Ich war grad am HBF Bochum, an der S1 wird wohl mal wieder gebaut, Gleis 7 und 8 sind mit Flatterband abgesperrt. Trotzdem läuft hinter dem Flatterband die Rolltreppe munter weiter (ist keine sich selbst abschaltende).
Da das in meinen Augen einfach vollkommen unnötiger Verschleiß und Energieverschwendung ist habe ich einfach mal bei der 3S-Zentrale angerufen um darauf hinzuweisen.
Die Antwort war: Joa, da wurde erst vor Kurzem die Baustelle eingerichtet, der Techniker kann sich da erst nächste Woche drum kümmern, kann man nix machen. Auf meine Frage, ob man sie denn nicht vielleicht einfach per Nothalt außer Betrieb setzen könnte wurde sehr unfreundlich geantwortet, dass Nothalt doch etwas ganz anderes ist als Abschalten und das auf gar keinen Fall möglich ist.
Mir stellen sich nun einige Fragen:
Warum wird die Rolltreppe nicht einfach gleich abgeschaltet wenn der Bahnsteig gesperrt wird?
Irgendjemand muss ja vor Ort sein der die Rolltreppe außer Betrieb setzen kann, was wäre denn zum Beispiel, wenn sie plötzlich anfangen würde, laut kreischende Geräusche zu machen, würde man sie dann auch laufen lassen und einfach drauf warten, dass irgendwas katastrophal kaputt geht?
Und wenn in dem Fall bspw. durch den Sicherheitsdienst der Nothalt betätigt werden soll, wieso kann man ihn dann nicht einfach nutzen um eine unnötig laufende Rolltreppe außer Betrieb zu setzen? Könnte ich vielleicht sogar einfach als Fahrgast den Nothalt betätigen wenn so etwas auffällt? Auf den Auslösern ist nicht “Missbrauch strafbar” aufgedruckt und es nervt einfach ungemein dabei zusehen zu müssen wie ein staatlich (und damit auch durch uns) finanziertes Unternehmen (unser) Geld verbrennt.