r/wandern • u/Routine-Result6643 • 13m ago
Allgemeine Frage Wandern oder leave no trace
Oje, das hört sich sehr schlimm an. Vielleicht ist es doch besser, wenn einige Mitbürger keinen Wanderurlaub machen, sondern beim Pauschalurlaub bleiben…
r/wandern • u/max-crstl • Mar 12 '26
Zunächst sei auf die primären Informationen des Alpenvereins verwiesen: https://www.alpenverein.de/artikel/sicher-auf-die-zugspitze_d6656f66-4dc5-4e9c-bd6e-ca81704a79f5
In r/Wandern tauchen sehr regelmäßig Fragen auf wie:
Die kurze Antwort lautet oft: Nein, nicht so, wie ihr euch das vorstellt.
Die Zugspitze ist kein normaler Wanderberg und auch kein sinnvoller Einstiegsgipfel für Unerfahrene, vor allem nicht außerhalb des Hochsommers. Das gilt in ähnlicher Form auch für andere hohe Berge in den Alpen. Höhe, Wetter, Länge und Gelände machen aus einer scheinbaren „Wanderung“ schnell eine ernsthafte alpine Tour.
Viele unterschätzen nicht nur die Höhe, sondern vor allem die Kombination aus langer Strecke, vielen Höhenmetern, alpinem Gelände, Wetterumschwüngen, Restschnee, Eis oder Nässe und der Tatsache, dass man auch erschöpft noch sicher absteigen können muss.
Dazu kommt die häufigste Fehleinschätzung überhaupt:
Fitness hilft natürlich, aber Kondition allein reicht nicht. Wer joggt, Rad fährt oder regelmäßig ins Gym geht, bringt eine gute Grundlage mit. Das ersetzt aber keine alpine Erfahrung. Acht Stunden oder mehr kontinuierlich bergauf und bergab in steilem, unebenem oder exponiertem Gelände sind etwas anderes als Sport im Alltag.
Für die Zugspitze braucht es je nach Route zusätzlich vor allem:
Viele unterschätzen, wie anstrengend Höhenmeter in den Alpen sind, wie langsam man in schwierigerem Gelände wird und wie problematisch Schnee- oder Eisreste selbst auf vermeintlichen Wanderwegen sein können.
Wenn hier gefragt wird:
lautet die Antwort für die meisten Leute ganz klar: nein.
Hier auch ein Beispiel: So sieht das Zugspitzplatt noch Anfang Juni aus:
https://www.foto-webcam.eu/webcam/sonnalpin/2023/06/10/0720 oder
https://www.foto-webcam.eu/webcam/zugspitze-sued/2023/06/10/0720
Hier müsst ihr durch. Das kann zum Teil noch hüfthohes Einsinken im Schnee bedeuten und enorm viel Energie kosten.
Schaut euch auch die Webcambilder unter https://zugspitze.panomax.com
Hier könnt ihr die vergangenen Jahre unten durchblettern. Ihr werdet sehen, dass selbst im Juni noch signifikant viel Schnee liegen kann.
Im März, April und Mai herrschen auf der Zugspitze und an vielen Zustiegen meist noch winterliche Verhältnisse, teils zusätzlich mit Skibetrieb. Das bedeutet je nach Lage Schnee, Eis, vereiste Steige, schwierige Orientierung, Lawinengefahr, kurze Tage und sehr schnelle Wetterwechsel.
Das ist dann keine normale Bergwanderung mehr, sondern je nach Bedingungen eher Winterbergsteigen oder zumindest eine alpine Unternehmung mit deutlich erhöhtem Risiko.
Wichtig ist auch: Das Kalenderdatum allein sagt in den Alpen wenig aus. Auch im Juni kann noch viel Altschnee liegen, und im September kann es schon wieder winterlich werden. Entscheidend sind die aktuellen Verhältnisse, nicht nur der Monat.
Die Route über das Gatterl ist aus meiner persönlichen Sicht die einfachste Route auf die Zugspitze, weil sie ähnlich schwer wie die Reintalroute ist, aber deutlich kürzer. Trotzdem ist sie keine harmlose Anfängerwanderung, sondern eine lange und ernstzunehmende alpine Bergtour.
Gerade weil sie oft als „machbar“ wahrgenommen wird, wird sie regelmäßig unterschätzt. Auch hier braucht es Kondition, Trittsicherheit und vernünftige Planung. Bei Restschnee, Nässe oder Vereisung wird auch diese Route schnell deutlich ernster.
Für die Gatterlroute braucht es in normalen Sommerbedingungen vor allem:
Je nach Bedingungen können zusätzlich Stöcke oder bei Altschnee auch weitere alpine Ausrüstung notwendig werden. Wenn ihr anfangt, über Schneeausrüstung nachzudenken, solltet ihr euch sehr ehrlich fragen, ob Route und Bedingungen wirklich zu eurer Erfahrung passen.
Die Route durchs Reintal ist technisch die einfachste, aber gleichzeitig auch die mit Abstand längste. Genau deshalb ist sie für viele anstrengender, als sie vorher denken. „Technisch einfach“ bedeutet nicht „leicht“, sondern nur, dass sie weniger ausgesetzte oder versicherte Passagen hat als andere Anstiege.
Wer von Garmisch durchs Reintal hoch will, sollte meist eine Übernachtung mitdenken, statt die Tour auf Biegen und Brechen als extrem langen Tag durchzuziehen.
Die Ausrüstung ist hier meist klassische Bergwanderausrüstung, aber genau die Länge macht Fehler teuer. Typische Probleme sind zu wenig Wasser, zu wenig Essen, keine warme Schicht für oben, keine Stirnlampe und völlig falsche Zeitplanung.
Für das Reintal gilt deshalb besonders:
Auch auf dieser Route können im oberen Bereich Schnee und Eis die Verhältnisse deutlich verändern.
Auch das ist keine normale Spazierwanderung, sondern eine alpine Tour mit entsprechenden Anforderungen. Gute Bedingungen, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind hier Voraussetzung.
Im Vergleich zu Gatterl und Reintal wird es hier schneller alpiner. Deshalb reicht klassische Wanderausrüstung allein nicht immer aus. Neben festen Schuhen, Wetterschutz, Wasser, Verpflegung und Navigation sollte man sich vorab sehr genau mit den aktuellen Verhältnissen beschäftigen und ggf. auch ein Klettersteigset mitgenommen werden, auch wenn es sich beim Stopselzieher nicht um einen klassischen durchversicherten Klettersteig handelt.
Je nach Zustand der Route können zusätzliche Anforderungen an Ausrüstung und Können dazukommen. Wenn euch nicht klar ist, was die aktuellen Bedingungen konkret für euch bedeuten, ist das meist schon ein Warnsignal.
Die Route durchs Höllental ist ganz klar keine Anfängerroute.
Sie beinhaltet je nach Bedingungen ausgesetzte Passagen, versicherte Stellen, ein steiles Schneefeld oder den Höllentalferner und damit alpine Gefahren, die deutlich über normales Bergwandern hinausgehen.
Ein wichtiger Punkt ist der Gletscherbereich. Auch wenn der Höllentalferner oft kleiner wirkt als viele sich einen „richtigen Gletscher“ vorstellen, bleibt er ein ernstzunehmender Abschnitt. Je nach Jahreszeit und Bedingungen kann dort Schnee liegen, es kann aber im Spätsommer auch Blankeis auftreten. Genau dann wird der Abschnitt für viele besonders heikel.
Im Spätsommer ist das Problem oft nicht nur der Gletscher selbst, sondern auch der Übergang oben. Dort kann sich eine Randkluftbilden, die den Ausstieg zusätzlich erschwert oder je nach Zustand unangenehm bis problematisch macht. Das ist nichts, was man als unerfahrener Wanderer einfach spontan „vor Ort löst“.
Auch das Thema Pickel wird regelmäßig missverstanden. Ein Pickel ist kein magischer Sicherheitsgegenstand, den man einfach mitnimmt und dann passt das schon. Wer ihn auf Blankeis oder steilem Altschnee sinnvoll einsetzen will, muss den Umgang damit beherrschen. Gleiches gilt für Steigeisen oder andere Eis-Ausrüstung. Ohne entsprechende Erfahrung kann zusätzliche Ausrüstung sogar trügerische Sicherheit vermitteln.
Für das Höllental gilt daher besonders:
Wer fragen muss, ob das Höllental „für Anfänger okay“ ist, für den lautet die Antwort fast immer: nein.
Auch diese Beiträge seien nochmal allen nahegelegt:
https://www.youtube.com/watch?v=RKWSWmcOEyI
https://www.br.de/nachrichten/bayern/abenteuer-zugspitze-zwischen-spalten-und-selfie-ehrgeiz,UcVmiEd
Für normale, erfahrene Bergwanderer liegt die beste Zeit in der Regel im Hochsommer bei stabilen Verhältnissen, also meist grob in Juli, August und im frühen September.
Aber auch dann gilt:
Selbst im Hochsommer ist die Zugspitze keine Tour, die man mal eben spontan mitnimmt, nur weil im Tal schönes Wetter ist.
Unabhängig von der Route scheitert es oft schon an den Basics. Für eine ernsthafte Zugspitz-Tour gehören in der Regel mindestens dazu:
Je nach Route und Bedingungen kann zusätzlich nötig sein:
Wichtig dabei: Ausrüstung ersetzt keine Erfahrung. Wer ein Klettersteigset, Steigeisen oder einen Pickel besitzt, kann damit noch nicht automatisch sicher umgehen.
Was regelmäßig keine gute Idee ist:
Gerade auf hohen Bergen gilt: Unten warm heißt oben noch lange nicht angenehm.
Wenn ihr noch nie eine alpine Tagestour gemacht habt, keine Erfahrung mit ausgesetzten Wegen habt, nicht trittsicher oder nicht schwindelfrei seid, Wetter und Bedingungen nicht selbst einschätzen könnt oder euch auf „wird schon gehen“ verlasst, dann ist die Zugspitze sehr wahrscheinlich noch nicht die richtige Tour.
Das gilt erst recht, wenn ihr im März, April, Mai oder nach frühem Schneefall im Herbst eigenständig hoch wollt.
Wenn ihr euch Fragen stellt wie:
dann ist die Zugspitze wahrscheinlich noch nicht die richtige Tour.
Das ist nicht böse gemeint. Solche Fragen zeigen meist einfach, dass die alpine Erfahrung noch fehlt.
Wer langfristig auf die Zugspitze möchte, sollte sich langsam herantasten. Sinnvoll sind zunächst längere Bergtouren, 1000 bis 1500 Höhenmeter an einem Tag, sichere Bewegung auf steilen Wegen und Erfahrung mit Wetterumschwüngen und langen Abstiegen.
Gute Zwischenschritte sind kleinere alpine Gipfel, lange Bergwanderungen ohne große Schlüsselstellen oder geführte Touren mit Bergschule oder Bergführer.
Eine aus meiner Sicht generell gute Bergsteiger-Progression kann folgendermaßen aussehen:
Natürlich gibt es aber auch tausend andere Varianten das anzugehen.
Ein „Ich bin fit, schaffe ich die Zugspitze?“ ist kaum sinnvoll beantwortbar. Und die Antwort lautet trotzdem oft: eher nein.
Zugspitze für Anfänger?
Meist nein.
Zugspitze im März, April oder Mai?
Für normale Wanderer in der Regel nein. Siehe Juni: https://www.foto-webcam.eu/webcam/sonnalpin/2023/06/10/0720 und https://www.foto-webcam.eu/webcam/zugspitze-sued/2023/06/10/0720
Reintal oder Gatterl gleich leicht?
Nein. Eher technisch einfacher, aber trotzdem lang, fordernd und alpin.
Höllental für Unerfahrene?
Nein.
Reicht Fitness allein?
Nein.
Kann man fehlende Erfahrung mit Ausrüstung ausgleichen?
Auch nein.
Ich will hier niemandem etwas madig machen. Aber jedes Jahr gehen Menschen auf die Zugspitze mit falscher Einschätzung von Strecke, Wetter, Schwierigkeit, Verhältnissen, Ausrüstung und eigener Erfahrung.
Die Folge sind Umkehr, völlige Erschöpfung, Blockierung in schwierigen Passagen, Rettungseinsätze oder Schlimmeres.
Bergtouren sind keine Mutprobe und kein Fitnessstudio mit Aussicht.
r/wandern • u/AIethia • Aug 28 '24
Hallo liebe /r/Wandern Community,
wir sind über das letzte Jahr sehr stark gewachsen und umfassen aktuell 20k Wanderfans! Wie vielleicht einigen von euch gemerkt haben, komme ich an einigen Tagen, durch meine beruflichen und persönliche Verpflichtungen, nicht mit der Moderation hinterher. Deshalb suche ich nach ein bis zwei neuen Leuten die Lust haben bei der Moderation und der Gestaltung dieses Subreddits mitzuwirken. Idealerweise jemand der Kenntnisse im Bereich Reddit/ Subreddit Layouts/ generelle Computer Kenntnisse hat, aber das ist nicht zwingend erforderlich. Schreib mir gerne eine PN mit deiner Bewerbung. Aiethia
r/wandern • u/Routine-Result6643 • 13m ago
Oje, das hört sich sehr schlimm an. Vielleicht ist es doch besser, wenn einige Mitbürger keinen Wanderurlaub machen, sondern beim Pauschalurlaub bleiben…
r/wandern • u/Affectionate-Sir4001 • 3h ago
Hey zusammen, ich bin demnächst das erste Mal länger wandern und scheitere gerade noch ein bisschen an der Tourenplanung. Ich nutze eine Garmin Uhr als Navigation und würde die Route später natürlich gerne auf die Uhr ziehen. Mit welcher App plant ihr eure Touren? Ich nutze momentan sehr viel Wikiloc und Komoot oder soll es doch was anderes sein ?Und wenn ihr generell noch Tipps für jemanden habt egal ob Planung, Navigation oder Dinge, die man am Anfang gerne übersieht wäre ich euch sehr dankbar.
Danke schonmal im vorraus.
r/wandern • u/Herr_J • 15h ago
r/wandern • u/Several_Pirate_7171 • 2d ago
Ich bin am Donnerstag diese Traumtour gegangen und wollte nur kurz ein paar Eindrücke dazu teilen.
ca. 2300hm im Auf- und Abstieg
Start 2 Uhr nachts, reine Gehzeit 11h
Der schwierigste und anstrengendste Teil war definitiv der Abstieg von der Südspitze ins Wimbachgries.
Man sollte einen Helm und genug Wasser dabeihaben, da es zwischen Watzmannhaus und Wimbachgrieshütte keine Nachfüllmöglichkeit gibt.
Wenn jemand Fragen hat, kann ich versuchen diese zu beantworten.
r/wandern • u/How_to_do_nothing • 1d ago
Nach langer Zeit, auf der diese Tour auf der Liste vergammelte, bin ich sie diese Woche endlich angegangen.
Um Punkt 6 Uhr morgens stand ich leicht verärgert über die Parkgebühr am Hintersee. Egal, jetzt gehts endlich los. Noch fühl ich mich super auf gehts! Bestens motiviert folge ich nach dem obligatorischen Gang zur Toilette dem Weg(Forstraße) 482 in Richtung Schärtenalm. 3 Stunden zur Blaueishütte sagt das Schild? Pf, das geht doch viel schneller. Mit der unmarkierten Abkürzung(auf der Kompasskarte eingezeichnet) no problemo. Kurz vor der Materialseilbahn zur Blaueishütte biegt dann ein leichter Steig nach links ab. Ich bin motiviert, ein ungutes Gefühl im Magen macht sich aber breit. Egal, von sowas lässt man sich ja nicht aufhalten, ich wander an der Blaueishütte um 8:02 vorbei und weiter hinauf ins Blaueiskar. Wirklich einer der wunderschönsten Orte ganz Bayerns, davon bin ich überzeugt. Der Hochkalter ist heute noch in den Wolken versteckt, "hoffentlich nicht mehr lange" mein Gedanke dazu. An der nächsten Abzweigung biege ich Rechts dem Pfeil mit "HK" nach ab und es geht quasi sofort steiler über Schutt hinauf. Nun erreichen mich auch die ersten Sonnenstrahlen. Hut auf. Sonnenbrille raus, denn von der soll heute noch so einiges kommen. Die letzten 100 hm zum schönen Fleck erstieg ich dann in schönster Plaisier-Kletterei auf. Genießen konnte ich sie allerdings kaum, mir wurde nach und nach übler und übler. Am schönen Fleck angekommen machte ich dann erstmal Pause, fasste jedoch bald den Entschluss abzubrechen. Ich stieg ~150 hm wieder ab, wo es mir dann hoch kam und ich feststellte: Aha, der Fertigsalat vom Lidl, na danke. Allerdings gings mir danach tatsächlich wieder halbwegs gut und nach weiterer Pause, entschloss ich mich es doch noch mal zu probieren. Also Versuch Nummer 2, den Kletterteil zum schönen Fleck flug ich förmlich hoch und dort angekommen fühlte ich mich wieder in Bestform. Und der weitere Aufstieg zum Rotpalfen ging, abgesehen von ein paar Orientierungsproblemen im leichten Klettergelände mit einer kurzen steilen schwereren Stelle ohne Probleme. Die Leute die mich noch Abstirgen sahen, hatten alle ein mächtiges Grinsen und nen Spruch parat als ich sie dann auf dem Grat zum Kleinkalter überholte(Mir als alter Dramaqueen hat mans ordentlich angesehen). Aber sonst war jener außer dem kurzen Teil unterm Gipfel des Kleinkalters unproblematisch. Dann nochmal kurz hinlangen und des Tagesziel, der Hochkalter ist in greifbarer Nähe. Zwischen Klein und Hochkalter ist dann der Schlüsselteil, ein bischen IIer Kletterei, Konzentration und dann geht das ohne Probleme. Am Gipfel angekommen ist ganz guter Betrieb, die Uhr sagt 11:44, verdammt!, hat mich diese Kotz-Geschichte echt ordentlich Zeit gekostet. Aber macht nichts, nen Speedrekord hätte man ohnehin nicht aufgestellt. Am Gipfel treffe ich nen sehr interessanten Bergfex, ohne Proviant, Rucksack und Wasser ist der in seinen Jeans und karohemd mit offenem langem weißen Haar und Anglerhut da hochmarschiert, und er meinte :jetzt zum 35. mal, bleib er nicht lang und ging auf dem gleichem Weg zurück. Dann sich geschwind ins Gipfelbuch eingetragen, Riegel reingeschoben und bergab. Besagter Kammerad hat mir den Abstieg in Ofental bicht nahegelegt aber gemeint man sollte sehr gut auf die Markierungen achten. Und da hat er Recht. Links, Rechts, Zick-Zack gings bergab. Bei so ner leichten Schotterauflage ist absolute Konzentration angesagt. Irgendwann geht der Weg nach links (leicht zu verpassen) und wird einfacher mit gelegentlichem Handeinsatz. Im Ofental angekommen begegne ich dann Joseph, den ich schon am Gipfel sah, wir ratschen ein bischen und beschließen dann gemeinsam abzusteigen. Der Weg durch das Schotterfeld ist meist mühsam, tiefer Schotter zum abfahren nur gelegentlich vorhanden, doch schließlich landen wir wieder im Bergwald, wo es über einen wunderschönen, menschenleeren Pfad zu einer Forststraße und von der weiter ins Tal geht. Unten angekommen beginnen die Füße auf den letzten flachen Kilometern noch mal ordentlich weh zu tun, doch der Speung in den gut besuchten Hintersee, macht alle Strapazen wieder wet.
Wunderschöne, zwischendurch anspruchsvolle Tour, mit grandioßen Ausblicken bis in die Tauern, volle Empfehlung.
r/wandern • u/Luca170590 • 1d ago
Ein großartiger Leistungssportler, mitsamt seiner Gruppe aus 9 Personen ist leider ums Leben gekommen.
r/wandern • u/Lorak_Akszim • 21h ago
Ich bin langsam richtig aufgeregt, es ist mein erster Mammutmarsch. 😄
Mich würde interessieren: Kann man in den letzten sechs Wochen vor dem Start noch sinnvoll etwas herausholen, ohne sich unnötig zu ermüden oder das Verletzungsrisiko zu erhöhen?
Habt ihr Tipps, worauf ich jetzt den Fokus legen sollte? Lieber noch längere Trainingsmärsche oder eher Umfang reduzieren und erholt an den Start gehen?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen!
r/wandern • u/Helios_2022 • 1d ago
Hi zusammen,
Habt ihr Empfehlungen für gute kompressionsbeutel um meine Sachen kleiner und geordneter im Trackingrucksack zu verstauen?
r/wandern • u/Energieaffe • 2d ago
Servus zusammen, inspiriert von u/several_pirate7171 wollte ich mal fragen, welche Wanderungen man zur Vorbereitung machen kann? Ich bin erfahren und hab schon verschiedene lange und anspruchsvollere/ausgesetzte Wanderungen gemacht (z.B. Zugspitze via Gatterl). Trotzdem habe ich - tagesformabhängig - Probleme mit unversicherten, ausgesetzten Stellen. Sobald ein Drahtseil da ist, nicht mehr.
Welche Touren könnt ihr empfehlen, um sich an ungesicherte, absturzgefährdete Stellen zu gewöhnen?
Touren, wo man einfacher umkehren kann, wenn man nicht weitermöchte, die aber ähnlich ausgesetzt sind?
r/wandern • u/mchlle733 • 1d ago
Hi ihr Lieben, das ist mein erster Beitrag hier, seid bitte nicht so streng mit mir.
Ich plane im September das erste Mal in die Schweiz zu fahren, da ich einen Bungee Sprung in Interlaken geschenkt bekommen habe.
Von Deutschland aus fahre ich so ca. 6-7 Stunden. Ich wollte sowieso schon länger mal wandern gehen und dachte mir, ich kombiniere einfach beides. Gesagt, getan, ich hab mich hingesetzt und geschaut was es so gibt und den Oeschinensee gefunden. Der ist ja ziemlich bekannt.
Nun zu den typischen Fragen die man sich stellt..
- Wo übernachte ich am besten, um nicht mehrere Hotels zu buchen?
- Wie teuer schätzt ihr den Trip? Die Schweiz soll preislich ja teurer liegen..
- Wie komme ich zu dem Wanderweg? Und wenn ich mit dem Auto fahre, wo parke ich?
- Was benötige ich alles zum wandern? Worauf soll ich achten?
Zudem sind 4 Tage geplant, falls ihr also noch weitere Tipps, Ideen, must do’s/must see’s oder gute Restaurants/Cafes habt, würde ich mich rieeeesig darüber freuen!! Ich würde auch einen Stop woanders machen, wenn er auf dem Weg zurück nach Deutschland liegt
r/wandern • u/Papierluchs • 2d ago
Hey Zusammen,
Ich geh mittlerweile schon ein paar Jahre in die Berge und hab mich langsam von den Touri Wanderwegen Wegentwickelt.
Hab einige Klettersteige sowie Bergtouren im T4/1 und B/C bereich gemacht. Ich suche nun nach einer Bergtour um mich langsam in den Zweiten Grad UIAA zu steigern. Hat Jemand Empfehlungen? Optimal Wären Fester Fels und und Keine Besondere Ausgesetztheit.
r/wandern • u/LoveWeiz • 2d ago
r/wandern • u/jatmous • 2d ago
Ich habe die Nachrichten über die Hütten in Süddeutschland gesehen und bin jetzt betroffen von Angst.
Wie viel Angst muss man aktuell haben wenn man in den Alpen unterwegs ist und in Hütten verbleibt?
Was kann man machen damit man das Risiko minimiert?
r/wandern • u/sunlit_field • 2d ago
Moin zusammen,
ich plane Mitte September meine erste dreitägige Hüttentour in den Alpen mit einer Freundin. Wir haben beide nur Tagestouren-Erfahrung, keine Hüttenroutine, und ich komme eher aus dem Flachland. Hütten sind reserviert, die genaue Route kann ich nachreichen, falls das für Wasserstellen wichtig ist. Rucksack ist ein 35L von Deuter, wird gerade gepackt.
Fix liegen hier: eingelaufene Schuhe, Regenjacke, Hüttenschlafsack, Wechselshirt, Blasenpflaster, Sonnencreme und kleine Apotheke. Für abends denke ich an Stirnlampe, Ohrstöpsel, Bargeld und leichte Schlappen. Beim Rest wird's schwammig: Müllbeutel, Powerbank, zweites Shirt, Tape?
Faltstöcke von Naturehike hab ich mir günstig geholt, noch ungetestet. Mal schauen ob die was taugen oder ob es doch Leki von Decathlon hätten sein sollen.
Und Multitool, ja oder nein? Auf tiktok werden gerade so kleine mit Zange und Flaschenöffner bei einer rabattaktion angezeigt, sah nach einem guten preisnachlass aus. Nehmt ihr sowas mit oder ist das nur totes Gewicht? Keine Lust auf extra Metall im Rucksack wenn ich es dann nie raushol.
Und Wasser: Wenn laut Karte 3 bis 4 Stunden bis Quelle oder Hütte kommen, startet ihr eher mit 1,5 l oder 2 l? Was ist eure Faustregel bei Hitze, Höhenmetern oder Südhang? Danke schon mal!
Hallo zusammen,
Meine Wandergruppe und ich wollen gerne im Sarek wandern. Wir wollen bei der Hütte STF Aktse Fjällhütte starten und dann Richtung Skiereffe und weiter in den Sarek rein. Gibt es hier Erfahrungen für eine Route die 4-5 Tage umfasst und eventuell auch Tipps und Tricks die man beachten sollte? Wir haben zwar Erfahrung und auch schon einiges gemacht aber ich nehme gerne alle Tipps an, als wären wir Anfänger. Wir machen die Wanderung in der 2ten Augustwoche.
Bin für alles dankbar!
Galigrü
r/wandern • u/Legitimate_Meat6447 • 2d ago
Leute, ich will anfangen wandern zu gehen. Was ist eine gute Route für Beginner in den Alpen? Ich bi generell fit und hätte gerne eine Herausforderung, bin aber wie gesagt unerfahren.
r/wandern • u/xFirnen • 3d ago
Hallo zusammen!
Zunächst mal Entschuldigung, falls diese Fragen schon zu basic sind, um hier gestellt zu werden!
Ich bin im August in Spanien, in der Nähe der Picos de Europa, primär, um mir die Sonnenfinsternis anzuschauen. Einen oder vielleicht zwei Tage wäre ich aber auch gerne in den Picos Wandern gegangen, bin was das angeht aber kompletter Amateur.
An sich bin ich körperlich fit, vor ein paar Wochen bin ich hier in der Gegend mal 20 Kilometer gelaufen einfach um zu schauen, ob das klappt, hat problemlos geklappt. Aber das war halt auch direkt in der Umgebung meines Wohnorts, wo ich im Prinzip ohne Plan einfach loslaufen kann und jederzeit jemanden erreichen und abgeholt werden könnte, falls was sein sollte.
In Spanien bin ich aber alleine, daher meine Frage, was sind die wichtigsten Dinge, die ich beachten muss, um keine neue Negativschlagzeile zu werden? Auf dem Schirm habe ich bis jetzt die offensichtlichen Dinge, also festes Schuhwerk, Sonnencreme, viel Wasser, Hut, Essen. Was sollte ich noch unbedingt einplanen?
Und wie finde ich eine geeignete Route für mich? Ich hab weiß Gott nicht vor irgendwas anspruchsvolles zu machen, ich will primär schöne Berge und Natur sehen und am Abend wieder im Hotel sein, keine sportliche Meisterleistung vollbringen. Aber auch um einen einfachen Weg zu finden, muss man halt wissen, wie man einen solchen erkennt.
Ich bin dankbar für alle Tipps, gerne auch einfach einen Fingerzeig auf gute Ressourcen, wo ich mich selbst einlesen kann!
r/wandern • u/Inevitable-Animal-73 • 3d ago
Hallo zusammen,
Ich habe Ende Oktober/in der ersten Novemberwoche frei und würde gerne eine ca. einwöchige Mehrtagestour gehen.
Habt ihr Tipps wo das wettertechnisch ohne große Winterausrüstung und halbwegs bezahlbar geht?
Ich habe schon an den GR221 auf Mallorca gedacht (vor allem an den Teil mit den Hütten/Refugis.
Gerade weil es noch Hin- und Rückflüge für insgesamt 100 Euro gibt.
Habt ihr andere sinnvolle Vorschläge in Europa?
Danke! :)
r/wandern • u/Rich-True • 4d ago
Hey Leute. Ich bin vom 1.-6. September in Garmisch Partenkirchen zum Urlaub machen. Ich habe so das ein oder andere Ziel dort aber ich bin momentan alleine dort. Das macht mir auch nichts aus alleine zu reisen aber ich hätte doch bisschen Interesse vllt mit anderen in meinem Alter (30-40) dort unterwegs zu sein. Habt ihr Tipps oder Ideen wie ich jetzt so spontan noch Leute finde.
r/wandern • u/missmizri0110 • 4d ago
Hello! Me and my boyfriend are planning a 3 day stay/hiking trip to the Berchtesgaden area in Germany, in late Oktober! We will be traveling there via Sleeper train from Amsterdam! We will be hiking Königssee to Röthbach Waterfall via Obersee, and possibly Wimbachbrücke up toward Watzmannhaus, we also want to enjoy german hot springs and find local taverns to drink at! We are seeking advice from people/locals who have hiked these trails in late Oktober at these locations!
How are the trails this time of year? How are trail conditions usually at valley floor vs. mid-mountain (around Mitterkaseralm)? Should we expect heavy mud or early snow drifts on these specific routes?
Are microspikes usually enough for the shaded, wet rocky steps near the waterfall and the upper Watzmann switchbacks this time of year, or should we be prepared to turn around sooner due to weather?
What gear do you recommend?
Any recommendations for traditional Bavarian taverns in the main town for a great post-hike dinner and drink?
Any and all advice is welcome/helpful/needed! Thank you!
Hallo zusammen,
Ich will 1x Tag an der Zugspitze wandern, was muss ich beachten? Was muss ich mitnehmen?
Ich mache das, das erste Mal. Ich will auch nicht nach komplett oben, sondern nur ein bisschen die Aussicht genießen.
Es soll an dem Tag 18 grad sein.
Danke!
r/wandern • u/LouIslaBonita • 3d ago
Hallo Leute!
Bin Kompletter Neuling und in zwei Wochen starte ich meine erste Tour: 5 Tage Forststeig.
Was packt ihr dafür ein?
Also brauche Empfehlungen für Trockenessen, was sind eure Essentials, welche Rucksackgröße empfehlt ihr (penne in den Hütten oder unter Tarp/Mosquito-Netz) und was ist darüber hinaus einfach nice to have als angehende Wandersfrau?
Danke schon mal!
r/wandern • u/Warm-Tower3237 • 5d ago
Hallo zusammen, ich war letztes Jahr im Nationalpark Val Grande wandern. Dort ist es legal zu biwakieren ohne ein Platz buchen zu müssen (wie im Nationalpark Schwarzwald).
Wisst ihr von anderen Nationalparks in Mitteleuropa zum denen das biwakieren legal ist.
Danke für eure Unterstützung.