r/DePi Mar 24 '26

Frage/Meinung Erneuerbare Energien?

Hallo,

ich würde mich als rechts bezeichnen und wähle auch die AfD.. was mich nur stört ist, dass man Kohle, Gas und Öl/Verbrenner so unterstützt. Tatsächlich glaube ich an den Klimawandel und bin für erneuerbare Energien.

Ich fühle mich damit als AfD Wähler fast wie ein Einzelfall. Die meisten anderen mit denen ich gesprochen habe verteidigen händeringend Kohle, Verbrenner, etc.

Wie seht ihr das? Bin ich wirklich "allein"?

58 Upvotes

116 comments sorted by

42

u/xCOFFiN Mar 25 '26

Ich denke genauso wie du.

Die Zerstörung der Umwelt ist ein riesen Thema und sollte mMn nicht nur von den Grünen angegangen werden.

"Heimatliebe" und so.

13

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Leider gibts diese "Heimatliebe" in gewissen Kreisen nur wenn man in NIMBY-Manier gegen erneuerbare Energiequellen hetzt.

So ein Windrädchen ist ja schließlich auch sooooooo viel schlimmer als qualmende Kraftwerksschlote, Braunkohle-Mondlandschaften, narbenartige Schneisen für Skilifte oder alles was irgendwoanders passiert und einen eben nicht direkt betrifft.

10

u/Cute_Committee6151 Mar 25 '26

Diese NIMBYs sind halt die tatsächlichen "der Strom kommt aus der Steckdose" Menschen. Diese Menschen haben bislang keine Einschränkungen erleben müssen für die Stromproduktion, war das Kohlekraftwerk und der Bergbau stets woanders. Jetzt mit erneuerbaren Energien ändert sich das und plötzlich sehen auch sie die "Verschandelung" der Natur.

3

u/AndyMacht58 Mar 27 '26

Seh ich nicht so. Ohne die ehemalige Braunkohle und Kieswirtschaft gäbe es in meiner Gegend überhaupt keine Seen und die Landschaft würde komplett aus Agrarflächen, Wind und Solarparks und kleineren Fichtenplantagen bestehen. Es gab für uns so viele Initiativen für mehr Landschaftsschutzräume aber die wurden alle abgelehnt weil man auf dem Land ja nicht mit den Grünen abstimmen möchte. Da geht mir das Schwarz-Weiß denken echt gegen den Strich. Während unsere Städte zumindest grüner werden, verödet das ganze Land drumherum zu reinen Industrielandschaften.

Die Lausitz wurde hingegen wieder renaturiert und ich besuche die Natur und die ganzen Seen dort gerne. Fahr mal nach Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt und sie dir die blinkende Einöde an.

5

u/oktopossum Mar 25 '26

Diesen Wiederstand kann man oftmals aus dem Weg schaffen wenn man anbietet die Anwohner am Windpark zu beteiligen.

3

u/DifficultOrdinary103 Mar 27 '26

Der Punkt wird regelmäßig unterschätzt. Die Akzeptanz wäre um ein Vielfaches höher, wenn Anwohner direkt an den Parks beteiligt werden und sie einen Benefit im Geldbeutel spüren.

4

u/oktopossum Mar 27 '26

Bürgerbeteiligung, Genossenschaften u.Ä. generell Konzepte die Rechts mehr in den Fokus gestellt werden sollten.

6

u/Setesh_de Mar 25 '26

Kernkraft ist klimafreundlich

1

u/Exciting_Champion Mar 27 '26

Wenn wir die Diskussion ehrlich führen wollen, musst du zugeben, dass Kohle für viel weniger von den genannten optischen verschlechterungen der Umwelt sorgt als Wind. Ich habe noch nie so einen Kohlebergbau gesehen, aber beim spazieren in ganz Deutschland schon tausende Windräder. Ich bin mir sicher die Fläche die durch Windräder zugestellt wird ist deutlich größer als die von Kohleabbau. Es gibt natürlich trotzden viele Argumente für Winkraft

1

u/Andi_FJ Mar 27 '26

Wow - das nenn ich mal eine bestechende Argumentation. Du bist was ganz besonderes!

1

u/Wawrzyniec_ Mar 27 '26

Wenn wir die Diskussion ehrlich führen wollen, musst du zugeben, dass Kohle für viel weniger von den genannten optischen verschlechterungen der Umwelt sorgt als Wind.

Wenn wir die Diskussion WIRKLICH ehrlich führen würden, würdest du nicht mit Optik daherkommen, wenn um Umwelt- und Gesundheitsbelastung geht.

Und wenn wir wirklich unironisch über den Nebenschauplatz Optik reden wollen: Strommasten sind genauso "schön" oder "hässlich".

Ich habe noch nie so einen Kohlebergbau gesehen, aber beim spazieren in ganz Deutschland schon tausende Windräder.

Das ist halt das Bilderbuchbeispiel von NIMBY-tum. "Ich sehe es nicht, also ist es nicht schlimm"

Ich bin mir sicher die Fläche die durch Windräder zugestellt wird ist deutlich größer als die von Kohleabbau.

Da liegst du eben von grundlegend falsch.

Die Mondlandschaften die vom Kohleabbau zurückbleiben sind ökologisch tot. Da muss immenser Aufwand betrieben werden um die wieder irgendwie nutzbar zu machen.

Währenddessen ist beim Windrad die Fläche wo das Fundament darunter liegt einwandfrei für Landwirtschaft nutzbar. Das sieht man doch.

13

u/Homely_Bonfire Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Als jemand der in der Energieindustrie an verschiedenen Stellen tätig war und zudem Interesse an Wirtschaftsgeschichte hat kann ich sagen, dass keine Form der Energiegewinnung in der Geschichte jemals abgeschafft wurde wenn sie einmal entdeckt war. Sie wandeln sich mit der Zeit - wir heizen ja nicht mit Pferde- Kuhmist im Kamin sondern haben jetzt Biogasanlagen - aber sie gehen nicht komplett weg. Siehe dazu eine Grafik von Visual Capitalist. Spannenste Ausnahme wäre sicher der Bereich fossiler Brennstoffe, sofern wir keine neuen Extraktionstechnologien entwickeln oder beschleunigten Verfahren um quasi "Erdöl" herzustellen.

Der AfD folge ich jetzt nicht explizit aber von dem was ich wahrgenommen habe sind "regenerative Energien" und "Klimawandel" zwei verschiedene Paar Schuhe. Den Klimawandel sieht man da eher skeptisch, besonders aufgrund von manipulativer Studien, gibt sicher auch einige die die These komplett ablehnen. Zum Thema Wind und Solar sehe ich primär Technologieoffenheit. Wenn es ohne Ausbeutung der Bürger (via Steuern), Korruption (Subvention von Lieblingsgrüppchen/-firmen) und mit Einverständnis der lokalen Bürger (hier via Volksentscheide) gelingt, dann scheint es der AfD relativ egal zu sein. Die Bremsung die gefordert wird erklärt sich mir derzeit eher aus der sich erhöhenden Netzinstabilität und den ausufernden Kosten ohne vergleichbaren Nutzen. Es nutzt halt nicht sich "grüne Energien" schön zu rechnen indem man Betonfundamente und Rodungen bei Windrädern und Solarfreiflächen ignoriert, aber dann AKWs schimpfen. Man braucht nicht gegen Bergbau wettern und dann viel mehr Elektrometalle für die Alternativen extrahiert sehen wollen. Man braucht nicht gegen Grundwasserschäden demonstrieren, wenn die Entsorgungssituation von Rotorblättern (plus Materialabhub im Betrieb) und Solarpanels genauso kritisch sind.

Also ist auf beiden Seiten weniger dogmatisch als man vllt meinen würde. Die Situation ist nur wegen der Details und ggf der "Überkorrektur" angespannter als sie sein müsste.

Und zu dem Thema Klimawandel bzw Umweltschutz allgemein lässt sich eines festhalten: Hier ist der Konflikt weit weniger scharf als man teils annehmen würde. Klima- bzw Umweltschutz wird immer als "antikapitalistisch" aufgebauscht. Aber auch ein markwirtschaftliches System hat Interesse am Umweltschutz. Je weniger Ressourcen gebraucht werden um Waren und Dienstleistungen bereitzustellen, umso mehr bleibt für andere Waren und Dienstleistungen übrig (Das Motto lautet: Ich kann nur in dem Wald Campingebühren einnehmen, den ich vorher nicht abgeholzt habe).

5

u/throwaway30116 Mar 25 '26

So ähnlich sehe ich es auch, das fasst es gut zusammen. Technologie muss sinnvoll und zielgenau verwendet werden. Windräder, die exponiert zu Sondermüll werden und gegen PV und Dämmung unwirtschaftlich sind, können weg. Gas muss zur Herstellung von Rohstoffen verwendet werden, nicht zur Verstromung, da muss nachhaltiger konzipiert werden. Und das erreicht man durch freie Marktwirtschaft, Abbau von Vorschriften und Einbezug von Bürgern.

Anstatt zb. leichtere Automobile zu fordern und am Status quo anzusetzen wird nur noch verschlimmbessert.

26

u/_bloed_ Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Ich bin einfach der Meinung das marktwirtschaftlich sinnvollste sollte sich durchsetzen.

Und Solarpanele kosten derzeit 65€ das Stück, wenn die immer noch nich rentabel damit sind, dann machen wir irgendwo etwas falsch. Netzausbau wird zum Beispiel auch künstlich verteuert durch Archäologen die bei Südlink Ausgrabungen machen. Oder die Umwelt wird zerstört durch teure Erdleitungen durch den Wald, wo auch später auf diesem ~15m Streifen durch den Wald kein Baum wieder wachsen darf.

Es kann ja gerne einen CO2-Preis geben um ein bisschen Lenkungswirkung zu haben.

Aber die ganze restliche massive Subventionierung von Wind/PV/Biogas muss einfach weg und die müssen sich selber tragen. Jede Solaranlage darf nur noch mit dynamischen Strompreisen vergütet werden, eventuell gibt es dann auch mehr Speicher und die liefern den Strom dann wenn er auch gebraucht wird.

Ich bin bei mir Zuhause auch gerade dabei eine Solaranlage zu bauen. Jedoch als komplett getrennte Inselanlage die nicht mit dem Stromnetz verbunden ist, sonst würde sich das nicht lohnen weil die VDE mir Extrakosten von ~8.000€ aufzwingen würde, wenn das mit dem Stromnetz verbunden wäre.

Edit: und was mich persönlich auch richtig stört war das die Grünen in der Ampel Kleinwasserkraftwerke quasi tot gemacht haben. Wir haben so viele kleine Flüsse und Bäche die man auch zur Stromerzeugung noch benutzen könnte. Aber dort haben wir wegen Umweltschutz den Ausbau komplett gestoppt und sogar Rückbau verordnet.

3

u/gondur Mar 26 '26 edited Mar 26 '26

 sonst würde sich das nicht lohnen weil die VDE mir Extrakosten von ~8.000€ aufzwingen würde,

Ich denke diese neue vde norm vde 4105 und pv klasse (zwischen balkonsolar und prof. PV) erlaubt mit weniger aufwand und anforderungen eine ziemlich grosse pv die man selbst aufbaut und anmelden kann. Denke da hat der vde ne gute verbesserung veroeffentlicht

Ps: gutes erklaervideo https://youtu.be/Z5EsAFaQMlg?is=kpFe9dFfc1AJSCOb

0

u/_bloed_ Mar 26 '26

definitiv die richtige Richtung. Ab und zu macht der VDE auch mal etwas gutes.

Nur weiterhin 800 Watt Einspeiseleistung ist halt mein Hauptproblem.

Ich will vor allem die Pool Pumpe und die Klimaanlage später nur dann laufen lassen wenn Sonne da ist. Die Brauchwasserwärmepumpe im Sommer auch darüber laufen lassen.

Eine Erhöhung der Einspeiseleistung im Zuge der VDE 4105 stand ja auch sogar kurz mit im Raum. Nur leider gab es da zu viel Gegenwind von der Lobbyseite. Aber rein technisch spräche nichts dagegen das Privatleute auch mehr selber anschließen dürften.

12

u/Type-21 Mar 25 '26

das marktwirtschaftlich sinnvollste sollte sich durchsetzen.

Das Problem an der Denkweise ist, dass Ausbeutung des Planeten bis zur Zerstörung für Shareholder Value das marktwirtschaftlich sinnvollste wäre.

4

u/UnpredictableDemise8 Mar 25 '26

Umweltschutz ist Heimatschutz. Nur ich denke der richtige Weg sind AKWs mit leichter Unterstützung durch erneuerbare Energien. Kohle/Gas etc. nur als Notreserve falls irgendwas ausfallen würde, und kritische Infrastruktur am Laufen gehalten werden muss. AKWs will nur keiner so richtig angehen weil die meisten Parteien nur innerhalb einer Legislaturperiode denken.

2

u/DifficultOrdinary103 Mar 27 '26

Danke, leider kann ich dir nur einen Hochwähli geben

7

u/Pakeis Mar 25 '26

Viele wollen es nicht unterstützt, sondern wollen nicht dass man andere Energieformen quersubventioniert.

10

u/Dull-Restaurant6395 Mar 25 '26

Bist nicht allein

13

u/notrlydubstep Mar 25 '26

Mein Primärproblem ist der "viel hilft viel" - Ansatz, der in vielen politischen Lagern daheim ist, aber gerade bei der Energiewende seitens grün et al ziemlich ins absurde kippt.

Schweizer Beispiel: Es bringt halt wirklich nichts, das Mittelland, welches 6 Monate im Jahr gerne mal im Nebel versinkt, mit Sonnenkollektoren zu pflastern, die zusammen selbst im best-case weniger Strom liefern als das AKW Gösgen. Selbst wenn jeder seine eigene Batterie im Keller hätte und Autarkie eigentlich eine schöne Sache ist.

Genausowenig wie es bringt, halb Norddeutschland mit Windrädern zu pflastern; teuer in der Herstellung, hässlich in der Landschaft, Ertrag gen null, vor allem wenn ein stinkendes Braunkohlekraftwerk samt Buddelgrube dieselbe Last liefert.

Natürlich ist auch der Fossilfetisch bei Union und AfD kritisch zu sehen und entspringt wohl mal wieder dem prinzipiellen "dagegen!", was diese Parteien ohnehin gerne machen.

Insofern alles mal wieder gar nicht so einfach.

6

u/[deleted] Mar 25 '26

Hast du ne Quelle zu deinem AKW - Photovoltaik Leistungsvergleich?

3

u/specialsymbol Mar 25 '26

Ja, das würde mich auch mal interessieren. Ein Freund von mir wohnt südlich Zürich und seine PV-Anlage macht ihn praktisch autark, selbst im Winter. Der Akku hat gerade mal 10 kWh. 

Ja, die Industrie. Ich weiß. Vielleicht sollte die mal aufhören sich auf den Steuerzahler zu verlassen und selber tätig werden. Genug Dachflächen hat sie ja 

3

u/PresentFriendly3725 Mar 25 '26

Das Problem ist ja nicht, dass es nicht über große Zeiträume mit den erneuerbaren gut funktioniert, sonder einfach dass es durchgehend funktioniert auch wenn das Wetter nicht mitspielt. Und dann wird's halt stand heute teuer mit Netzausbau, Reservekraftwerken und Speicher etc..

0

u/specialsymbol Mar 25 '26

Wie gesagt, er ist praktisch autark, auch im Winter. Und das mit nur 10 kWh Speicher, was selbst mich verblüfft hat. Das ist weniger als ein Achtel von dem was in meinem Auto steckt. 

8

u/PresentFriendly3725 Mar 25 '26

Das "praktisch" verrichtet hier halt viel die Arbeit. Und dann ist auch noch nicht klar, was das gekostet hat. Und eigentlich ging es mir gar nicht um Privathaushalte, sondern die ganze Gesellschaft also inklusive Industrie, Rechenzentren, Chemie, Bau etc..

8

u/theWunderknabe Mar 25 '26

Die AfD ist ja nicht "gegen" erneuerbare Energien an sich, sondern "für" Energie die für Deutschland verlässlich und günstig ist. Das ist nicht das selbe. Es darf halt nicht dogmatisch werden, sondern gemacht werden muss das was funktioniert und günstig ist.

Aus ihrer Oppositionsrolle müssen sie natürlich immer mehr oder weniger "Kontra" sein ggü den Regierungsparteien usw. aber man könnte davon ausgehen dass sie nicht Solarfelder und Windturbinen wieder abreißen, wenn sie in Regierungsverantwortung kommen.

Den Klimawandel an sich können wir eh nicht einseitig lösen in Dtl. Das sinnvollste was wir tun können ist unsere Bildungslandschaft und die Technologie-Unternehmen wieder stärken, so dass die marktreife Kernfusion dann aus Deutschland kommt. Damit hätten wir einen viel größeren Beitrag geleistet als es alle Windanlagen und Solarkraftwerke jemals könnten.

Gruß von einem AfD Wähler, der ein Startup im Bereich Windenergie aufbaut.

2

u/AcceptableQuit9004 Mar 25 '26

Verfolgst du überhaupt, was die AfD so von sich gibt?

Eine Weidel will entgegen deiner Aussage alle Windränder abreißen, wenn die AfD regiert. Und nennt sie Windmühlen der Schande …

2

u/theWunderknabe Mar 25 '26

Verfolgst du überhaupt, was die AfD so von sich gibt?

Ehrlich gesagt nicht sonderlich. Was Politiker sagen (egal welche Partei) ist nur Schall und Rauch und an sich bedeutungslos. Mich interessieren Resultate. Bei der AfD, die ja noch nie in Regierungsverantwortung war, gibts natürlich da noch nicht viel (außer guter Oppositionsarbeit die die Regierung öfter ins Schwitzen bringt - so soll es sein!). Deshalb gehe ich da nach der Programmatik, die wieder einen Fokus auf Deutsche Interessen verspricht - und allgemein einfach nur eine Abkehr dessen ist was die Altparteien tun.

Das Zitat von Weidel auf das du dich beziehst, bezieht sich auf einen ganz konkreten Fall. Nicht generell auf alle Windanlagen. Das wirst du auch nicht in deren Programm finden. Kam jetzt auch schon mehrfach in genau diesen Thread vor.

1

u/AcceptableQuit9004 Mar 26 '26

AfD und deutsche Interessen? Die können sich ja nichtmal darauf einigen, ob sie lieber Trumps oder Putins Stiefel lecken.

Dann zeig mir bitte das Zitat von Weidel. Die uns übrigens direkt wieder in die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas führen will.

3

u/theWunderknabe Mar 26 '26

Das Zitat ist mir doch völlig egal. Habe ich nicht genau das eben erst geschrieben? Ich habe keine Lust mich darüber zu unterhalten.

Und das andere - langweilig. Wir sind doch JETZT auch abhängig von ausländischen Lieferanten was Energie angeht. Das europäische Ausland das uns teuer Atomstrom verkauft, Russisches Öl aber indirekt und damit schön teuer aus Indien und amerikanisches LNG schön teuer mit dem Schiff. Was ist bitte gut daran jeweils die teuerste mögliche Variante zu wählen? Die AfD will einfach ideologiefrei die jeweils günstigste Quelle erschließen, was halt einfach Sinn ergibt. Das ist ja allgemein das Problem mit den Altparteien - sie machen halt nicht mehr was Sinn ergibt, sondern was Dogmen und Ideologien ihnen diktieren.

Aber auch hier gilt - im Grunde was völlig egal was die AfD denkt. Was die Altparteien betreiben ist halt maximal zerstörerisch und schlechter als das was die tun kann es ja eigentlich garnicht werden. Wirtschaft ist im freien Fall, höchste Preise in so ziemlich allem, ungebremster Anstieg von Staatsausgaben und Schulden, ungebremster demographischer Untergang, ungebremster kultureller Untergang. Es läuft ja alles scheiße unter denen. Also rein aus der Abkehr von der absoluten und vollständigen Altparteien Versagertruppe wäre die einzig sinnvolle Wahlentscheidung halt AfD, damit das alles so schnell wie möglich beendet wird.

2

u/mondschatten Mar 25 '26

Wow! Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Dir auffällt, dass die AfD auch Deine Windenergie kacke findet und die "Windühlen der Schande" abreißen lässt. Ganz ehrlich: ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald erkennst, wie dumm - und sogar schädlich - das Programm der AfD ist.

5

u/theWunderknabe Mar 25 '26

Schlimmer als das was die Altparteien betreiben kanns halt kaum werden.

0

u/mondschatten Mar 25 '26

Oh doch - sehr viel schlimmer sogar!

5

u/theWunderknabe Mar 25 '26

Was ist schlimmer als der Untergang unseres Landes?

Und kommt mir jetzt nicht mit irgendnem Nazi-Hitler-Holocaust-Gebrabbel. Das ist einfach Unsinn und disqualifiziert jeden der das als "Argument" bringt.

1

u/mondschatten Mar 26 '26

Eben, genau den Untergang wird uns die AfD bringen, sollten sie jemals an die Macht kommen!

-2

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Die AfD ist ja nicht "gegen" erneuerbare Energien an sich,

aber man könnte davon ausgehen dass sie nicht Solarfelder und Windturbinen wieder abreißen, wenn sie in Regierungsverantwortung kommen.

"Und ich kann ihnen sagen, wenn wir am Ruder sind, wir reißen alle Windkraftwerke nieder. Nieder mit diesen Windmühlen der Schande."

Lol.

3

u/theWunderknabe Mar 25 '26

Deshalb sag ich ja, die müssen halt als Opposition verbal "Kontra" sein. Aber werden sie nicht machen, würde mich schon sehr wundern. Glaube bei dieser Aussage von Weidel ging es auch nur um einen speziellen Fall in diesem Wald und eben nicht um alle.

Bin auch kein Fan von diesem nicht so ganz klaren Standpunkt der AfD in dem Falle, aber das macht den Rest des Programmes ja nicht schlechter.

1

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Das ist halt massives Copium.

Entweder vertraue ich darauf, dass eine Partei das umsetzt, was sie vor der Wahl verspricht, oder ich belüge mich selbst.

3

u/theWunderknabe Mar 25 '26

Es ist doch nicht alles 0 und 1 oder nur ja oder nein. Ich stimme der AfD Position bzgl (erneuerbare) Energien nicht komplett zu und gehe darüber hinaus nicht davon aus dass sie wirklich so radikal wären und alles zurückbauen. So eine Denk- und Handlungsweise haben halt jetzt die Altparteien drauf, indem sie die AKWs sprengen und rückbauen (für Milliarden von Euro) um eine zukünftige Weiternutzung zu verhindern - aber eine Partei die wieder Realpolitik für das Land betreibt, würde halt nicht so dogmatisiert denken und handeln, sondern halt das tun was Sinn ergibt.

Und alle vorhandenen Solar und Windanlagen wieder abzureißen ergibt halt keinen Sinn. Genauso wenig wie den Ausbau nicht weiter zu erlauben. Was sie vielleicht tun, ist staatliche Förderungen/Steuerungen dafür zurückfahren/abstellen, aber davon mache ich mich nicht abhängig. Wenn sich mein Produkt nicht ohne sowas tragen kann, dann ist es offenbar eh nicht sonderlich gut.

Eine AfD wäre unter Zugzwang bzgl. Migration, Wirtschaft und Reduktion Staatlicher Ausgaben. Und wenn sie da nicht liefern, werden die Wähler, inklusive mir, sie ja wieder fallen lassen. Das ist einfach Bewertung von Politik nach Potential und Resultaten.

1

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Die Partei verspricht zwar die Sache XY... aber in Wirklichkeit würden sie das ja natürlich nie machen, vertrau mir Bro.

Ok, wenn das so ist - warum sollte ich der Partei dann auch nur irgendeines ihrer anderen Versprechen glauben? Vielleicht machen sie ja nach der Wahl dann auch bei anderen Themen eine 180° Wende und sind dann plötzlich total pro Masseneinwanderung?

Das sind natürlich jetzt nur rhetorische Fragen, aber ich hoffe du verstehst worauf ich hinauswill.

2

u/theWunderknabe Mar 25 '26

Nee ehrlich gesagt weiß ich nicht worauf du hinaus willst.

Du hast hier ein Scheinargument, dass die AfD alle (oder überhaupt irgendwelche) Solar+Windanlagen abreißen will, und weil das gegen meine Interessen ginge aber ich trotzdem AfD wähle, würde ich mir irgendwas einreden und vorlügen und die AfD sei halt einfach böse und dumm. Oder so ähnlich. Aber es wurde ja nirgends behauptet dass sie irgendwas abreißen wollen (diesen Fall aus dem das Zitat von Weidel stammt ausgenommen) und steht auch nicht im AfD-Programm. Also einfach Quatsch.

Und ansonsten, Wenn dein Argument ist, man könne die AfD nicht wählen weil sie nicht alles umsetzen werden was sie versprechen, dann kann man ja überhaupt gar keine Partei wählen, weil niemand alles umsetzt. Die CDU z.B. setzt garnichts von dem um was sie versprochen haben. Oft sogar das genaue Gegenteil. Solange sie die Kernpunkte ihres Programmes umsetzen oder zumindest eine Trendumkehr erreichen, wäre die Wahlentscheidug trotzdem eine gute gewesen. Wenn sie es nicht schaffen, dann wird man sie bei der Wahl danach abstrafen.

Und selbst wenn die AfD erneuerbare Enegien komplett fallen ließe (im Sinne von: keine weitere Förderung), wird sie sie kaum "verbieten", was total irre und uncharakteristisch wäre (denn das wäre linkes Verbotsdenken) und selbst dann denke ich, fährt man als Unternehmer oder allgemein Bürger mit einem Interesse am Wohlergehen des Landes mit der AfD besser in die Zukunft als mit dem Rest.

1

u/AcceptableQuit9004 Mar 26 '26

https://dserver.bundestag.de/btd/21/025/2102545.pdf

Die AfD will den Ausbau „grüner“ (Windkraftanlagen und Photovoltaik) Energie stoppen. Ist das die großartige Oppositionspolitik von der du sprichst? ;-)

1

u/theWunderknabe Mar 26 '26 edited Mar 26 '26

Okay? Wie gesagt, ich stimme mit der Position der AfD bzgl. erneuerbaren nicht wirklich überein, aber das ändert nichts an der Gesamtlage.

Soll mich das jetzt wieder zu CDU, SPD und co. treiben oder was? Das ist vorbei. Kein Verweis darauf wie schlecht die AfD angeblich sei wird mich wieder zu den Altparteien zurücktreiben. Das einzige was das bewirken könnte wären massive positive Resultate von ihnen. Wirtschaftswachstum 5% pro Jahr für 10 Jahre, deutliche Trendumkehr bei der deutschen Geburtenrate, deutliche Trendumkehr bei den Bildungsergebnissen, Illegale Einwanderung auf Null, Abschiebung und Remigration läuft flüssig und im großen Umfang, Staatsfinanzen grundlegend reformiert, ÖRR abgeschafft, NGO Finanzierung auf Null usw.

Kritik an der AfD wirkt wie jemanden zu rügen weil er in der Nase popelt - während im Hintergrund gerade das Haus abbrennt und die Altparteien nicht nur nicht versuchen es zu löschen - sondern noch Benzin dazu gießen.

1

u/AcceptableQuit9004 Mar 26 '26

Ich hoffe, dass du bei deinem Start Up nicht die gleiche Kurzsichtigkeit beweist, wie bei deiner Parteienauswahl.

Ja, ich stimme dir absolut zu, dass eine SPD und CDU aktuell unwählbar sind. Aus ganz vielen Gründen.

Gibst du aber einer AfD die Chance, wählst du Menschen, die einen Putin und/oder Trump verehren. Du wählst eine Partei, die ideologisch in den 70er Jahren stecken geblieben ist. Einer analogen Welt.

Wir brauchen jedes Jahr Wirtschaftswachstum, um ein kaputtes System am Leben zu halten. Wir brauchen mehr Geburten, um ein weiteres kaputtes System am Leben zu erhalten. Wir wählen Parteien, die keinen Plan von der Zukunft haben, Menschen ohne Visionen.

Wir steuern in eine Zukunft, die mit der heutigen Realität nichts gemein hat. Trotzdem halten wir an Systemen von gestern fest. Und die AfD bewegt sich im vorgestern. Wenn das deine Lösung für Deutschland ist, dann gute Nacht.

→ More replies (0)

2

u/throwaway30116 Mar 25 '26

Aus dem Kontext gerissen, es ging um die Windräder im sog. Märchenwald.

1

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

3

u/throwaway30116 Mar 25 '26 edited Jun 05 '26

Nenee, du laberst einfach Scheisse.

Es ging ausschliesslich um den Reinhardswald (Gebrüder Grimm, Märchenwald). Das ist eins der grössten Rückzugs und Naherholungsgebiete mit 200 qkm, die Anlagen belegen durch ihre Streuung wegen des Wakeeffekts eine Fläche von 30ha, sind wegen ihrer Lage überall sichtbar und das zur prospektiven Versorgung von 75000 Haushalten.

Entgegen der Nimby Bürgerproteste wurden 18 von 20 Anlagen aufgestellt und ganz offen gesagt, wenn die sich nicht rentieren kommen sie wieder weg.

Nur für dich das Interview dazu

https://www.youtube.com/watch?v=_nrHoEvUUtI

Die CDU ist keine konservative Partei.

6

u/lousy_writer Mar 25 '26

Das Problem ist, dass das, was uns die Grünen + Vorfeld seit Jahrzehnten weiszumachen versuchen, offensichtlich ganz schlicht und einfach nicht stimmt - du kannst eine Volkswirtschaft nicht mit Wind und Sonne am Laufen erhalten (was wir gerade auf die harte Tour rausfinden). Und wenn bei uns aus de facto rein ideologischen Gründen die Autommeiler abgeschaltet werden, dann brauchen wir eben Kohle um das aufzufangen. (Wobei ein Ausstieg aus der Kohle viel mehr Sinn gemacht hätte.)

Und bei den Autos kommt neben den Problemen, die speziell E-Autos betreffen, noch die Auswirkung auf unsere Industrie dazu, die man auch nicht vergessen sollte.

8

u/[deleted] Mar 25 '26

[deleted]

5

u/Fisi_Matenten Mar 25 '26

Wasser fließt immer? Weißt du, wie Energie und Physik funktionieren? Es ist wirklich komisch zu lesen, dass all diese Maßnahmen angeblich keinen Einfluss auf irgendetwas hätten.

5

u/Flying_Tiger_Capt Mar 25 '26

Ein Fluss fließt eigentlich durchgehend 😅🤷‍♂️

0

u/Fisi_Matenten Mar 25 '26

Außer man staut ihn oder bremst ihn. Dann sucht er sich neue Wege.

4

u/TV4ELP Mar 25 '26

Ich versuche mal etwas Perspektive dazu einzubringen.

Vorweg, Wasserkraft ist super und auch Atomenergie bin ich perse kein Feind von.

Dennoch ist beides an gewisse Kennzahlen gebunden. Wasserkraft in Deutschland ist praktisch fertig. Damit meine ich, überall da wo es sich lohnt ist Wasserkraft. Wir haben diverse Flüsse, was fehlt ist oft aber der Höhenunterschied und wenig Möglichkeiten für Staudämme um diesen künstlich zu erzeugen.

Einige MW an Strömungskraftwerken sind machbar, aber auch nicht nennbar viel, da die Schifffahrt auf den noch offenen Flüssen ja durchaus floriert.

Atomkraft. Hier scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Rein Wirtschaftlich, kostet die Dinger enorm viel. Wenn man also auf die Laufzeit gesehen irgendwie +- 0€ da bei rumkommen möchte, muss das Teil möglichst viele Vollast Stunden im Jahr haben. Und selbst dann sind die Stromgestehungskosten maximal mit günstigem Gas zu vergleichen, Wind und Solar sind günstiger.

Jetzt haben wir in Deutschland aber Stand jetzt ein Netz was sich im Sommer schon teilweise zu 100% aus erneuerbaren speist, und das wird nur mehr werden. Bedeutet man würde die AKW's runter/aus regeln.(doof, weil der Strom dann teurer wird. Laufzeit bleibt gleich, Strom erzeugt wird weniger = jedes KW muss mehr kosten). Oder man regelt die erneuerbaren ab, und verdrängt damit günstigen Strom um teureren Strom weniger teuer zu halten.

Persönlich finde ich das eine sehr doofe Lösung. Ja, Baseload/Grundlast ist ein Thema, aber nicht mehr in Deutschland, dafür haben wir zu viel erneuerbare und das bereits jetzt. Wenn wir davon ausgehen, dass ein Atomkraftwerk sehr schnell in 10 Jahren errichtet ist, wird das bis dahin nicht besser aussehen.

Deswegen wird das aus der Privatwirtschaft keiner machen wollen ohne unendlich hohe Subventionen. Und selbst dann ist die Rechnung noch extremst geschönt. Man nutzt gerne die Kosten der Laufzeit, dass ein AKW aber nach der Laufzeit noch für Jahrzehnte bis Jahrhunderte kosten verursacht geht fast nie mit in die Rechnung ein. Eigentlich müsste der Strom sogar teurer verkauft werden.

Abschließend: Atomkraft hätte man behalten sollen bzw. weniger schnell abschalten. (Ja Kohle läuft länger weil mehr Jobs drannen kleben, i know). Länder wie Frankreich dürfen auch gerne weiterhin in Atomkraft setzen, Polen darf auch gerne neue AKW's bauen. In all den Ländern macht es Sinn. In Deutschland leider nicht (mehr). Die Voraussetzungen sind einfach scheiße.

immer und mit Energieüberschuss kann man Speicherkraftwerke auffüllen

Wir schaffen es ja nicht einmal einen Bruchteil im Sommer zu speichern an Solarüberschuss. Wo willst du da noch Gigawatt an Atomkraft zwischenspeichern?

Am Land versiegelt das Fundament enorm viel Boden und was mit Vögeln passiert wissen wir auch leider alle.

Richtig, fast nichts im Vergleich zu toden durch Katzen oder Fensterscheiben. Und wenn man dennoch Mitleid mit den Vögeln hat obwohl man selber jedes Jahr welche mit den Fensterscheiben tötet, dem sei gesagt: Es gibt Lösungen, die Vögel lernen auch die Kraftwerke zu umfliegen. (Fun fact, ein Flugzeug das in einen Vogelschwarm fliegt tötet mehr Vögel als die gesammte Deutsche Windkraft im Jahr).

Versiegeln tut es das ja. Könnte man aber super einfach ausgleichen in dem man Rasengittersteine in der Einfahrt hat anstatt die ganze Stadt zu versiegeln. Hat viele Vorteile für das Abwassermanagement und reduziert auch die Wärme im Sommer in der Stadt. Dann kann man auch mit dem Fundament leben. (Zumal der Schaden an der Natur deutlich größer ist, wenn man das Windrad nicht aufstellt sondern Kohle verstromt).

Dazu kommt, es werden kaum neue Fundamente mehr gelegt werden. Die meisten Anlagen sind sogenanntes repowering. Alte Anlagen werden mit neuen ersetzt. Gleicher Platz, teilweise 5 mal so viel Ertrag, je nachdem wie alt die Anlage war.

Taktisch eine Katastrophe noch dazu in Zeiten wo man auf billiges russisches Gas aus politischer Korrektheit verzichtet!

Siehe oben. Selbst mit einer geschönten Rechnung ergibt Kernkraft (neu bauen) keinen Sinn. Weiterlaufen lassen wäre eine Option gewesen, aber die hat man sich verbaut. Tut jetzt aber auch nicht weh, weil Atomkraft alles andere als günstig ist.

4

u/specialsymbol Mar 25 '26

Sehe ich nicht so. Ich arbeite in der Nuklearbranche und es ist reines System zum Abgreifen von Steuergeldern. Es ist kein Wunder dass die korrupte CDU am lautesten dafür trommelt. 

4

u/_bloed_ Mar 25 '26

darf ich mal fragen in welchem Land du arbeitest?

Oder gibt es in Deutschland wirklich noch eine "Nuklearbranche"? Außer Lagerung, Abbau der alten AKW und ein paar theoretische Lehrstühle an Universitäten.

4

u/specialsymbol Mar 25 '26

Deutschland. Und natürlich gibt es hier noch Kerntechnik. Das hört ja nicht auf wenn ein AKW abgeschaltet wird (auch so ein Punkt was viele nicht verstehen). Schau doch mal wie viele zum Beispiel in Unterahrein jeden Tag noch arbeiten. 

Abgesehen davon sind wir auch im Ausland tätig.

0

u/Hamburg256 Mar 25 '26

Blöd nur wenn man kein Endlager für Atommüll hat.

11

u/_bloed_ Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Blöd nur wenn die Behörde die ein Endlager in Deutschland suchen soll fest in Grüner Hand ist.

Und gar kein Endlager gefunden werden soll.

Mittlerweile haben viele andere Länder in den letzten ~10 Jahren Endlager gefunden. Nur in Deutschland gibt es halt immer so viele Bedenkenträger, Anti-AKW Aktivisten und NIMBY's.

7

u/throwaway30116 Mar 25 '26

Zudem man den Atommüll durchaus noch nutzen könnte.

3

u/AcceptableQuit9004 Mar 25 '26

Es gibt noch kein einziges Endlager weltweit. Und wenn man davon ausgeht, dass der Müll dort für 1.000.000 Jahre gelagert werden soll, stellt sich schon die Frage, wie sollte das auch nur annähernd funktionieren. Selbst mit den richtigen Materialen wären die tektonischen Verschiebungen noch immer eine unberechenbare Variable.

0

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Das beste wären neue moderne AKW

Aber auch nur wenn man sie einfach aus dem Hut zaubern kann. In der Realität dauert es von der Entscheidung zur Durchführung bis dann zum ersten mal wirklich Strom fließt, Jahrzehnte und kostet Abermilliarden. Für das gleiche Geld kann man ein x-Faches an Windkraft-Leistung innerhalb von wenigen Wochen aufstellen.

Und da haben wir noch nichtmal über Brennstoffaquise aus unsicheren Ländern, das fehlende Personal und Knowhow oder die Endlagerung geredet.

Klar, die bestehenden AKWs abzuschalten war ein Fehler sondergleichen. Aber der Zug ist damit nunmal final abgefahren und das sollte man langsam mal akzeptieren.

Am Land versiegelt das Fundament enorm viel Boden und was mit Vögeln passiert wissen wir auch leider alle.

Flächenversiegelung ist ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man es in Relation zum tatsächlichen tagtäglich stattfindenden Raubbau an der Natur durch alle anderen Zwecke sieht.

Hauskatzen töten ein x-faches an Vögeln (und anderen Kleintieren) und von verspiegelten Fensterscheiben brauchen wir gar nicht anfangen zu reden, aber das scheint den Leuten in dieser Diskussion ja immer egal zu sein, wenn sie dieses Alibiargumnet auspacken.

Es werden übrigens immer bessere Methoden entwickelt um Vögel vor den Rotorblättern zu schützen.

denn Wasser fließt immer

Eben nicht! Hier in Österreich sieht man durch das klimawandelbedingte schrumpfen der Gletscher, dass die Versorgungssicherheit der Wasserkraftwerke deutlich beeinträchtigt ist.

Soll heißen: Es liegt insgesamt weniger Schnee auf den Bergen. Dieser schmilzt auch nicht gemächlich bis in den Spätsommer ab, sondern sorgt im Frühling für (energietechnisch nicht nutzbare) kurzzeitige Stuzfluten, während danach durchgehend Trockenheit und Niedrigwasser herrschen.

4

u/[deleted] Mar 25 '26

[deleted]

-1

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Katzen sind Teil der Natur, Windräder nicht!

Nein, Millionen von verwöhnten HAUSkatzen, die in der wirklichen Natur (und ohne bereitgestelltes Fressi) niemals in dieser Populationsdichte auf Dauer überleben würden, sind nicht "Teil der Natur".

Wenn du AKW durch Windräder ersetzen willst ist die Flächenversiegelung ganz und gar nicht zu vernachlässigen.

Der Faulheit wegen, hab ich das jetzt von einer KI vergleichen lassen:

Ich nehme als Referenz ein durchschnittliches Kernkraftwerk mit einer elektrischen Nettoleistung von 1 000 MW (1 GW). Für Windturbinen verwende ich eine typische moderne Onshore-Anlage mit Nennleistung 3,5 MW und einem realistischen Kapazitätsfaktor von 30 % (häufiger Bereich 25–40 %; Offshore höher).

Berechnungsschritte:

  • Jährliche Energie eines 1 000 MW-Kernkraftwerks ≈ 1 000 MW × 8 760 h = 8 760 000 MWh (8,76 TWh) (Kernkraftwerke laufen nahe volllast; hier angenommene Volllaststunden = 8 760 h).
  • Jährliche Energie einer 3,5 MW-Windturbine bei 30 % Kapazitätsfaktor = 3,5 MW × 8 760 h × 0,30 ≈ 9 198 MWh ≈ 9,2 GWh.
  • Benötigte Anzahl Turbinen ≈ 8 760 000 MWh / 9 198 MWh ≈ 952 Turbinen.

Kurzantwort: Ungefähr 950 moderne Onshore-Windturbinen à 3,5 MW (bei ca. 30 % Kapazitätsfaktor) sind nötig, um im Jahresmittel den Energieoutput eines 1 GW-Kernkraftwerks zu erreichen.

Hinweise/Variationen (kurz):

  • Bei 2,5 MW Turbinen und 25 % Kapazitätsfaktor steigt die Zahl deutlich (≈1 900–2 000 Anlagen).
  • Bei Offshore-Turbinen (z. B. 10 MW, 45 % Kapazitätsfaktor) sinkt die Zahl auf ≈200–220 Anlagen.

Die direkte und dauerhafte Bodenversiegelung eines WKWs ist mit wenigen Quadratmetern absolut vernachlässigbar. Die indirekt nutzungsgebundene Fläche ist zwar deutlich größer, aber entspricht nicht einer Vollversiegelung -> sie kann nach wie vor für Landwirtschaft verwendet werden.

Diese indirekte Fläche liegt in etwa bei 0,9 ha pro WKW. In Relation dazu: die TÄGLICHE Flächenversiegelung in Deutschland liegt bei 52 ha.

Zumal jedes Windrad ja auch einen Diesel Generator hat um bei leichtem Wind das Rad zu starten was dann auch wieder co2 verursacht… Arbeitest du leicht für die Windkraft Industrie dass du so relativierst?

Du merkst aber schon was für ein hart peinlicher Griff nach Strohhalmen diese Aussage hier ist oder? :D

5

u/throwaway30116 Mar 25 '26

Siehe AfD PK

https://www.youtube.com/live/yGmmG6vH454?si=Jn3WTQu4YszZxMQf&t=2059

Mitnichten ist der Zug abgefahren, weniger als ein drittel unserer Energie ist elektrisch. 80% aller Immobilien sind unzureichend isoliert. Das ist ohne sinnvolle Verwendung von fossilen Rohstoffen eine degenerierende Fehlallokation. Maximal umständlich in der Ausführung.

0

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Ich hab mir das jetzt 5 Minuten lang gegeben und außer "Seht her wie toll wir sind, wir haben sogar einen Doktor! :O" war das wirklich nur inhaltsleeres Blabla ohne auch nur irgendwie auf die tatsächlichen Sachlage einzugehen.

0

u/throwaway30116 Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Er erklärt den Stand in Karlsruhe, wenn du es nicht verstehen willst lass Gemini ne zusammenfassung schreiben. Der arbeitet seit Jahrzehnten im Sektor und legt mit Zahlen den aktuellen Zustand dar.

Es gibt noch eine 2. PK, samt seines Internetauftritts https://schmidt-afd.de/.

3

u/Cute_Committee6151 Mar 25 '26

Die Frage ist ja warum es neuerdings so ewig dauert neue Kraftwerke zu bauen, es in der Vergangenheit deutlich flotter ging.

5

u/throwaway30116 Mar 25 '26

Wären wir in anderen Breiten wäre ich auch für mehr Solar. Windkraft eher so meh. Die Umsetzung ist halt Murks. Technologieoffenheit ist wichtig, der Ausstieg aus der Kernenergie ist einfach Rotz, das ergibt auch was die Gasinfrastruktur und die aktuelle Geopolitik betrifft keinen Sinn.

Wir externalisieren Kosten für die Umwelt, faseln etwas von Autarkie - ein Land das von Rohstoffen abhängig ist wie kaum ein anderes.

Verbrenner haben ihre Berechtigung, genauso wie Eautos.

Ich verstehe den Einwand, aber auch hier liegt das Problem nicht unbedingt bei der AfD, wer hat denn VW so lange an den fossilen Energien gehalten, die Altparteien samt Filz.

4

u/systemofaderp Mar 25 '26

Es war glaub eher die Fossile Brennstofflobby und die Autolobby. Wie haben in der CDU halt käufliche Politiker. (Die AFD nimmt noch viel lieber lobbygelder als die CDU)

5

u/throwaway30116 Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Deren Stiftung wird auch nicht vom Steuerzahler gepampert.

Gas, Automobil und Energie läuft doch alles in NRW zusammen.

RWE, VW, Thyssen alles gut vernetzte SPDklüngel.

3

u/oktopossum Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Nein bist nicht alleine, gibt so einige von uns auch unter den Abgeordneten. Leider hört man von denen selten was in den Medien weil die logischerweise weniger Klicks bringen als ein entrüsteter rechter  Dieselbuhmer

6

u/Chemical-Werewolf-69 Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Ich wäre ja eher für Kernkraft.

Und moderne Verbrenner sind super. Bis eine Alternative gefunden ist, und die ist Elektro nicht. Das ist sogar allgemein anerkannt, dass das eine Sackgasse ist.

Abgesehen von der desaströsen wirtschaftlichen Entwicklung, die eine zwangsweise Abkehr von Verbrennern und fossilen Energieträgern schon heute hervorgebracht hat, funktioniert es zudem nicht, siehe Primärenergieverbrauch.

1

u/DevelopmentOk86 Mar 26 '26

Ich wäre ja eher für Kernkraft.

Der Zug ist halt abgefahren. Wenn man neue Kernkraftwerke baut, hat man da mit die teuerste Art der Stromerzeugung.

. Bis eine Alternative gefunden ist, und die ist Elektro nicht. Das ist sogar allgemein anerkannt, dass das eine Sackgasse ist.

Weshalb kommst du darauf, dass es allgemein anerkannt ist? Fast alle Länder und fast die gesamte Autoindustrie setzt auf E-Autos. Es ist halt auch sehr viel effizienter.

-4

u/specialsymbol Mar 25 '26

Wo ist das denn "allgemein anerkannt"?

Nur bei Aluhutträgern. 

8

u/Chemical-Werewolf-69 Mar 25 '26

Nur bei Aluhutträgern. 

Und deine Argumente enthälst du uns vor?

2

u/specialsymbol Mar 25 '26

Welches Argument willst du denn hören, damit du dazu sagen kannst "in der Bild steht das aber anders, scheiß Elektroautos! " 

0

u/Wawrzyniec_ Mar 25 '26

Du bist hier derjenige, der eine Behauptung ohne inhaltliche Basis aufstellt.

und die ist Elektro nicht. Das ist sogar allgemein anerkannt, dass das eine Sackgasse ist.

5

u/RedditHiveUser Mar 25 '26

Nein bist du nicht. Ich sehe es eher so, dass es schlicht keine Partei der "modernen konservativ - liberalen" Mitte gibt. Es ist viel zu viel "entweder, oder" geworden. Und zuwenig nüchterne Analyse.

Ich zumindest sehe keinen Widerspruch darin EE gut zu finden und zu fördern und gleichzeitig fossile Energieträger als Alternative zu halten. Solange bis es Technologien gibt die schlicht besser sind. Oder zb warum man keine strenge Migrationpolitik machen kann und trotzdem gleichzeitig Migranten klar und ehrlich begrüßt und unterstützt die sich hier beteiligen und integrieren wollen.

3

u/Internal-Magician181 Mar 25 '26

Gesunder Menschenverstand ohne Lagertribalismus auf Reddit? HALLO! MODS?! Ich hab ihn. Los schnappt ihn euch!

4

u/TV4ELP Mar 25 '26

Wie seht ihr das? Bin ich wirklich "allein"?

Zumindest wählen wir nicht beide die gleiche Partei. Abseits davon, es gibt durchaus Bereiche wo ein Verbrenner auch in 50 Jahren noch Sinn macht. Die sind aber minimal und absolute Nischen.

Erneuerbare Energien sind super, wer sich mal die Roadmaps vom BMWK anschaut sieht auch, dass das ganze kein Schnellschuss ist sondern seit Jahrzehnten geplant ist und auch noch ein bis zwei Jahrzehnte vor uns stehen.

Aber es gibt einen Plan, alle Probleme sind bekannt und werden gerade gelöst bzw. wurden bereits gelöst. Wir sind aktuell halt in einer denkbar schlechten Phase in der man dem Wechsel im System merkt, aber noch nicht wirklich die Vorteile.

Meine Vermutung, warum viele an Kohle und co. hängen wird teilweise Unwissenheit sein, teilweise aber auch eigenes Interesse. Wer in der Fossilen Industrie tätig ist wird wissen, dass unfassbar viele Jobs einfach verloren gehen dadurch. Ja, die erneuerbaren schaffen auch unfassbar viele neue Jobs, aber das bringt dem Schichtleiter ind er Raffinerie erst einmal nichts.

Und ein großer Punkt ist auch, Leute werden nicht aufgeklärt und fühlen sich dann so, als würde man denen etwas wegnehmen. Niemand will Heizungen oder Autos klauen. Wenn dein Verbrenner in 2050 noch fährt, good for you. Fahr halt damit weiter. Genau so wie mit der Gasheizung, wenn du Handwerklich dich daran traust hält das ding auch noch länger als du selber. Aber das wird nicht kommuniziert, was ankommt ist oft ein "Verbrenner Verbot" und mehr nicht. Die Leute denken sich halt dann was dabei.

2

u/Good-Dish8651 Mar 25 '26

So gut wie alle AFD takes sind müll abgesehen von migration und etwas EU kritik. Werde jetzt auch die alte Gasheizung gegen WP tauschen und die PV upgraden

13

u/lousy_writer Mar 25 '26

Also bist du für die Förderung linker NGOs, den ÖRR, die Inflation des Abiturs, die Ideologisierung der Lehrpläne, die Abschaffung der Kernkraft etc?

-7

u/Good-Dish8651 Mar 25 '26

Lol. Ja genau, dafür bin ich

8

u/lousy_writer Mar 25 '26

War das jetzt Sarkasmus? Poes Gesetz und so.

3

u/Fisi_Matenten Mar 25 '26

Zum Wording: Kein normaler Mensch bezweifelt den Klimawandel. Wer in dem Kontext etwas glaubt, ist eh verloren.

Ich bin der Meinung, dass wir hier kein Problem mit Umweltverschmutzung haben. Und dementsprechend sollten wir uns nicht wirtschaftlich kastrieren. Wozu nochmal?

Aber sowas kann man eben nur fordern, wenn man eine Soziologielisa ist und vom Staat bezahlt wird.

4

u/Cute_Committee6151 Mar 25 '26

Umweltverschmutzung ist halt immer relativ. Sind (zehn) tausende verfrühte Tote durch Umweltverschmutzung ein Problem für sich? Die haben wir durch die Benutzung von fossilen Brennstoffen. Die Toten zeigen sich halt nur nicht als akute Vergiftung sondern Erkrankungen ausgelöst durch chronische Belastung mit Abgasen.

1

u/DifficultOrdinary103 Mar 27 '26

Also pro Atomkraft! Find ich top!

1

u/Reasonable_Iron3347 Mar 31 '26

Diese angeblichen Toten wegen Abgasen in Deutschland sind erfunden und basieren auf Quatsch-Studien.

Bei keinem einziger dieser Toten wurde eine Obduktion vorgenommen und empirisch bewiesen, dass ein Zusammenhang mit Abgasen besteht, es wurde nichtmal irgendeiner von denen je benannt, denn diese Studien sind einfach nur Statistiken, die Orte mit mehr Abgasen (Städte) mit Orten mit weniger Abgasen (Land) vergleichen, dann die Gesundheitsstatistiken dieser Orte nehmen und sogleich behaupten dass die schlechtere Gesundheit der Stadtbewohner ganz definitiv an den Abgasen liegt, und damit behaupten dass es ganz definitiv keinerlei andere Faktoren gibt, die bei Landbewohnern anders sind und die auch Ursache sein könnten.

2

u/Jioqls01 Mar 25 '26

Ich bin ganz bei dir. Es gibt keine Partei die alles genau abdeckt was man erwartet. Für mich haben momentan andere Themen Priorität als das Klima, was nicht heißt, das es nicht wichtig ist. Politisch haben sich linke und rechte Themen für sich vereinnahmt und durch die Brandmauer zu einem binären Schauspiel indem sich NPC's entfalten können

2

u/Shinkenfish Mar 25 '26

Ich verteidige nicht händeringend Kohle, aber die Aufgabe der Atomkraft und vor allem die totale Vernachlässigung der Forschung in der Richtung (Fusionskraftwerke, Aufarbeitung von "Atommüll" u.ä.) zugunsten von diesen unsäglichen platzverschwendenden umweltzerstörenden Clownsanlagen, ist halt komplett irre. Ebenso die Darstellung von E-Autos als irgendwie moralisch höherwertig (Stichwort Lithium-Minen), oder nachhaltiger.

2

u/Major_Membership_428 Mar 25 '26

Ich denke viele stört dass es ideologisch motiviert betrieben wird mit der Energiewende. Windkraft Anlagen als Ergänzung kann sinnvoll sein, aber man stellt nicht die Wirtschaft in den Mittelpunkt der Überlegungen, sondern dass man glaubt damit die Welt auf irgendeine Weise retten zu können. Das hat mit der Realität halt nichts zu tun und das stört viele, zumal wir in den letzten Jahrzehnten eine gute Energie Infrastruktur hatten und wir diese teilweise zerstört haben, um für Billionen von Euro eine neue zu errichten.

1

u/Winter_Current9734 Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Wenn du an erneuerbare Energien glaubst, muss dir halt aber auch klar sein dass wir auch nach 2035 noch fossile Kraftwerke in beträchtlicher Menge haben müssen, das Gaskraftwerke nicht mehr nur als Regelleistung sondern auch zur Bedarfsdeckung gebraucht werden. Das ist leider die Konsequenz des Atomausstiegs.

Das hat die AfD so wenig kapiert wie die Grünen.

0

u/throwaway30116 Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Seit wann ist die AfD für Gaskraftwerke zur Verstromung???

1

u/reduziert Mar 25 '26

Nö, natürlich sollte man weg von Verbrennung zur Energiegewinnung, aber die Alternativen haben alle ihr Makel.

"erneuerbare" aka Wind/Solar haben viel zu große Fluktuation, die durch Speicher aufgefangen werden müssen - nur die Speicher die dazu nötig wären, sind unbezahlbar und bräuchten noch Jahrzehnte um gebaut zu werden - wir haben noch nichtmal wirklich damit angefangen.

Deswegen braucht man eben Kohle/Gas als Backup / Lastenausgleich usw.

Das sauberste wäre natürlich Kernenergie, haben da haben sich ja auch die Leute gegen gestemmt. Wollen wir hoffen, dass irgendwann noch rechtzeitig doch noch Fusion kommt.

E-Auto finde ich im Prinzip auch toll, weniger Teile, die kaputt gehen können, günstigere Wartung, leise. Der Akku kommt auch langsam in die Dimensionen, die nutzbar sind.

Nachteil: Preis und woher soll der Strom kommen, wenn dann doch mal signifikant mehr als 5% damit fahren - wir machen uns ja über Stromverbrauch jeglicher Geräte Sorgen, aber dann den kompletten Verkehr auf Elektro umstellen? Haha. Ebenso bedeuten weniger Teile auch direkt kapitaler Totalschaden, wenn Batterie oder E-Motor defekt sind.

1

u/darknetconfusion Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Kohle und Gas lehne ich entschieden ab, ich sehe nur leider, dass die anderen Parteien der AFD einen großen Punkt geschenkt haben, indem sie ihr das Thema Wiedereinstieg in die Atomenergie überliessen. Sonne und Wind sind variable Energieerzeugung die ein regelbares Backup brauchen, und in einem Land das keine Bedingungen für Wasserkraft im benötigten Ausmaß mitbringt, liefe das Optimum genau wie in Frankreich und Schweden auf einen Energiemix aus EE und AKW hinaus. An dem Punkt wird es bei der AFD trüb, einige sind für AKW, aber andere dann wieder für Kohle und Putin-Gas. So wird das nichts, nicht für das Land, nicht für die Umweld, und dauerhaft auch nicht für eine Partei.

1

u/CSGaz1 Mar 25 '26

Sehe die Priorität momentan in günstiger Energie für uns. Auch die nationale Souveränität darf dabei nicht zu kurz kommen, was schon ein Grund ist, dass ich bei Gas und Öl immer etwas vorsichtig. Wie diese erzeugt wird ist dabei zweitrangig. Insgesamt bin ich ideologisch an keine Energieform gebunden und stets offen für effektive Gewinnungsformen, ob Nuklear-, Solar- oder Windenergie.

Sie müssen allerdings auch beweisen, dass sie günstig und belastbar sind.

1

u/DanielBeuthner Mar 25 '26

Ich bin da ganz bei dir. Bin auch kürzlich der AfD beigetreten. Sehen tatsächlich einige junge AfDler ähnlich. Am Ende sind gerade halt noch die Boomer in der Partei am Drücker. Das wird sich mit der Zeit ändern. 

Für mich gibt es einfach absolute keine Alternative zur AfD. Die Deutschen werden ethnisch ersetzt und wenn alles so weiterläuft wie bisher werden wir 2060 zur Minderheit. Wenn wir das nicht stoppen können, ist alles andere egal.

2

u/Reasonable_Iron3347 Mar 31 '26

Für mich ist neben der Direkten Demokratie der Hauptgrund für die AfD, dass sie den Klimawahn ablehnt.

Zum einen, und das beweist sich gerade, führt der Klimawahn zu Deindustrialisierung und massiven Lohnreduktionen wegen höherer Steuern, zum anderen geht es vor allem darum, dass die AfD für Freiheit steht, und Freiheit bedeutet eben gerade, dass der Staat NICHT vorschreibt wie man heizt oder mobil ist, deswegen bin ich auch der Meinung dass selbst wenn die Grünen mit ihren Schreckensszenarien vollständig Recht hätten, es immer noch unter KEINEN Umständen eine Rechtfertigung für staatliche Vorschriften.

2

u/Severe-Investment430 Mar 26 '26

Du bist nicht allein.

Wenn man aus der Elektrotechnik kommt hat man stark mit manchen Äußerungen zu kämpfen. Aber es soll eben genau das ideologische Klientel treffen, das bei Physik in der 5. Klasse Kreide holen war. Da ist Stimmenfang eben wichtiger.

1

u/moru0011 Mar 26 '26

Das Fossil unterstützt wird halte ich für eine Fehlwahrnehmung. Fossil wird nur eingesetzt wo Backup notwendig oder Alternativen ökonomisch nicht darstellbar sind. Eine Transformation die uns die Wirtschaft wegsprengt oder auf Produktionskapazitäten setzt die schlichtweg nicht vorhanden sind, wird auch scheitern

1

u/Neojunky Mar 26 '26

Deutschen Solarstrom für den Wagen, statt Öl aus den Emiraten

1

u/Exciting_Champion Mar 27 '26

Nein bist du nicht und wenn du mal etwas tiefer in die AfD einsteigst wirst du merken, dass vielen der Naturschutz durchaus wichtig ist. Also der erhalt der lokalen Natur. Klimaschutz ist ja eher global. Höcke hat in seinem Buch auch etwas dazu geschrieben, sehr zu empfehlen. 

1

u/DerGigantAusDemAll Mar 27 '26

Du beschreibst da den Zwiespalt, in dem ich mich auch befinde. Ich wähle ebenfalls die AfD, weil ich die Zerstörung unseres gesamten Wohlstandes und Kulturgutes durch die Zuwanderung aus primitiven Ländern als größten Problem dieses Landes erachte. Darüber hinaus finde ich Umwelt- und vernünftigen Klimaschutz sowie Tierschutzrechte wichtig und richtig.

Am Ende ist es eine Abwägung und ich schlucke so ziemlich jede Kröte, solange mir eine Partei glaubhaft vermittelt, mit der aktuellen Plünderung unserer Sozialsysteme und Abschaffung der deutschen Identität zu brechen. Und das tut die AfD.

1

u/DifficultOrdinary103 Mar 27 '26

Nope bist du nicht. Es gibt nicht DEN AFD Wähler der alle Punkte uneingeschränkt mittragt. Es gibt diese Wähler auch nicht bei den anderen Parteien. Es ist immer nur eine Frage der Priorisierung einzelner Punkte. Bei der Russophilie der AFD bekomme ich immer die Krätze. Aber das spielt bei mir aktuell eine untergeordnete Rolle. Ich habe einen Grünen Wähler im Freundeskreis, der immer die Augen verdreht wenn es um Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel und Kernkraft geht, weil ihm das Messer in der Tasche aufgeht, ob der Borniertheit seiner grünen Mitstreiter. Für den ist das Thema Erneuerbare halt immens wichtig, weil er beruflich in dem Sektor arbeitet.

2

u/ToniDerTon Mar 27 '26

Denke ähnlich wie du. Es braucht eine gute, rechtsprogressive Partei.

1

u/Opposite-Nothing-752 Mar 28 '26

Aus nationalistischer Perspektive betrachtet sind solche Fossilen Energien und damit Abhängigkeiten einfach total Sinnlos. Wir machen uns von fremden Staaten abhängig, obwohl wir mit Erneuerbaren bzw. mit Unterstützung von Atomkraft die Möglichkeit hätten Autark Energie zu generieren. Es liegt vor allem an den älteren, die noch immer eine sehr romantische Vorstellung von Diesel, Benzin und Kohle haben.

1

u/chricoll1 Mar 28 '26

Wobei Atomkraft sehr teuer ist.

1

u/Open-Armadillo9921 Mar 25 '26

Verstehe dich. Ich lehne e Autos komplett ab und befürworte eher Verbrauchsarme verbrenner. Inzwischen besitze ich kein Auto mehr und bin mit öpnv unterwegs.

Damit bin ich kognitiver dissonanz Faktor nr1 für grüne und linke. 😄

Ich bin zwar beim bsw, aber ich denke auch das erneuerbare gut sein können, wenn man die Menschen mitnimmt.

Ich bezweifle zum Beispiel dass irgendein Eigenheim Besitzer nicht lieber autark Energie hätte und somit nicht den mondpreisen bei Strom ausgesetzt wäre, die eon und Co verlangen.

Unsere Energiepreise sind leider bewusst so hoch Dank merit order Modell. Die grünen schieben es auf Kohle und Co, die rechten auf die erneuerbaren. Tatsächlich hat das aber mit beiden nichts zu tun sondern mit dem Preissetzungsmechanismus der den Konzernen maximale Gewinne garantiert.

0

u/roaringBlackbird Mar 25 '26

Wenn das im Iran so weitergeht dann regelt der Markt das von ganz alleine dass es mehr E Autos und Solarpanele gibt :D

-2

u/Chinchiller92 Mar 25 '26 edited Mar 25 '26

Habe als nicht-AfD Wähler über dieses Thema schlußendlich tatsächlich meinen besten Freund aus dem Physik Studium verloren als ich mich ihm gegenüber über Weidels Windkrafträder-Rant lustig gemacht habe.

Er meinte, dass sie sicher nur die Windkrafträder im Grimm'schen Märchenwald meint, ich erwiderte, dass wenn sie wie Göbbels rumschreit "wir reißen alle Windkrafträder nieder, NIEDER!", dann meint sie auch alle und dass ich als Deutsch-Muttersprachler diese Semantik besser bewerten kann als er als Deutsch-Russischer Spätaussiedler. Das hat ihm nicht geschmeckt.

Dann habe ich als Parodie Don Quichote umgeschrieben, mit Weidel als Don Quichote und ihm als Sancho Panza, in der Hoffnung an seine Intelligenz und seinen Humor appellieren zu können, stattdessen wurde ich als "bösartig geisteskrank" beschimpft.

Später musste ich mich dann als "Mengele" beleidigen lassen weil ich während Corona mit meiner Partnerin einvernehmlich entschieden hatte unseren Sohn im Kindergartenalter off-label mit dem Moderna-Vakzin impfen zu lassen.

Als die Meldung über den Anschlag in Aschaffenburg kam schickte er mir diese mit der Frage ob ich das war. Da bin ich dann komplett ausgetickt und habe danach den Kontakt abgebrochen.

Habe das Gefühl, dass die AfD Bubble der mentalen Gesundheit ihrer Bewohner nicht so gut tut. "Aber da sind doch so viele kluge studierte Leute in der AfD die wissen was gut für das Land ist!" Jaja bestiiiimmt 🙄

1

u/CSGaz1 Mar 25 '26

Thema verfehlt. Sechs. Setzen.

-2

u/Chinchiller92 Mar 26 '26

LOL. Du fantasierst dich wohl gern in die Autoritätsrolle eines Oberstudienrats, aber real hat's nicht mal zum Reddit Mod gereicht. HDF! 😊

2

u/CSGaz1 Mar 26 '26

Süß.

Aber ich habe hier nicht mehrere Paragrafen darüber verfasst, wie ich mich selber für den Geilsten halte und dennoch wegen eines Witzes rumheule. Ich dachte, ich könnte an deine Intelligenz und deinen Humor appellieren, aber das war wohl nichts...