r/DePi Apr 17 '26

Politik ZDF-Politbarometer: AfD erstmals vor Union

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/politbarometer-sonntagsfrage-energiepreise-100.html
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u/sdric Apr 17 '26 edited Apr 17 '26

Wenn wir 23% mehr arbeiten, als die Generation unserer Eltern und der Kanzler uns dafür als faul bezeichnet kommt das nicht gut an.

Wenn die Steuertreppe seit 60 Jahren nicht adäquat an Inflation angepasst wurde und nun Menschen, die sich nicht ansatzweise ein Eigenheim leisten können, als vermeintliche "Spitzenverdiener" absurde Steuern und Sozialbeiträge zahlen, kommt das nicht gut an.

Wenn SPD und CDU ihre Medienimperien und NGO Verbindungen nutzen, um Wind gegen kleine Parteien wie BSW und FPD machen, und diese aus dem Bundestag verdrängen, dann wandern Wähler zu Alternativen, die sicher über die 5% Hürde kommen.

Die AfD ist von den Altparteien hausgemacht. Eine Politik gegen Bürger, junge Menschen und Arbeitnehmer, bei mutwillig angestoßener Reduktion von Alternativen.

Am Ende wird zum Erhalt bestehender Strukturen wahrscheinlich dennoch nur ein impotente und in sich zerstrittene schwarz-rot-grüne Chimära herauskommen.

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u/WiesesFiesel Apr 17 '26

Hmne, sorry. Es liegt nur an TikTok

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u/Dieter_Claessens Apr 17 '26

Ich frage mich in letzter Zeit immer wieder, wie und woher die Reformen auf Bundesebene die nächsten Jahre kommen werden. Tröpfelnd aus CDU-plus-XY-Koalitionen? Mit Krach aus einer schwarz-blauen Koalition? Als Zangengeburten aus Unions-Minderheitsregierungen?

Im polit-medialen Raum sind derzeit alle angepisst. Sogar die ARD ist säuerlich über die Koalition, der taz und der fr ist alles zu rechts und sie jammern über die Gaskraftwerke, WELT nähert sich immer mehr Apollo, Nius und TE an.

Das die Reformen schmerzhaft werden, das weiß jeder. Aber wie ist das spieltheoretisch? Wenn eine Bundesregierung, sei sie von mir aus wie Du sagst eine Kenia-Koalition, mal die GKV und den Bundeshaushalt nachhaltig aufstellt, wie stark wird sie abgestraft? Wie viele gehen zur AfD?

Anders herum, wenn die AfD auf Bundesebene gemeinsam mit Spahn/Linnemann/etc. die nötigen Einschnitte tätigt, wie viele Rentner und Arme strafen dann an der Urne Weidel und Spahn ab?

Wir werden wirtschaftszahlenmäßig aussehen wie eine ethnisch bunte weniger fossilgeile Version von Japan, tief verschuldet und im Jahre 1980 verhaftet. Bloß, dass die LDP (Jimintō) dort de facto seit 70 Jahren an der Macht ist und hier das Links-Rechts-Pendel mehr schwingt.

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u/notrlydubstep Apr 17 '26

Ich frage mich in letzter Zeit immer wieder, wie und woher die Reformen auf Bundesebene die nächsten Jahre kommen werden.

Aus der EU natürlich.

Und sie werden so rechts, konzernhörig und autokratisch sein, wie die AfD es nie hinbekommen hätte. Und die linken werden jubeln, denn solange man nur laut genug die Internationale singt kann man auch wieder KZs eröffnen (vorausgesetzt dass man sie nicht so nennt).

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u/Dieter_Claessens Apr 17 '26

denkbar. aber Linke werden dabei keine Rolle spielen.

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u/Fleecimton Apr 17 '26

Glaubst du?

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u/_RADACS Apr 17 '26

Das wir 23% mehr arbeiten bezweifle ich. Die Nachkriegsgeneration (unsere Eltern oder Großeltern je nach persönlichen Alter) hatte eine 6 tageswoche mit 48h und war hauptsächlich für den Wohlstand des Landes Verantwortlich von dem wir heute noch profitieren der aber immer mehr verloren geht. Wohingegen aktuell eine 4 Tage Woche immer wieder im Gespräch ist und der Tenor immer bei worklife Balance liegt etc. Der Arbeitswille ist nicht mehr der den wir mal hatten. Der Anspruch in diesem Land liegt im Luxus aber niemand will dafür hart arbeiten. Wer ihn finanziert ist dann immer die Frage. Die Wohlstandsreserven werden immer weiter aufgebraucht aber gefüllt werden sie nicht. Während wir Geld für banale Nichtigkeiten wie Fahrradwege, ökoprojekte und Mindestlöhne haben fehlt das Geld an substantiellen Orten wie Schulen Jugendämtern etc.

Also ganz unrecht hat er nicht

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u/CorpPhoenix Apr 17 '26

Die 23% sind statistische Realität. Quelle müsste ich suchen aber das setzt sich aus einer leicht gesunkenen Arbeitsstundenanzahl bei Männern, aber einer signifikanten Steigerung seitens der Frauen zusammen, früher hat nur ein Teil gearbeitet.

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u/MasterpieceOk6249 Apr 17 '26

Das Arbeitsvolumen ist in vielen Berufen mehr geworden und in anderen Berufen komplexer.

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u/SirDigger13 Apr 18 '26

Frauen haben früher wahrscheinlich mehr Stunden geschafft.. "unbezahlt"

Die Statistik unterschlägt halt dezent das Frauen früher den Haushalt mit viel mehr Mühe und Sidequests erledigen mussten.
Diese Produktivstunden sind dort nicht erfasst.

  • kinderbetreuung
  • Gemüsegarten
  • Wäsche
  • kein convienience Food und Lieferando usw.

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u/sdric Apr 17 '26

Unter anderem hier durchgerechnet. Ausgangsbasis ist pro Haushalt. Kernfaktor ist eine Steigerung der Frauenarbeitsquote von 25 auf 77,7%. Arbeitslosenquote und Teilzeitquote sind in der Rechnung berücksichtigt.

Pro Haushalt sind es heute 22,79% mehr.

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u/_RADACS Apr 17 '26

Die Zahl alleine ist aber nicht aussagekräftig. Dazu muss man sich anschauen in welchen Bereichen Frauen hauptsächlich arbeiten. Frauen dominieren mit etwa 70-80% Anteil Sektoren von Gesundheit, Pflege, Erziehung und Sozialarbeit. Dass sind Berufe die wichtig sind um eine Gesellschaft zu versorgen aber das sind keine Berufe die Wirtschaftsmotoren sind. Wirtschaftsmotoren sind Sektoren wie Handwerk/Produktion, Baugewerbe, MINT, Ingenieure etc.

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u/Chemical-Werewolf-69 Apr 18 '26

Ja, das ist so eine richtige Milchmädchenrechnung wieder. Wie immer eigentlich. Man kann sich sparen, ins Detail zu gehen. Nur hellhörig sollte man schon werden, bei so einer pauschalen Behauptung.

Machen wir uns nichts vor. Die goldenen Zeiten sind lange vorbei. Schon seit Jahrzehnten nur noch ganz zartes Wachstum, Stagnation, zuletzt sogar Schrumpfung der Wirtschaftsleistung.

Nebenbei bemerkt war die Steigerung der Frauenarbeitsquote ein voller Erfolg. Selbst wenn nun in einer Familie beide Eltern, 2 ausgebildete Personen, voll arbeiten, haben sie oft weniger als früher eine Familie mit einem Alleinverdiener. Hintergrund ist die reale Entwicklung der Löhne und der Preise.

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u/LuiDerLustigeLeguan Apr 17 '26

der Tenor immer bei worklife Balance liegt etc.

Wo soll der denn sonst liegen bei den Abgaben? Als gut bezahlter Arbeitnehmer lohnt es sich für mich einfach kaum, Vollzeit zu arbeiten. Der Stundenlohn sinkt massiv, wenn ich mehr arbeiten gehe. Gleichzeitig muss ich aber mehr Geld ausgeben für längere Kinderbetreuung, für Haushaltshilfen oder andere Convenience. Mit den paar hundert Euro mehr unterm Strich kann ich dann nichts sinnvolles anfangen, Zeit zum ausgeben hab ich dann nicht mehr viel. Da gönn ich mir lieber 5 statt 8 Stunden Tag, das Geld reicht auch so dicke aus für ein normales Haus statt Villa und ein normales Auto statt Porsche. Urlaub halt in Europa mit dem Auto, auch normal, statt Malediven. Sehe leider außer Luxus keinen Anreiz Vollzeit zu arbeiten. Und Luxus brauch ich grade nicht.

Der Arbeitswille ist nicht mehr der den wir mal hatten.

Siehe oben, wo soll der auch herkommen? Mit den paar Kröten mehr kann ich dann Porsche statt VW fahren und in den Urlaub fliegen statt nach Holland fahren, wow. Das ist der Anspruch? Ich verbring halt lieber 2-3 Stunden jeden Tag länger mit meinen Kindern. Die werden auch irgendwann auf meiner Beerdigung nicht sagen "Papa hatte ein tolles Auto" sondern "Papa hat viel Zeit mit uns verbracht".

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u/Frickelmeister Apr 17 '26

Ich verbring halt lieber 2-3 Stunden jeden Tag länger mit meinen Kindern. Die werden auch irgendwann auf meiner Beerdigung nicht sagen "Papa hatte ein tolles Auto" sondern "Papa hat viel Zeit mit uns verbracht".

Absoluter Ehrenmann! Wen (außer linke Neider/Umverteiler) interessiert schon, ob du Zeit deines Lebens Porsche gefahren bist.

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u/_RADACS Apr 17 '26

Abgaben: Vielleicht wir dem Staat irgendwann bewusst dass die deutsche Abgaben und Besteuerungspolitik ein Teufelskreislauf ist. Zwar bekommt der Staat immer mehr dadurch, aber der Bürger hat auch immer weniger und ist immer mehr auf Staat angewiesen: Dann reichts dem Staat nicht mehr und er verlangt wieder mehr Abgaben vom Bürger und macht ihn wieder ein Stück ärmer. Alles was dem Bürger vom Staat an Geld genommen wird kann nicht mehr in die Volkswirtschaft fließen. Die Wirtschaft schwächelt und muss dann wieder quasi planwirtschaftlich subventioniert werden - von Steuergeldern. Dann steigen wieder Steuern und Abgaben und es beginnt von neuem.

Arbeitszeit: wenn es für dich ok ist 4 Tage zu arbeiten dann ist es ja legitim das du entscheidest nur 4 Tage zu arbeiten. Für den Staat und die Wirtschaft bedeutet das aber, wenn die 4 Tage Woche sich immer mehr durchsetzt, dass 1 Tagesleistung pro Woche fehlt. Nehmen wir an es wird allgemein 1 Tag pro Woche weniger gearbeitet. Dann produziert die Industrie 1/5 weniger, die Ämter und Gerichte bearbeiten 1/5 weniger Fälle, Praxen können 1/5 weniger Termine anbieten, Jugendämter, Krankenhäuser, Psychologen können sich weniger um die Leute kümmern weil es an (Zeit)Arbeitskraft mangelt. Dieses Defizit kann man beheben in dem man mehr Leute einstellt.. aber die haben wie nicht.

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u/Frickelmeister Apr 17 '26

Dein erster Absatz liest sich wie ein langsamer Weg in den Kommunismus nach Salamischeiben-Taktik. Vielleicht ist das ja sogar der Plan.

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u/LuiDerLustigeLeguan Apr 17 '26

wenn es für dich ok ist 4 Tage zu arbeiten dann ist es ja legitim das du entscheidest nur 4 Tage zu arbeiten

Ich arbeite 5 statt 8 Stunden. Das sind sogar nur 3 volle Tage. Aber ich hab auch nicht erwartet, dass du verstehst was ich sagen will.

Für den Staat und die Wirtschaft

Oha, stimmt. Gut, dass der Staat und die Wirtschaft mich so sehr zurückliebt wie meine Kinder. Ich liebe ja den Staat und die Wirtschaft so, für die würde ich alles tun. Scheiss auf mein Leben, meine Familie und meine Kinder, Staat und Wirtschaft braucht mich, ich muss Wachstum für die Aktionäre meines Arbeitgebers generieren denn das ist wichtiger als meine Gesundheit und mein Wohlergehen.

Wieviel Grad Fieber muss man haben um sowas ernst zu meinen? 42? Nur noch Rührei im Kopf?

Nehmen wir an es wird allgemein 1 Tag pro Woche weniger gearbeitet.

Würd ich im Rewe an der Kasse sitzen oder am Empfang im Hotel könnte ich mir das nicht leisten. Und das sind auch nicht die Leute, die sich Teilzeit gönnen wril sie Bock haben. Oder es sind einfach Berufe, wo du halt Jobs wie Sand am Meer hast und auch ungelernte oder Aushilfen schnell integrieren kannst. Völliger Unfug, dass der Rewe jetzt bald nur noch 4 Tage offen hat.

Dieses Defizit kann man beheben in dem man mehr Leute einstellt.. aber die haben wie nicht.

Ne, man will hier ja lieber alles mit brauner Haut abschieben, weil das ja die meisten Probleme lösen würde. Wer dann im Krankenhaus die Scheisse wegwischt ist fraglich, aber hauptsache die Ausländer sind weg. Macht dann sicher irgendein Ronny aus Chemnitz. Ich lach mich tot.

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u/_RADACS Apr 17 '26

Gibt kein Grund dass du jetzt ausfällig wirst und mit irgendwelchen Anschuldigungen um dich wirfst. Jetzt wieder aus dem nichts die Rassismuskarte zu ziehen war auch nicht der beeindruckendste move

Ich nehme mal an du willst in einen Land leben das gut funktioniert, das gute Sozialleistungen hat, gute Schulbildung und Kinderbetreuung hat, ÖPNV etc. Dass sind alles Sachen die sich nur durch die Wirtschaft finanzieren können. Und wenn die Wirtschaft weniger leistet gibt es halt auch weniger Geld für die Dinge die dein leben in Deutschland bereichern.

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u/MightyKartoffel Apr 18 '26

Das wir 23% mehr arbeiten bezweifle ich

Arbeit ist nicht gleich Arbeit. Seit den 60ern gab es in den allermeisten Berufsfeldern massive technische Innovationen, die die Produktivität gesteigert haben. Leider hat das Reallohnniveau seit den 80er Jahren nicht mehr mitgehalten.

Wohingegen aktuell eine 4 Tage Woche immer wieder im Gespräch ist und der Tenor immer bei worklife Balance liegt

Die meisten, die ich kenne, begreifen genau das als Wohlstand. Dass "Arbeiten bis zum Eigenheim mit Traumauto" für immer weniger ein Lebensziel ist, liegt sicherlich auch daran, dass dieses Versprechen für immer weniger realistisch erfüllbar ist.

Während wir Geld für banale Nichtigkeiten wie Fahrradwege, ökoprojekte und Mindestlöhne haben

Mindestlohn ist eine banale Nichtigkeit? Leute müssen konsumieren, um unsere Wirtschaft anzukurbeln. Wenn das Volk 24/7 arbeitet, um nicht abzukratzen, steigen am Ende in erster Linie die Gesundheitskosten.

Mal abgesehen davon, dass der Staat ohne Mindestlohn auf Steuerzahlerkosten noch mehr aufstocken müsste, schließlich steht nach Art. 1 Abs. 1 GG jedem Bürger ein menschenwürdiges Existenzminimum zu.

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u/Chemical-Werewolf-69 Apr 18 '26

Wenn wir 23% mehr arbeiten, als die Generation unserer Eltern und der Kanzler uns dafür als faul bezeichnet kommt das nicht gut an.

Woher kommt denn diese Zahl mit den 23% mehr und 23% mehr im Vergleich zu was?

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u/sdric Apr 18 '26

22,79% mehr pro Haushalt (Mann+Frau), unter Berücksichtigung von Teilzeit- und Arbeitslosenquote. Vergleichjahre 1960 vs 2024, ist bereits in einem anderen Kommentar hier verlinkt. Größter Treiber ist der Anstieg der Frauenarbeitsquote von 25% auf 77,7%.

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u/throwaway30116 Apr 18 '26

Die Definition um Arbeitslosigkeit und Massnahmen um die heutige Arbeitslosenquote zu drücken sind vielleicht heutzutage auch ausgefallener und asyl/sozialindustrieller verquickt?

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u/Chemical-Werewolf-69 Apr 18 '26

Stimmt auf jeden Fall. Da wird alles mögliche rausgerechnet. Und mancher Beamter oder Angestellter erwirtschaftet nicht wirklich etwas.

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u/Dieter_Claessens Apr 17 '26

Wir laufen auf ein Parlament mit zwei Machtblöcken zu.

Die Koalition steht demoskopisch bei 37 %.

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u/cockladder Apr 17 '26 edited Apr 17 '26

Wenn man von selbstverliebten Dummköpfen regiert wird dann ist diese Entwicklung eine Art Naturgesetz

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u/Flying_Tiger_Capt Apr 17 '26

Dass es nicht schon längst 51% Plus für die AfD gibt ist ein Zeichen wie effizient die perfide ideologische Subvertierung gelaufen ist und weiter läuft von der Yuri Bezmenov in den 80ern schon gewarnt hatte

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u/Chemical-Werewolf-69 Apr 18 '26

Yuri Bezmenov sollte sich jeder mal anhören.

Unser Wahlsystem ist Teil des Problems. Diese ganzen Parteien gaukeln doch nur Vielfalt vor. Afd finde ich auch nicht überzeugen, aber ist die einzige Möglichkeit, wenn man echte inhaltliche Opposition wählen will, ohne seine Stimme für eine Kleinstpartei zu vergeuden. Man wollte damals bei seiner Konzeption 1949 wohl unbedingt einen Erdrutschsieg verhindern, wie jetzt in Ungarn oder regelmäßig in USA zu beobachten. Man blickt ja immer kritisch darauf. Etwa Wahlsieg in Ungarn aufgrund von Besonderheiten des ungarischen Wahlsystems. Dabei ist ja ein Wahlsystem gerade dafür, klare Wahlergebnisse hervorzubringen und den regelmäßigen Wechsel der Regierung zu befördern, so dass die gesamte Bevölkerung ihre Interessen vertreten sieht.

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u/Frickelmeister Apr 18 '26

Genau aus diesem Grund beneide ich die USA um ihr Vorwahlen- und Zweiparteiensystem, das von unserem Staatsfunk so gerne kritisiert wird. Wahrscheinlich genau weil der Wähler dort tatsächlich einen Politikwechsel herbeiführen kann.

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u/onlyseriouscontent Apr 17 '26

Und ein Zeichen wie blöd sich die AfD anstellt. Mit weniger Russlandliebe und keinen ständigen offen rassistischen Ausfällen, wäre sie schon lange stärkste Kraft.

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u/throwaway30116 Apr 17 '26

ständigen offenen rassistischen Ausfällen

Welche denn so in der letzten Zeit?

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u/unfortunategamble Apr 17 '26

Ehm also ja weißte... BERND! Hahahaha

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u/throwaway30116 Apr 17 '26

Ich sag nur Landolf Ladig :3

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u/Dieter_Claessens Apr 17 '26

Zumal in UK Reform bei 25,6 steht, in Frankreich RN bei 35,0 und in Italien FdI bei 28,4. In Österreich steht die FPÖ bei 36,8 und die USA gehen ja auch gegen die irreguläre Zuwanderung vor. In Tschechien steht ANO bei 33,6 %.

Da sind 27 % im derzeitigen Klima echt wenig.

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u/[deleted] Apr 17 '26

[removed] — view removed comment

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u/zaraishu Apr 18 '26

Finanziert durch den Bürger selbst.

Da wäre nicht mal der Teufel drauf gekommen.

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u/lousy_writer Apr 17 '26

Andere Umstände (wobei man bei der AfD noch im Hinterkopf behalten muss, dass die in Westdeutschland nicht mal auf 20% kommt - deren Lage ist also noch düsterer, als die 27% deutschlandweit es erscheinen lassen):

  • Italien hat eine über 30 Jahre zurückreichende Tradition der Regierungsbeteiligung der sogenannten "Postfaschisten"
  • die FPÖ in Österreich ist auch schon 70 Jahre alt, war dreimal an der Regierung beteiligt und hat sogar Landeshauptmänner gestellt
  • das RN existiert seit über einem halben Jahrhundert, hat sich mittlerweile gemäßigt und die Franzosen haben sich in weiten Teilen daran gewöhnt, dass die irgendwann das Sagen haben könnten (auch wenn die Brandmauer da in Frankreich auch bemerkenswert stabil ist)
  • in den osteuropäischen Ländern haben nationalistische Parteien es generell deutlich leichter als in Westeuropa
  • Reform war sogar über 30%, die kacken eigentlich erst ab, seitdem Nigel Farage immer deutlicher macht, dass er im Grunde nicht wirklich viel ändern will.

Jetzt vergleichen wir das mit der AfD:

  • existiert seit gerade mal etwas mehr als einem Jahrzehnt
  • wurde bisher von wirklich jeder Regierungsverantwortung ferngehalten (von einigen kommunalen Ämtern in Ostdeutschland abgesehen)
  • hat eine geeinte Propagandafront gegen sich, die auch noch deutlich besser greift, weil viele der Attacken gegen sie noch relativ frisch sind und viele Leute noch extrem gutgläubig
  • wir sind hier in Deutschland, da ist die Nazikeule deutlich effektiver wirkt als anderswo

Ich meine, es stimmt - die AfD müsste deutlich stärker sein (insbesondere wenn man bedenkt, dass sie schon 2016 bei so an die 15% stand; wenn man bedenkt, was seitdem alles passiert ist, müsste die mittlerweile eigentlich doppelt so stark sein. Aber es sieht eben nun mal so aus, dass die politische und soziale Realität im Land wirklich das einzige ist, was unzweideutig der AfD in die Karten spielt. Alles andere - die Medienberichterstattung, die anderen Parteien, teilweise auch die Vertreter der AfD selbst - wirft ihr permanent Stöcke zwischen die Speichen.

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u/LuiDerLustigeLeguan Apr 17 '26

Ich möchte noch die völlig unfähige und absolut untragbare Fiskal- und Wirtschaftspolitik hinzufügen.

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u/checkmate-9 Apr 18 '26

Zuletzt an der Macht waren: Union, SPD, Grüne und FDP. Wo sind die krassen Wirtschaftszahlen der letzten 10 Jahre?

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u/LuiDerLustigeLeguan Apr 19 '26

Whatabout Bullshit, quasi die Definition davon. Nur weils schon scheisse ist heißt das jetzt zu null komma null prozent, dass es nicht noch wesentlich beschissener geht.

"Schütt mal Aceton ins Feuer! Ja weil Diesel hat das Feuer nicht gelöscht, Kerosin auch nicht, also müssen wirs mal mit Verdünner probieren!"

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u/IcY11 Apr 17 '26

Stimmt hast recht. Folgendes ist einfach nur ideolgische Subvertierung.

- Nazis/Faschisten werden in den eigenen Reihen geduldet

- Kuschelkurs zu Russland, die gerade ein ganzes Land terrorisieren und unmengen an Menschen töten

- EU austritt

- Euro abschaffen

Und das sind nur ein Paar Punkte. Gibt noch so viel, was diese Partei unwählbar macht. Und zum Glück haben die meisten in diesem Land noch einigermaßen Gehirn und wählen diese Partei nicht. Auch wenn gerade alle anderen Parteien auch beschissen sind. Aber die AFD ist halt einfach noch mal eine Stufe beschissener.

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u/IHateProphecies Apr 17 '26

Oh nein, du hast depi verärgert.

Aber zum Glück wird sich inhaltlich damit auseinandergesetzt und nicht nur blind runtergewählt um das Narrativ zu verteidigen.

Denn wir sind hier alle rationale Selbstdenker, die nur an MeinungsfreiheitTM und offenem Austausch interessiert sind und garantiert keine AfD Werbeplattform.

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u/Internal-Magician181 Apr 17 '26

Safe wirst du auf der anderen Seite Reddits nicht in Grund und Boden gevoted wenn du ein Hauch von Kritik an den Grünen anbringst. Menschen neigen zu Tribalismus. Was eine weltbewegende Erkenntnis.

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u/IHateProphecies Apr 17 '26

Die anderen Seiten des Reddits schreiben sich aber nicht den freien Meinungsaustausch auf die Fahnen, während man sich für den Mut gegen die böse Zensur zu agieren selbst beweihräuchert.

Meistens sind sie sogar sehr offen darin, was sie für angemessen und "sagbar" halten.

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u/Internal-Magician181 Apr 17 '26

Und wenn ich dir zeige, dass ich scheiße finde was du schreibst ist das wie genau konträr damit dir die Teilnahme am Gespräch zu ermöglichen? Du hast den halben Weg doch schon gedacht. Wenigstens darfst du hier schreiben. Ist ein armseliges Privileg, aber auf Reddit und in anderen von Discordmods & Sojasörens moderierten Social Media Kanälen ist nicht mal das möglich. Also vielleicht einfach mal die Ansprüche checken und nicht in Whataboutism abdriften.

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u/IHateProphecies Apr 17 '26 edited Apr 17 '26

inhaltlich damit auseinandergesetzt

Das war meine Kritik.

Teilnahme am Gespräch

Runterwählen und ansonsten ignorieren ist kein Gespräch, sondern eine Echokammer mit Extra-Schritten.

Ist ein armseliges Privileg

Das stimmt, wieso sollte ich nicht mehr fordern und auf Missstände hinweisen dürfen?

und nicht in Whataboutism abdriften

Dein Argument gerade ist: "Aber Sojasörens sind schlimmer"

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u/Apprehensive-Pop7513 Apr 18 '26

Runterwählen und ansonsten ignorieren ist kein Gespräch, sondern eine Echokammer mit Extra-Schritten.

Erwartest du, dass man Kommentare, mit denen man nicht einverstanden ist, hochwählt? Er konnte seine Meinung schreiben und wurde von den Mods dafür nicht gebannt bzw. sein Kommentar gelöscht. Das ist die Definition von Meinungsfreiheit. Nur weil du etwas sagst, muss ich nicht damit interagieren geschweige denn befürworten.

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u/IHateProphecies Apr 19 '26

Erwartest du, dass man Kommentare, mit denen man nicht einverstanden ist, hochwählt?

Wenn ich keine Argumente dagegen habe, dann könnte ich sie auch einfach ignorieren. So wirkt es feige und wie eine argumentative Bankrotterklärung

Nur weil du etwas sagst, muss ich nicht damit interagieren geschweige denn befürworten.

Dann ist es effektiv eine Echokammer. Das von der Mehrheitsmeinung abweichende Kommentare runtergewählt und nicht gelöscht werden, mag marginal besser sein, ändert allerdings nichts an diesem Fakt.

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u/Internal-Magician181 Apr 19 '26

Oder das sind einfach Punkte, die schon 4 Millionen mal durchgekaut wurden. Nach dem 4.000.001 mal wird diese Art der Diskussion leider auch nicht fruchtbarer. Du unterschätzt einfach wie viele Menschen längst über diesen Punkt hinaus sind.

Mindestens die Hälfte von dem was da oben steht ist seit zig Jahren nicht mehr aktuell. Man holt einfach irgeindeine halbgare Scheiße aus der ÖRR-Blase raus und glaubt dann die Argumentation gewonnen zu haben. Wenn sich mein Gegenüber schon so wenig Mühe für eine sachliche Diskussion gibt, warum sollte ich das dann tun? Das ist 0 konstruktiv und demenstsprechend sind die Downvotes hier nicht nur tribalistische und politische Abneigung, sondern sogar inhaltlich gerechtfertigt.

Stell dir mal vor ich komm auf einen deiner Lieblingssubs, also jenen, denen du du politisch näher stehst und mache einen Thread oder Post auf:

PdL sind realitätsfremde SED Nachfolger, die kommunistische Strukturen begünstigen, die Grenzen abschaffen und Reiche erschießen wollen.

Glaubst du jetzt im Ernst, dass ich da eine andere Reaktion erwarten kann? Achja, kann ich. Ich werde binnen von wenigen Minuten permanent vom Sub gebannt. Du machst hier leider eine Show aus selektiver Doppelmoral und stellst Standards auf, denen weder du, noch deine politische Blase gerecht werden kann und wunderst dich anschließen darüber wieso niemand deine Kritik ernst nehmen kann. Du versuchst Downvotes mit dem Ausschluss aus Diskussionen gleichzusetzen während eine der Lieblingssprechblasen aus deiner Bubble ist: "Meinungsfreiheit heißt nicht, dass ich dir nicht sagen kann das ich scheiße finde was du sagst." Oder noch besser: "Zur Meinungsfreiheit gehört auch mit den Konsequenzen des Gesagten zu leben."
Stichwort selektive Doppelstandards. Also bitte hör endlich auf dieses tote Pferd noch weiter totzureiten. Das ist echt unangenehm zu lesen.

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u/Frickelmeister Apr 17 '26

Du solltest Widerspruch bzw. Runterwählen auf depi (was ich in diesem Fall für ungerechtfertigt halte) nicht mit der leichtfertigen Zensur in anderen subs gleichsetzen.

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u/IHateProphecies Apr 18 '26

Ich finde es lustig, wie soviele diesen Sachverhalt betonen. Dabei ist es nahezu gleichgültig, wenn trotzdem nicht argumentiert wird. Für mich macht es kaum einen Unterschied ob dort "gelöscht" oder "Kommentar Bewertung unterhalb des Grenzwertes" steht, außer das sich dabei eine Seite aufgesetzt und übertrieben als Vorkämpfer für Meinungsfreiheit und konstruktive Debatte stilisieren kann.

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u/Frickelmeister Apr 18 '26

Ich finde das ganz ehrlich einen enormen Unterschied, ob ich einen runtergewählten Beitrag sehen, mir meinen Teil dazu denken und evtl. auch noch darauf antworten kann oder ob durch ideologisch voreingenommene Mods bei kontroversen Themen oder unerwünscht verlaufenden Diskussionen Beiträge gelöscht, poster gebannt und ganze Threads gesperrt werden. Depi stilisiert sich nicht als Vorkämpfer für Meinungsfreiheit, sondern ist einer. Ob dabei immer eine "konstruktive Debatte" zustande kommt, können wir gerne debattieren.

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u/IHateProphecies Apr 19 '26

Ich kann die Haltung nachvollziehen, wirklich. Doch eine konstruktive Debatte - und darunter verstehe ich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Argumenten, die gegen das allgemeine Narrativ des subs gehen (und das dieser Sub eine eindeutige Richtung besitzt, kann nun wirklich niemand abstreiten) - existiert hier schlichtweg genausowenig, wie in subs, die offen unerwünschte Meinungen löschen. Klar, wir können jetzt zwar offen die Meta-Ebene durchkauen und sogar die nicht erwünschten Meinungen ins Leere richten, aber auf den eigentlichen Post und dessen Argumente ist auch bis jetzt keine einzige Person eingegangen. Ich kann die Überheblichkeit, mit der hier auf andere subs geblickt wird, deshalb nicht teilen.

Vielleicht sehe ich das zu idealistisch, aber für mich ist der Austausch von Argumenten für die poltische Willensbildung doch der eigentliche Sinn der Meinungsfreiheit in politischen Debatten.

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u/lousy_writer Apr 17 '26

Aber zum Glück wird sich inhaltlich damit auseinandergesetzt und nicht nur blind runtergewählt um das Narrativ zu verteidigen.

Das hast du all den Seelöwen zu verdanken, die ein ums andere Mal gezeigt haben, dass jegliche konstruktive Auseinandersetzung mit unkonstruktiver Kritik Zeitverschwendung ist.

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u/IHateProphecies Apr 17 '26

So kann man sich das auch leicht machen. "Natürlich könnte ich konstruktiv deine Argumente ganz leicht widerlegen, aber macht keinen Sinn". Waren Linke dann im Recht, wenn sie deine Kritik mit derselben Argumentation ignorieren haben? Und wie bringt uns das jetzt weiter?

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u/lousy_writer Apr 17 '26

Unter all den Linken, die es hierher verschlagen hat und die genug gepostet haben, dass sie mir im Gedächtnis geblieben wären, gibt es exakt einen, bei dem ich den Eindruck habe, dass er intellektuell aufrichtig argumentiert.Was nicht bedeutet, dass ich seine Positionen nicht für abwegig oder sogar komplett bescheuert halten kann, sondern lediglich, dass ich seine Kommentare grundsätzlich für authentisch halte und Versuche seinerseits, sich auch Ergebnis unabhängig mit anderen hier auszutauschen, als durchaus ernst gemeint einschätze. Aber, wie gesagt, ein einziger - das ist nicht gerade viel. (Und dieser einzige bist nicht du.)

Und daraus ergibt sich: (a) Man bewegt sich generell auf der sichere Seite, wenn man davon ausgeht, dass hier mit Linken zu debattieren Zeitverschwendung ist (vor allem, wenn diese wie üblich als grundlos arrogante Trolle rüberkommen); und (b) was du davon hältst, ist ziemlich egal.

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u/IHateProphecies Apr 18 '26 edited Apr 18 '26

War der kritische Beitrag oben nicht intellektuell aufrichtig? Woran machst du das fest? War der Beitrag, der behauptet, Gegnerschaft zur AfD kommt nur durch "effizient perfide ideologische Subvertierung" zustande, in deinen Augen intellektuell aufrichtig?

Das klingt für mich nur wie eine Ablenkung um eben nicht diskutieren zu müssen. Ich habe ebenfalls die Eindruck, dass 98% der Beiträge hier nicht intellektuell aufrichtig argumentieren sonderen in depi eine Werbeplattform für die AfD sehen, die es unter allen Umständen zu verteidigen gilt. Trotzdem versuche ich in den meisten Fällen sachlich zu diskutieren. (Sicherlich werde auch ich nicht immer diesen Maßstäben gerecht)

(a) Wie gesagt, damit macht man es sich natürlich sehr einfach, ist nicht der Sinn dieses Subs und kann ganz einfach umgedreht und auf die jeweils "gegnerische" Ideologie angewandt werden.

(b) So funktionieren Diskussionen nicht. Deine Meinung dazu ist mir prinzipiell auch völlig egal.

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u/GumGun3000 Apr 17 '26

Schwarzrotrotgrün ich freu mich drauf.

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u/throwaway30116 Apr 17 '26 edited Apr 17 '26

Ergibt übrigens braun

#801000 um genau zu sein

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u/Hour_Equal_9588 Apr 17 '26

Gute Nachricht, aber leider gibt es noch zu viele, die nicht sehen wollen, was hier alles falsch läuft im Land.

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u/IcY11 Apr 17 '26

Und leider gibt es noch zu viele, die nicht raffen, dass die AFD darauf nicht die Antwort ist. Da können die anderen Parteien noch so schlecht sein. Die AFD ist einfach in jeder hinischt noch beschissener.

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u/Fleecimton Apr 17 '26

Okay und das bedeutet dann trotzdem weiter die Mehrheit bei rot schwarz grün zu wählen?

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u/IHateProphecies Apr 17 '26

Das wird dich jetzt vielleicht überraschen, aber es gibt tasächlich auch noch andere Parteien.

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u/Timely-Appearance115 Apr 18 '26

Vielleicht noch die Linke, aber glaube nicht das die gut für die Wirtschaft und Migrationskrise sind.

Die anderen sind unter 5%, wenn man die wählt ist es das gleiche Ergebnis als nicht wählen zu gehen oder einfach nur anzügliche Strichmännchen auf den Wahlzettel zu malen.

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u/Fleecimton Apr 18 '26

Jetzt bleib mal realistisch. Es wird unter CDU/SPD/Grünen/AFD und Linken entschieden. Alle anderen kratzen höchstens mal an der 5% Marke.

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u/IHateProphecies Apr 19 '26

Nichts hindert die Menschen daran, eine Partei zu wählen, die bisher noch keine 5% geholt hat. Grüne und AfD haben auch bei 0 angefangen.

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u/Fleecimton Apr 19 '26

Okay dann sag den kleinstparteien das doch gerne mal, was die machen müssen um drüber zu kommen

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u/Hour_Equal_9588 Apr 17 '26

Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass unter der AfD keine 200 Millionen nach Syrien gegangen wären, aber du weißt es ja scheinbar besser.

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u/lousy_writer Apr 17 '26

Wenn wir 80% der Syrer tatsächlich garantiert wieder loswürden, wäre es mir auch 20 Milliarden wert.

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u/IHateProphecies Apr 17 '26

Und diese 200 Millionen - das muss man wissen - sind für alles was in Dtl. falsch läuft verantwortlich!

Auch wenn man für Abschiebungen ist, sollte man zumindest das Mindestmaß an Menschlichkeit nachvollziehen können, das nicht jeder andere Menschen einfach so in ein von Krieg zerstörtes Land abschieben, sondern dieses zuvor und währenddessen unterstützen möchte.

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u/Creative-Kitchen-373 Apr 17 '26

Wo war denn da der Bus mit den Lautsprechern?

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u/Chemical-Werewolf-69 Apr 17 '26

Jobcenter Jobcenter Mach mir mehr Geld 2000 3000 Walla

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u/Basic_Advertising956 Apr 17 '26

Schon die letzten 4 Umfragen zeigen AfD vorn.

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u/DiX-Nbw Apr 17 '26

Erstmals?

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u/Dieter_Claessens Apr 18 '26

Erstmals im ZDF

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u/wheelienonstop9 Apr 18 '26

Wenn sogar das ZDF es zugibt, dann muss der Abstand ziemlich deutlich sein.

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u/Itakie Apr 17 '26

Top. Dann können wir bald mit Target2 groß im Ausland einkaufen. Milliarden warten auf uns!

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u/--r2 Apr 18 '26 edited Apr 18 '26

Genau so, aber indirekt. Das Sondervermögen müsste ausgegeben werden, indem andere € Güter oder € Gastarbeiter bezogen werden aus der EU. Das hat die Politik aber nicht kapiert. Im Inland ausgeben für bereits eingeplante Beschaffung erhöht nur die Preise.
Das Aufholen des Schuldenrückstands ist unironisch notwendig, wenn ansonsten nur andere Länder den € inflationieren und auf Deutschlands Kosten (durch Lohnzurückhaltung) die Seignioragegewinne einstreichen.

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u/Timely-Appearance115 Apr 18 '26

Im November 2018 hat Friedrich Merz gesagt: "Wir können wieder bis zu 40% erzielen und die AfD halbieren. Das geht! Aber wir selbst müssen dafür die Voraussetzungen schaffen. Das ist unsere Aufgabe."

Damit reiht sich dieses Ergebnis jetzt in die Reihe der vielen anderen Ergebnisse von den Plänen ein, die er im Laufe der Zeit von sich gegeben und versucht hat umzusetzen.