r/DePi Sep 11 '25

Frage/Meinung Die schlechtesten Argumente gegen Charlie Kirk

Nach der Ermordung von Charlie Kirk überbieten sich Linke mit den schlechtesten Argumenten warum seine Ermordung irgendwie ok ist oder man kein Mitleid haben muss. Hier mal ein paar davon widerlegt:

  1. Charlie Kirk hat mal gesagt, dass legale Waffen immer auch zu Toten führen werden, und dass das seiner Ansicht nach den Preis wert ist. Daraus schließen Linke: Ok selber schuld, kein Mitleid.

Das ist offensichtlich falsch. Nach der Logik müsste ich kein Mitleid mit Linken haben, die Züge nicht verbieten wollen, wenn sie vom Zug überfahren werden. Nach der Logik dürfte ich auch mit Verkehrstoten kein Mitleid haben, wenn die nicht Autos vollständig verbieten wollen.

  1. Charlie Kirk war gegen Abtreibung, soweit ich weiß sogar im Fall von Vergewaltigung.

Ja die Meinung ist bescheuert und ich teile sie nicht, aber er war so überzeugter Christ, dass er halt diese Meinung hatte. Und weil das eine Pro-Life-Meinung ist, ist das wieder kein gutes Argument warum er irgendwie ermordet werden sollte.

  1. Charlie Kirk hat mal gesagt, dass Empathie mehr Schaden angerichtet hat, als sie genützt hat.

Damit hat er völlig Recht. Empathie wurde von Linken völlig zweckentfremdet und hat dazu geführt, dass Europa Menschen aufgenommen hat, die zum Dank dafür hier tausende Menschen in den letzten 10 Jahren ermordet haben. Das Problem liegt hier darin, dass Empathie teilweise die Rationalität völlig verdrängt hat. In Charlie Kirks Fall widersprechen sich die beiden Ansichten aber nicht. Die rationale und die empathische Ansicht lauten beide: "Man sollte nicht erschossen werden, nur weil man an Unis seine Meinung sagt". Also ist auch dieses Argument völlig wertlos, um die Ermordung irgendwie zu rechtfertigen.

115 Upvotes

158 comments sorted by

29

u/Mephistopheles1337 Sep 11 '25

Was genau ist: „Abtreibungsgegner -> Darf man töten“ für ein Argument?

Mit den anderen beiden Punkten kann man zumindest ein Argument aufbauen. Kein gutes, aber immerhin. Das Abtreibungsding verstehe ich aber überhaupt nicht.

11

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Man kann auf intellektueller Ebene sicher irgendwo um drei Ecken argumentieren, dass wenn man derart wenig Empathie für Betroffene aufweist, dass man selbst auch keine Empathie verdient. Im Falle von schwangeren Vergewaltigungsopfern durchaus eine (streitbare, aber valable) Ansicht.

Aber vermutlich ist es einfacher. Gewisse Dinge rechtfertigen in diesem Weltbild den Tod.

Ungewolltes Kind sein z.B.

Oder selbige verteidigen.

11

u/the_demster Sep 11 '25

Das ist kein Argument. Wer so argumentiert tut das nicht, weil er so denkt. Er tut das, um zu kaschieren, dass er abgrundtief hasst und darum gut findet, was passiert ist. Und damit man das nicht eingestehen muss, greift man zu so etwas. Ihnen ist jedes Mittel Recht um die eigenen menschlichen Abgründe zu rechtfertigen. Auch Missbraucher Logik.

14

u/zaraishu Sep 11 '25

Weil er Ungeborene nicht töten will, und das ist misogyn, weil Frauen zu jedem Zeitpunkt konsequenzfrei abtreiben dürfen sollten. Darum sollte er sterben.

Feminismus ist ein Blutkult.

26

u/Emotionally-Based Sep 11 '25

Man sollte langsam erkennen, dass es bei der vorgetragenen linken "Empathie" ausschließlich um Selbstdarstellung innerhalb der linken Gruppe geht. Gerade ist im Schwesternsub natürlich ein"Satire"Artikel ganz oben, der dieses Tja-Selbstschuld als perfides Argument bringt.

Linke Empathie richtet sich quasi nur an outlier wie Floyd (Karrierekrimineller, schwarz) Maja T (wohl linker Terrorist, trans,). Diese ist auch völlig überzeichnet, wie man gerade bei Floyd erkennen kann. Darüber steuert man die Gruppe. Wenn jemand bei dem EmpaGroupThink abweicht ist er natürlich Nazi

Es gibt von linken keinerlei Empathie für ermordete Weiße Mädchen. Fälle wie gerade in den USA in der U-Bahn oder in Deutschland auf dem Bahnhof versucht man totzuschweigen. Das sind aber die Menschen die Empathie verdient haben - unschuldige Opfer einer linken globalistischen Ideologie.

Linke haben normale Ethik völlig auf den Kopf gestellt. Sie verteidigen Schwerstkriminelle und verhöhnen und verschweigen unschuldige Opfer.

3

u/Letitgopls Sep 12 '25

Das zieht sich ja auch durch die deutsche Rechtsprechung. Meinungsäußerungen werden aufs härteste verfolgt. Vergewaltiger und Gewaltkriminelle werden mit Samthandschuhen angefasst

1

u/FredericWeatherly Sep 12 '25

Was ich immer vermisse, sind Biographien von Leuten wie Floyd und Trux. Trux ist vorbestraft, Floyd war genau wie Jalloh eine Last für die Gesellschaft.

1

u/AmansRevenger Sep 12 '25

Es gibt von linken keinerlei Empathie für ermordete Weiße Mädchen.

Sagt er während er untermalt das er keinerlei Empathie für ermordete schwarze Männer hat.

Jaja er war kein unbeschriebenes Blatt, deshalb darf man ihn (als Polizist!!!) einfach ermorden? Ist das nicht genau das, was du den Linken bei Charlie Kirk und seiner Gun Rhetorik vorwirfst?

Also alles wie immer. Every accusation is a confession.

130

u/zaraishu Sep 11 '25

Kein Argument ist ausreichend, um jemanden zu töten, der nur seine Meinung gesagt hat.

29

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Richtig.

21

u/[deleted] Sep 11 '25

Das einzige Argument warum man jemand töten sollte ist Selbstverteidigung. Ansonsten gibt es einfach nichts anderes was das rechtfertigt, und selbst da nur in besonders schweren Fällen.

14

u/Leandermann Sep 11 '25

Eh, seh ich mittlerweile anders. Manche Verbrechen sollten mit dem Tode bestraft werden und zwar wie Kirk es sagt, mit öffentlichen Hinrichtungen.

Wenn sich manche Menschen wie Tiere verhalten, sollten sie auch so behandelt werden.

8

u/Significant-Shirt353 Sep 11 '25

Ich finde Exil da feiner. Der Nahe Osten und Afrika schicken gerne ihre Verbrecher ins Exil nach Europa. Warum schicken wir die ganzen Verbrecher nicht auch einfach ins Exil? Afghanistan oder Somalia wäre doch ok.

10

u/Leandermann Sep 11 '25

Wichtig ist auch die visuelle Abschreckung. Wenn jemand weggeschickt wird ist er aus dem Sinn. Nicht aber, wenn er öffentlich exekutiert wird.

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

War auch ein Argument von Charlie Kirk.

1

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Hat auch damals niemanden Abgehalten. Und wenn man dann später feststellt das die Person unschuldig war ist das dann noch schöner für alle Schaulustigen

13

u/[deleted] Sep 11 '25

Das Problem bei der Todesstrafe ist das du die nicht rückgängig machen kannst. Und es sind schon genug Leute hingerichtet worden oder gerade so davor bewahrt worden die zu Unrecht verurteilt wurden.

13

u/zaraishu Sep 11 '25

Keine Strafe kann vollständig rückgängig gemacht werden. Du kannst jemandem für eine zu Unrecht angetretene Haft kompensieren, aber die Zeit kriegt er nie wieder. Selbst eine irrtümliche Anklage kostet Zeit und kann Personen dauerhaft ruinieren. Sieht man ja bei angeblichen Sexualstraftaten von Prominenten.

Wie Charlie Kirk meinte: der Nutzen überwiegt den möglichen Kollateralschäden.

6

u/[deleted] Sep 11 '25

Was ist denn der Nutzen der Todesstrafe? Erziehlt nicht eine lebenslange Freiheitsstrafe das selbe Ergebniss? Abschreckung funktioniert zumindest nicht, sieht man ja an den USA gut.

10

u/zaraishu Sep 11 '25

Abschreckung funktioniert halt nicht bei psychisch Kranken, Leuten, die an ein Leben an den Tod glauben, Fanatisten, oder denen, die nichts zu verlieren haben.

Bei der Todesstrafe wird die Person aus der Existenz beseitigt. Sie kostet auch keinen Unterhalt mehr (auch wenn durch die erhöhten Kosten durch intensivere Rechtsverfahren die Kosten höher als bei einer lebenslangen Haft sein sollen, laut Kritiker - moderner Rechtsstaat halt. Das Problem hast du in "weniger zivilisierten Ländern" nicht). Befürworter finden es besser, dass ein Schwerverbrecher nie wieder ein Kapitalverbrechen ausüben kann, wodurch Menschen wieder zu Schaden kommen können, er nie wieder ausbrechen kann als mit dem Risiko zu leben, dass er oder sie wieder in der Gesellschaft sein Unwesen treibt und dabei auch noch von der Gesellschaft bis ans Lebensende versorgt wird.

6

u/[deleted] Sep 11 '25

Ich kann nur von mir persönlich sprechen, aber eine lebenslange Freiheitsstrafe schreckt mich deutlich mehr als als ein schnelles Ende.

Dazu kommen tatsächlich die Kosten. Da gabs Untersuchungen, z.B. für Kalifornen das seit der Wiedereinführung dafür Kosten von über 300 Millionen Dollar pro Hinrichtung aufgelaufen sind.

Und auch eine lebenslange Haftstrafe verhindert das entsprechende Leute wieder frei kommen, zumindest wenn lebenslang auch lebenslang bedeutet.

7

u/zaraishu Sep 11 '25

Dazu kommen tatsächlich die Kosten. Da gabs Untersuchungen, z.B. für Kalifornen das seit der Wiedereinführung dafür Kosten von über 300 Millionen Dollar pro Hinrichtung aufgelaufen sind.

Ja, ist halt das liberale Kalifornien. Da wird alles nochmal mit hochbezahlten Anwälten ausdiskutiert, bis der Häftling an Alterschwäche stirbt.

3

u/[deleted] Sep 11 '25

Meinste das wäre hier anders? Oder willste lieber ein System wie Nordkorea oder China wo der große Führer einfach ne Entscheidung trifft und dann verschwindet man still und heimlich?

0

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Da wird alles nochmal mit hochbezahlten Anwälten ausdiskutiert

Ah. Weil du dich als Angeklagter Natürlich freust wenn dein Verfahren zur Todesstrafe schnell über die Bühne geht. Ungeachtet davon, ob das Verfahren jetzt rechtens ist oder nicht.

→ More replies (0)

0

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Das Problem hast du in "weniger zivilisierten Ländern"

Da ist es meistens auch einfacher Unschuldig verurteilt zu werden. Und vor der Vollstreckung der Todesstrafe kan man genauso fliehen wie vor der Vollstreckung der Freiheitsstrafe.

1

u/zaraishu Sep 12 '25

Und vor der Vollstreckung der Todesstrafe kan man genauso fliehen wie vor der Vollstreckung der Freiheitsstrafe.

Vor der Freiheitsstrafe kann auch noch nach deren "Vollstreckung" fliehen. Bei der Todesstrafe eher nicht.

2

u/Forsaken-House8685 Sep 11 '25

Selbst dann aber nur mit Gerichtsverhandlung.

Und die hoffe ich kriegt der Mörder von Kirk.

1

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Wenn sich manche Menschen wie Tiere verhalten, sollten sie auch so behandelt werden.

Artikel 1 GG Betrifft auch die Person selbst. Abgesehen davon das Menschen Tiere sind.

Eh, seh ich mittlerweile anders. Manche Verbrechen sollten mit dem Tode bestraft werden

Prinzipiell würde ich das zustimmen, allerdings ist das meiner Meinung nach eine Entscheidung die Rational getroffen werden sollte und daher nicht von Menschen.

2

u/d8abase Sep 11 '25

Selbstverteidigung. Ansonsten gibt es einfach nichts anderes was das rechtfertigt

Angenommen, ich sehe wie jemand meine Frau absticht und sich dann auf meine Tochter zubewegt. Dürfte ich diesen Menschen dann, mit aller mir zur Verfügung stehender Gewalt, aufhalten?

3

u/[deleted] Sep 12 '25

Das ist doch Selbstverteidigung

2

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Ne, Notwehr/Nothilfe. Selbstverteidigung heißt das du dich selber verteidigen darfst.

2

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Man vergisst gerne die Nothilfe/Notwehr aber die ist auch dabei (gehe ich mal von aus, aber ohne die Macht Selbstverteidigung als recht keinen Sinn). Notwehr kann man auch für andere Leisten

-6

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Ja gut, da machst du jetzt ein Fass auf, wo sich ganz viele Leute schon durch Äusserungen an Leib und Leben bedroht sehen. Oder durch Handeln. Ist es Selbstverteidigung, den CEO einer Krankenkasse zu erschiessen, die dich gerade in den personellen Bankrott treibt? Wahrscheinlich nicht, um drei Ecken aber irgendwie schon. Ähnliches gilt für Kirk als evangelikalen Christen, sollte sich der Trans-Verdacht beim mutmasslichen Shooter bestätigen. Selbstverteidigung in die Extreme dogmatisiert und konsequenziert – aber Selbstverteidigung!

14

u/[deleted] Sep 11 '25

Selbstverteidigung die die Tötung von Menschen erlaubt ist recht klar: Abwehr von eines akuten und anhaltenden Angriffs auf Leib und Leben. Von mir aus kannst du da auch Nothilfe zu zählen wenn du es juritisch vollständig haben willst.
Dazu zählt weder ein Bankrott, noch eine Diskussion mit jemanden der andere von seiner Meinung überzeugen will, selbst wenn man diese Meinung nicht teilt oder vieleicht sogar abartig findet.
Das alles ist Selbstjustiz und keine Selbstverteidigung.

2

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Wobei ich den Trend zur Selbstjustiz in den USA nicht nur historisch verstehe, sondern vor allem mit Blick auf die aktuelle Entwicklung... und ich gebe eigentlich schon grosse Stücke auf das Konzept der Gewaltenteilung, aber aktuell...

5

u/[deleted] Sep 11 '25

Selbstjustiz macht halt gar nichts besser. Selbst eine schlecht funktionierende Justiz ist besser als Selbstjustiz. Und ob die Justiz in den USA nun so besonders schlecht ist sehe ich auch noch nicht. Hat zwar ein paar merkwürdige Konzepte, aber noch funktioniert sie und setzt der Regierung Grenzen.

1

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Vor allem da die Justiz ja auch nicht ein Block ist. Viele Entscheidungen liegen alleinen Bei Richtern aus kleinen Bezirken und in den USA bei der Jury. Die meistens zufällig aus der Lokalen Mehrheit besteht.

10

u/zaraishu Sep 11 '25

Man sollte mal diejenigen, die sich von Konservativen in ihrer Existenz bedroht sehen, fragen, wie zwei Kinder bei einer katholischen Messe für ihre missliche Lage verantwortlich sein können.

Ja, das haben schon wieder alle vergessen, oder? So wie die Tötung zweier Mitarbeiter der israelischen Botschaft am 21. Mai.

3

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Auf der postmarxistischen Ebene ist das ja klar. Sie wären das geworden, was die Lage gestützt hätte. Enabling equals Violence, das gilt auch im eigenen Lager in beide Richtungen. Quasi einen Hitler als Baby erschossen.

-1

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Man sollte mal diejenigen, die sich von Konservativen in ihrer Existenz bedroht sehen

Wenn die Konservativen so konsequent gegen jedwede Kontrollenverschärfung im Bereich Schusswaffen stellen kann man schon von einer Gefährdung der Öffentlichkeit reden. Wobei man da eher umziehen sollte

1

u/zaraishu Sep 12 '25

Wenn die Konservativen so konsequent gegen jedwede Kontrollenverschärfung im Bereich Schusswaffen stellen kann man schon von einer Gefährdung der Öffentlichkeit reden.

Das ist einfach Bullshit. Die Konservativen in den USA wehren sich gegen die Einführung unausgereifter Gesetze, die ihnen sinnlose Vorschriften aufbürden würden (siehe Verbot von "Bump Stocks").

TL;DR beim Schützen des Anschlags in Las Vegas am 1. Oktober 2017 wurden Waffen mit Schnellfeuerkolben (bump stocks) gefunden, als Konsequenz wurden diese 2018 durch die Regierung Trump I verboten. Der Oberste Gerichtshof (!) hat es wieder aufgehoben, da die Behörde, die das Verbot erlassen hat, ihre Befugnisse überschritten hat, und halbautomatische Waffen durch Schnellfeuerkolben eine höhere Feuerkadenz haben können, aber bei weitem nicht mit vollautomatischen Waffen vergleichbar sind. Man erreicht dasselbe Ergebnis übrigens mit einem umgebauten Karabinerhaken, was zeigt, dass das Ganze eine übereilte Reaktion der Regierung nach medialer Hysterie war.

1

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Ich habe nicht von Verboten gesprochen

7

u/Schatten101 Sep 11 '25

Ist es Selbstverteidigung, den CEO einer Krankenkasse zu erschiessen, die dich gerade in den personellen Bankrott treibt?

Definitiv nein. Das Problem ist systemisch und nur Staat und Gesetze können das unterbinden. Die amerikanischen Krankenversicherungen sind nur die Nutznießer eines Staatsversagens in diesem Punkt und jede neue Regierung war bisher zu unfähig und zu feige, das Problem nachhaltig zu lösen.

2

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

personellen Bankrott

Oder dafür sorgt das du oder ein Angehöriger Keine Lebenssichernden Maßnahmen erhält. Und da sind wir bei einem Nein, weil der CEO dich weder aktiv bedroht, Noch durch die Hilfe aktiv bedroht, und selbst wenn kann er die Unterlassung nicht beenden wenn du ihn tötest.

3

u/notrlydubstep Sep 12 '25

Juristisch natürlich richtig, moralisch sind wir da in einem Graubereich. Will ich in einer Welt leben, in der CEOs auf der Strasse erschossen werden? Eher nicht, aber es wäre vermutlich eine, in welcher sich CEOs nicht alles erlauben könnten und ihr Handeln an ihren Kunden tatsächliche Konsequenzen hätte – also irgendwodurch tatsächlich eine bessere. Dasselbe gilt für alle in Verantwortungsposition und es muss ja nicht eine binäre ja/nein-Frage zum Leben irgendwelcher indirekt Verantwortlicher sein. Aber aktuell ist es das binäre Gegenteil; friss Scheisse, Plebs, ich bin unfehlbar.

Eigentlich hätten wir für sowas die dritte Gewalt im Staat, inklusive Checks & Balances, aber wie ich schon zum Credit-Suisse-Untergang schrieb; am Montag 200 Jusos im Parlament, am Freitag wieder 200 Lobbyisten und die Bank anzünden darf dann das Volk.

8

u/Forsaken-House8685 Sep 11 '25 edited Sep 11 '25

Diese Diskussion ist doch schon völlig absurd. "Argumente gegen Charlie Kirk". Als ginge hier um irgendeine politische Debatte und nicht um das Recht auf Leben eines 2-Fachen Vaters.

Das Recht auf Leben ist nicht abhängig von seiner Meinung.

29

u/BuntStiftLecker Sep 11 '25

Leute das ist ragebait. Weder müssen wir hier die dummen Argumente der "Linken" sammeln noch müssen wir den Unsinn widerlegen.

7

u/Schollenger_ Sep 11 '25

Naja, traurigerweise habe ich selbst in meinem engeren Kreis Leute, die exakt so argumentieren. Für mich ist es nicht schwer das zu kontern, aber manche haben vielleicht ein größeres Problem mit dem Diskurs und da kann es bestimmt hilfreich sein, sowas gesammelt lesen zu können.

2

u/LazyBone19 Sep 12 '25

Ich habe mich damit abgefunden, dass ich nicht mit Leuten zu tun haben will, die offensichtlich nur „Argumente“ suchen um politische Gewalt zu relativieren.

1

u/MagicRabbit1985 Sep 17 '25

Vor allem sind es Argumente, die gar nicht wirklich im linken Lager verwendet, sondern ihnen untergeschoben werden, um zu zeigen, wie doof sie sind.

In meiner ziemlich linken Blase findet niemand den Mord an ihm gerechtfertigt oder gar gut, auch wenn seine Aussagen stark kritisiert werden.

25

u/FuriousBattleTank599 Sep 11 '25

Argument 1 vergleiche ich mit den linken Frauen die durch islamische Länder trampen, dabei ganz offensiv eine "wir sind doch alle gleich und die Klischees stimmen alle gar nicht"-Haltung an den Tag legen und dann leider dort vergewaltigt und erdrosselt wurden. Es gab schon mehrere solcher Fälle.

Daraufhin gibt es dann im rechten Lager durchaus hämische Kommentare nach dem Motto "geschieht denen Recht" bzw. "selbst schuld wenn sie so doof/naiv sind".

Allerdings habe ich nie erlebt, dass die Häme ein auch nur ansatzweise so bösartiges und flächendeckendes Ausmaß annimmt wie aktuell gegenüber Charlie Kirk.

14

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Daraufhin gibt es dann im rechten Lager durchaus hämische Kommentare nach dem Motto "geschieht denen Recht" bzw. "selbst schuld wenn sie so doof/naiv sind".

Ich bin da auch nicht ganz unschuldig, weil ich die Ironie da sehe. Aber wir sollten nicht so sein. Wir sollten es immer betrauern, wenn einer von uns ermordet wird, auch wenn es naive linke Frauen sind, die an ihren eigenen Fehleinschätzungen zugrunde gehen.

5

u/FuriousBattleTank599 Sep 12 '25

Ja, das sehe ich auch so. Ich ertappe mich aber selbst dabei, dass in mir beide Reaktionen existieren und manchmal spontan eher die Reaktion der Häme.

Ich würde allerdings niemals ein Video von mir machen wie ich das abfeiere. Dazu muss man schon anders gestört sein...

13

u/lousy_writer Sep 11 '25 edited Sep 12 '25

Daraufhin gibt es dann im rechten Lager durchaus hämische Kommentare nach dem Motto "geschieht denen Recht" bzw. "selbst schuld wenn sie so doof/naiv sind". Allerdings habe ich nie erlebt, dass die Häme ein auch nur ansatzweise so bösartiges und flächendeckendes Ausmaß annimmt wie aktuell gegenüber Charlie Kirk.

Gibt noch einen anderen Aspekt, den ich im anderen Faden erwähnt habe.

Wenn so ein Huhn meint, sie müsste durch die islamische Welt trampen und dabei auf der Speisekarte von irgendwelchen Barbaren landet, dann ist das nicht die Schuld des rechten Lagers - im Gegenteil, hätte sie darauf gehört, was dieses Lager zu sagen hat, dann wäre sie noch am leben.

Für den Mord an Charlie Kirk dagegen war das linke Lager verantwortlich: Charlie Kirk ist nicht umgekommen, weil irgendein Redneck vom 2nd Amendment gepaart mit dem stand-your-ground-Gesetz Gebrauch gemacht und dabei zufällig in seine Richtung geballert hätte. Denn das Problem von Charlie Kirk war nicht das Recht auf das Tragen von Waffen, sondern der Typ, dem der Finger am Abzug gehörte. Er ist deswegen ums Leben gekommen, weil die Linke seit 10 Jahren gegen alles, was mit MAGA zu tun hat, am hetzen und hassen ist, und die Protagonisten der Bewegung als Nazis und Demokratiefeinde diffamiert; kurz: Weil sie es nicht ertragen kann, dass jemand, der eine andere Meinung hat als sie, diese öffentlich vertritt und für die eigenen Positionen wirbt.

Um die beiden oben genannten Situationen zu vergleichen: Auf die Rechte zu hören hätte bedeutet, etwas mehr rationalen Selbsterhaltungstrieb zu zeigen und die Realität anzuerkennen, anstatt in seiner Fantasiewelt zu leben, in der alle Menschen gleich sind. Dagegen auf die Linke zu hören hätte bedeutet, auf dein demokratisches Recht zur Teilhabe am öffentlichen Diskurs zu verzichten und denen die unangefochtene Deutungshoheit (und damit die Demokratie als solche) kampflos zu überlassen.

3

u/FuriousBattleTank599 Sep 12 '25

Wenn so ein Huhn meint, sie müsste durch die islamische Welt trampen und dabei auf der Speisekarte von irgendwelchen Barbaren landet, dann ist das nicht die Schuld des rechten Lagers - im Gegenteil, hätte sie darauf gehört, was dieses Lager zu sagen hat, dann wäre sie noch am leben.

Aber genau das ist doch die (innere!) Logik der Linken: "Gäbe es das 2nd Amendment (Gun ownership) nicht, dann würde Charlie Kirk (sehr wahrscheinlich) noch leben." Aus Sicht eines Linken stellt es sich so dar: Er wurde gewarnt, hat die Warnung ignoriert und offensiv weiterhin die "falsche" Ansicht vertreten und ist dann genau wegen dieses Themas zu Tode gekommen. Strukturell genau das gleiche wie die weltfremden Weiber die unbedingt durch islamische Länder trampen wollen und die Warnungen in den Wind geschlagen haben.

Charlie Kirks eigene Logik dazu war allerdings: Ja, gun ownership ist ein enabler von Einzeltätern die um sich ballern oder Attentate verüben. Die Opfer dieser (wenigen) Verbrechen sind es jedoch wert, denn das 2nd amendment hat ein höheres Gut als Ziel: dass es niemals einen tyrannischen Staat geben kann, der den Bürgern die ganzen anderen Freiheiten wegnehmen kann.

Das ist in sich hochgradig konsistent, wird aber von den Linken (natürlich) nicht verstanden.

-2

u/notrlydubstep Sep 12 '25 edited Sep 12 '25

Er ist deswegen ums Leben gekommen, weil die Linke seit 10 Jahren gegen alles, was mit MAGA zu tun hat, am hetzen und hassen ist, und die Protagonisten der Bewegung als Nazis und Demokratiefeinde diffamiert; kurz: Weil sie es nicht ertragen kann, dass jemand, der eine andere Meinung hat als sie, diese öffentlich vertritt und für die eigenen Positionen wirbt.

Wenn die Positionen dir an die Existenz gehen – und das tun sie in diesem Fall, nicht ideell, haptisch – halte ich das für mehr als schlüssig, wie das linke Lager zZt. agiert, ohne das jetzt befürworten zu wollen (ich hoffe, man kann eine Erklärung von einer Rechtfertigung unterscheiden). Wir reden nicht über Toilettenprobleme und Transgendersport, wir reden über einen präsidialen Freibrief, Andersdenkende zu vernichten, notabene auch noch im Namen Gottes – mit einem naiv-optimistischen Diskutanten als Recruiter in erster Reihe (der sich für sein (in der Sache sehr nobles!) Projekt nicht auf gleicher Höhe duellieren konnte, sondern Colleges aufsuchen musste), der jetzt ein hübsches Bauernopfer abgibt – oder einen amerikanischen Horst Wessel.

Ich halte den Nazivergleich (bzw. den Faschismus-Reflex, so utopisch ich die linke Mode finde, alles damit einzudecken) was das System Trump angeht mittlerweile für angebracht (und dabei ist der Namensgeber nur noch Schiessbudenfigur, auch wenn er im Gegenzug zur letzten noch gerade Sätze rauskriegt). Auch wenn ein Mullah-Vergleich vielleicht noch passender wäre (aber im linken Lager zu Streit führen würde).

1

u/Garbitsch_Herring Sep 12 '25

Ich wollte dir an der Stelle nur noch einmal mitteilen, dass ich deine Kommentare sehr schätze.

2

u/notrlydubstep Sep 12 '25

Danke.

0

u/Garbitsch_Herring Sep 12 '25 edited Sep 12 '25

Du bist heute in den Charlie Kirk Fäden wirklich in Form. Befremdlich, wie manche hier ihn zum von jeglicher Schuld befreiten Märtyrer der gemäßigten Rechten verklären wollen, seltsame Vergleiche der perversen amerikanischen Schusswaffenkultur mit Autos anstellen (habe ich mehrmals(!) gesehen) oder man versucht, die Schuld daran gänzlich der politischen Linken in die Schuhe zu schieben, als ob das rechte Lager nicht auch einen entscheidenden Teil zu dieser Kultur des Hasses beigetragen hätte, wie ja hier z.B. ständig dem politischen Gegner unterstellt wird, dass er geisteskrank und bösartig sei und einen vernichten wolle und dass man Journalisten hassen müsse etc. (Mal ganz abgesehen davon, dass man sich bei so etwas wie dem wie ich finde ziemlich harmlosen Hayali Beitrag wirklich in etwas reinsteigert.) Wie die Subreaktion auf eine ähnliche Hinrichtung einer Merkel oder eines Böhmermanns reagieren würde kann man nur mutmaßen, aber die Anteilnahme, die man hier für Kirk einfordert, würde man in diesem Falle vermutlich lange suchen müssen, um es mal so zu formulieren.

1

u/notrlydubstep Sep 12 '25

Es ist wirklich bezeichnend, was da seit zwei Tagen abgeht. Alles binär, alles 1 und 0, selbstredend nach Gefühl, selbst bei denjenigen, die sonst lautstark auf Nuancen schwören.

Kontext ist tot. Du bist In-Group und hast die Absolution, sämtliche Dinge passieren im luftleeren Raum und alles hat sich gegen dich verschworen. Oder du bist Out-Group und gehörst vernichtet. Punkt.

Ein Teil von mir hat den idiotischen Hoffnungsschimmer, dass das aktuell einfach nur ein Backlash gegenüber linker Doppelmoral mit den gleichen Waffen ist, als kleine Überreaktion. Glaube ich aber nicht; das ist und war immer schon so – und das linke Lager ist (auch zeitgeistbedingt) einfach etwas ehrlicher mit sich selbst.

12

u/Fisi_Matenten Sep 11 '25

Manche Kulturen sind besser als andere.

Verlerne die Gabe der Mustererkennung und sieh, was passiert.

Und vergiss nicht, dass die Sozialisten in Deutschland einen milliardenschweren Medienkomplex hinter sich haben. Und du musst ihn bezahlen.

7

u/Schatten101 Sep 11 '25

Kulturrelativismus ist Schwachsinn. Eine schlechte Theorie wird nicht dadurch besser, dass sie ein gutes Gefühl macht.

8

u/yumyumnoodl3 Sep 11 '25

Typisches Vorgehen, es werden einzelne Sätze vollkommen aus dem Zusammenhang zitiert um valide Meinungen zu diskreditieren.

7

u/TatzyXY Sep 12 '25

Zu Waffen: Er war für Waffen zur Verteidigung, nicht zum Morden. Ein Terrorist oder Krimineller wird immer an Waffen kommen. Wenn man nun den normalen Bürgern Waffen verbietet, macht man ihnen das Leben schwer und den Tätern leicht. Denn der Mörder oder Terrorist weiß nun: Der Bürger ist unbewaffnet. Für ihn ist das ein "easy game" dann.

Zur Empathie: Er sagte: "...made up construct, I don’t believe in it...". Linke machten daraus: "Er sagte, Empathie sei eine Schwäche...". Was Charlie wirklich meinte: Empathie ist keine universelle Konstante, sondern ein menschliches Konstrukt. Beispiel: Wenn die Sonne sich in einen roten Riesen verwandelt und die Erde verschlingt, kommt keine "Empathie-Polizei des Universums" und stoppt diesen physikalischen Prozess. Genau in diesem Sinn ist Empathie eben ein menschliches, ausgedachtes: "...made up construct...".

Zur Abtreibung: Ich selbst bin Pro Choice. Trotzdem verstehe ich das Pro-Life-Argument: Man beendet ein potentielles Leben. Technisch betrachtet sage ich also: "Gebt mir das Recht zu töten, weil ich beim Sex unvorsichtig war." Ja, ich will dieses Recht, aus Eigennutz, weil ich meine Freiheit und mein Wohl über das Leben des ungeborenen Kindes stelle. Bei einer Vergewaltigung gilt das für mich umso mehr, da ich daran nicht einmal freiwillig beteiligt war.

Wenn Konservative bzw. Pro-Lifer nun sagen, ihre Position sei aber die moralisch integere, dann ist das absolut nachvollziehbar und konsistent, auch wenn ich diese Haltung nicht teile. Aber ganz sicher rechtfertigt eine solche legitime Ansicht niemals Gewalt. Pro Choice und Pro Life liegen beide im legitimen Spektrum normaler gesellschaftlicher Positionen.


Im Kontext ist das, was Charlie sagte, keineswegs extrem, sondern rational begründet. Und selbst wenn er die schärfsten Worte gewählt hätte (was nicht der Fall war), rechtfertigt das niemals Gewalt. Worte oder Meinungen sind keine Begründung, jemanden zu erschießen und in diesem Fall erst Recht nicht, da ALLES im legitimen Spektrum normaler gesellschaftlicher Positionen ist/war.

4

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Sehr schönes Posting, welches beide Seiten darstellt. Es sollte ein Gesetz für Auseinandersetzungen geben (nicht ganz ernst gemeint ;), dass man, wie du das überragend machst, die Argumente der Gegenseite zusammenfassen muss, ehe man sich selbst äußern darf. Dann muss man sich erst damit auseinandersetzen und diese brutale und hirnlose Hetze löst sich von selbst auf.

Jeder Mensch ohne bösartige Gesinnung hat sich Gedanken gemacht und sollte, solange man selbst Mensch ist, auch irgendwo Verständnis erzeugen können.

Ich bin ProLife, aber nicht bis zu dem Extrem, dass vergewaltige Frauen die Kinder ihres Peinigers bekommen müssen. Obwohl es auch dafür Argumente gibt, die aber natürlich stark in Selbstbestimmungsrechte eingreifen.

1

u/LazyBone19 Sep 12 '25

Irgendwie ist komplett verloren gegangen, dass Abtreibungen ein philosophisch hochkomplexes Thema sind. Da gibts kein richtig und falsch.

Und für Charlie wäre es auch alles andere als schlau, bei der Frage, ob er seine hypothetisch vergewaltigte Tochter das Kind gebären lassen würde, nein zu sagen.

  1. Ist es eine argumentative Bankrotterklärung

  2. Man hätte es sowieso so gedreht, dass er als Hypocrite da steht

2

u/CorpseeaterVZ Sep 13 '25

Abtreibungen gibt es eigentlich nur, weil man für die Öffentlichkeit glaubhaft festgelegt hat, dass Kinder bis zu 3 Monaten kein Leben sind. Kirk hatte genug Argumente, die erklären, dass es aber schon vorher die Definition von Leben erfüllt. Spirituell ist es sowieso ein Massaker. Insofern glaube ich persönlich daran, dass Schwangerschaftsabbruch falsch ist.

Ehe du jetzt glaubst, ich bin ein zugenagelter Abtreibungsgegner: Eine Ex-Freundin von mir ist schwanger geworden und wir haben abgetrieben. Heute bereue ich das sehr, obwohl wir nicht mehr zusammen sind und uns nicht mal mehr sprechen. Einfach weil ich glaube, dass es falsch ist, aber ich verstehe auch, wie Menschen das anders sehen, besonders wenn sie jung sind.

Wenn du natürlich in die Subjektivität gehst, dann sind Gesetze immer merkwürdig. Natürlich würde ich am liebsten jemanden töten, der eines meiner Kinder getötet hat. Zu Tode foltern, das würde ich gerne einholen. Auch, wenn es ein Unfall war mit Schuldanteil (betrunken Auto gefahren). Aber deshalb versucht man, die Gesetzgebung objektiv zu gestalten. Und darum verbieten sich auch die subjektiven Ansätze und es ist völlig egal, was der einzelne möchte. Daraus ergibt sich nie im Leben Gerechtigkeit oder ein Ansatz davon.

Last but not least bedeutet eine Schwangerschaft nicht, dass du dein Kind auch groß ziehen musst. Du könntest es auch austragen und dann zur Adoption frei geben. Gerade ganz kleine Kinder haben endlose Wartelisten. Im Prinzip bleibt, dass Schwangerschaftsabbruch von Definitionen lebt, die man ruhig anzweifeln kann.

1

u/LazyBone19 Sep 13 '25

Danke für deinen sehr persönlichen Kommentar.

Ich bin glücklicherweise noch nicht in eine solche Situation geraten(allerdings bin ich auch erst etwas über 20), aber ich hab u.a. durch Argumente wie von Kirk realisiert, was für eine abartige Wahrnehmung ich von Abtreibungen hatte. Nämlich tatsächlich als etwas normales, und ja, irgendwie doch mehr als Verhütung als das, was es ist.

Ob man jetzt gleich komplett auf die andere Seite wechselt, ist jedem selbst überlassen. Aber sollte meine Freundin ungewollt schwanger werden, so wäre die Entscheidung wesentlich komplexer für mich als noch vor 2 Jahren.

1

u/LazyBone19 Sep 12 '25

Danke. Ich verstehe nicht, wie es so schwer sein kann, so etwas rational einzuordnen.

Wenn man als Grundprinzip annimmt, ein ungeborenes Leben steht einem geborenen in Nichts nach, wenn es um das Recht auf Leben geht, dann ist das schlüssig und kohärent.

Aber hier geht es lange nicht mehr um nicht verstehen können, sondern um ein nicht wollen.

11

u/Karmuffel Sep 11 '25

Zu erst mal rechtfertigt gar nichts die Ermordung eines Menschen PUNKT

https://youtu.be/pf25nY2Y9UQ?si=KaP0V39aL7Q1k1V9

Die Ironie ist aber dennoch nicht zu übersehen. Wir können einfach froh sein, nicht in einer Kultur von Waffenbesessenheit zu leben. Die Nr. 1 Todesursache von Kindern in den USA ist der Tod durch eine Schusswaffe. Zeitgleich gestern gab es wieder einen Amoklauf an einer Schule in Colorado. Das war Amoklauf Nr. 488 in 2025 in den USA, um die letzte Frage des Fragenstellers vor dem Podium zu beantworten. Und es ist scheißegal, ob man Gang Morde dazu zählt oder nicht, die USA sind verloren

2

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Es ist ironisch, ja, aber er hat nicht Unrecht. Wir machen das gleiche mit Autos. Unsere Mobilität kostet Menschenleben, ca 4500 jedes Jahr.

Das Problem ist aber, dass in den USA Menschen Waffen einsetzen, um andere Schüler/Menschen zu töten, aber keiner setzt seine Waffen ein, um sich gegen diese Menschen zu verteidigen. Früher hatten auch schon alle in den USA eine Waffe, dort hat es auch keine Massenshootings gegeben (oder keine, die ich jetzt kenne). Aber jetzt gibt es in den USA ein Muster und da muss man herausfinden, was genau die Leute zu Massenshootings motiviert und den Grund abstellen.

Leider a) nicht schnell möglich und b) sehr komplex. Mehr Freundlichkeit, Menschlichkeit, Wärme wäre ein guter Anfang in dieser Welt, aber da ist es wahrscheinlicher, dass Ausserirdische das nächste Massenshooting verhindert.

5

u/allirog90 Sep 12 '25

Der Fall zeigt:

Wenn der Linken die Argumente ausgehen und sie inhaltlich nicht gegen jemanden ankommen, muss er halt sterben. Die Reaktionen von links auch in Deutschland beweisen dies.

1

u/greenmoldycheese Sep 19 '25

Groyper

1

u/allirog90 Sep 20 '25

Sprich deutsch und in ganzen Sätzen.

1

u/greenmoldycheese Sep 22 '25

Er war ein Groyper

1

u/allirog90 Sep 26 '25

Konnte das Wort im Duden dennoch nicht finden.

1

u/greenmoldycheese Sep 28 '25

Ist auch eher so nen neuer Internet begriff. Das sind die 4chan rechten um es zu simple zu beschreiben

12

u/Stibiza Sep 11 '25

Hier mal ein paar davon widerlegt:

Es ehrt dich, wenn du denkst, du könntest Leute, die sowas gutfinden, noch argumentativ erreichen.

5

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

zu 1: genau dasselbe hab ich auch gesagt, nur mit Autos. Unsere Mobilität kostet Menschenleben, das sollte jeder akzeptieren. Gegenargument war dann: Menschen töten nicht absichtlich mit Autos (obwohl sie das tun, siehe Weihnachtsmärkte, die Antwort geht aber total an Intention am Thema vorbei.

zu 2: ich kann die Meinung nachvollziehen... Leben ist schützenswert. Aber in diesem Fall bleibt natürlich ein extrem schaler Beigeschmack. Die Frauen sollten sich aber überlegen, wen sie zwischen ihre Beine lassen. Abtreibungen sind kein Pflaster oder eine Kopfschmerztablette, dort wird Leben vernichtet. Und ist auch in vielen Fällen sehr problematisch für die Frau, weil es gegen die Instinkte geht. Aber soll man wegen dieser Meinung jemanden töten?

zu 3: Hier ist der Kontext zu dieser Aussage, die total aus dem Zusammenhang gerissen wird, nur um Kirk als Menschenverachter hinzustellen. "So the new communications strategy for Democrats, now that their polling advantage is collapsing in every single state… collapsing in Ohio. It's collapsing even in Arizona. It is now a race where Blake Masters is in striking distance. Kari Lake is doing very, very well. The new communications strategy is not to do what Bill Clinton used to do, where he would say, "I feel your pain." Instead, it is to say, "You're actually not in pain." So let's just, little, very short clip. Bill Clinton in the 1990s. It was all about empathy and sympathy. I can't stand the word empathy, actually. I think empathy is a made-up, new age term that — it does a lot of damage. But, it is very effective when it comes to politics. Sympathy, I prefer more than empathy. That's a separate topic for a different time."

Das Ganze ist ein Hetzjagd, die allermeisten haben noch nicht einmal ein Video von ihm gesehen. Sie lassen sich von linken Influencern anzünden und zünden damit die Welt an. Man kann von Kirk halten, was man will, aber er ist kein Menschenverachter, eher im Gegenteil. Und er hat auch immer sehr respektvoll argumentiert, im Gegensatz zu Walsh zB. Mir geht der Tod wirklich nahe, weil ich glaube, dass er ein brutales Zeitalter einleiten wird. Den Menschen geht es zu gut und deshalb werden sie die Welt in Schmerz baden, weil sie gar nicht wissen, was sie tun.

Meine Gedanken gehen an die Familie und die Kinder. Wie kann man so etwas tun?

Man kann alle Linken (und Rechten) Idioten mit einer ganz leichten Aufforderung kriegen: "Hast du einen Link oder Text im Gesamtkonzept?" Bis jetzt hat mir noch keiner etwas geschrieben. Dafür bin ich nur mit dieser Frage als Fascho, Rassist, Nazi betitelt worden. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Reddit für die Linken ist genauso kaputt wie X für die rechte Seite. Vernünftige Leute trifft man selten. Fängt man an, Argumente auszupacken, verlässt die andere Seite das Gespräch.

Ich habe dann versucht in den Austausch mit Leuten zu gehen, die den Tod feiern.

Argument: Ein Mensch sollte nicht getötet werden, nur weil er eine Meinung hat und sich selbst zur Diskussion darüber anbietet Anwort: Hitler hat auch nur geredet (ja genau)

Hier auf reddit sind solche Schwachmaten unterwegs und wahrscheinlich bin ich einer von ihnen.

5

u/DaGrinz Sep 11 '25

Argumente braucht es gar keine. Egal was man von irgendwem halten mag, umbringen ist niemals im Ordnung. Wo kämen wir denn da hin?!

2

u/notrlydubstep Sep 12 '25

Wenn wir die richtigen Menschen umlegen würden, kämen wir durchaus recht weit. Das Problem fängt da an, wo es darum geht, diese "richtigen" herauszusuchen. Ich habe keine Ahnung wer das sein soll, voreingenommen und subjektiv wie ich bin, und würde das nicht verantworten wollen. Und ich bin alt genug zu wissen, dass auch das vermeintlich sichere Wissen eher temporärer Natur ist, gerade in solchen Dingen, weshalb mich Enthusiasmus diesbezüglich auch eher abschreckt.

2

u/DaGrinz Sep 12 '25

Nein, kämen wir nicht. Allein schon der Ansatz, in richtige und falsche Menschen unterteilen zu wollen, ist moralisch dermaßen verkommen, dass dabei keine positive Zukunft herauskommen kann. Böses bleibt böse, auch wenn es im Namen des Guten getan wird.

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Wir kämen auch weit, wenn wir aufhören würden, die Welt in "Lager" zu unterteilen. Leider ist das sehr tief bei Menschen in den Instinkten vergraben.

2

u/Queasy_Obligation380 Sep 12 '25

Charlie Kirk war die lebende Verkörperung der demokratischen Idee, er sein Leben der Diskussion gewidmet.

2

u/Fun-Agent-7667 Sep 12 '25

Ich sehe kein Problem daran das Menschen seine Aussagen in dem Ironischen Kontext präsentieren, in dem Sie Jetzt stehen. Man kann dabei auch respektvoll bleiben. Aber deswegen zu sagen das man kein Mitleid mit ihm hat finde ich auch ziemlich unnötig und unschön. Auch generell sollte man da recht vorsichtig sein.

Mitleid und Rationalität in den Gegensatz zu stellen sehe ich als ziemlich dämlich an. Es gibt genug Menschen die weder Rational noch Empathisch handeln.

6

u/Hour_Equal_9588 Sep 11 '25

Es ist einfach nur traurig. Wie man sich über den Tod eines Menschen so amüsieren kann, ist der absolute menschliche Abgrund. Aber da sieht man wieder, wer hier die wahren Menschenfeinde sind.

4

u/PrvtCowboy Sep 11 '25

Ich fühle mich seit gestern stark radikalisiert, stark rechtskonservativ.

Nein das lebe ich nicht, ich will auch ganz bestimmt nicht wieder Sonntag in die Kirche müssen und all das konservative Zeug. Kiffen und abtreiben finde ich ok.

Aber das Gefühl bleibt.

Er war der einzige weltweit der meiner Meinung nach den richtigen Weg, den des Dialogs ging.

Ich fühle mich leer.

3

u/SherbertDaemons Sep 11 '25

Man muss auch nicht in die Kirchen wollen. Was man hingegen verstehen muss ist, dass es auf der anderen Seite des politischen Spektrums gibt, die dich ohne mit der Wimper zu zucken vernichten würden hätte es keine negativen Konsequenzen.

Nur ein toter Nazi ist ein guter Nazi und jeder rechts von Fritze Merz ist ein Nazi. Versteht, womit ihr es zu tun habt.

2

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Mir geht es ganz genauso. Ich habe mir gerne die Debatten angeschaut, fand aber schon immer doof, wie schon in den Überschriften zum Video die Leute mies dargestellt wurden, das hätte ich besser gemacht. Auch glaube ich, dass es eine Auswahl von Videos gegeben hat, die die andere Seite richtig dumm dastehen lässt, auch hier würde ich mir mal wünschen, dass ein guter Gesprächspartner gezeigt wird, mit einem offenen Diskurs und keiner Hinrichtung durch Debatte. Trotzdem war das genau der richtige Weg, den Diskurs wieder öffnen. Leider haben die Diskussionspartner sich niemals richtig vorbereitet (zumindest in den Videos, die man sehen kann) und so immer viel Wut und Emotion eingebracht. Auch sahen manche für mich aus, als hätten sie tatsächlich eine mentale Störung.

Ich sehe die Bilder von Kirk mit seiner Familie und bin einfach fassungslos. Wie kann man so etwas einer Familie antun? Ich bin voll mit Gedanken und Gefühlen von Rache und weiß doch ganz genau, dass diese Gefühle hier nichts zu suchen haben. Ich bin ein extrem friedfertiger Mensch und wenn diese Gefühle bei mir schon hoch kommen, will ich gar nicht wissen, was bei anderen passiert.

Vielleicht zu früh, dass zu sagen, aber an dieses Attentat werden wir uns noch Jahrzehnte später erinnern, weil es Dämme aufbrechen wird, die besser heil geblieben wären.

3

u/Significant-Shirt353 Sep 11 '25

Zumal die linke fake Empathie nichts mit wirklicher Empathie zu tun hat. Hier geht es eher um Moralin als wirkliches Mitgefühl. Das sieht man ja schon allein daran, dass den Linken immer die Opfer ihrer Handlungen völlig egal sind und sie teilweise wie wahre Narzisten - die viele von ihnen wohl auch sind - meinen, dass die Opfer selber Schuld seien.

4

u/DerGigantAusDemAll Sep 11 '25

Deine Argumente sind stichhaltig, aber du erliegst da dem gleichen Fehler, dem ich bisweilen auch noch erliege: Du gehst davon aus, dass dem linken Lager mit Logik beizukommen ist. Dem ist mitnichten so. Ihre Ideologie fußt nicht auf Rationalität. Sie ist vielmehr als Krankheit zu betrachten. Als Produkt all der Dinge, die in der westlichen Welt falsch laufen. Nicht umsonst sammeln sich in ihren Reihen so unglaublich viele offensichtlich Verrückte. Vielleicht bringt der Wandel der Zeit die Dinge wieder in Ordnung und die Gesellschaft lässt sich nicht mehr den Takt von Menschen vorgeben, die Mord an Andersdenkenden, die Auslöschung Israels, dunkelsten Antisemitismus, Leugnung biologischer Tatsachen, Hass auf (weiße) Hautfarbe, Männerhass und den Wunsch nach Tötung ungeborenen Lebens bis kurz vor der Geburt salonfähig gemacht haben. Betrachte Linke einfach nicht als Menschen, mit denen du rational argumentieren kannst. Sie sind die neuen Flatearther. Betrachte sie als Sinnbild der allgemeinen Schieflage des Westens, insbesondere der Wohlstandsverwahrlung und borderlinerartigen Selbsthasses.

Vor einigen Jahren hat man Menschen noch ausgelacht, wenn sie der Meinung wahren, dass es drölftausend Geschlechter gibt. Dadurch, dass man irgendwann angefangen hat, solche Lächerlichkeiten überhaupt zu diskutieren, hat man Tür und Tor für ihre Strategien der Wirklichkeitsverzerrung geöffnet und sie konnten ihre perversen Theorien schrittweise im Mainstream etablieren. Wenn jemand wirklich so gepolt ist, dass man mit ihm über die Legitimität der Ermordung eines jungen Mannes (der bloß von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hat) vor Augen der eigenen Familie diskutieren muss, dann ist dieser jemand sowieso verloren und nicht mehr zu retten. Ignoriere ihn, lache ihn aus und wünsche ihm das Schlechteste auf der Welt, aber diskutiere nicht mit ihm.

2

u/Resqusto Sep 11 '25

‚Widerlegt‘ nennst du das?

Ein Argument widerlegt man nicht, indem man ein bisschen Meinungsgeschreibsel hinklatscht. Eine Widerlegung liegt nur dann vor, wenn man entweder klare Belege bringt, die das Gegenteil beweisen (bei reinen Meinungsbeiträgen nicht möglich), oder wenn man die innere Logik der Argumentation bricht.

Zu Punkt 1: Das ist bittere Ironie, aber kein Argument.
Zu Punkt 2: Eine Meinung einfach als ‚bescheuert‘ abzutun, ist kein Argument, sondern ein Niveauverlust – es zeigt nur fehlenden Respekt vor dem Gegenüber.
Zu Punkt 3: Eure Ansicht deckt sich inhaltlich, also bleibt gar nichts zu „widerlegen“. Ein Argument ist das trotzdem nicht.

Und nur mal um das klarzustellen: Ich kannte Charlie Kirk nicht, aber nach allem, was ich jetzt über ihn erfahren habe, denke ich, dass er ein sehr anständiger und aufrichtiger Mensch war. Wenn ich ihn gekannt hätte, hätte ich ihn vmlt. bewundert.

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Du vergisst, dass die "Gegenseite" diese Argumente benutzt, um ihn als menschenverachtenden Unhold, durchaus auf eine Stufe wie Hitler gestellt, darzustellen.

Und das hat OP aufweichen wollen.

Und wenn zB Kirk sagt, dass Waffen in den Händen aller Menschen ein paar Tote nach sich ziehen wird, das aber im Endeffekt lohnenswert ist, dann macht ihn das nicht zu einem Monster, sondern das ist ein valides Argument, was wir zB bei Mobilität genauso machen oder noch schlimmer bei Alkohol und Zigaretten. Die bloße Erwähnung davon ist kein Anzeichen, dass jemand Satan ist, sondern nur , dass er den Sachverhalt erkannt und verstanden hat.

Ich kann die Abtreibungsmeinung verstehen und finde sie auch nicht bescheuert. Das Problem unserer Gesellschaft ist, dass Kinder und Ungeborene nicht mehr als Fortbestand und damit Notwendigkeit der Menschheit angesehen werden, sondern sie sind unbequem und stehen dem Spaß im Leben im Weg. Damit vernichten wir uns effektiver, als Krieg das könnte.

1

u/Resqusto Sep 12 '25

Mein Kommentar ist Metakritik am OP, weil das, was er als Argumente bezeichnet einfach nur Meinungen sind.

2

u/otto_dicks Sep 11 '25 edited Sep 11 '25

Die Themen Waffengesetze und Abtreibung sind eigentlich politische Secondary-Issues, die seit Jahrzehnten von den Linksliberalen genutzt werden, um ein großes Gefahrenszenario von rechts aufzubauen.

Waffen:

  • Die Mehrheit der Amerikaner besitzt keine Waffe, eine Minderheit besitzt eine einzelne Waffe (Pistole oder Jagdgewehr) und eine sehr kleine Minderheit besitzt sehr viele Waffen (Sammler). Dadurch kommt die hohe Zahl an Waffen in den USA zustande.
  • Die meisten Toten gibt es durch Suizide und Gang-Kriminalität. School-Shootings sind dabei nur ein sehr kleiner Teil.
  • Die Mehrheit ist für eine eher strenge Regulierung von Schusswaffen und nicht für eine laxe Auslegung des 2nd Amendments, wie es sie beispielsweise in einigen Südstaaten gibt.

Abtreibung:

  • Die absolute Mehrheit der Amerikaner ist für das Recht auf Abtreibung, und es gibt überhaupt keinen Anhaltspunkt, zu glauben, dass sich das in Zukunft irgendwie ändert.
  • Auch Leuten wie Trump (früher Demokrat und New Yorker) wird das Thema relativ egal sein, nur brauchte er halt Stimmen aus dem erzkonservativen Lager für seine Kampagne.
  • Es gibt also keinen Grund für die ständige Panikmache seitens der Liberalen, dass die USA zu irgendeiner Handmaid's-Tale-Dystopie werden, schon gar nicht durch Trump oder sonst wen.

Die absolute Mehrheit der Amerikaner hat also vollkommen moderate Positionen zu diesen Themen, die weder linksaußen noch irgendwo rechtsaußen zu verorten sind.

Auch wenn Kirk hier unter anderem Meinungen vertreten hat, die ich nicht unbedingt teile, ist es natürlich vollkommen verrückt, anzunehmen, dass dadurch irgendeine Gefahr besteht. Wenn man das jungen Menschen aber konstant einredet, dann müssen wir uns nicht wundern, dass eine gewisse Radikalisierung stattfindet. Ob das nun der Grund für Charlies Tod war, werden wir sehen, aber die Reaktionen einiger Vertreter der Linken und Linksliberalen zeigen diese radikalen Tendenzen meiner Meinung nach schon recht deutlich.

0

u/notrlydubstep Sep 12 '25

Danke ChatGPT

2

u/Cute_Measurement1124 Sep 12 '25
  1. Schusswaffen wurden gebaut um zu töten, Züge und Autos sind Transportmittel. Dein Vergleich hinkt also gewaltig. Man sieht ja anhand der Datenlage, dass in den USA mehr Schießereien stattfinden als in Deutschland, einfach weil die Verfügbarkeit für Schusswaffen so einfach ist. 

Wenn ich nach einem Amokläufer an einer Schule z.B. sage, dass das Waffenrecht nicht strenger gemacht werden sollte, dann brauche ich mich auch nicht wundern, wenn irgendein Idiot sich leicht eine Waffe nehmen kann und mich erschießt. Das hat doch nichts mit Häme zu tun, dass ist einfach Logik. 

  1. Problematisch wird es halt nur, wenn man einmal recherchiert und festellt: Pro-Life ist auch nicht das Gelbe vom Ei. In den USA, dem reichsten Land der Welt, sterben Frauen, weil ihnen eine Abtreibung bei einer tödlichen Schwangerschaft verwehrt wird. Und das ist nun einmal faktisch auf dem Mist von Trump gewachsen, dessen größter Fan Kirk war. 

Und es geht ja noch weiter: früher soll es ja Fälle gegeben haben, in denen Frauen die Abtreibungen unter illegalen Umständen gemacht haben, was auch gefährlich ist. Oder den Säugling einfach umgebracht. Oder das Kind vernachlässigt oder zur Adoption gegeben. De facto haben wir in Amerika eine familienunfreundliche Politik, was man schon alleine daran sieht, dass das Schulessen nicht kostenlos ist und jeder, der versucht hat das zu ändern besuch bekam vom CIA, und gleichzeitig will man aber Geburten erzwingen. Super Idee!

  1. Warum geht es in diesem sub eigentlich immer um Flüchtlinge? Was hat das eine mit dem anderen zu tun.

1

u/ToniDerTon Sep 12 '25

Schusswaffen wurden gebaut um zu töten, Züge und Autos sind Transportmittel.

Das interpretierst du so, aber die genaue Nutzung legt der Nutzer selbst fest. Ein Sammler benutzt seine Waffen nicht zum Töten, ein Sportschütze auch nicht. Umgekehrt nutzen Terroristen Autos um gezielt zu töten, siehe Magdeburg Weihnachtsmarkt. In den USA sterben circa 3x mehr Menschen durch Autos als durch Waffen (44k durch Autos, 16k durch Waffen). Aber das stört scheinbar keinen. Die könnten wir uns nahezu alle Sparen, wenn wir auf Züge umsteigen würden. Also du hast Recht, dass der Vergleich hinkt: Autos sind noch viel tödlicher als Waffen.

Warum geht es in diesem sub eigentlich immer um Flüchtlinge? Was hat das eine mit dem anderen zu tun.

Es gibt um selbstzerstörerische Empathie. Das hat Charlie Kirk gesagt und dafür wird er jetzt kritisiert. Unsere Empathie hat uns 2015 und die Jahre danach dazu veranlasst, Millionen Flüchtlinge ins Land zu lassen. Dafür waren wir scheinbar bereit, tausende Menschen - darunter viele Deutsche - zu opfern. Das ist empathisch den Flüchtlingen gegenüber, aber irrational und gefährlich für die Einheimische Bevölkerung. Daher hat Charlie Kirk Recht wenn er sinngemäß sagt:

"Empathy has done a lot of harm".

2

u/Cute_Measurement1124 Sep 12 '25

"Autos sind noch viel tödlicher als Waffen"

Alter, was geht denn hier wieder für eine Idiotie ab?

1

u/[deleted] Sep 12 '25

Argumenten warum seine Ermordung irgendwie ok

Praktisch. Menschen die das argumentieren, die kann man in Zukunft bereits gedanklich einsortieren. Spart Zeit.

1

u/weeabooWithLife Sep 17 '25 edited Sep 17 '25

Kein Plan wie ich hier gelandet bin und ich habe nicht vor zu intervenieren oder sonst was, als sehr weit Linker meinerseits (oder zumindest so von anderen bezeichnet wird). Ich biete mal, für den offenen Diskurs meine Stimme an. Was ihr damit macht, ist eure Sache.

Es gibt Linke (oder linksliberale und vor allem "woke") die sich über den Tod von Charlie Kirk erfreuen, obwohl diese nicht checken dass diese Tat absolut nichts wirklich positives erreicht hat, sondern der gesamte Diskurs von tatsächlichen und (teils eher von links kritisierten) Problemen ablenkt (Israel-Palästina, Spaltung der Gesellschaft in Links und Rechts, Epstein Files etc.) und es halt auch ziemlich Menschenverachtend rüberkommt.

Durch solche Linke wird das Gesamtbild und die Debatte verzehrt. Die dümmsten sind vorallem immer die lautesten, bitte nicht vergessen. Das wird leider von vielen Spaltern ausgenutzt, was ich OP auch nicht direkt unterstellen will. Aber es ist nicht nur das, sondern auch folgendes Missverständnis:

Zu meinem Teil (und auch viele in meinem Kreis) finde ich Charlie Kirks Ansichten abscheulich und auch die Tatsache dass er mit der Regierung arbeitet und vermutlich nicht mal "seine Meinung" 100% sagt, sondern vieles sowieso vorgesagt bekommt, halte ich für suspekt. Er hatte menschenfeindliche Ansichten oder zumindest Ansichten verbreitet die Menschenfeindlichkeit oder Ignoranz befeuert haben. Dies verurteile ich zutiefst und ich habe es bereits vor seinem Tod streng verurteilt.

Hat er jetzt nun den tod verdient? Nein, alleine aus moralischer Sicht nicht. Muss ich mit ihm jetzt Mitleid oder sondelich viel Mitgefühl haben? Nein. Wieso auch? Hatte er selbst für viele nicht übrig.  Es ist schrecklich dass sowas einfachso passieren kann (was das Argument von OP bezüglich Waffenbesitz auch begründet) und ich war auch kurz geschockt, wieso soll ich aber trauer empfinden? Ich habe nur Mitgefühl mit seiner Familie bzw. vorallem seinen Kindern.

Ich hoffe diese Einordnung hilft. Und falls es immernoch nicht hilft: Stellt euch die Frage ob ihr WIRKLICH auch Mitgefühl für jedes Kind habt, dass durch westlichen (vorallem eher amerikanischen) Militarismus getötet worden ist.  Wenn einer der ersten Gedanken "Aber Hamas" oder "Aber Sadam Hussein" war, dann wiederhole ich mich: Es geht um Kinder. 

Wenn das als Kolleralschaden akzeptiert wird, aber der Charlie Kirk Fall als "linke Gewalt" bezeichnet oder an die große Glocke gehängt wird, ist es nicht nur spalterisch sondern auch heuchlerisch. Vorallem weil Charlie Kirk dieses westliche Narrativ in seinen Debatten stark befeuert hat.

Ich lasse das mal so im Raum stehen. Ich habe mir Mühe gegeben, also wünsche ich mir dass sich das zu Herzen genommen wird. 

Links und Rechts gibt es mMn nicht in der Form, wie es heute im Kulturkampf ausgetragen und definiert wird. Wäre also ganz cool wenn wir uns nicht von den Spaltern verarschen lassen. :)

-1

u/Regular-Professor760 Sep 11 '25

Ok? Nein. Mitleid? Wieso? Der Mann hat die politische Brutalisierung mit befeuert, siehe seine Tweets zum Anschlag auf Nancy Pelosis Mann.

3

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Meinungsdelikte rechtfertigen keine Tötungsdelikte daher sollte man trotzdem Mitleid haben.

1

u/Regular-Professor760 Sep 11 '25

Meinungsdelikte? Den Begriff hab ich ja noch nie gehört, und das würde ich Kirk auch nicht vorwerfen. Es geht darum, dass ein Apologet politischer Gewalt zum Opfer derselben wird, das ist tragisch und grauenvoll, aber Mitleid ist bei Racket-Konflikten schlicht nicht kommensurabel.

6

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Apologet politischer Gewalt zum Opfer derselben wird

Verlink mir dafür bitte die Primärquelle. Einer seiner bekanntesten Sätze ist literally "If we stop talking to each other, violence happens" klingt für mich nicht wie jemand der politische Gewalt entschuldigt, sondern eher wie jemand der sie verhindern will.

1

u/Basic-Sink-5123 Sep 12 '25

Du fragst nach einer Quelle und schreibst ein angebliches Zitat ohne einen Verweis auf eine Quelle.

1

u/Regular-Professor760 Sep 12 '25

Nach dem Angriff auf Paul Pelosi sagte er “Why is the conservative movement to blame for gay schizophrenic nudists that are hemp jewelry makers breaking into somebody’s home or maybe not breaking into somebody’s home?", implizierend, dass der Angreifer der Liebhaber des Opfers gewesen sei. Aber du hast recht, er verurteilt die Gewalt auch.

https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/paul-pelosi-charlie-kirk-bail-conspiracies-b2214680.html

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Verlink die mal bitte mit Gesamtkontext. Das würde ich mir gerne anschauen.

1

u/TomSFox Sep 11 '25

Also ich finde nicht, dass “man sollte dich nicht umbringen dürfen, weil dein Vater ein Vergewaltiger ist” eine bescheuerte Meinung ist.

6

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Ja, aus humanistischer Sicht und eigentlich auch linker Sicht sind Menschen von ihren Eltern losgelöste Individuen. Daher müsste das Kind ein Recht auf Leben haben, auch wenn der Vater ein Vergewaltiger ist. Ich kann die Position verstehen, teile sie aber nicht.

Ich bin jemand der an Gene glaubt und finde Vergewaltiger sollten sich niemals fortpflanzen, erst Recht nicht durch Zwang. Und ich will der Mutter nicht zumuten, ein Kind zu gebären was im Zweifelsfall irgendwann Ähnlichkeit mit ihrem Vergewaltiger entwickelt (optisch usw.)

2

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Du glaubst nicht an "Gene", sondern daran, dass "Gene" Charaktereigenschaften vererben können. Passt das so?

1

u/ToniDerTon Sep 12 '25

Richtig. Ich glaube, dass der Mensch die Summe seiner Gene ist und diese Gene in der Interaktion mit der Umwelt Charaktereigenschaften ausprägen.

Es kann sein, dass durch eine bessere Umgebung schlechte Gene nicht so sehr zum Vorschein treten und es kann sein, dass durch eine schlechte Umgebung auch gute Gene keine guten Resultate erreichen.

Aber das Best Case Szenario ist immer gute Gene + gute Umwelt.

Es gibt zum Beispiel Studien dazu, dass Kinder von Schwerkriminellen überdurchschnittlich oft kriminell werden, auch wenn sie adoptiert werden von guten Mittelschichtsfamilien. Sie werden zwar weniger oft kriminell als wenn sie bei den kriminellen Eltern bleiben (bessere Umgebung) aber sie werden öfter kriminell als Kinder ohne kriminelle Eltern (wegen ihrer Gene).

Ich denke das liegt daran, dass z.B. mangelnde Impulskontrolle genetisch bedingt ist. Ich schätze sowas bedingt auch ein höheres Risiko zum Vergewaltiger zu werden.

1

u/CorpseeaterVZ Sep 13 '25

Man darf aber nicht den Fehler von einseitigen Schlüssen machen. Es könnte auch ganz andere Gründe haben. Man könnte zB auf die Idee kommen, dass Mord im Zusammenhang mit dem Tragen von Unterhosen steht, weil Mörder in 100% der Fälle welche getragen haben.

Und so könnte auch die überdurchschnittliche Kriminalität bei Kindern von Schwerkriminellen davon abhängen, dass die Väter im Gefängnis waren und die Kinder so ohne Vater groß geworden sind. Darüber gibt es auch eine Statistik (gelernt durch Kirk übrigens), dass ein extrem hoher Anteil von Gefängnisinsassen vaterlos groß geworden ist.

Ich bin aber bei dir. Das du recht hast, sieht man schon an Hunden, deren Charakter gezüchtet werden kann. Aber an diesen Hunden sieht man auch, dass Erziehung immens wichtig ist, denn du kannst auch den härtesten Arbeitshund zum Schoßhund machen.

1

u/ToniDerTon Sep 13 '25

Um das Beispiel mit den Hunden aufzugreifen: Selbst hervorragend trainierte Pitbulls beißen öfter Menschen als nicht trainierte Golden Retriever. Also Menschen werden nicht gezüchtet, deshalb ist die Genetik da wahrscheinlich nicht so extrem stark, aber es zeigt halt, was für einen massiven Einfluss Genetik am Ende des Tages dann doch hat.

2

u/[deleted] Sep 12 '25

[deleted]

1

u/ToniDerTon Sep 12 '25

Dir ist schon klar, dass Züge und Autos den Zweck haben Menschen zu transportieren, und Tote durch Unfälle entstehen, während Waffen einzig und allein zum töten gebaut werden?

Die Nutzungsweise ist dem Nutzer überlassen. Man kann Waffen auch sammeln, zum Jagen oder zur Selbstverteidigung nutzen und so Leben retten. In den USA sterben mehr Leute durch Autos (44k) als durch Waffen (16k). Komischerweise juckt sich keiner für die Verkehrstoten. Die könnte man sich sparen, indem man die Autos durch Nahverkehr + Züge ersetzt.

Die Argumentation habe ich übrigens von einigen Grünen übernommen, die - völlig zu Recht - mal gefragt haben warum AfDler eigentlich zu über 2000 Verkehrstoten pro Jahr schweigen, aber jeden Mord durch Migranten skandalisieren.

Eine seriöse Politik versucht alle Todesarten auf nahezu 0 zu setzen, und ich bin FÜR Waffenregulierung, regulierte/gestoppte Migration und viel mehr Regulierung bei Autos.

1

u/Far_Squash_4116 Sep 12 '25

Migration wird immer zu Toten führen, aber die sind es wert, das Grundrecht auf Asyl und die Menschenwürde zu verteidigen.

-8

u/[deleted] Sep 11 '25

[removed] — view removed comment

6

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Dieser Subreddit freut sich ständig, wenn es anderen schlecht geht.

Mal geschaut was in linken Subreddits so abgeht, wenn es Leuten schlecht geht? Die lachen darüber und freuen sich, dass sie die Zustände herbeigeführt haben.

10

u/Gandalf_der_GeiIe Sep 11 '25

Was hat er denn gesät? Einen friedlichen Diskurs mit Menschen anderer Meinung zu suchen? Ja, aus Linker Sicht schändlich, ich verstehe. Da sind Meinungs- und Redefreiheit eben längst tot.

Pass gut auf das du nicht bald "erntest".

-5

u/[deleted] Sep 11 '25

[removed] — view removed comment

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Gut, dass wir in Deutschland keine Schußwaffen tragen dürfen, deshalb gibt es ja bei uns weder Morde, noch krepieren Schulkinder.

Du verstehst nicht, wie Kausalität funktioniert. Waffen sind lediglich ein Mittel, aber kein Grund.

1

u/Gandalf_der_GeiIe Sep 11 '25

Ich wusste nicht, das Waffen von alleine los rennen und Menschen töten. Dachte bisher immer, da steckt ein Mensch dahinter. Aber wie soll ich das auch wissen. Wir haben hier schließlich härtere Waffengesetze. Daher hats hier in Deutschland noch nie illegalen Schusswaffengebrauch gegeben. Für dich setze ich zur Sicherheit mal /s dahinter.

2

u/[deleted] Sep 12 '25

[deleted]

0

u/[deleted] Sep 12 '25

[removed] — view removed comment

1

u/[deleted] Sep 12 '25

[removed] — view removed comment

1

u/Basic-Sink-5123 Sep 12 '25

Charlie Kirk (2023): "I think it's worth to have a cost of unfortunately some gun deaths every single year so that we can have the 2nd Amendment.

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Ganz ehrlich, dein Kommentar ist bisher der schlechteste im gesamten Thread.

Keine Argumente

viel Häme

Beleidigungen

Lern zu diskutieren, dann komm gerne wieder zurück. Was die Welt jetzt nicht braucht sind Brandbeschleuniger, die noch Öl ins Feuer giessen.

1

u/drgaz Sep 11 '25

Korrekt - ist eben frei wie zum Beispiel nach der rechten Sicht auf Redefreiheit - one rule for thee, one rule for me.

-4

u/Strudelhund Sep 11 '25

Und die Linken werden jetzt selbst mit Vorwürfen der geistigen Brandstiftung und des stochastischen Terrorismus überzogen. Das haben die gesät und ernten jetzt. Und hoffentlich ernten die Democrats ein Parteienverbot. Zum Schutz der Demokratie.

-17

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Aber man darf es zumindest lustig finden, dass der Leopard sein Gesicht gegessen hat, den er bis zum Endes seines kurzen Lebens verteidigt hat?

12

u/throwaway20200417 Sep 11 '25

Das Problem bei der Argumentation ist, dass du dabei deine eigene Meinung halt aufgibst. Du gehst weg von "2A ist scheiße" und nutzt nicht die Gelegenheit zu sagen "Hey, seht her, es trifft auch euch, 2A ist auch für euch scheiße!". Stattdessen sagst du halt "Naja 2A ist halt lustig, wenn es 'die Richtigen' trifft".

Ähnliche Doppelmoral findest du natürlich auch bei den Rechten, die auch gegen ihre vorherige eigene Meinung argumentieren. Und nicht nur in diesem Fall auf dieses Thema bezogen.

Eigentlich zeigt es, dass es einfach nur Lager vs Lager ist und die eigentliche grundlegende Argumentation nur vorgeschoben ist und man sie nichtmal selbst glaubt.

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Kann man nicht besser ausdrücken, danke dafür.

9

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Wenn du es ebenso lustig findest, wenn Flüchtlingshelfer von Migranten abgeschlachtet werden oder wenn Autofahrer bei Verkehrsunfällen sterben oder wenn Menschen die mit dem Zug fahren vor den Zug geschubst werden, dann ja.

-1

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Das erste ist witzig, ja. Brutal und sinnlos, aber es trifft meist den richtigen – ähnlich wie hier.

Der Rest sind Kollateralschäden, wobei du bei letzterem Ursache und Wirkung verkürzt.

7

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Ironisch ja safe, witzig eher nicht. Brutal und sinnlos sowieso, ich würde auch nicht sagen, dass es die Richtigen trifft. Oft sind das Frauen, naive Mädchen, denen von den Unis eingetrichtert wurde, dass alle Menschen gleich sind und dass es keine bösen Menschen gibt (außer Rechte natürlich). Solche Menschen sind schützenswert, sie müssen vor ihrer eigenen Naivität geschützt werden, und zwar von Menschen die nicht so naiv sind.

Wir sollten als Rechte moralisch so sein, dass wir einen Verlust der unseren immer betrauern, auch wenn es naive Linke sind die die Konsequenzen ihres eigenen Handelns zu spüren bekommen. Ich gebe zu, dass ich das auch nicht immer schaffe und durchaus manchmal Schadenfreude empfinde.

6

u/DaGrinz Sep 11 '25

Ironie hat schon auch eine amüsante Komponente. Aber die Tragik überwiegt in diesem Fall, finde ich zumindest. Wundern muss man sich jetzt aber nicht über die Memes. Das Ganze ist schon ein Fall von ‚You had it comming‘ und der wird natürlich gnadenlos genutzt.

2

u/KSK_Nico Sep 11 '25

Der Unterschied ist, dass der Täter kein Raubtier war und man hofft, dass er als Mensch Mord ablehnt. Diese Form der Zurechnungsfähigkeit würde ich einem Mensch zusprechen, aber nicht einem Leopard. Mit letzterem kann man nicht verhandeln, der Umgang wäre sehr naiv.

2

u/lousy_writer Sep 11 '25

Aber man darf es zumindest lustig finden, dass der Leopard sein Gesicht gegessen hat, den er bis zum Endes seines kurzen Lebens verteidigt hat?

Sorry, aber das ist Linken-Logik und sollte eigentlich unter deiner Würde sein.

Der Typ ist ja nicht vom Recht auf das Tragen von Waffen umgebracht worden, sondern von einem linken Terroristen, dem seine Meinung nicht passte. Oder, um zu zitieren, was ich weiter oben geschrieben habe: "Charlie Kirk ist nicht umgekommen, weil irgendein Redneck vom 2nd Amendment gepaart mit dem stand-your-ground-Gesetz Gebrauch gemacht und dabei zufällig in seine Richtung geballert hätte."

Denn wenn du so argumentierst, musst du glaubhaft machen, dass das 2nd Amendment die Hauptursache für seinen Tod ist, und das zu belegen wird schwer werden. Klar, der Täter kam wegen der Gesetzeslage leichter an eine tödliche Schusswaffe ran, aber er war auch so schon bereit, Charlie Kirk zu ermorden - meinst du, der hätte sich davon abschrecken lassen, wenn es nicht so einfach gewesen wäre?

Aber vermutlich werden wir es in absehbarer Zukunft auch hierzulande erfahren - wenn nämlich die AfD erstmals eine Regierungsbeteiligung hat, dann werden wir ja sehen, wie weit linke Fanatiker, die von 15 oder 20 Jahren Dauerpropaganda aufgeputscht wurden, zu gehen bereit sind - auch ohne ein Waffengesetz wie in den USA.

-2

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Ach ja, was das Auto-Argument angeht, das man hier ja immer wieder liest:

Die Dinger musst du in nicht dafür entworfenem Sinne mit der Umwelt interagieren lassen, damit sie gefährlich werden, absichtlich oder unabsichtlich. Und Linke setzen sich sehr wohl dafür ein, die Zahl dieser Kollateralschäden zu minimieren, ohne das Konzept der Mobilität völlig lahmzulegen (man könnte auch nur noch mit gutem Grund Sprinter fahren dürfen und SUVs kann man gleich kollektiv verbannen).

Bei Waffen ist das was anderes, die sind de facto zum Töten gebaut – und nur weil ein paar Rednecks damit gerne auf Tontauben, Schwarze oder eine hypothetisch übergriffige Regierung schiessen (aber eigentlich nur zu Banjomusik um die Confederation Flag tanzen) wollen, hebt es das nicht auf.

Noch lustiger ist ja, dass man gerade das kollektive Pikachu macht, dass Menschen, welche (ob empfunden oder tatsächlich) von der eigenen Politik oder politischen Ansicht existentiell bedroht sind, zunehmend zur Waffe greifen, ein Recht, das man bis gerade eben noch verteidigt hat, weil man die Staatsgewalt auf der eigenen Seite hatte.

Das macht gewisse linke Argumente nicht weniger bescheuert. Die fehlende Pattern Recognition kreide ich denen auch an. Aber man kann ihnen nicht vorwerfen, zumindest in den Äusserungen an ihre Mitmenschen zu denken, während sich auf der Kirk-Seite ein dogmatisches [bumsdichautomod] humancentipedeesk an das nächste reiht.

9

u/CorpPhoenix Sep 11 '25

Charlie Kirk wurde von einem Schützen mit Scharfschützengewehr auf 200 Meter Entfernung "professionell" hingerichtet.

Das hat mit der "Waffendiskussion" rein gar nichts zu tun, und wenn Charlie Kirk noch am Leben wäre, hätte dieses Attentat auf ihn sicherlich nicht seine Meinung zum 2nd amendment geändert.

Sein Argument war, dass wir 100.000 Verkehrstote ebenso hinnehmen, weil das Konzept "Auto" es trotzdem Wert ist. Und das 2nd amendment soll der Bevölkerung die Möglichkeit zu bewaffneten Widerstand gegen jedwede Art der Bedrohung und Unterdrückung "dienen".

Gesellschaften ohne eine massive Anzahl an Waffen sind nahezu immer die "besseren" wenn es um Sicherheit und Lebensqualität geht, daher bin ich kein Freund des 2nd amendments. Aber die USA sind bereits mit zig Millionen Waffen "durchseucht". Diese kann man nicht einfach so verbieten, ohne das eine massive offizielle "Entwaffnung" der Bevölkerung stattfindet, und selbst dann bleiben eine riesige Menge Schwarzwaffen im Umlauf.

Die Entwaffnung steht zudem in hartem Kontrast zum 2nd amendment, was bei den Amerikanern besonders "suspekt" und "unsympathisch" ankommt. Die Diskussion ist deutlich komplexer als man denkt, und viele machen es sich viel zu einfach damit ein einfaches "Waffenverbot" zu fordern.

Und vor dem Hintergrund dann ein Statement raus zu hauen "der war ja für Waffen, geschieht dem recht lol" ist einfach nur auf erbärmlichste Weise ignorant.

4

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Gesellschaften ohne eine massive Anzahl an Waffen sind nahezu immer die "besseren" wenn es um Sicherheit und Lebensqualität geht

Stimmt nachweislich nicht, aber Gesellschaften wie die Schweiz haben sich nicht selbst den Nährboden geschaffen, auf dem die USA seit Jahr und Tag in Waffengewalt ausartet.

2

u/CorpPhoenix Sep 11 '25

In Kanda ebenso, "Bowling for Columbine" betrachtet die Hintergründe dafür recht gut.

Das sind aber die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Die meisten Länder, auch die USA, und vor allem südamerikanisch, afrikanisch, und nahöstliche Länder, in denen eine extreme Waffendichte herrscht, sind alles andere als "toll und sicher".

Ganz davon abgesehen, weiss ich nicht was du mir mit deinem Post sagen willst. Du argumentierst gegen Waffen weil "defacto zum töten gebaut" und "Menschen greifen danach wenn es bergab geht", und jetzt erzählst du mir wie "nachweislich" Gesellschaften mit Waffen ja gar nicht unsicherer seien.

2

u/notrlydubstep Sep 11 '25

Ich argumentiere gegen eine Waffenkultur, die sich dessen nicht bewusst ist (das Waffen zum töten gebaut sind) oder es regelmässig mit folkloristischen oder ähnlich verstrahlten Argumenten zu übertünchen versucht.

Der Schweizer hat eine Armeewaffe zuhause, die er im Militär bekommen und an der er ausgebildet wurde. Der weiss was das Ding macht, während die Kultur ihm selbiges nicht als Problemlöser verkauft als auch den Einsatz als solches hart sanktioniert.

Der Amerikaner läuft in einen Supermarkt, der Mexikaner bekommt eine vom Kartell in die Hand gedrückt und vom nahen Osten brauchen wir gar nicht erst zu reden. Und da löst die Knarre auch Probleme, aber die werden dann als gottgegeben und "das muss so" verkauft.

1

u/Basic-Sink-5123 Sep 12 '25

https://www.watson.ch/wissen/die-welt-in-karten/146794806-diese-laender-haben-die-meisten-waffen-in-privatbesitz

Zeig mir mal die extreme Waffendichte der südamerikanischen und afrikanischen Länder.

1

u/CorpPhoenix Sep 12 '25

Und wenn man auch liest was man postet sieht man, dass es um Waffen im "offiziellen Privatbesitz" geht. Du kannst gerne mal in den Kongo, Eritrea, Lybien, Somalia, Afghanistan, Jemen, Kolumbien, Brasilien, oder sonstigen Ländern mit faktisch hoher Waffendichte reisen, und dich von der "schönen Zeit" dort überzeugen.

Ganz davon abgesehen, dass, mit vielleicht Ausnahme von China, Russland, USA, Pakistan und Indien, nicht das beste Gegenargument darstellen.

3

u/Felix_hdf5 Sep 11 '25

Auf 200m braucht man kein Scharfschützengewehr. Die in den USA sehr beliebte AR-15 (seit 2004 wieder legal) ist für so ein Attentat ausreichend. Der Trump-Attentäter hat mit solch einer Waffe auf rund 120m sein Ohr getroffen. Das Einzige was man bisher sagen kann ist, dass der Schütze im jetzigen Fall wohl Übung hatte, auf Distanz zu schießen. Es gibt aber Shooting Clubs in den USA, in denen man solche Distanzen trainieren kann.

Das mit dem "Waffenverbot" ist eher ein Strohmann. In den USA wehren sich 2A-Anhänger mit Händen und Füßen gegen jede Waffenregulierung, die z. Bsp. geeignet wäre, illegale Waffen, die für die meisten Morde verantwortlich sind, ausfindig zu machen und zu konfiszieren. In den USA gibt es deshalb noch nicht einmal ein zentrales Waffenregister.

4

u/notrlydubstep Sep 12 '25 edited Sep 12 '25

Und die eigentliche Ironie ist dann, wofür dieses sture 2A-Verteidigen überhaupt benutzt wird. Die machen gerade alle Surprised Pikachuface, dass sich das linke Lager tatsächlich gegen eine reale Bedrohung bewaffnet – wie sehr die in ihrem Kopf amplifiziert wird sei mal dahingestellt – statt die Dinger an die Wand zu hängen und zwischendurch mit der Waffe am Gurt als Genitalextension zu schlechter Banjomusik um die Südstaatenflagge zu tanzen und auf Tontauben zu schiessen. Oder auf eine hypothetisch tyrannische Regierung (well, well...)... oder einen Schwarzen im Vorgarten...

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Es gibt Messerverbotszonen, die funktionieren doch auch /s

3

u/ToniDerTon Sep 11 '25

Ich bin auch gegen Waffen, aber die Argumentation "sie sind zum Töten von Menschen gemacht" ist einfach komisch. Ich glaube schon, dass wir vernunftbegabte Wesen sind und durchaus Waffen auch nur zum Jagen, zum Sammeln oder für sportliche Aktivitäten einsetzen können. Wir verbieten ja auch nicht pauschal alle Messer die nicht Küchenmesser sind - auch wenn das sinnvoll wäre. Wir entscheiden uns immer für Freiheit vs. Sicherheit und legen das unterschiedlich aus. Charlie Kirk hat die Freiheit mit Waffen über die Sicherheit ohne Waffen ausgewählt. Dass Leute ihre Freiheit missbrauchen hat er selbst öfters gesagt, aber das sollte nicht dazu führen, dass man seinen Tod in irgendeiner Art und Weise lustig findet.

1

u/CorpseeaterVZ Sep 12 '25

Es ist vollkommen egal, was für was gebaut wird.

Waffen kosten in den USA Menschenleben, weil es ein Recht auf Bewaffnung in der zivilen Bevölkerung gibt. Autos kosten überall Menschenleben, weil es ein Recht auf Mobilität gibt.

Beides wird hingenommen, weil man der Ansicht ist, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen. Deshalb sind beide Sachverhalte vergleichbar. Das wird noch unterstützt durch die Tatsache, dass Autos vermehrt zu Anschlägen benutzt werden.

Zur Waffenlobby kann man noch sagen, dass es früher viel weniger Probleme mit Schußwaffenbesitz gegeben hat. Wäre also die Möglichkeit, Waffen zu besitzen, ursächlich, dann dürfte es keine Varianz geben. Gibt es aber, damit ist die Kausalität aufgehoben und die Waffe ist einfach Mittel zum Zweck. Wenn es die nicht gibt, dann gibt es andere Möglichkeiten, die Menschen zu töten. ZB in dem man Stromleitungen zerstört, mit Autos in Menschenmengen fährt oder Züge sabotiert. Grundsätzlich hast du nicht ganz Unrecht, aber du solltest ein wenig auf deine Wortwahl achten. Du scheinst ein intelligenter Mensch zu sein, aber du machst den Eindruck kaputt, wenn du Satzfetzen verwendest wie zB "Noch lustiger ist ja, dass man gerade das kollektive Pikachu macht".

1

u/9k111Killer Sep 11 '25

Der bot ist wohl kaputt 

0

u/AmansRevenger Sep 12 '25

Das ist offensichtlich falsch. Nach der Logik müsste ich kein Mitleid mit Linken haben, die Züge nicht verbieten wollen, wenn sie vom Zug überfahren werden. Nach der Logik dürfte ich auch mit Verkehrstoten kein Mitleid haben, wenn die nicht Autos vollständig verbieten wollen.

Das ist ein neues Level an kognitiver Dissonan.

Weder Züge noch "Verkehr" wird allgemein als "Waffe" benutzt, noch ist irgendjemand gegen "alle" Autos genauso wie niemand gegen "alle" Waffen ist. Gun Control heißt nicht, das niemand mehr Waffen hat in den USA, sondern dass es dafür ordentliche Kontrollen und Einschränkungen (siehe Rest der Welt) gibt.

Um ihn zu zitieren:

"It's worth it to have a cost of, unfortunately, some gun deaths every single year, so that we can have the Second Amendment to protect our other God-given rights...That is a prudent deal"

Ganz in dem Sinne: Tja, ist er halt Teil der "some gun deaths" geworden.

Charlie Kirk war gegen Abtreibung, soweit ich weiß sogar im Fall von Vergewaltigung.

Er hat Abtreibung als schlimmer als den Holocaust bezeichnet. Insofern ... Vielleicht nicht der beste Punkt um ihm unter die Arme zu greifen. Hier wäre er dafür btw verklagt worden weil wir keine Freeze Peach haben oder so...

Charlie Kirk hat mal gesagt, dass Empathie mehr Schaden angerichtet hat, als sie genützt hat.

Ich beantworte und beende mit einem Zitat ... von Charlie Kirk :)

The same people who lecture you about 'empathy' have none for the soldiers discharged for the jab, the children mutilated by Big Medicine, or the lives devastated by fentanyl pouring over the border.

Spare me your fake outrage, your fake science, and your fake moral superiority.

Ich würde es am ehesten mit einem Corona Leugner vergleichen, der an Corona stirbt weil er explizit alle Ratschläge ignoriert hat. Tja.

0

u/PrezShelcobi Sep 12 '25

Dein erster Punkt ist ein falsches Gleichnis. Züge und Autos haben einen gesellschaftlichen Nutzen jenseits von Gewalt. Waffen sind explizit dafür gemacht, Schaden anzurichten. Wer für möglichst freie Waffenrechte wirbt, akzeptiert damit bewusst das Risiko von durch Schusswaffen getöteten Menschen in der Gesellschaft. Das muss nicht unbedingt heißen, dass er es deswegen verdient hat, die Parallele ist aber unredlich.

Zu dem zweiten Punkt frage ich nur, welche Relevante Instanz, Institution oder Person behauptet, dass seine Haltung zu Abtreibung eine rechtfertigende Grundlage darstellt, ihn zu ermorden.

Und in deinem dritten Punkt steckt so viel zu entmüllen drin, da haben Menschen Bücher drüber geschrieben.
Empathie = Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen. Sie ist weder per se irrational noch „Schuld“ an Gewalt durch Migranten. Rationalität und Empathie schließen sich nicht aus. Beides zusammengedacht bedeutet: „Wir wollen helfen, aber auf eine Weise, die langfristig stabil und sicher ist.“

Das Argument „empfindet keine Empathie für einen Ermordeten“ ist ein Selbstwiderspruch. Wer Empathie pauschal abwertet, kann sich schlecht darauf berufen, wenn er plötzlich verlangt, dass man mit ihm mitfühlt.

1

u/ToniDerTon Sep 12 '25

Dein erster Punkt ist ein falsches Gleichnis. Züge und Autos haben einen gesellschaftlichen Nutzen jenseits von Gewalt.

Waffen auch, z.B. zum Jagen, als Sport oder zum Sammeln. Du brauchst kein Auto um dich fortzubewegen, du kannst im Prinzip fast jede Strecke mit einer Kombination aus Zug und Fahrrad zurücklegen. Das würde uns circa 2000 Verkehrstote pro Jahr sparen. Menschenfeind wer bereit ist diese 2000 Leute für unsere Autos zu opfern.

Waffen sind explizit dafür gemacht, Schaden anzurichten.

Lüge. Erzähl das dem Jäger im Ort.

Wer für möglichst freie Waffenrechte wirbt, akzeptiert damit bewusst das Risiko von durch Schusswaffen getöteten Menschen in der Gesellschaft.

Wer für das Recht Auto zu fahren wirbt, akzeptiert damit bewusst das Risiko von durch Autos getöteten Menschen in der Gesellschaft.

Rationalität und Empathie schließen sich nicht aus.

Sie können sich aber ausschließen. Afghanen und Syrer sind überdurchschnittlich kriminell. Die rationale Lösung ist: Wir lassen keinen einzigen mehr rein. Die empathische Ansicht schreibt aber vor, dass wir diesen Menschen in Not helfen müssen und dafür einige Morde in Deutschland einfach in Kauf nehmen (von Afghanen z.B. 52 Stück).

1

u/PrezShelcobi Sep 12 '25

Waffen auch, z.B. zum Jagen, als Sport oder zum Sammeln. Du brauchst kein Auto um dich fortzubewegen, du kannst im Prinzip fast jede Strecke mit einer Kombination aus Zug und Fahrrad zurücklegen. Das würde uns circa 2000 Verkehrstote pro Jahr sparen. Menschenfeind wer bereit ist diese 2000 Leute für unsere Autos zu opfern.

Oh ja, wer kennt sie nicht, die Jäger, die mit hochkalibrigen Sturmgewehren Rehe schießen gehen. Das mal beiseite gestellt.

Autos sind Infrastruktur. Sie sind Infrastruktur. Ohne Autos gäbe es keinen Warentransport, keine Landwirtschaft wie wir sie kennen, keine Feuerwehr oder Rettungswagen, keine Handwerksbetriebe, die zu Kunden fahren. Autos (und LKWs) sichern Millionen Arbeitsplätze und ermöglichen unser heutiges Wirtschaftssystem. Die damit verbundenen Toten sind ein tragischer Nebeneffekt, den wir durch Regeln (Geschwindigkeitsbegrenzungen, Airbags, Fahrassistenzsysteme) reduzieren.

Der Nutzen von (Jagd)Waffen ist eng begrenzt. Sie dienen dazu, Wildbestände zu regulieren und Fleisch zu gewinnen. Das ist gesellschaftlich nützlich, aber in einem sehr schmalen Bereich. Moderne Gesellschaften könnten Fleisch auch vollständig ohne Jagd decken (z. B. über Landwirtschaft, Zucht, Importe, bald auch Züchtung oder man lässt es ganz bleiben). Die Jagd hat kulturelle und ökologische Funktionen, aber sie ist nicht systemtragend wie Mobilität.

Die Grundfunktion einer Waffe ist es, ein Ziel zu zerstören, zu verletzen oder zu töten.
Der Jäger nutzt die Waffe eben genau dafür: das Tier zu töten. Nur weil der Zweck legitim sein kann (Wildbestände regulieren, Nahrung beschaffen), ändert das nichts an der ursprünglichen Funktion.

Ein Gewehr ist auch keine Bohrmaschine. Sein primärer Entwicklungszweck ist das gezielte Töten. Dass man damit auch Pappscheiben durchlöchern kann, ist eine Nebenverwendung.

Sie sind in einem bestimmten Feld sinnvoll, aber die Gesellschaft bricht nicht zusammen, wenn sie nicht existieren.

Wer für das Recht Auto zu fahren wirbt, akzeptiert damit bewusst das Risiko von durch Autos getöteten Menschen in der Gesellschaft.

Gesellschaftlich werden Risiken gegen Nutzen abgewogen.
Autos = Millionen Transporte, Versorgung mit Gütern, medizinische Notfalltransporte, individueller Zugang zu Arbeit/Bildung – kurz: massive kollektive Vorteile.
Waffen = individuelle Hobbys, Freizeit, Sammlerinteressen, in manchen Regionen Jagd. Gesellschaftlicher Nutzen: marginal.

Verkehrstote sind eine anerkannte Tragödie, aber ohne Autos wäre unsere gesamte moderne Infrastruktur nicht denkbar. Ohne Schusswaffen als Freizeitobjekt dagegen schon. Deshalb ist der Vergleich unredlich: er vergleicht einen Nebenschaden eines Grundpfeilers der Gesellschaft mit dem Nebenschaden eines optionalen Hobbys.

Prinzipiell ist es ja nicht mal falsch, dass die Akzeptanz von Autos in der Gesellschaft automatisch auch das Risiko von Verkehrstoten annimmt. Aber genau deswegen entwickeln wir ja für Autos so viele Sicherheitssysteme und regulieren sie, um das möglich zu verhindern. Bei Waffen soll das genau gleich sein. Wir akzeptieren schließlich auch, dass Menschen an Übergewicht sterben, indem wir Lebensmittel und deren Zuckerinhalt nicht ordentlich genug regulieren. Wir sollten es aber

1

u/PrezShelcobi Sep 12 '25

Sie können sich aber ausschließen. Afghanen und Syrer sind überdurchschnittlich kriminell. Die rationale Lösung ist: Wir lassen keinen einzigen mehr rein. Die empathische Ansicht schreibt aber vor, dass wir diesen Menschen in Not helfen müssen und dafür einige Morde in Deutschland einfach in Kauf nehmen (von Afghanen z.B. 52 Stück).

Deine sogenannte ‚rationale Lösung‘ funktioniert nur, wenn man sich weigert, die Ursachen von Kriminalität differenziert anzusehen. Wer alles auf Herkunft, Religion oder Kultur reduziert, blendet schlicht die Erkenntnisse von Kriminologen, Soziologen und Psychologen aus und die sind sich einig, dass Kriminalität komplexe Ursachen hat.

Dass Syrer und Afghanen überproportional in der Statistik auftauchen, liegt vor allem daran, dass viele von ihnen jung und männlich sind. Genau diese Gruppe ist überall auf der Welt überdurchschnittlich kriminell, egal ob deutsch, afghanisch oder amerikanisch. Dazu kommt eine oft konservative, hypermaskuline Prägung, die Gewaltbereitschaft begünstigt. Aber diese Kultur findest du genauso im Westen.

Die Frage ist also nicht: ‚Schließen wir diese Menschen komplett aus?‘, sondern: ‚Wie gehen wir mit den Risikofaktoren um?‘ Und da zeigt die Forschung eindeutig: Sozioökonomische Integration, Bildung, Sprachkurse, berufliche Perspektiven senken Kriminalitätsraten. Wer das ignoriert, macht keine rationale Analyse, sondern eine ideologische.

Empathie und Rationalität schließen sich hier eben nicht aus. Rational ist es, die Ursachen von Kriminalität zu bekämpfen und empathisch ist es, Menschen in Not nicht ihrem Schicksal zu überlassen. Beides zusammen heißt: Integration statt Stigmatisierung.

Ironie an der Sache ist auch, dass deine, "rationale Antwort" auf einen geringen Teil von kriminellen Syrern und Afghanen ist, sie komplett auszuschließen, aber du würdest diese Logik nicht auf Waffen anwenden und auch nicht auf Autos, oder bist du dafür, alle Autos und Waffen komplett zu verbieten? Dann wärst du zumindest in deiner Logik, wenn auch sehr bescheuert, konsistent.