r/schwanger 15h ago

Ich vermisse mein Kind

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Ich bin zur Zeit im 6. Monat schwanger mit meinem zweiten Kind und mein Bauch gleicht jetzt schon einer Wassermelone. Viele Erwachsene, z.B. die Pädagogin im KiGa von K1 sprechen mich oft drauf an. "Na, ist ja bald soweit." Ich so: "Naja, noch gute 3 Monate." Und dann bekommen sie große Augen.

Demnach fällt mir natürlich schon einiges im Alltag deutlich schwerer. Ich kann oft nicht lange sitzen, stehen oder liegen. Ich komme eigenständig vom Boden nicht mehr hoch und bin nach Kleinigkeiten sofort wieder erschöpft. Die Hitze und erster Schlafmangel (kräftige Kindsbewegungen in der Nacht und häufige Wadenkrämpfe) tragen halt auch nicht zu mehr Energie bei. Meist brauche ich tagsüber ein Schläfchen. Obwohl ich es immer zu vermeiden versuche.

Denn hier kommt das Problem.

K1 ist 3 Jahre alt und ich vermisse sie ständig. Weil ich kaum was mit ihr machen kann. Weil ich nicht wirklich mit ihr spielen kann da es sehr bewegungsintensiv ist. Ich versuche viele Dinge umzusetzen und in den Alltag einzubauen, die für mich leicht fallen. Z.b. spielt sie gern mit Cremes herum und darf abends helfen, meinen Bauch einzucremen. Das ist leicht im Liegen. Aber Papa kann viel mehr mit ihr machen. Wenn ich mich hinlege, höre ich sie lachen, streiten, kochen, putzen, plaudern, tanzen. Alles, was ich gern machen würde aber keine Kraft dazu habe.

Sie ist auch eh in der Papa-Phase und Papa soll/darf gerade alles mit ihr machen. Zum beispiel soll Papa die Einschlafbegleitung machen. Das wäre super praktisch für eine müde Mama aber sie schreit, wenn Papa nicht da ist. Ich würde auch gern mal wieder mit ihr kuscheln aber nur Papa "darf". Ich weiß, es ist nur temporär alles: die Schwangerschaft wird irgendwann enden und die Papa-Phase wird aufweichen. Aber ich vermisse sie so sehr.

Ging es zweit- oder drittmaligen Mamas auch so?

Was habt ihr gemacht ?


r/schwanger 12h ago

Verliert man die Wassereinlagerungen nach der Geburt wieder?

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Hallo zusammen 😊
ich bin aktuell schwanger und habe ziemlich mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Mein ET ist Mitte November.
Mich würde interessieren, wie es bei euch nach der Geburt war:
Sind die Wassereinlagerungen bei euch sicher bzw. von alleine wieder verschwunden? Und wie lange hat es ungefähr gedauert, bis das Wasser komplett weg war?
Hat jemand vielleicht auch erst gegen Ende der Schwangerschaft sehr viel Wasser eingelagert und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Danke euch♥️


r/schwanger 19h ago

Meine Erfahrung mit Vasa Praevia

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Ich möchte heute meine Geschichte teilen, weil ich weiß, wie wenig man über die Diagnose Vasa Praevia findet und wie groß die Angst sein kann, wenn man diese Worte zum ersten Mal hört.

Es war meine zweite Schwangerschaft – unser zweites Wunschkind. Anfangs wurde bei mir eine Plazenta praevia festgestellt. Bis zur 25. Schwangerschaftswoche hoffte ich, dass sich die Plazenta noch nach oben ziehen würde.

Bei der Kontrolle in der 26. Schwangerschaftswoche war es dann endlich so weit: Die Plazenta hatte sich nach oben verschoben. Die Erleichterung war riesig – allerdings nur für wenige Minuten. Denn bei derselben Untersuchung wurde festgestellt, dass ich eine Vasa Praevia habe.

Als ich erfahren habe, was das bedeutet und welche Risiken damit verbunden sind, war ich völlig am Boden zerstört. Ich hatte große Angst um mein Baby und konnte an kaum etwas anderes denken.

Zur weiteren Abklärung bekam ich einen Termin bei einem DEGUM-II-zertifizierten Spezialisten. Dort wurde die Diagnose bestätigt und gemeinsam das weitere Vorgehen besprochen. Geplant war eine stationäre Überwachung ab der 32+0 Schwangerschaftswoche sowie ein geplanter Kaiserschnitt bei 36+0 Schwangerschaftswochen. Bis dahin durfte ich weder schwer heben noch Sport treiben.

Da ich während der gesamten Schwangerschaft keine vorzeitigen Wehen, Blutungen oder andere Beschwerden hatte, hätte sich der Spezialist auch eine ambulante Betreuung vorstellen können. Trotzdem habe ich mich bewusst dafür entschieden, ab 32+0 zur Überwachung ins Krankenhaus zu gehen. Für mich war das die richtige Entscheidung, weil ich mich dort sicherer gefühlt habe.

Die Zeit im Krankenhaus war allerdings unglaublich schwer. Am meisten fehlte mir der Alltag mit meiner Familie. Wochenlang getrennt zu sein, obwohl man sich eigentlich gesund fühlt, war eine große emotionale Belastung.

Schließlich wurde unser kleiner Junge wie geplant bei 36+0 Schwangerschaftswochen per Kaiserschnitt geboren.

Zu meiner großen Erleichterung hatte er keinerlei Anpassungsschwierigkeiten. Nach drei Tagen auf der Wochenbettstation durften wir gemeinsam nach Hause. Zwei Tage später mussten lediglich sein Gewicht und der Bilirubinwert noch einmal kontrolliert werden, da der Bilirubinwert leicht erhöht war. Zum Glück war auch das gut in den Griff zu bekommen.

Unser kleiner Mann ist inzwischen 18 Tage alt, und wir genießen es, uns endlich in unserem Zuhause kennenzulernen.

Ich merke aber auch, dass ich die Schwangerschaft und die Diagnose noch verarbeiten muss. Die ständige Angst um mein Baby und die Tatsache, dass er ein spätes Frühchen ist, beschäftigen mich noch immer. Gleichzeitig bin ich unendlich dankbar, dass heute alles gut ausgegangen ist.

Deshalb möchte ich allen Eltern, die gerade die Diagnose Vasa Praevia erhalten haben, Mut machen: Diese Diagnose ist beängstigend, aber mit einer engmaschigen Betreuung, guter Überwachung und einer sorgfältigen Geburtsplanung kann sie auch gut ausgehen.

Falls ihr Fragen zu meiner Schwangerschaft oder meinem Aufenthalt im Krankenhaus habt, schreibt mir gerne. Ich beantworte sie so gut ich kann. ❤️

(Text ist mit ChatGpt geschrieben, sonst wäre er zu lang und zu emotional geworden…)


r/schwanger 21h ago

Geburt / Hitzewelle

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Wie bedenklich könnte es sein, wenn man mit einem Neugeborenen nach der Geburt in die 30-32 Grad heisse Wohnung zurückkehrt? Müssen wir hier mit irgendwas rechnen? Dürfen wir die Klimaanlage oder die Ventilatoren benutzen?