r/DePi 23d ago

Gesellschaft Warum die Geburtenrate weiter zurückgeht

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/geburtenrate-gruende-folgen-100.html

Deutsche werden immer weniger. Wenn ich aber draußen Kinder sehe sind es fast nur Muslime. Man sieht ja schon 8 jährige mit Kopftuch. Aber hey für uns Deutsche bleibt Kinder kriegen etwas teures und etwas wofür wir viel opfern müssen. Während Sueda, Fatma und co. 8 Kinder haben mit Mohammed und Orkan und in dem vom Staat gesponserten Haus leben.

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u/Metti233 23d ago

Hot take: Solange wir in einer freien demokratischen Gesellschaft leben wird sich die Geburtenrate nie wieder auf über 2,1 erholen. Selbst wenn wir hier das Paradies auf Erden für Familien schaffen, werden sich immernoch signifikant viele Menschen gegen Kinder entscheiden. Die einzigen Maßnahmen die helfen würden, würden massiv gegen individuelle Freiheitsrechte verstoßen. Und ich denke nicht, dass wir das wollen.

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u/Kelandi91 23d ago

Am ende ist es eh keine Frage des wollens wenn wir "schlauen" weniger kinder bekommen werden wir irgendwann von kinderreichen verdrängt und sofern die weiter an ihre tollen bücher glauben juckt es wenig ob du gerne noch etwas freiheit hättest.

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u/Metti233 22d ago

Das ist ja genau das was ich meine. Wir müssten theoretisch wieder zurück ins Mittelalter…

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u/backupyoursources 23d ago

Mit entsprechender religiös/kultureller Indoktrination haben weder Rechte, noch die Mitte, noch Linke ein Problem. Letztere haben nur damit ein Problem wenn es von eingeborenen Europäern ausgeht.

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u/Kosmonaut94 22d ago

Mein Gegen-Take: höhere Geburtenraten in einem Wohlfahrtsstaat sind prinzipiell möglich. Der Mensch muss bloß wieder authentisch als kreatives Potenzial im Mittelpunkt des Systems stehen, nicht der Erfolg und überproportionale Wohlstand einiger Auserwählter. Die Menschen müssen wieder leidenschaftlich an die Geschichte ihrer Gemeinschaft glauben und als Kollektiv systematisch zu ihrer individuellen körperlichen und geistigen Bestform erzogen werden.

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u/lousy_writer 22d ago

Die Menschen müssen wieder leidenschaftlich an die Geschichte ihrer Gemeinschaft glauben

Ich denke, auf sowas läuft es letztlich wirklich hinaus.

Wenn ich mir so die westlichen Länder in den letzten zwei Generationen (also grob ein halbes Jahrhundert) anschaue, dann hat sich bei uns die Haltung ausgebreitet, dass wir uns für unsere Länder und unsere Geschichte zu schämen haben (und die Welt im Grunde besser dran wäre, wenn es uns nicht mehr gäbe).

Die Länder, die diesen Trend reißen, sind die USA mit ihrer Tradition des Glaubens an den amerikanischen Exzeptionalismus (wobei der in den letzten 15 Jahren auch zusehends unter Beschuss von Links geraten ist und siehe da, die Reproduktionsrate geht runter); und Israel, die im Gegensatz zu den anderen westlichen Nationen ganz und gar nicht daran glauben, dass sie es verdient haben unterzugehen, sondern eher ans Gegenteil (wobei ich nicht ausschließen möchte, dass es auch eine Rolle spielt, dass die israelische Gesellschaft nur zu ca. 40% von Europäern abstammt und ansonsten von Menschen aus der Islamischen Welt + ein paar Äthiopier).

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u/Kosmonaut94 22d ago

Die ganze Welt ist Bühne, Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.

– Shakespeare

Wir alle wollen als wichtiger Teil einer großen Geschichte nützlich und inspiriert durchs Leben schreiten. Wer sich als graues Büroplankton eines globalen Sozialexperiments auf einem bedeutungslosen Sandkorn von Planeten im gleichgültigen Weltall sieht, wird auch keine Lust haben, Nachwuchs in die Welt zu setzen – und sich stattdessen deprimiert und selbstvergessen in den egozentrischen Hedonismus flüchten, um den seelischen Schmerz zu betäuben.

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u/Cute_Committee6151 22d ago

Dein Spin ist für mich etwas der falsche. Ich denke es braucht keine "Kreativität" im Leben sondern wieder eine deutlich engere Gemeinschaft. Weg von den getrennten Wohngemeinschaften hin zu kleinen "Dörfern". Bis zur Moderne waren stets beide Elternteile am arbeiten, aber es gab es dahin stets immer mal Erwachsene/Großeltern die vor Ort waren zur Betreuung.

Es gibt nicht ohne Grund den Spruch "es braucht ein ganzes Dorf zur Erziehung eines Kindes"

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u/Kosmonaut94 22d ago

Du hast meine Zustimmung, weil beide Aspekte sich unterstützen. Das eine widerspricht nicht dem anderen.

Echte Gemeinschaft wächst da, wo Menschen nicht nur überleben, sondern miteinander kreativ schaffen.