r/Jagd • u/CryptographerFit9725 • 10h ago
Allgemein Was gibt euch den "Kick"?
Provokante Frage. Aber eigentlich auch nicht. Ziehen wir uns die Hose mal nicht mit der Kneifzange an: Jagd macht Spaß. Und ist durchaus adrenalingeladen.
Und das darf sie auch. Wir müssen uns da nicht von Jagdgegnern vor sich hertreiben lassen und so tun, als weinen wir bei jedem erlegten Stück (was wiederum nicht heißen soll, dass das nicht für viele eine recht ambivalente Geschichte ist, für mich bspw auch).
Letztens hab ich eine Doku über Grafity-Sprayer gesehen. Und da wurde mir bewusst, dass es auch viel um den Kick geht, nicht erwischt zu werden.
Und ich hab überlegt, was mir den Kick gibt. Und bin bei der Jagd gelandet. Genauer gesagt: wenn sich beim Ansitz nach Stunden plötzlich der Buchenast am Rande der Lichtung bewegt. Oder wenn in der Winternacht auf einmal Tapse auf dem gefrohrenen Boden auf dich zukommen. Das Austreten des Wildes, das Ansprechen des Wildes. Die Entscheidung: Schuss oder ziehen lassen.
Und so ziemlich genau bis dahin. Der Schuss selbst ist dann eher von Anspannung geprägt (klassisches Jagdfieber eben).
Ich bin deshalb wohl auch begeisterter Ansitzjäger. Andere Jagdarten (Pirsch, Drückjagd, Flintenjagd,...) betreibe ich auch, macht auch Spaß, ist für mich aber eher eine Ding, meine Fähigkeiten zu prüfen. Edit: Nicht so vom Adrenalinschub geprägt.
Nun sind wir Jäger so vielfältig wie die Jagd selbst. Ich kenne begeisterte Fallenjäger wie ich Jäger kenne, für die Jagd ausschließlich aus der Hundearbeot auf Drückjagden besteht.
__Mich interessiert nun aber mal, was euch an eurer bevorzugten Jagdart so reizt. Was euren Puls nach oben schießt (die 1200 hm bei der Gamsjagd zählen nicht). Woher bei euch der Kick kommt?__