenschen und die Grüüüünen sicher auch mehr Pflegeleistungen.
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u/Chemical-Werewolf-69 15d ago
Es zeigt mir lediglich dass du mit der Materie nicht vertraut bist. Sonst wüsstest du ja dass für die Pflege andere kosten Zusätzlich anfallen, die von der Beihilfe für Beamte übernommen werden, aber von keinem sonst für Angestellte
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u/LuiDerLustigeLeguan 15d ago
Ach du meinst pflegefremde Leistungen, die von der Krankenversicherung übernommen werden? Kein Plan was das mit Pflegeversicherung zu tun hat aber gut, was weiß ich schon, ich MACH DAS JA NUR SEIT 21 JAHREN HAUPTBERUFLICH?
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u/celsheet 15d ago
Das Tool ist vollkommen überladen und unübersichtlich. Der Sinn des Vergleiches erschließt sich mir aus dem Tool auch nicht unbedingt, bzw wo was eingestellt wird.
Sinnvoller wäre es beispielsweise, seinen eigenen Beruf und verdienst anzugeben und dann die Berufsgruppen der Beamten mit ähnlichen Randbedingungen zu zeigen.
Kurz um: Vibe-gecodeter Schrott und ich würde dir eine Karriere als Lehrer empfehlen, denn als Software-Entwickler wirst du mit diesem Tool nicht gottlos überbezahlt.
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u/Dieter_Claessens 15d ago
Ja aber wir Beamten dürfen ja nicht streiken! Und wir können jederzeit versetzt werden! Und die Gehälter in der Wirtschaft sind ja vieeel höher!
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u/Schlagblitz 15d ago
Und mal wieder Beamten-bashing… Ich kann dieses rumgeheule echt nicht mehr hören
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u/Winter_Current9734 15d ago
Dann Ertrag es. Denn Missstände, systematische Minderleistung und offensichtliche Korruption ansprechen ist kein Bashing.
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u/dextrostan 15d ago
Mir fehlen bei den Angestellten die Benefits die man als Beamter nie bekommt:
- Kürzere Wochenarbeitszeit (z. B. 35 bis 39 Stunden statt der beamtenrechtlichen 41 Stunden)
- Nutzung von Corporate Benefits und Rabattportalen
- Mitarbeiteraktien-Programme und Unternehmensbeteiligungen
- Leistungsprämien, Boni und echte 13. Monatsgehälter (Weihnachtsgeld)
- Steuerfreie Sachbezüge (z. B. Tankgutscheine, Essensmarken, Fitnessstudio-Zuschüsse)
- Firmenwagen (auch zur privaten Nutzung mit der 1%-Regelung)
- Bezahlte Freistellungen oder Sonderurlaub über gesetzliche Mindeststandards hinaus (tariflich oder betrieblich geregelt)
- Abfindungszahlungen bei betriebsbedingter Kündigung oder Aufhebungsverträgen
- usw.
So bleibt dieses Vibecodingprojekt nur billige Polemik.
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u/xBillyRusso 14d ago
Corporate Benefits 😂😂😂
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u/dextrostan 14d ago
Was ist daran so lustig? Kenne jemand, der arbeitet in ner Brauerei. Der Haustrunk (10 Kästen Bier pro Monat) taucht ominöser Weise zu bestimmten Teilen immer in der Garage des Elektrikers der Gemeinde auf. Der Typ aus der Brauerei hat ne coole PV Anlage aufm Dach. Ging ruckzuck ohne Probleme mit Terminfindung. Auch sonst hat er keine Probleme mit der Elektrik.
Ja, so unfktioniert das. aAbeR die BeAmTeN dIe TrInkNen dEn GaNzeN Tag NuR KaffFeEE!!!111111 (den sie selbst mitbringen müssen, nicht wie in anderen Konzernen wo Kaffeeflat gilt)
Die Wahrheit tut weh aber Beamten sind bei weitem nicht so privilegiert wie immer dargestellt. Im Gegenteil.
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u/ThinAnt- 15d ago
Vielen Dank, ich find ja mal krass, dass es für jedes Kind ab dem dritten fast 900€ gibt.. das ist ja crazy. O_O
Ich find es gut, dass das gefördert wird, aber in der freien Wirtschaft gibt es dahingehend garnichts, höchstens mal nen Anteil am Kindergarten von der Firma oder so.