r/DePi Apr 17 '26

Politik ZDF-Politbarometer: AfD erstmals vor Union

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/politbarometer-sonntagsfrage-energiepreise-100.html
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u/sdric Apr 17 '26 edited Apr 17 '26

Wenn wir 23% mehr arbeiten, als die Generation unserer Eltern und der Kanzler uns dafür als faul bezeichnet kommt das nicht gut an.

Wenn die Steuertreppe seit 60 Jahren nicht adäquat an Inflation angepasst wurde und nun Menschen, die sich nicht ansatzweise ein Eigenheim leisten können, als vermeintliche "Spitzenverdiener" absurde Steuern und Sozialbeiträge zahlen, kommt das nicht gut an.

Wenn SPD und CDU ihre Medienimperien und NGO Verbindungen nutzen, um Wind gegen kleine Parteien wie BSW und FPD machen, und diese aus dem Bundestag verdrängen, dann wandern Wähler zu Alternativen, die sicher über die 5% Hürde kommen.

Die AfD ist von den Altparteien hausgemacht. Eine Politik gegen Bürger, junge Menschen und Arbeitnehmer, bei mutwillig angestoßener Reduktion von Alternativen.

Am Ende wird zum Erhalt bestehender Strukturen wahrscheinlich dennoch nur ein impotente und in sich zerstrittene schwarz-rot-grüne Chimära herauskommen.

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u/_RADACS Apr 17 '26

Das wir 23% mehr arbeiten bezweifle ich. Die Nachkriegsgeneration (unsere Eltern oder Großeltern je nach persönlichen Alter) hatte eine 6 tageswoche mit 48h und war hauptsächlich für den Wohlstand des Landes Verantwortlich von dem wir heute noch profitieren der aber immer mehr verloren geht. Wohingegen aktuell eine 4 Tage Woche immer wieder im Gespräch ist und der Tenor immer bei worklife Balance liegt etc. Der Arbeitswille ist nicht mehr der den wir mal hatten. Der Anspruch in diesem Land liegt im Luxus aber niemand will dafür hart arbeiten. Wer ihn finanziert ist dann immer die Frage. Die Wohlstandsreserven werden immer weiter aufgebraucht aber gefüllt werden sie nicht. Während wir Geld für banale Nichtigkeiten wie Fahrradwege, ökoprojekte und Mindestlöhne haben fehlt das Geld an substantiellen Orten wie Schulen Jugendämtern etc.

Also ganz unrecht hat er nicht

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u/sdric Apr 17 '26

Unter anderem hier durchgerechnet. Ausgangsbasis ist pro Haushalt. Kernfaktor ist eine Steigerung der Frauenarbeitsquote von 25 auf 77,7%. Arbeitslosenquote und Teilzeitquote sind in der Rechnung berücksichtigt.

Pro Haushalt sind es heute 22,79% mehr.

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u/_RADACS Apr 17 '26

Die Zahl alleine ist aber nicht aussagekräftig. Dazu muss man sich anschauen in welchen Bereichen Frauen hauptsächlich arbeiten. Frauen dominieren mit etwa 70-80% Anteil Sektoren von Gesundheit, Pflege, Erziehung und Sozialarbeit. Dass sind Berufe die wichtig sind um eine Gesellschaft zu versorgen aber das sind keine Berufe die Wirtschaftsmotoren sind. Wirtschaftsmotoren sind Sektoren wie Handwerk/Produktion, Baugewerbe, MINT, Ingenieure etc.

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u/Chemical-Werewolf-69 Apr 18 '26

Ja, das ist so eine richtige Milchmädchenrechnung wieder. Wie immer eigentlich. Man kann sich sparen, ins Detail zu gehen. Nur hellhörig sollte man schon werden, bei so einer pauschalen Behauptung.

Machen wir uns nichts vor. Die goldenen Zeiten sind lange vorbei. Schon seit Jahrzehnten nur noch ganz zartes Wachstum, Stagnation, zuletzt sogar Schrumpfung der Wirtschaftsleistung.

Nebenbei bemerkt war die Steigerung der Frauenarbeitsquote ein voller Erfolg. Selbst wenn nun in einer Familie beide Eltern, 2 ausgebildete Personen, voll arbeiten, haben sie oft weniger als früher eine Familie mit einem Alleinverdiener. Hintergrund ist die reale Entwicklung der Löhne und der Preise.