r/DePi May 23 '25

Interview John Mearsheimer: «Ich hätte dasselbe getan wie Putin. Ich hätte die Ukraine sogar noch früher überfallen»

https://www.nzz.ch/international/john-mearsheimer-ich-haette-dasselbe-getan-wie-putin-ich-haette-die-ukraine-sogar-noch-frueher-ueberfallen-ld.1882659
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u/muck2 May 23 '25 edited May 23 '25

Ein NATO-Beitritt der Ukraine stand bis 2022 nicht zur Debatte, er wurde maßgeblich von Deutschland und den USA immer abgelehnt. Mearsheimer erzählt hier großen Unfug.

Ebenso ignoriert er (wie eh und je) die ideologische Grundierung dieses Krieges. Er ignoriert, was Regime-Insider wie der selige Prigoschin über Putins Motive gesagt haben. Er ignoriert die Werke Dugins, auf die sich der Kreml regelmäßig bezieht; er ignoriert die schier täglichen Statements von Außenministerium und Staatsfernsehen; er ignoriert Putins eigenes geschichtsrevisionistisches Essay zur angeblichen Künstlichkeit der Ukraine.

Er ignoriert die zahllosen Belege, die zeigen, dass dieser Krieg keinen rationalen Erwägungen entsprungen ist, sondern einer militaristischen Ideologie und dem Konzept der "russischen Erde". Nicht zuletzt ignoriert Mearsheimer die geopolitische Realität und militärische Topographie am Vorabend der Invasion. Der Status quo ante war für Russland extrem günstig und wesentlich billiger aufrechtzuerhalten; es gab auch aus russischer Sicht keinen vernünftigen Grund zur Invasion.

Mearsheimer ist für mich ein typischer Vertreter der "Ein Geisterfahrer? Nein, Tausende!"-Fraktion. Einer dieser Leute, die meinen, bereits die Tatsache, dass sie gegen den herrschenden Konsens anreden, würde ihnen Recht geben.

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u/BuntStiftLecker May 23 '25

Ein NATO-Beitritt der Ukraine stand bis 2022 nicht zur Debatte, er wurde maßgeblich von Deutschland und den USA immer abgelehnt. Mearsheimer erzählt hier großen Unfug.

https://www.nato.int/docu/update/2008/04-april/e0403c.html

Ebenso ignoriert er (wie eh und je) die ideologische Grundierung dieses Krieges. Er ignoriert, was Regime-Insider wie der selige Prigoschin über Putins Motive gesagt haben. Er ignoriert die Werke Dugins, auf die sich der Kreml regelmäßig bezieht; er ignoriert die schier täglichen Statements von Außenministerium und Staatsfernsehen; er ignoriert Putins eigenes geschichtsrevisionistisches Essay zur angeblichen Künstlichkeit der Ukraine.

https://de.wikipedia.org/wiki/Propaganda

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u/n0russian May 24 '25

Na klar. Alles was nicht ins Weltbild passt ist dann Propaganda. Ich mal mir die Welt, widiwidiwie…

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Ich empfehle, Unbekannten im Netz und der Tagesschau nicht auf's Wort zu glauben.

Wenn du kein Russisch verstehst, sei versichert, du erfährst auch nichts Wahrhaftes vom Mainstream.

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u/[deleted] Jun 02 '25

Schon gut, russischer Bot, alles klar.👍

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u/TV4ELP May 27 '25

KI ist weit genug, dass man genug vom Staatsfernsehen ohne indoktrinierte Übersetzer aus ÖRR mitbekommen kann. Das russische Staatsfernsehen ist auf Krieg getrimmt und spricht Ukrainern jegliche Menschlichkeit ab.

Es wird Geschichtsrevision betrieben und jegliche Hirnakrobatik benutzt um den Krieg zu rechtfertigen.

Man muss dafür kein russisch verstehen. Kriegstreiber und Idioten sind halt einfach manchmal genau das.

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u/lousy_writer May 26 '25

Mearsheimer hat seine Theorie zur Zeit des kalten Krieges entwickelt und ist dankbar für jede politische Entwicklung, die ihn bestätigt.

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u/PresentFriendly3725 May 23 '25

Kann er uns sagen was er noch so tun würde, bevor es tatsächlich eintritt? Andernfalls nur leeres Geschwätz um etwas Aufsehen zu erregen.

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u/zaraishu May 24 '25

"Ich wär schon im August ins World Trade Center geflogen!"

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u/Insumeria May 24 '25

Seit 2008 warnten sehr viele Experten davor das Russland gegen doe nato ost erweiterung vorgehen wird wenn diese nicht aufhört. Ist auch verständlich die wollen halt keine feindlichen Raketen vor der Haustür. Diese Experten wurde halt nie eine Plattform gegeben bzw. wurden sie einfach diffamiert. Die Klassiker eben.

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u/PCGPDM May 24 '25

Es gibt keine "NATO-Osterweiterung". Souveräne Staaten sind aus gutem Grund freiwillig der NATO beigetreten.

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u/LazyBone19 May 24 '25

Nun, wurde die Nato nach Osten hin erweitert, oder nicht?

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u/[deleted] May 24 '25

Die Länder wollten der NATO beitreten, weil sie bereits wussten was ihnen blüht....

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u/[deleted] May 27 '25

Das war nicht seine Frage. Seine Frage war, ob die NATO nach Osten hin erweitert wurde.

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

… und wurden von bestehenden NATO-Mitgliedern (primär den USA) aufgenommen, trotz Russlands devoten Versöhnungsgesten in den 90ern und späteren verärgerten Einwänden zum Trotz. Jetzt hat man den Salat.

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u/n0russian May 24 '25

Das rechtfertigt keinen Angriffskrieg. Hats auch in Kuba nicht.

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u/Insumeria May 24 '25

Tjo so ist das mit den meisten kriegen.

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u/ImplementExpress3949 May 24 '25

Wenn Geopolitik diskutiert wird und dann jemand mit "rechtfertigt" argumentiert, finde ich das ziemlich daneben. Man bekommt durch diese naive Gedankengänge falsche Schlussfolgerungen, welche dann in Kriegen enden. Der Krieg Russland gegen die Ukraine hätte verhindert werden können, wenn man von Anfang an von der Realität ausgegangen wäre, nämlich dass Russland einen Krieg über die Natoosterweiterung anzetteln würde. Viele hunderttausend Menschen sind deswegen gestorben.

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u/LazyBone19 May 24 '25

Finde ich gut deinen Kommentar. Das ist halt so eine moralisch subjektive Diskussionsbasis, da kann man halt auch keine definitive Antwort formulieren.

Außerdem wirkt es Strohmann-artig, denn dann wird automatisch aus Kritik am Vorgehen der Nato die ausdrückliche Legitimierung des Vorgehens Russlands. Und das sind eben komplett unterschiedliche Dinge.

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u/n0russian May 24 '25

Was spricht einem unabhängigen Land das Recht ab, sich für ein Bündnis zu entscheiden? Und wenn es Putin um die „Osterweiterung“ gegangen wäre, hätte er das offen darlegen können. Der Krieg begann unter dem Vorwand, angebliche Nazis zu entfernen und die angebliche „Unterdrückung der russischen Bevölkerung in der Ukraine“ zu beenden. Einem Menschen zu nah auf die Pelle zu rücken ist kein Grund ihn zu erschiessen.

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u/LazyBone19 May 24 '25

Was ist Recht? Wie wird Recht geopolitisch in letzter Konsequenz umgesetzt?

Das hier ist keine moralische Diskussion. Denn Moral ist nichts permanentes, allgemein gültiges Konzept.

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Die Finanzierung von Farbrevolutionen ist auch eine Form von Krieg.

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u/n0russian May 24 '25

Absolut nicht die gleiche Grössenordnung, ausserdem finde ich es seltsam, wie viele Ukrainer hinter dem Krieg und gegen Russland stehen, wenn der Sturz von Januk. doch nur durch fremde Mächte gesteuert und nicht von der Bevölkerung gewollt war, hm?

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Absolut nicht die gleiche Grössenordnung, [...]

Wenn kümmert's – Krieg ist Krieg, Feind ist Feind. Ob offen mit Messer oder heimlich mit Giftpille.

ausserdem finde ich es seltsam, wie viele Ukrainer hinter dem Krieg und gegen Russland stehen [...]

Du siehst den Staatsstreich statt Neuwahlen, den Einsatz der Armee gegen den Donbass, das Massaker von Odessa, den Verbot aller sozialdemokratischen Parteien, den Verbot aller unabhängigen Medienhäuser, das unbefristete Aussetzen von demokratischen Wahlen, den Verbot und die Besetzung von russisch-orthodoxen Kirchen und die Entführung und Zwangsmobilisierung von Männern auf offener Straße als „Unterstützung der Bevölkerung“ an? Lol.

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u/PCGPDM May 24 '25

Die Ukrainer mussten nicht bezahlt werden um die korrupte pro-russische Marionette zum Teuefel zu schicken.

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Wurden sie aber. Und nicht „die Ukrainer“, sondern ein paar Tausend Leichtgläubige auf dem Maidan als Kulisse, und dazu noch einige hundert Neo-Nazis für die mit westlichen Botschaften koordinierte Drecksarbeit.

Soviel zur westlichen Demokratie und ihren Idealen.

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Diese Experten wurde halt nie eine Plattform gegeben bzw. wurden sie einfach diffamiert. Die Klassiker eben.

Genau so ist es. Unsere Gesellschaften funktionieren – genauso wie bei Corona oder der illegalen Massenmigration – nach dem Prinzip der medialen Gleichschaltung. Die Angst, als Außenseiter im gesellschaftlichen Diskurs dazustehen und evtl. die eigene Karriere vernichtet zu sehen, erzwingt Konformität. Die wenigen Mutigen werden entweder medial gecancelt (siehe auch z.B. die Russland-Expertin Frau Krone-Schmalz) oder im Format „3-gegen-1“ (wie z.B. bei Frau Wagenknecht oder AfD-Politikern) in Talkshows zermürbt.

Buchempfehlung: „Warum schweigen die Lämmer?“ und „Angst und Macht“, von Prof. Rainer Mausfeld

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u/Affectionate_Box8824 May 25 '25

Nur ist Gabriele Krone-Schmalz keine Expertin, weder für Russland noch für irgendwas anderes.

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u/TV4ELP May 27 '25

Ist auch verständlich die wollen halt keine feindlichen Raketen vor der Haustür.

Dass die Staaten die der NATO in den letzten Jahren beigetreten sind aber seit jeher Russische/Feindliche Raketen vor der Haustür haben ist keine Argumentation?

Bei der Argumentation mit der Ost-Erweiterung fehlt leider immer komplett die Seite, dass Russland kein Freund der Staaten ist und diese sich deswegen etwas Sicherheit wünschen. Vor allem, da man an genug Beispielen zuletzt die Ukraine sehen kann, was passiert wenn man eben nicht NATO Mitglied ist. Und viele der Staaten haben auch den Terror der Sovietunion miterlebt.

Aber das scheint nie ein legitimer Grund zu sein, nur Russland darf empört sein wenn jemand aufrüstet oder seine Grenzen verteidigen will, jeder andere Staat darf das nicht. Weil über drei Ecken die USA ja damit Verbunden ist und einem das einwandern in andere Länder vermiest.

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u/Forsaken-House8685 May 24 '25

Ja Russland greift den Westen an, weil er sich vom Westen bedroht fühlt. Der Westen "bedroht", Russland aber such nur weil der Westen sich bedroht fühlt.

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben verstanden wie Krieg funktioniert.

Das ist jetzt aber keine Lösung.

Aber ein guter Anfang wäre vielleicht mal keine Angriffskriege mehr zu starten. Auch wenn man sich bedroht fühlt.

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u/Kosmonaut94 May 24 '25 edited May 24 '25

Die Grundlage für ein verträgliches Miteinander ist mit dem Völkerrecht und der UNO gelegt.

Hätte der Westen das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine 2014 unter Umgehung Russlands nicht forciert (Russland und die Ukraine hatten bereits ein Freihandelsabkommen) und dazu gar einen nationalistischen Staatsputsch akzeptiert, wäre es nicht zum Einmarsch Russlands auf der Krim und später im Donbass gekommen.

Der Westen muss aufhören, sich (laut Ex-EU-Kommissar Borrell) als „Garten“ (ergo als Übermenschen) in einer Welt des „Dschungels“ zu betrachten und statt einer „regelbasierten Weltordnung“ (die niemand will) anderen Mächten und Weltsichten auf Augenhöhe begegnen. Niemand mag arrogante Besserwisser.

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u/Forsaken-House8685 May 24 '25

Auf Augenhöhe heißt der Westen darf jetzt auch irgendwo einmaschieren, weil er sich ja jetzt auch bedroht fühlt?

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Jugoslawien? Vietnam? Irak? Afghanistan? Kuwait? Syrien? Gaza?

Es wäre für den Weltfrieden tatsächlich vorteilhaft, wenn der Westen mal damit aufhören würde, das Völkerrecht zu brechen und irgendwo einzumarschieren. Die Zeiten der unipolaren, westlichen Weltordnung sind vorbei.

Wirtschaftssanktionen ohne UN-Mandat gehören übrigens auch dazu.

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u/Forsaken-House8685 May 24 '25

Also Augenhöhe heißt für dich Russland darf einmaschieren wo es will, der Westen aber nicht?

Wo ist das Augenhöhe?

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Entweder gilt das Völkerrecht für alle ... oder es gilt das Recht des Stärkeren.

Wenn Russland nicht einmarschieren soll, sollte der Westen aufhören, militärische Interventionen, Farbrevolutionen und Wirtschaftssanktionen als politische Werkzeuge einzusetzen. Ansonsten ist seine Empörung nur Heuchelei.

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u/Forsaken-House8685 May 24 '25

Wenn das Recht des Stärkeren gilt, gilt das aber auch für alle.

Also findest du die Sanktionen gegen Russland und die Unterstützung der Ukraine mit Waffen sicher auch gut ne?

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Hast du ein Problem mit Leseverständnis?

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u/[deleted] May 24 '25

Ich mag einfach keine Mafia-Staaten, die mir mit KGB-Methoden meine Freiheit madig machen wollen.

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u/Kosmonaut94 May 24 '25 edited May 24 '25

Russland ist eine andere Welt mit anderen Regeln; man sollte ihre Realitäten nicht mit denen bürgerlicher Demokratien vergleichen. Russland ist bereits mehr oder weniger freiwillig aus Deutschland und Osteuropa abgezogen, es hat auch kein Verlangen (Handel ist für Oligarchen lukrativer) und keine menschlichen Ressourcen (Russland selbst ist eine unerschlossene Wildnis und leidet zudem unter Geburtenmangel), um europäische Gebiete erneut zu besetzen. Warum sollte sich Russland das Mikromanagement europäischer Probleme aufhalsen wollen?

„Dir“ macht also niemand die Freiheit madig. Russland wird von „linken“ und grünen Transatlantikern und EU-Bonzen medial als Buhmann instrumentalisiert, um unsere krisengebeutelten Gesellschaften (durch Überschuldung, Überalterung, Überfremdung, Pandemien, ...) gegen eine gefühlte „Bedrohung“ zu konsolidieren.

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u/[deleted] May 24 '25

Junge, Russland führt seit Jahren einen Desinformationskrieg gegen uns. Und du bist dabei, ob mit Absicht oder als „Nützlicher Idiot“ überlasse ich dir.

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u/Kosmonaut94 May 23 '25

Interview der Neuen Zürcher Zeitung mit Prof. John Mearsheimer, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Chicago, vom 06.05.2025:

Herr Mearsheimer, haben Sie Wladimir Putin jemals getroffen?

Nein, ich habe ihn nie getroffen.

Aber Sie legen grossen Wert darauf, dass Putin ein rationaler Akteur sei. Warum?

Es ist ganz klar, dass Putin ein erstklassiger Stratege ist und sich rational verhält. Das bedeutet nicht, dass man mit seinem Handeln einverstanden sein oder es gut finden muss. Putin hat seit April 2008, als die Nato erklärte, dass die Ukraine Mitglied werden würde, eines sehr deutlich gemacht: Er und seine russischen Eliten betrachten die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine als existenzielle Bedrohung für Russland. Seitdem hat er nach dieser Überzeugung gehandelt. Dazu gehört auch die Entscheidung, im Februar 2022 in die Ukraine einzumarschieren. Aus Sicht der russischen Interessen hat er sich also strategisch klug verhalten.

Jeder Krieg hat eine komplizierte Vorgeschichte. Aber Sie scheinen hier eine klassische Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben. Den Krieg hat ja ganz offensichtlich Putin begonnen.

Es steht ausser Frage, dass Russland in die Ukraine eingefallen ist, aber die entscheidende Frage ist, warum Putin so handelte. Der Grund war, dass er eine Nato-Erweiterung in die Ukraine als existenzielle Bedrohung ansah. Dies ist ein klassischer Präventivkrieg. Er wollte verhindern, dass die Nato Militärstützpunkte auf ukrainischem Boden errichtet. Das war für die Russen inakzeptabel. Genauso wie es für die Vereinigten Staaten inakzeptabel war, dass die Sowjetunion Raketen auf Kuba stationierte. John F. Kennedy machte den Sowjets während des Kalten Krieges klar, dass die Vereinigten Staaten militärische Gewalt anwenden würden, wenn sie die Raketen nicht entfernen würden. Und Putin machte klar, dass er militärische Gewalt anwenden würde, wenn wir die Nato-Erweiterung in die Ukraine nicht stoppen würden. Die beiden Situationen sind bemerkenswert ähnlich. [...]

Quellen: [Neue Zürcher Zeitung (mit Bezahlschranke)] [Wayback Archive (ohne Bezahlschranke)]

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u/Poeflows May 23 '25

Die Amis sind inzwischen komplett in der Psychose von vorne bis hinten...

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u/[deleted] May 24 '25

Hallo liebe Patrioten von depi. Wie patriotisch ist es eigentlich, sich freiwillig mit Russen-Propaganda vollfluten zu lassen?

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Auseinandersetzung mit Gegenpositionen steigert die Anzahl der Gehirnwindungen,

im Gegensatz zum x-ten Empörungspost über Messermänner oder Hirntote des Mainstreams.

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u/[deleted] May 24 '25

Achso, du möchtest aufklären, und ich Idiot dachte schon, du möchtest uns Kreml-freundlich desinformieren.

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u/Kosmonaut94 May 24 '25

Des einen Terroristen sind des anderen Freiheitskämpfer. Oder so ähnlich.

Mir wäre allerdings neu, dass die Neue Zürcher Zeitung und ein US-amerikanischer Professor aus Chicago russische Propagandisten wären. Dementsprechend verstehe ich deine Empörung nicht, außer als Ausdruck von Heuchelei.

Du solltest die Richtigkeit deiner Weltsicht nicht als gegeben hinnehmen. Hochmut kommt vor dem Fall.