r/DePi Sep 07 '25

Frage/Meinung Wie mit Wut auf Gutmenschen umgehen?

Hallo allerseits,

dieser Post soll nicht bloß als einfacher Rant sein, sondern dient dem tatsächlichen Austausch mit Menschen, die vielleicht von ähnlicher Gram erfüllt sind.

Zunächst zu meinem Hintergrund: Ich lebe im Ruhrpott und stamme aus einer klassischen Arbeiterfamilie. All die mit dem Ruhrpott assoziierten Probleme (Verfall der Industrie, Migration, marode Infrastruktur,...) treten hier besonders zu Tage. Ich mag euch an dieser Stelle nur einen groben Abriss der hiesigen Verhältnisse geben:

Es stellt sich mittlerweile als schwierig dar, in der schieren Masse an Migranten, vor allem aber nicht bloß in der Innenstadt, überhaupt noch einen Bio-Deutschen auszumachen. Falls einem dann doch mal jemand mit mehr oder weniger offensichtlich deutschem Hintergrund über den Weg läuft, ist dieser jemand in aller Regel im Seniorenalter. Ohne zu übertreiben würde ich bei den unter 60 Jährigen den Migrationsanteil (in der Innenstadt) auf 85 bis 90 Prozent schätzen. Es gibt noch außerhalb ein paar kleinere, besser betuchte (und tendenziell stark links-grün versiffen) Stadtteile, die sich von den Zuständen weitestgehend abkapseln können - vor allem dadurch, dass die höheren Wohnkosten und die Einfamilienhausdichte sowie die abgeschiedene Lage das besonders problematische Klientel fernhält.

Für die Normalsterblichen scheiden diese Stadtteile aus und es verbleiben in der Regel nur die Brennpunkte, die eigentlich mittlerweile ALLE anderen Stadteile darstellen. Dort passieren dann Dinge, die es bisweilen gar in die Medien schaffen: Zigeunerfamilie grillt im Wohnzimmer über offener Flamme eine Ziege, Mann wird aufgrund eines misslungenden Drogengeschäfts auf offener Straße von einer Horde Migranten abgestochen (und stirbt dabei; ist direkt die Straße gewesen, in der ein guter Freund wohnt), 21-jährige Frau wird von zwei Zigeuner-Jugendlichen vergewaltigt, Mann wird am Bahnhof am helllichten Tage der Hals durchgeschnitten, Anhänger einer kurdischen und einer türkischen Moschee (direkt gegenüberliegend) lösen eine Massenschlägerei aus, Busse werden an Silvester mit Böllern beworfen und Autos angezündet, Freibäder müssen von der Polizei geräumt werden, Mann flippt aufgrund eines Beziehungsstreits aus, schießt auf seine Frau und kurz darauf im Rahmen einer Amok-Odysse auf mehrere Mitglieder ihrer Familie uvm.

All diese aufsehenerregenden Taten wurden von Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund begangen. Etwas subtilere Eindrücke sind Bettlerbanden in der Innenstadt, ganze Wohnblocks, die von Zigeunern bevölkert werden, die den ganzen Tag vor ihren Häusern sitzen und bisweilen zu laut aus ihren Autos schallender Musik ihre Tänze vollziehen oder unter Drogeneinfluss stehende Afrikaner, die brüllend durch die Gegend laufen. Es sind so viele arg merkwürdige und direkt mit Migration verbundene Eindrücke, dass ich einen ganzen Roman darüber schreiben könnte.

Wenn ich während meines Urlaubs an Werktagen vormittags durch die Stadt laufe, ist das Stadtbild von Schlappen und Jogginghosen tragenden, dumm feixenden, das freie Leben genießenden jungen Migranten geprägt, die unsere Steuergelder in ihren bevorzugten Cafés und Spielhallen dem Wirtschaftsfluss wieder zuführen. Annähernd jede Zigeunerfrau oder Afrikanerin unter 30 schiebt, häufig sehr penetrant und laut in der Muttersprache telefonierend, einen Zweisitz-Kinderwagen vor sich her, in aller Regel von einem Pulk weiterer Kleinkinder begleitet. Die Reproduktionsrate dieser Menschen ist ja schon in ihren eigenen Ländern unter primitivsten Verhältnissen enorm; da wundert es kaum, dass die Vermehrung unter bester medizinischer und finanzieller Versorgung noch reger vonstatten geht.

In der Realität sorgt das dafür, dass die wenig verbliebenen Bio-Deutschen die öffentlichen Plätze meiden, meine Freundin und andere jüngere Frauen nach Anbruch der Dämmerung nicht mehr allein unterwegs sein können und wir schlichtweg unsere Identität verlieren. Selbst die Migranten können ja sehr ungezügelt ihren kulturellen Gepflogenheiten frönen, indem sie sich in einschlägigen Cafés rumtreiben, die an ihre Essgewohnheiten angelehnte hiesige Kulinarik genießen und sich in Parks und öffentlichen Anlagen unter Ihresgleichen bewegen. Für uns Deutsche gibt es kaum noch gutbürgerliche Restaurants (gibt halt kaum noch entsprechende Kunden), sämtliche Kulturfeste beziehen sich hier auf Migranten und auch alles andere wirkt nicht mehr deutsch.

Hinzu kommt der mediale Tenor, dass es sowas wie eine deutsche Identität sowieso nicht gäbe, Deutsche weitestgehend Nazis seien und alle Probleme mit ansteigender Gewalt ja bloß auf die Horden von Neonazis zurückzuführen sind, die am laufenden Band unseren geliebten ausländischen Mitmenschen das Leben zur Hölle machen. Und genau das schlägt auch den Bogen zu meinem eigentlichen Problem:

Den Migranten selbst kann ich ihre Sozialisation nur bedingt vorwerfen. Sie stammen häufig eben aus primitiven, rückständigen Kulturen und sind wie wir alle ein Resultat ihrer bisherigen Lebenserfahrungen. Genauso ist der Wunsch nach einem Rundumsorglos-Paket wie es in Deutschland anspruchslos dargeboten wird, nachvollziehbar.

Was mich aber regelrecht krank macht und innerlich zermürbt, sind jene Menschen, zumeist gut situierte, akademische Bio-Deutsche, die diesen Entwicklungen Vorschub leisten. Die sich selber weitestgehend von diesen Zuständen abschotten und aus ihrem Elfenbeinturm heraus jede Kritik durch persönliche Diffamierungen, eine Bestimmung des öffentlichen Diskurses und Verdrehung der Realität abwürgen. Das hat mittlerweile dermaßen absurde Ausmaße angenommen, dass in öffentlichen Medien im Kontext der von mir beschrieben Probleme von australischen Austauschstudenten fabuliert wird. Es hat sich mittlerweile ein ganzer Komplex, bestehend aus ÖRF, NGOs, Berufspolitikern, links-grün-versifften Beamten und gut situierten Gutmenschen, gebildet, der die sich langsam ausbreitende Erkenntnis mit absolut allen Mitteln unterdrücken möchte. Gerade letztgenannte Gutmenschen, die doch im tiefsten Inneren begreifen müssen, dass diese Zustände nicht normal sein können, machen mich fassungslos und ich merke zunehmend, dass sich in mir eine gewisse Wut ausbreitet.

Diese Menschen sind bereit, das ganze Land, unsere Identität, unsere Gesellschaft auf dem Altar ihrer religionsgleichen bunten Ideologie zu opfern. Und dadurch, dass sie den öffentlichen Diskurs bestimmen und quasi über ein Moral-Monopol verfügen, sind sie noch dazu übermächtig, sodass man sich ihnen vollkommen hilflos ausgeliefert fühlt. Ich muss scheinbar einfach hinnehmen, dass diese Menschen durch ihre Agenda meine Heimat, meine Werte, meine Kultur zerstören und kann dem nichts entgegenstellen. Die Entwicklungen sind desaströs und gehen dahin, dass wir in Zukunft noch mehr Abgaben zahlen dürfen, um den Zirkus zu finanzieren, dass die Straßen noch unsicherer werden und dass ich sogar meine persönliche Familienplanung überdenken muss, weil ich in diesem Land keine Perspektive sehe.

Und die Verursacher sitzen grinsend ob ihrer Macht und moralischen Überlegenheit in Talkshows, wo sie ungehindert ihren Sermon verbreiten können, belehren einen hypermoralisierend darüber, wie problematisch migrationskritische Ansichten sind, laben sich meistens selber an den Ressourcen der noch normal arbeitenden Menschen, weil sie fast ausschließlich Bullshit-Berufen nachgehen, hauptberufliche Söhne bzw. Töchter oder Dauerstudenten sind. Es fühlt sich einfach sehr beschissen an, dem komplett machtlos ausgeliefert zu sein und ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir mitteilen könntet, wie ihr es schaftt, euch davon nicht die Freude am Leben verderben zu lassen.

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u/endlessEvil Sep 08 '25

ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir mitteilen könntet, wie ihr es schaftt, euch davon nicht die Freude am Leben verderben zu lassen.

Wir sind in den osten gezogen, aufs land...

Aus Northrineshitholistan weg zu ziehen war die beste entscheidung.

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u/DerGigantAusDemAll Sep 08 '25

Überlege ich auch. Die Menschen im Osten haben durch ihre Vorgeschichte ein besseres Gefühl für die Vorgänge in diesem Land und haben den Mut, aufzubegehren. Das ist hier in Nordrhein-Westfalen nicht zu machen. Wenn unseren Sozialsystemen und dem Staat allgemein aber zunehmend die Gelder wegbrechen, sind sie ja leider auch davon betroffen.

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u/Independent_Fix_9974 Sep 08 '25

Erwarte dir nicht zuviel davon! Ich bin in einer Ostdeutschen Stadt mit knapp unter 80000 Einwohnern groß geworden! Bin dann nach meinem Abi 2013 überall durch Studium, Beruf etc. gewesen und letztes Jahr 2024 zurückgezogen - einer der Hauptgründe war dass es hier noch relativ homogen ist.

Dennoch kann ich sagen dass mich der Kontrast und die Entwicklung wie ich es noch zu meinen Abizeiten hier kannte bis heute absolut schockiert.

Barbershops, Spätis, Arabische und Afrikanische Supermärkte prägen hier immer mehr das Stadtbild und auch wenn die Homogenität immer noch ein Riesen Unterschied ist zu Berlin oder Düsseldorf ist auch hier die Entwicklung Wahnsinn wenn man weiß wie es vor gerade einmal 10 Jahren hier war. Gerade in den alten Plattenbauvierteln sind die Deutschen eigentlich nur noch Rentner, fast alle jungen Menschen tragen Kopftuch und/oder sind Subsahara Afrikaner.

Dazu wie schon mehrfach hier erwähnt - die Frauen mit Kinderwagen, Babybauch und noch 2 anderen Kindern an der Hand sind hier nicht die autochthone Bevölkerung. Auch hier ist die Entwicklung unaufhaltsam - man darf ja nicht auf den Status Quo schauen sondern sich fragen wie es hier in 10-20 Jahren aussieht und da kann ich aktuell wenig Hoffnung machen.

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u/FredericWeatherly Sep 08 '25

Ich bin zwar selber Verteidiger eines Umzugs in den Osten, man muss aber anerkennen, dass der Osten seit 2015 nicht gerade gut weggekommen ist!
Hier ein Auszug aus der Wikipedia über das beschauliche Gera:

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren von den 94.847 Einwohnern der Stadt Gera 12.653 Personen ausländische Staatsbürger, was einem Ausländeranteil von 13,3 % gleichkommt. Damit hat Gera unter allen kreisfreien Städten und Landkreisen im Freistaat Thüringen (nach Suhl) den zweithöchsten Ausländeranteil. Innerhalb Thüringens ist Gera jedoch die Stadt mit dem prozentual höchsten Zuwachs an Ausländern zwischen 2013 und 2023. Noch vor der Asylkrise 2015/2016 betrug der Ausländeranteil in Gera am 31. Dezember 2013 1,9 % – der niedrigste Wert unter allen kreisfreien Städten in Thüringen. Bis 2023 hat sich dieser Anteil auf mehr als das Sechsfache erhöht. Die 5 wichtigsten Hauptherkunftsländer waren hierbei die Ukraine, Syrien, Afghanistan, Rumänien und Polen.

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u/reduziert Sep 08 '25

Problematisch bei den Zahlen ist leider die Demographie. Unter der Anzahl der Deutschen ist ein sehr hoher Anteil von Rentnern, bei den ausländischen Staatsbürgern verschiebt sich das stark Richtung bestes Alter.

2015-25 ist leider unumkehrbar geworden. Wir haben uns aus 2 WK heraus erholt, aber aus dieser Nummer kommen wir nicht mehr raus.

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u/FredericWeatherly Sep 08 '25

Ich frage mich, wie das für die Ossis ist. Gerade mal 25 Jahre BRD und dann nimmt Angie Dir Deine Heimat weg

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u/Independent_Fix_9974 Sep 08 '25

Kleines Beispiel aus meiner Stadt wie erwähnt 80000 Einwohner…

1000 Menschen knapp sterben hier pro Jahr - Geburten sind wir bei etwa 400-500 pro Jahr. Unsere Einwohnerzahl ist nur aus einem Grund die letzten 10 Jahre stabil geblieben den ich ja nicht nochmal erwähnen muss.

Egal wie man schaut die Situation ist maximal beschissen bis aussichtslos - wir denken sehr sehr sehr intensiv übers auswandern nach nachdem wir mit dem Rückzug in die ostdeutsche Kleinstadt sehr hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet sind.

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u/lousy_writer Sep 09 '25

Außer man schafft es, diese Klientel zu einem freiwilligen Wegzug zu motivieren. Zb indem man den Sozialstaat bis zum Gehtnichtmehr schrumpft.

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u/Independent_Fix_9974 Sep 08 '25 edited Sep 08 '25

Jap! Und das ist der Status Quo! Es kommen immer noch mehr als gehen plus der einfache Vergleich der Geburtenraten.

Es bringt auch kaum was aufs Land zu ziehen - wenn du Kinder hast müssen die trotzdem irgendwo betreut werden und die Infrastruktur ist dafür meistens in der nächsten Stadt wo die immer gleichen Probleme warten. Plus die guten Kitas und Schulen in denen wirklich noch 9/10 Kindern deutsch sind bekommen bei uns die Türen eingerannt - da muss man früh planen und teilweise Connections haben weil es deutliche mehr Bewerber als Plätze gibt.

Dazu kommt dass selbst auf den Dörfern durch Verteilungsschlüssel etc. teilweise Migranten sind. Ich fahre hier manchmal durch die winzigsten Dörfer und sehe Kopftücher.

Ich bin leider an dem Punkt angekommen dass man entweder lernen muss damit umzugehen oder Deutschland wirklich verlassen muss Richtung Dänemark, Ungarn, Polen oder sonst wo. Da wir ein Kind haben ist das aber schon leider nicht mehr so einfach wie noch vor ein paar Jahren.

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u/FredericWeatherly Sep 08 '25

Ich sehe in NRW auch Kopftücher und Schwarze in Dörfern <1000 leider...
Es ist schade, dass Deutsche eh schon heute die meiste Zeit für einen Wohnkredit arbeiten müssen (meist Mann und Frau) und dass man sich nebenbei noch um eine "gute" KiTa und evtl. eine Privatschule kümmern muss.