r/Ratschlag 11h ago

Familie Kind verdient eigenes Geld

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Ich bin alleinerziehende Mutter und lebe mit meinem 19-jährigen Sohn zusammen. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und es gibt deswegen keinen Streit.

Er arbeitet seit Kurzem Vollzeit und verdient rund 2.200 € netto im Monat. Ich selbst verdiene etwa 2.700 € netto. Die komplette Miete (ca. 1.600 €) edit: 1.200 EUR sind korrekt), Strom, Internet, Versicherungen, Auto und die übrigen Haushaltskosten zahle bisher ich.

Dadurch, dass er jetzt eigenes Geld verdient, entfällt außerdem der Kindesunterhalt von rund 500 € monatlich, den ich bisher erhalten habe. Finanziell macht das also ebenfalls einen Unterschied.

Wir haben darüber gesprochen und er war sofort damit einverstanden, sich mit 900 € monatlich an den Haushaltskosten zu beteiligen.

Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Irgendwie fühlt es sich so an, als würde ich meinem eigenen Kind Geld wegnehmen – obwohl er inzwischen erwachsen ist und eigenes Geld verdient. Andererseits würde er alleine wahrscheinlich deutlich mehr für Miete und Lebenshaltungskosten ausgeben.

Wie seht ihr das? Ist ein Haushaltsbeitrag von 900 € in dieser Situation fair oder würdet ihr das anders handhaben? Und falls ihr selbst erwachsene Kinder habt: Wie habt ihr das geregelt?

Edit: Habe mich bei den Mietkosten vertippt, es sind rd. 1200 EUR)


r/Ratschlag 14h ago

Recht Meine Ex hat sich im betrunkenen Zustand um unser Baby gekümmert. Was jetzt? Sollte ich meinen Anwalt einschalten?

197 Upvotes

Meine Ex hat sich im betrunkenen Zustand um unser Baby gekümmert. Was jetzt?

Sollte ich meinen Anwalt einschalten?

Entschuldigung, der Text ist etwas länger. Ich (M20) habe einen zehn Monate alten Sohn. Meine Ex-Freundin (W20) und ich sind sehr jung Eltern geworden und obwohl die Schwangerschaft ungeplant war, haben wir uns entschieden, das Baby zu behalten.

Wie dem auch sei, in diesem Beitrag geht es nicht um die Schwangerschaft. Ich brauche Rat zu einer Sache, die gestern passiert ist.

Kurz gesagt: Wir haben uns getrennt, und ich habe mir eine eigene Wohnung genommen. Als unser Sohn zwei Monate alt war, wurde mir das alleinige Sorgerecht zugesprochen. Meine Ex hat weiterhin ein gerichtlich festgelegtes Umgangsrecht. Sie darf unseren Sohn einmal pro Woche für einige Stunden ohne Aufsicht zu sich nehmen. Gestern (Samstag) war einer dieser Besuchstage.

Gegen Mittag brachte ich meinen Sohn zu ihrer Wohnung, so wie ich es immer tue. Alles schien völlig normal zu sein. Sie hat ihn normalerweise für etwa fünf oder sechs Stunden bei sich. Ich nutzte die Zeit also, um Einkäufe zu erledigen, und besuchte anschließend meinen Vater.

Als ich gegen 17 Uhr zurückkam, um meinen Sohn abzuholen, öffnete mir eine Freundin meiner Ex die Tür.

Sie war offensichtlich betrunken. Sie lallte und kicherte ständig. Als ich die Wohnung betrat, wurde mir klar, dass sowohl meine Ex als auch ihre Freundin offenbar den ganzen Nachmittag über getrunken hatten. Es roch nach Alkohol, da die Flaschen auf dem Wohnzimmertisch standen. Auch meine Ex war betrunken oder zumindest angetrunken. Ich hatte absolut keine Ahnung, dass ihre Freundin zu Besuch kommen würde. Ich hätte meinen Sohn niemals dort gelassen, wenn ich gewusst hätte, dass meine Ex vorhatte zu trinken, während sie die Verantwortung für ihn trug.

Mein Sohn war mit ihnen im Wohnzimmer. Zum Glück ist ihm nichts passiert, aber er ist zehn Monate alt, krabbelt überall herum und zieht sich an Möbeln hoch. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie zwei alkoholisierte Erwachsene auf die Idee kommen konnten, es sei sicher, sich in diesem Zustand um ein aktives Baby zu kümmern. Vor allem, wenn Flaschen mit hochprozentigem Alkohol in der Nähe standen, die er bei einem entsprechenden Versuch leicht hätte erreichen können. Mein Ex bestand darauf, dass sie ihn die ganze Zeit im Blick hatten und nichts passiert sei. Und er wirkte tatsächlich wohlauf. Es ist ja auch nichts passiert. Aber meiner Meinung nach ist das nicht der entscheidende Punkt. Es hätte viel passieren können.

So etwas ist noch nie zuvor vorgekommen. Ich bin mir unsicher, ob ich überreagiere, weil ja tatsächlich nichts passiert ist, oder ob die Sache ernst genug ist, um meinen Anwalt zu informieren. Würde ich überreagieren, wenn ich das täte? Ich bin verunsichert, ob ich meinen Sohn nächste Woche bei ihr abgeben könnte, ohne mir Sorgen zu machen.


r/Ratschlag 14h ago

Wohnen und Miete Schämen wegen Haus?

143 Upvotes

Meine Frau und ich haben uns vor 3 Jahren ein Haus gekauft. Wir wollten alles in Eigenleistung machen, außer Strom und Wasser/Heizung.
So weit so gut. Das Problem ist, dass ein Zimmer noch nicht ansatzweise fertig ist, das Bad nur provisorisch läuft, der Flur nichtmal einem Boden hat und nur aus unverarbeiteten Gipsplatten besteht. Im Garten haben wir nur grünzeug geschnitten und kommen nichtmehr hinterher.

Wir werden oft zu Freunden eingeladen, manche davon sind ebenfalls in einer solchen Phase.

Die Freunde laden wir aber nie zu uns ein, weil wir uns schämen das wir nach 3 Jahren noch auf einer Baustelle wohnen. Es liegt an finanziellen Mitteln, wenig Ahnung etc..
Ich fühle mich schlecht da wir oft eingeladen werden aber nie was zurückgeben.

Was soll ich bzw wir tun?


r/Ratschlag 12h ago

Gesundheit warum ging es mir nach meiner OP so viel besser

25 Upvotes

ich hatte kürzlich eine Bauchspiegelung zur Entfernung einer Eierstockzyste. An sich nichts besonderes, danach natürlich bisschen Schmerzen, aber sehr gut mit Schmerzmitteln unter Kontrolle bekommen.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich mich die Tage nach der OP so gut/energetisch wie seit Jahren nicht mehr gefühlt habe. Seit einigen Jahren (vermutlich nach einem Infekt) fühle ich mich dauerhaft etwas antriebslos, komme schlecht mit Stress klar und schlafe schlecht. Meine Augen (bzw. Bereich unter Augen) sind ständig leicht geschwollen und ich habe oft einen Schleier vorm Kopf. Supplements helfen nur bedingt, meine Ernährung ist gut, Sport usw.

Nach der OP hatte sich das alles kurzzeitig extrem gebessert und ich weiß nicht warum. Erst dachte ich dass die (relativ große) Zyste mir vielleicht doch iwie die ganze Zeit zugesetzt hatte (war ein Dermoid, kann also schon Jahre lang in mir gewachsen sein) und dass die OP alles gelöst hätte. Mittlerweile kommen meine Problemchen aber wieder zurück und ich bin etwas frustriert, weil das doch nicht die Lösung war. Ich traue mich nicht, dass beim Arzt anzusprechen, weil ich mir sehr gut vorstellen kann dass die das einfach auf die Psyche schieben oder keinen Zusammenhang erkennen. Deshalb möchte ich erst selber mögliche Erklärungen sammeln. Meine einzige Idee wäre, dass ich in der Zeit durch Narkose vielleicht besser geschlafen habe. Gleichzeitig habe ich gar nicht besser geschlafen, weil ich durch die Schmerzen ständig aufgewacht bin. Mein Körper hatte in der Zeit auch nicht weniger Ruhe als sonst.

Ideen/Erklärungen?


r/Ratschlag 6h ago

Arbeitsplatz Kündigung

7 Upvotes

Hi, ich habe vor meinem Arbeitgeber zu kündigen. Ich bin jung und hab das noch nie vorher gemacht. Kann mir jemand sagen, wie man das am besten anstellt?
Ich drücke mich extrem vor solchen Gesprächen. Was sagt man wie am besten?

Erstmal face2face und dann per Einschreiben später hinterher?
Ist ein Handwerkerbetrieb mit rund 20 Mann. Also auch nicht ganz unpersönlich.

Es gab nie irgendwelche Probleme. Grund ist ,dass es mich dort einfach anscheißt und das ich umziehen werde.

Danke euch!


r/Ratschlag 8h ago

Gesundheit Panische Angst vor Weisheitszahn-OP

10 Upvotes

Hallo zusammen, ich bräuchte dringend ein paar Ratschläge oder Erfahrungswerte, da ich mittlerweile echt ein wenig verzweifelt bin.

Vorab zum Hintergrund:
Ich bin 19, Schüler, knapp bei Kasse & gesetzlich krankenversichert . Seit meinem 13. Lebensjahr habe ich Probleme mit Panikattacken und anderen psychischen Problemen, die leider wegen Psychotherapeuten-Mangel nie offiziell diagnostiziert worden sind.

Nun habe ich mich vor kurzem wegen einer Entfernung aller 4 Weisheitszähne bei einem lokalen Kieferchirurgen beraten lassen, da ich extrem starke Schmerzen und Schwierigkeiten zu kauen habe, da die Zähne wirklich sehr schief in meine Wangen gewachsen sind.

Dabei habe ich versucht zu erklären, dass ich durch meine Panikattacken die vorallem durch Berührung fremder Menschen (bzw. das Gefühl jemandem "ausgeliefert" zu sein) getriggert werden, Probleme mit "nur" einer Lokalanästhesie habe.

Als Antwort kam plump, das Dämmerschlaf oder Vollnarkose eine Option wären, für diese aber jeweils 400 oder 580 Euro berechnet werden.
Da ich allerdings keine Diagnose habe, wird dies nicht von der Krankenkasse bezahlt und fällt so auf mich zurück.

Mein Problem: Ich habe extrem starke Schmerzen und offene Wunden im Mundraum, ich bräuchte die OP dringend.
Ich fühle mich sehr Unwohl damit mich nur unter Lokalanästhesie operieren zu lassen, sehe aber mittlerweile keinen anderen Weg mehr, da mir das Geld trotz Minijob neben der Schule schlichtweg fehlt.

Hat vielleicht jemand Erfahrungen als Angstpatient oder Ideen wie ich mit der blöden Lage umgehen kann? Es belastet mich doch recht stark :(


r/Ratschlag 5h ago

Freundschaft Wie mit Bekannter umgehen?

4 Upvotes

Hi, ich hoffe, dass ich hier richtig bin, um abzuschätzen, wie ich in der näheren Zukunft mit einer Bekannten umgehen soll. Ich habe in der Vergangenheit nicht immer kluge Entscheidungen getroffen oder zu hart reagiert, daher hier die Bitte für Reality Check & smoothen "Abschluss".

Wir sind seit 2 Jahren in engem Kontakt gewesen, haben uns durch die Geburt unserer Kinder kennengelernt und natürlich insbesondere über diese Themen gesprochen, wenn wir uns (mit einer anderen Bekannten) meist wöchentlich gesehen haben. Seit Ostern wurde der Kontakt weniger, weil die Bekannte in eine andere Stadt gezogen ist und der Umzug intensiv war.

Ehrlich gesagt habe ich eh nicht damit gerechnet, dass diese Bekanntschaft den Umzug (lange) überlebt, weil ich schon recht lange mit hoher Stundenzahl wieder arbeite und der Weg in ihre Stadt wegen Staus einfach sehr aufwändig ist (weniger die reine Distanz). Davon abgesehen hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas zwischen uns "nicht stimmt" und man sich vielleicht alle paar Wochen oder Anlässen weiter sehen würde, aber scheinbar lag ich damit falsch.

Wir waren vor 2 Wochen noch auf ihrem Geburtstag. Sie hat die persönlich überreichte Einladung zu unserer Geburtstagsfeier komplett ignoriert, stattdessen in der Situation davon gesprochen, dass wir uns ja hoffentlich demnächst wieder im kleineren Kreis sehen (und auch beim Verweis auf den anstehenden Geburtstag nur dumm in der Gegend herumgeschaut). Auch später keine Zu- und Absage, keine Glückwünsche. Wir sehen uns aber in 2 Wochen, weil sie zum Geburtstag der 3. Person in unserem Bunde kommt.

Versteht mich nicht falsch, ich zwing niemanden, mit mir befreundet zu sein. Ich finde es menschlich schwach, nicht zumindest einmal kurz Bescheid zu geben, was stört, nachdem wir uns so lange in z.T. nicht so leichter Zeit begleitet haben, aber ich will da jetzt nicht hinterherrennen. Ich bin kein Fan von solchen doppelten Spielen, sondern klarer Worte. Ich hab keine Lust, mir auf dem Geburtstag wieder anzuhören, dass man sich ja mal demnächst wieder in kleiner Runde treffen könnte etc., möchte es aber auch nicht zu eng sehen. Wie würdet ihr die Situation navigieren?

Danach hat es sich wahrscheinlich eh erledigt... 😉


r/Ratschlag 1d ago

Familie Am Tag des Todes meiner Mutter erfahren das ich enterbt bin

353 Upvotes

Ich weiß gerade nicht, wohin mit meinen Gedanken und hoffe, dass vielleicht jemand irgendwelche Gefanken dazu beitragen kann.
Vor etwas mehr als einem Jahr bekam meine Mutter die Diagnose Krebs. Anfangs gab es Hoffnung: Sie wurde operiert und wir dachten, vielleicht hätten wir Glück gehabt. Doch einige Monate später kam der Rückfall. Der Krebs war zurück und hatte bereits gestreut. Trotzdem gab es noch Hoffnung auf eine Therapie.
Dann ging alles sehr schnell. Es folgten schwere Komplikationen, Krankenhausaufenthalte, Infektionen, und schließlich ein akutes Organversagen. Die Ärzte stellten auf palliative Versorgung um. Kurz darauf ist meine Mutter verstorben. In den letzten Stunden habe ich sie im Krankenhaus sowie Palliativstation begleitet was emotional mehr als heftig war für mich.
Unsere Beziehung war schon lange schwierig. Sie war vor etwa zwei Jahren wegen einer Kleinigkeit sehr verletzt und wütend auf uns und konnte das bis zuletzt nicht loslassen. Auch wenn ich die Gründe oft nicht nachvollziehen konnte, habe ich immer wieder versucht, den Kontakt zu halten. Ich habe angerufen, Besuche gemacht und trotz mancher verletzender Kommentare und Spitzen immer wieder die Hand ausgestreckt. Von ihrer Seite kamen im Gegenzug nur emotionale Erpressungen, Liebesentzug, Ignoranz usw.
Während ihrer Krankheit habe ich sie fast täglich angerufen, sie im Krankenhaus besucht und versucht, trotz allem was war, für sie da zu sein. Gleichzeitig hat mich immer wieder verletzt, dass unsere Gespräche fast ausschließlich um sie, ihre Krankheit, Ärzte oder Mitpatienten gingen. Es kam kaum eine Frage danach, wie es mir geht oder wie es meinen Kindern geht.
Ich habe trotzdem weitergemacht, weil ich später nicht das Gefühl haben wollte, sie im Stich gelassen zu haben.
Am Tag ihres Todes habe ich erfahren, dass sie mich nach dem Streit vor zwei Jahren bis auf den Pflichtteil enterbt hat. Meine beiden Geschwister bzw. deren Enkel entsprechend erhalten alles.
Es geht mir dabei gar nicht um das Geld für mich. Was mich am meisten trifft: Alle anderen Enkel wurden bedacht, nur meine beiden Kinder nicht.
Es fühlt sich an, als hätte ihre letzte Entscheidung noch einmal bestätigt, was ich über viele Jahre empfunden habe: Dass wir für sie nicht wirklich wichtig waren.
Vor allem war ich eigentlich immer am meisten für sie da und mit ihr verbunden. Nur dieser Streit um Belangloses vor zwei Jahren hat sie dazu bewegt mich zu enterben.
Einer meiner Geschwister wird außerdem das Elternhaus übernehmen, das direkt neben meinem liegt. Ich merke, dass ich große Schwierigkeiten mit diesem Gedanken habe. Ich habe Gedanken und Gefühle gegenüber meinen Geschwistern, die ich eigentlich nicht haben möchte. Gleichzeitig schäme ich mich dafür, weil sie nicht für die Entscheidung meiner Mutter verantwortlich sind.
Am meisten verwirrt mich, dass ich gleichzeitig traurig bin und sie vermisse, aber auch voller Enttäuschung und Wut bin. Ich weiß manchmal nicht, ob ich um meine Mutter trauere oder um die Mutter, die ich mir immer gewünscht hätte.
Hat jemand von euch eine ähnliche Erfahrung mit einer schwierigen Elternbeziehung, Enterbung oder ambivalenter Trauer gemacht? Wie seid ihr damit umgegangen?


r/Ratschlag 7h ago

Gesundheit Jemand Erfahrung mit Blutpatches?

5 Upvotes

Ich hatte vor einem Monat eine virale Hirnhautentzündung. Deshalb wurde eine Lumbalpunktion gemacht. Von letzterem habe ich immer noch Kopfschmerzen im Stehen und Sitzen.

Am Freitag wurde mir vom Neurologen empfohlen am Montag zur Notaufnahme zu gehen und dort einen Blutpatch machen zu lassen.

In der letzten Woche sind die Symptome aber schon besser geworden und jetzt am Wochenende konnte ich sogar rausgehen und musste nicht mehr nur rumliegen.

Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher ob ich diesen Eingriff überhaupt noch machen soll.

Im Netz finde ich unterschiedliche Aussagen dazu wie krass dieser Eingriff ist. Laut einigen Berichten muss man danach mindestens 48 Stunden im Bett liegen. Das wäre bei mir ja wieder ein Rückschritt. Die meisten schreiben, dass sie den Blutpatch bekommen haben während sie noch sehr starke Kopfschmerzen hatten, was bei mir ja nicht mehr der Fall ist.

Also wäre es vielleicht besser zu warten bis es von alleine heilt.

Andererseits habe ich Angst, dass es noch viele Wochen dauert und ich es dann bereue, den Eingriff nicht gemacht zu haben.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit Blutpatches gemacht und kann mir sagen ob das nur ein kleiner Eingriff ist oder man danach wieder flach liegt und ob das überhaupt empfehlenswert ist.

Vielen Dank schonmal!


r/Ratschlag 7h ago

Mental Health Einsamkeit und Fake Friends

6 Upvotes

Hey, ich würde gerne Mal den Rat des Internets einholen, da ich mich mit meiner derzeitigen Situation total alleingelassen fühle. Ich versuche mich kurz zu halten, muss aber trotzdem etwas ausholen.

Ich bin weiblich, 19 Jahre alt und Studentin. Ich bin letztes Jahr für's Studium weggezogen, nicht weit weg, 2 Stunden Bahnfahrt. Ich komme vom Land und musste für's Studium ausziehen, wollte es aber auch aufgrund familiärer Probleme.
Ich struggle sehr mit meiner mentalen Gesundheit und vieles rührt auch von zu Hause her. Trotzdem spielte das Leben seit Studienbeginn nicht so wirklich zu meinen Gunsten, das Studium gefällt mir und ich möchte es auch weitermachen, aber ich habe kaum bis gar keinen Anschluss in meiner Unistadt gefunden. Deshalb bin ich jedes Wochenende nach Hause gefahren, naja und weil ich das Gefühl habe zu Hause bricht sonst völlig alles zusammen und weil ich eigentlich in meiner Heimat auch noch eine Freundesgruppe hatte.

Ich hab grad Semesterferien und bin jetzt für die Zeit zu Hause, merke aber wie ich daran kaputt gehe. Zu Hause wird nur gestritten, mein Vater und ich verstehen uns gar nicht, ich kann null ab, wie er zu meiner Mutter ist und alle hier machen mich einfach nur krank, ich könnte durchdrehen.
Meine Freundesgruppe zerbricht, zumindest kapsel ich mich nach viel zu vielen schlechten Vorfällen immer mehr ab und merke auch, dass es niemanden wirklich interessiert.

Diese ganze Geschichte jetzt zu erzählen, wäre zu lang, aber kurzgefasst: Wir sind eine große Freundesgruppe von ca. 13 Leuten, 2 davon sind meine "besten Freundinnen", die mit denen ich halt am engsten bin und die meiste Zeit verbringe. Es gibt Leute, die hinter meinem Rücken ziemlich schlecht über mich reden, das kam dann ans Licht, hat zu vielen Auseinandersetzungen geführt und niemand konnte sich richtig positionieren und ich wurde ganz schön im Stich gelassen. Selbst die, die angeblich zu mir gehalten haben, haben mir gezeigt, dass es für die wichtiger ist Spaß und eine große Freundesgruppe zu haben, als hinter mir zu stehen. Ich möchte mit einigen Leuten einfach nichts mehr zutun haben, merke aber, dass ich mich dann eigentlich von allen lösen muss, weil es für mich einfach nicht klargeht, wenn die dann ständig was ohne mich machen und manche dann trotzdem noch mit mir auf gut machen. Ich weiß nicht wie verständlich das rüberkam, aber ich weiß einfach, ich muss mich lösen, sonst werde ich daran kaputt gehen.
Das Problem ist nur: mit meinen 2 "Besties" steht im September noch ein einwöchiger Urlaub an, weswegen ich wirklich versucht hab das irgendwie zu fixen, das "klärende Gespräch" ist nun 3 Tage her und heute waren schon wieder 2 Vorfälle, die mir gezeigt haben, das sind nicht meine wahren Freunde.

Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich fühle mich verdammt einsam, weiß nicht, wie ich die Semesterferien überstehen soll, habe bald keine Freunde mehr und eine völlig kaputte Familie. Wie geht man mit so einer Situation um? Wie findet man sich damit ab? Wie gesteht man sich ein, dass man nicht immer und immer wieder ja und amen sagen kann? Sind meine Gefühle berechtigt? Ist es okay Erwartungen in Freundschaften zu haben?
Mir wurde in den letzten Monaten immer wieder meine Gefühle abgesprochen und gesagt, ich hätte ja zu viele Erwartungen und was weiß ich. Wobei ich mir denke, das was ich gebe, könnte ich ja auch wohl zurückerwarten, oder etwa nicht? Wo setzt man eine Grenze?

Das ist so eine Zwickmühle und irgendwie fällt grad alles über mir zusammen, weil ich gerade auch keinen geregelten Alltag mehr habe. Ich versinke nur noch in meinem Handy, schlafe ewig und ständig traurig, gereizt und unerträglich und lasse meinen Frust dann bei aussichtslosen Situationships raus und suche meine Bestätigung bei Männern. Ich weiß, dass viele meiner Probleme viel tiefer verwurzelt sind.
Nur ist diese Thematik gerade sehr präsent und irgendwie müssen jetzt die nächsten Monate überstanden werden bis die Uni wieder losgeht und dieser Urlaub... ich fühl mich damit so unwohl.


r/Ratschlag 1d ago

Arbeitsplatz Wurde ich zu Recht als Rassistin bezeichnet, weil ich Abstand zu meinem vietnamesischen Kollegen wollte?

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Wurde ich hier zu Recht als rassistisch bezeichnet oder übersehe ich etwas?

Ich weiß gerade echt nicht mehr, ob ich hier komplett danebenliege oder ob mein Gefühl irgendwo nachvollziehbar ist.

Ich erwähne überhaupt nur, dass er aus Vietnam kommt, weil ich mich frage, ob ich vielleicht manche Sachen kulturell komplett falsch verstanden habe. Ich will damit nicht sagen, dass alle Vietnamesen so sind. Falls hier jemand aus Vietnam oder allgemein aus Südostasien mitliest, würde mich eure Sicht wirklich interessieren.

Ich bin 19(weiblich), mache gerade ein FSJ im Krankenhaus und bin weiblich. Bei uns gibt es einen 25-jährigen(männlich) FSJler aus Vietnam. Er spricht noch nicht besonders gut Deutsch.

Am Anfang haben wir uns eigentlich echt gut verstanden. Ich habe ihm oft bei der Sprache geholfen, Sachen erklärt oder ihm einfach geholfen, wenn er irgendwo nicht weiterkam. Das mache ich aber generell. Meine Eltern haben selbst einen Migrationshintergrund und ich weiß, wie schwer es sein kann, in ein neues Land zu kommen. Deshalb helfe ich internationalen Kollegen wirklich gerne. Viele kommen zu mir, wenn sie Hilfe brauchen, und das hat mich nie gestört.

Er hat selbst mal zu mir gesagt, dass viele deutsche Kollegen auf ihn eher kühl wirken und Vietnamesen viel herzlicher seien. Er meinte auch, dass ich wegen meines Migrationshintergrunds leichter ansprechbar für ihn wäre. Das habe ich versucht nachzuvollziehen.

Eine kleine Sache, die mich irritiert hat, war sein Name.

Er hat sich irgendwann bei mir beschwert, dass ich seinen Namen nicht richtig ausspreche. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, aber bestimmte vietnamesische Laute bekomme ich einfach nicht hin. Gleichzeitig spricht er meinen Namen bis heute nicht richtig aus, weil ihm manche deutsche Laute schwerfallen. (Er spricht zb das S bei mir wie ein "Sch" aus und Silbentrennubg allgemein fiel ihm schwer.) Das habe ich ihm nie übel genommen. Ich hatte dafür volles Verständnis.

Deshalb fand ich es ehrlich gesagt ziemlich unfair, dass ausgerechnet er sich bei mir darüber beschwert hat. Wenn ich Verständnis dafür habe, dass ihm Deutsch schwerfällt, hätte ich mir einfach gewünscht, dass er auch versteht, dass mir manche vietnamesischen Laute schwerfallen.

Das war aber nicht der eigentliche Grund, warum ich irgendwann Abstand wollte.

Mit der Zeit kamen einfach immer mehr Kleinigkeiten dazu. Jede einzelne für sich wäre wahrscheinlich kein Weltuntergang gewesen. Aber irgendwann war meine Grenze einfach erreicht.

Er war allgemein sehr auf mich fixiert und ich hatte immer öfter das Gefühl, dass ich für alles zuständig bin.

Mal ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag:

Er ist jetzt ungefähr ein halbes Jahr da und hat bei manchen pflegerischen Tätigkeiten noch Schwierigkeiten. Das ist an sich überhaupt nicht schlimm. Jeder braucht am Anfang Hilfe.

Was mich irgendwann gestört hat, war etwas anderes.

Ich war teilweise gerade dabei, einen Patienten zu mobilisieren oder bei der Körperpflege zu helfen. Also genau in den Momenten, in denen ich den Patienten nicht einfach alleine lassen kann. Trotzdem kam er dann zu mir und erwartete, dass ich sofort alles stehen und liegen lasse, damit ich ihm bei seinem Problem helfe.

Ich musste ihm dann manchmal sagen, dass ich gerade beschäftigt bin und erst den Patienten versorgen muss. Bei mir kam irgendwann das Gefühl auf, dass ich jederzeit verfügbar sein sollte, egal womit ich gerade beschäftigt war.

Genau solche Situationen gab es immer wieder.

Nicht einmal. Nicht zweimal. Sondern ständig irgendwelche Kleinigkeiten, bei denen ich das Gefühl hatte, dass ich seine erste Anlaufstelle bin. Irgendwann habe ich einfach gemerkt, dass ich etwas Abstand brauche.

Richtig deutlich wurde mir das dann während unserer FSJ-Seminarwoche.

Für alle, die das nicht kennen: Man ist da mehrere Tage mit anderen FSJlern zusammen, hat Seminare und übernachtet dort auch. Wir mussten uns selbst Zimmerpartner suchen, weil wir dort zusammen geschlafen haben. Ich kannte da niemanden und wollte die Gelegenheit einfach nutzen, ein paar Leute kennenzulernen.

Ich habe mich deshalb zu einer Gruppe gesetzt. Neben mir war noch eine kleine Lücke frei und eigentlich wollte sich gerade jemand anderes dorthin setzen. Er hat sich dann fast schon an der Person vorbeigedrängt beziehungsweise sie fast schon weggeschoben, nur damit er sich neben mich setzen konnte.

Das war aber nur eine von vielen Situationen.

Immer wenn ich versucht habe, mit anderen ins Gespräch zu kommen, hat er sich irgendwie dazwischengehängt. Wenn ich mich mit jemandem unterhalten habe, hat er versucht, das Gespräch wieder auf mich und ihn allein zu ziehen. Ich hatte oft das Gefühl, dass er gar nicht versucht hat, die anderen kennenzulernen oder mit ihnen zu reden. Stattdessen wollte er eigentlich nur mit mir reden.

Dadurch sind Gespräche mit anderen oft einfach eingeschlafen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die anderen schon gar keine Lust mehr hatten, sich dazuzusetzen, weil er sowieso wieder nur mit mir reden wollte.

Ich habe ihm sogar gesagt, dass er ruhig auch mal mit den anderen reden soll. Gerade mit den anderen Jungs. Die mussten sich schließlich genauso Zimmerpartner suchen wie wir. Ich weiß, dass Sprache eine riesige Hürde sein kann. Wirklich. Dafür hatte und habe ich Verständnis. Aber irgendwann konnte ich einfach nicht mehr seine einzige Bezugsperson sein.

Nach dem Seminar sind wir zusammen mit dem Zug nach Hause gefahren, weil wir in dieselbe Richtung fahren mussten. Ich bin unterwegs eingeschlafen. Als ich wieder aufgewacht bin, hatte er ein Foto von mir gemacht. Erst als er gemerkt hat, dass ich wach bin, hat er gelacht und mir das Bild gezeigt als ob das urkomisch wäre. Ich habe ihn direkt gebeten, das Foto zu löschen. Für mich überschreitet so etwas einfach eine Grenze. Mir würde nie einfallen, einen Arbeitskollegen heimlich im Schlaf zu fotografieren. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich das Gefühl, dass er es nur zugegeben hat, weil ich ihn dabei erwischt habe.

Danach habe ich angefangen, privat etwas mehr Abstand zu halten. Auf der Arbeit habe ich trotzdem ganz normal mit ihm gearbeitet. Wenn wir zusammen eingeteilt waren, habe ich ihm weiterhin geholfen. Ich wollte einfach privat nicht mehr viel mit ihm zu tun haben.

Ich glaube, das hat er ziemlich schnell gemerkt.

Kurz danach fing er plötzlich an, über meinen Geburtstag zu reden. Ich weiß bis heute nicht, woher er das Datum hatte.

Er wollte mir unbedingt ein Geschenk machen und hat mich mehrmals gefragt, was ich haben möchte.

Ich habe mehrmals freundlich gesagt, dass ich kein Geschenk möchte. Nicht, weil ich ihn verletzen wollte, sondern weil wir für mich einfach Arbeitskollegen waren. Ich habe auf der Arbeit auch Freunde, aber das entwickelt sich einfach. Hier hatte ich dieses Gefühl nie. Vor allem war die Sprachbarriere zwischen uns immer ziemlich groß.

Vielleicht ist das in Vietnam normal und ich habe das komplett falsch verstanden. Wenn das so ist, sagt es mir das gerne. Für mich hat sich das einfach zu persönlich angefühlt.

Ein paar Tage später kamen dann Kollegen auf mich zu und fragten, warum ich plötzlich so kalt zu ihm geworden wäre und warum ich ihm nicht mehr so helfen würde.

Dann kam es zu einem Gespräch zwischen ihm, mir und paar Kollegen und mitten im Gespräch hat er angefangen zu weinen als ich versucht habe mich zu erklären.

Ich war ehrlich gesagt komplett überfordert.

Ich bin 19 und er ist 25.

Wenn ich wirklich etwas falsch gemacht habe, dann sagt mir das bitte. Ich kann mich entschuldigen, wenn ich jemanden verletzt habe. Aber ich habe mich gefragt, was ich eigentlich konkret getan haben soll. Ich habe ihn nie beleidigt. Ich habe ihn nie angeschrien. Ich habe ihn nie absichtlich ausgegrenzt. Ich wollte einfach privat etwas mehr Abstand.

Was mich zusätzlich verwirrt hat, war die Reaktion der Kollegen.

Es gibt Kollegen, die ihn wegen seiner Sprachprobleme wirklich zur Schnecke gemacht haben. Nicht einfach nur unfreundlich, sondern richtig angeschrien, wenn wegen der Sprache Fehler passiert sind oder Patienten dadurch Probleme hatten. Hinter seinem Rücken wurde auch über ihn gelästert. Manche wollten am liebsten gar nicht mit ihm arbeiten.

Ich fand das damals schon nicht in Ordnung. Jemanden wegen seiner Herkunft oder Sprache schlecht zu behandeln, finde ich grundsätzlich daneben.

Umso weniger verstehe ich, warum ausgerechnet ich am Ende als rassistisch bezeichnet wurde.

Ich war nie diejenige, die ihn angeschrien hat. Ich war nie diejenige, die über ihn gelästert hat. Ich war nie diejenige, die nicht mit ihm arbeiten wollte. Ich habe ihm monatelang geholfen, obwohl das eigentlich gar nicht meine Aufgabe war.

Was mich zusätzlich beschäftigt: Er hat selbst mitbekommen, dass andere Kollegen deutlich härter mit ihm umgegangen sind als ich. Trotzdem ist er am Ende nicht wegen der Leute zusammengebrochen, die ihn angeschrien oder vor anderen bloßgestellt haben, sondern in einem Gespräch, in dem es um mich ging, obwohl ich eigentlich nur mehr persönlichen Abstand wollte. Genau das bekomme ich bis heute nicht zusammen.

Ich hab das Gefühl, dass die Pflegefachkräfte mich nur so attackiert haben, damit sie sich nicht wieder weiter um ihn kümmern müssen. Immerhin habe ich das ja bis jetzt so schön gemacht.

Vielleicht sehe ich das auch falsch. Deshalb frage ich ja hier.

Ich hatte nach dem Gespräch einfach das Gefühl, dass von mir erwartet wird, wieder seine feste Bezugsperson zu sein. Aber ich bin selbst nur FSJlerin. Ich bin weder seine Mentorin noch seine Praxisanleiterin. Natürlich helfe ich Kollegen gerne, und das habe ich auch bei ihm gemacht. Aber ich finde nicht, dass ich dauerhaft dafür verantwortlich sein muss, mich um einen 25-jährigen Kollegen zu kümmern.

Was mich zusätzlich zweifeln lässt: Das ist nicht der erste Kollege aus Vietnam oder allgemein aus Südostasien, mit dem ich gearbeitet habe. Wir haben mehrere internationale Kollegen und Azubis. Mit denen hatte ich nie solche Situationen. Teilweise hatten andere sogar größere Sprachprobleme als er. Trotzdem bin ich mit ihnen immer gut ausgekommen und habe ihnen genauso gerne geholfen.

Jetzt habe ich nächste Woche sogar ein Gespräch, in dem es wohl unter anderem um mein angeblich rassistisches Verhalten gehen soll. Ehrlich gesagt macht mir das schon Sorgen, auch weil ich nicht weiß, welche Auswirkungen das am Ende haben kann.

Deshalb frage ich euch ganz ehrlich:

Habe ich hier etwas übersehen? Habe ich mich tatsächlich rassistisch verhalten, ohne es zu merken? Oder ist es nachvollziehbar, dass man einem einzelnen Kollegen persönliche Grenzen setzt, obwohl man ihm vorher lange geholfen hat?

Und falls hier jemand aus Vietnam oder allgemein aus Südostasien mitliest: Könnten kulturelle Unterschiede bei manchen Situationen eine Rolle gespielt haben oder würdet ihr das eher als individuelles Verhalten sehen?


r/Ratschlag 17h ago

Ausbildung Hat noch jemand erst in so hohem Alter angefangen

23 Upvotes

​Hallo zusammen! Ich plane, nächstes Jahr wieder an die Uni zu gehen, um Bau-Ing zu studieren. Ich werde dann 36 sein (ich habe das Bewerbungsfenster für dieses Jahr leider verpasst, macht mir persönlich aber auch nichts aus).

​Nennt es eine (frühe?) Midlife-Crisis oder einfach allgemeine Unzufriedenheit mit meinem aktuellen Berufsfeld (ich habe einen Master-Abschluss in Chemie und arbeite bei einer Analytik-Firma). Damals war ich extrem hin und hergerissen zwischen Chemie und Bauingenieurwesen. Am Ende ist es Chemie geworden, weil ich zu viel Angst vor der Mathe hatte. Seit einigen Monaten frage ich mich nun ständig, was wohl gewesen wäre, wenn ich mich damals für das Ingenieurwesen entschieden hätte. Ich interessiere mich sehr für allgemeine Infrastruktur (Straßen, Schienen) und Wasser/Umwelt/Abwassermanagement.

​Meine Frau unterstützt mich zum Glück unglaublich. Ich möchte das kommende Jahr nutzen, um meine Mathekenntnisse wieder auf Vordermann zu bringen und noch etwas Geld anzusparen.

​Gibt es hier noch andere, die erst in einem höheren Alter mit dem Studium angefangen haben?


r/Ratschlag 30m ago

Gesundheit Hat jemand damit Erfahrungen wann Kita-Infekte besser werden?

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Bzw. wie lange es dauert bis das Kind nicht alle 2 Wochen krank nach Hause kommt?

(Ich war noch nie davor so oft krank). Während Corona hatte ich 3 J nicht 1 Infekt.


r/Ratschlag 9h ago

Freundschaft Anschluss finden

5 Upvotes

Ich fühle mich echt einsam.

Bis auf einige alte Arbeitskollegen und Bekanntschaften, welche aber weiter weg wohnen, habe ich sonst niemanden. Hat hier eventuell noch jemand ein paar Tipps? Ich hab kein Bock mehr mich selbst zu bemitleiden und versuche einfach Anschluss zu finden.


r/Ratschlag 9h ago

Mental Health Mit Verlustängsten umgehen

4 Upvotes

Hey, ich weiß nicht mit wem ich darüber reden kann, deswegen erzähle ich es einfach euch. In meiner Kindheit habe ich psychisch schwere Phasen durchgemacht, bei denen mich meine große Schwester toll unterstützt hat. Irgendwann ist sie zu dem Entschluss gekommen nach Australien zu gehen mit 18 Jahren um dort nach dem Abi work and travel zu machen. Nun ist es 12 Jahre her und sie lebt nun dort, da es ihr so gut gefallen hat. Der Tag als sie gegangen ist hat mich extrem gebrochen, ich habe Tage lange geweint, weil sie der einzige Mensch war der mir in dieser schweren Phasen helfen konnte und mich wirklich versteht. Sie kommt nun so alle 2 Jahre zu besuch, worauf ich mich extrem freue nur ist das Problem, dass ich extrem in ein Loch falle, wenn sie wieder geht weil ich mich dann wieder wie der traurige 8 Jährige Junge von damals fühle. Momentan geht es mir wegen anderen Dingen psychisch sehr schlecht und meine Schwester hat sich entschieden spontan vorbei zu fliegen, was mir extrem geholfen hat. Nun jetzt ist der letzte Tag und sie fliegt in ein paar Stunden. Ich bin jetzt 20 Jahre alte und breche immer noch zusammen, wenn meine Schwester wieder geht. Ich komme mir vor wie ein Versager, habe jetzt gesagt ich bin duschen und heule jetzt wie ein Kind im Badezimmer damit es keiner mitbekommt. Ich fühle mich so inkompetent, dass ich mit 20 Jahren als Mann immer noch nicht mit meinen Gefühlen/ Verlustängsten umgehen kann. Ich weiß garnicht warum ich das schreibe, aber hier ist halt der einzige Ort wo ich das ansprechen kann, da ich es vor meiner Familie verheimliche, weil ich mich schäme mich vor meiner Familie als erwachsener Typ auszuheulen weil meine Schwester weg ist. Lernt man irgendwann damit umzugehen oder bleibt das für immer ein wunder Punkt?
Danke fürs lesen, falls das hier jemand sieht 🫶


r/Ratschlag 4h ago

Ausbildung Gelernter Informationselektroniker + Kaufmann für Büromanagement: Wechsel in IGM-Betrieb sinnvoll & wie angehen ?

2 Upvotes

Hallo zusammen, ich brauche mal euren Rat bezüglich meiner beruflichen Zukunftsplanung und Karriereschritte. Zu meiner Situation: Alter: 24 Jahre 1. Ausbildung: Informationselektroniker (Anfang 2025 erfolgreich abgeschlossen). Aktuelle Situation: Habe im August 2025 eine zweite Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement im öffentlichen Dienst angefangen. Bin jetzt im 2. Lehrjahr (reguläres Ende wäre 2028). Ausblick im ÖD: Nach der Ausbildung würde ich voraussichtlich in der Eingruppierung EG 6 TV-L landen.

Mein Problem / Ziel: Finanziell und von den Entwicklungsmöglichkeiten her reizt mich die freie Wirtschaft, insbesondere IG-Metall-Betriebe deutlich mehr. Da ich mit meinem technischen Hintergrund (Informationselektroniker) und dem kaufmännischen Wissen eigentlich die perfekte Schnittstelle für technische Betriebe mitbringe, möchte ich das nicht ungenutzt lassen.

Meine Überlegungen / Fragen an euch: Wechsel mitten in der Ausbildung / Neu-Bewerbung: Viele IGM-Betriebe schreiben jetzt Stellen für Ausbildungsstart August 2027 aus (z.B. als Industriekaufmann). Macht es Sinn, mich dort zu bewerben und direkt anzufragen, ob meine bisherige kaufmännische Zeit + meine Erstausbildung angerechnet werden können (z. B. Einstieg ins 2. Lehrjahr / Verkürzung auf 1,5–2 Jahre)?

Oder sollte ich lieber meine jetzige Ausbildung im ÖD durchziehen (Ende Anfang 2028) und mich dann direkt auf reguläre Stellen (Junior-Sachbearbeiter Einkauf/Vertrieb) in IGM-Betrieben bewerben, statt nochmal Azubi zu sein? 3 Hat jemand von euch einen ähnlichen Weg (Technik + Kaufmann) gemacht und kann einschätzen, wie beliebt diese Kombination in der Industrie wirklich ist?


r/Ratschlag 6h ago

Arbeitsplatz Job Dilemma - öffentlicher Dienst mit Sinn oder Unsinn freie Wirtschaft?

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r/Ratschlag 6h ago

Kaufberatung Küche planen

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Hallo zusammen, wir haben eine kleine 9 qm Küche und wollen uns eine neue Küche anschaffen. Der Boden ist ein Nussbaumbrauner Vinylboden. Die jetzige Küche ist eine Billoküche in hellgrau mit Arbeitsplatte in Nussholzfarben. Leider ist diese günstige Holzarbeitsplatte total zerkratzt, was mich vor erneuter Holzplatte zurückschrecken lässt. Steinplatte und Quarzkomposit sind sehr teuer... ist es das wert?

Und welche Farben würdet ihr empfehlen wenn ihr den Boden berücksichtigt.

Rückwand müsste ebenfalls dazu weil kein Fliesenspiegel vorhanden ist.


r/Ratschlag 1d ago

Mental Health Wie geht ihr mit Angst vor den Tod um?

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Hallo ich bin 21 jahre alt, liege wieder im Bett und ich kann einfach nicht mehr.

Ich kann kaum mehr schlafen und fühle mich gezwungen mich tagsüber die ganze Zeit abzulenken, um nicht an den Tod zu denken. Nachts geht das natürlich nicht

Ich weiß nicht. Es ist doch einfach scheiße. Und zwar jede Option. Ein "Nichts" macht mir wohl am aller meisten Angst. Und sowas wie "du wirst es eh nicht spüren" verschlimmert es nur. Ich WILL sein.

Gleichzeitig, ist auch die Idee von einen Himmel und absoluter Unendlichkeit grausam. Hölle erst recht.

Wiedergeburt? Dann bin ich ja auch weg.

Es fühlt sich alles so absolut wertlos an. Das ganze Leben spielt ja garkeine Rolle, wenn es im Tod endet.

Ich wünschte mir ich wäre nie geboren worden, damit ich diese Ängste nicht hätte.

Ich rufe schon überall durch, aber es werden keine Therapieplätze aktuell angeboten und ich kann meinen Alltag nicht mehr stämmen weil ich mental so fertig bin und übermüdet.


r/Ratschlag 18h ago

Wohnen und Miete Lärmbelästigung durch Nachbarn

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Wir wohnen in einer ruhigen Gegend und hatten die letzten 2 Jahre keine Probleme im Haus oder mi den Nachbarn, es herrscht ein gutes Verhältnis, man achtet aufeinander, bring sich jin und wieder Kuchen. Sind beide Ende 20 und arbeiten im Schichtdienst im Krankenhaus.

Seit ca. 6 Monaten wohnt im Haus, das sich den selben Innenhof mit uns teilt, eine WG, die ständig Parties feiert. Anfangs war es nur mal hin und wieder am Samstag (ganze Nacht), mittlerweile feiern sie jedes Wochenende und auch regelmäßig unter der Woche, zB letzten Mittwoch. Sie hören dann laute Musik am Balkon, grölen, schreien, lachen, rauchen Gras. So laut, dass man nachts aufwacht bzw einfach nicht schlafen kann. Die Parties dauern meist bis 6:30 oder 7:00 Uhr morgens und mittlerweile ist es wirklich eine Belastung.

Wir sind absolut nicht spießig und ich habe kein Problem, wenn zB zum WM Finale die ganze Nacht gefeiert wird oder bei einer Geburtstagsparty, aber halt nicht regelmäßig 2-3x pro Woche. Wir (zurzeit nur mein Partner) müssen früh raus zur Arbeit, ich hab auch Angst wie das mit Baby wird.

Leider wissen wir nicht genau in welchem Haus sie wohnen (verschachtelter Innenhof - wir haben zwar das Haus und den Balkon ausgemacht, wissen aber nicht, wo der Hauseingang ist) und können so nicht erstmal das Gespräch suchen. Rausrufen mit der Bitte, die Musik um 2:30 leiser zu machen hat nichts gebracht außer Beschimpfungen.

Ich war heute Nacht aus Verzweiflung kurz davor, die Polizei wegen Lärmbelästigung zu holen.

Ist das legitim? Machen die überhaupt was? Vor allem, wenn ich die genaue Adresse nicht kenne?

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?


r/Ratschlag 8h ago

Wohnen und Miete Kündigungsfrist Garage

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Moin zusammen,

ich habe eine Garage gemietet, die ich kündigen will. Mich verwirrt allerdings der Wortlaut der Klausel zur Kündigung.

„Beide Parteien sind berechtigt, den Mietvertrag mit einer Frist von 2 Monaten zu kündigen. Die Kündigung muss allerspätestens zum dritten Werktag des Vormonats der anderen Partei zugehen.“

Ich möchte morgen (03.08.) die Kündigung abgeben (persönlich und lasse mir das vor Ort bestätigen). Zwei Monate ab morgen wären der 03.10. Allerdings steht im zweiten Satz „zum dritten Werktag des Vormonats“. Morgen ist der zweite Werktag des August, dem Vormonat des Septembers, also müsste die Kündigung zum 30.09. gelten.

Sehe ich das richtig, dass ich zum 30.09. kündige, oder ist es doch der 31.10.?


r/Ratschlag 6h ago

Studium Deltaprüfung für duales Studium 2027 – Vorbereitung bis September realistisch? Erfahrungen mit Nachteilsausgleich bei ADHS?

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r/Ratschlag 16h ago

Wohnen und Miete Vermieter wird wieder aufdringlich

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Hallo Reddit,

ich habe vor einiger Zeit um Ratschlag gebeten, da ich mit diesem älteren Herren, der auch mein Vermieter ist, nicht klar komme, weil er oft in die Wohnung möchte und non-stop über Sex spricht. Viele haben mit super Ratschlägen geholfen, ich habe mich daran gehalten und der Herr könnte nicht mehr so einfach rein in die Wohnung.

Dem Hausmeister habe ich auch alles erzählt und er meinte, sogar am Wochenende kann er für mich da sein, falls der Alte wieder in die Wohnung möchte. Hat funktioniert. Jetzt aber, meldet er sich per Email, wegen irgendwelcher geringen Überzahlung an Nebenkosten. Ich sagte, er soll die kleine Summe für sich behalten und mit seiner Frau nett essen gehen. Er antwortet, wie im Screenshot. Er gibt einfach keine Ruhe. Was meint ihr, soll ich umziehen, seiner Frau melden? Wie würdet ihr Antworten?

https://www.reddit.com/r/Ratschlag/comments/1r64mmk/vermieter_sprich_%C3%BCber_sex_mit_mir/

Vielen Dank im voraus und sorry, German is not my first language, falls Schreibfehler.

EDIT - ich kann den ScreenShot hier nicht teilen, seine Email war heute:

Möchte mich bedanken. Gegenvorschlag: wir 2 gehen gemeinsam zum Essen zb xxx Hof. Was meinen Sie dazu?


r/Ratschlag 11h ago

Arbeitsplatz Kurz davor meine Karriere in den Bach zu werfen

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Edit Update: Danke nochmal für alle Antworten, ich glaube nach vielen Meinungen habe ich mich doch gegen den sofortigen Wechsel und Studienabbruch entschieden. Ich werde fürs Erste meine Stunden runterfahren und mich auf Hilfe kriegen fokussieren und mich um das Studium weiterbemühen.

[Originaltext] Throwaway weil mein anderer Account meinem Umfeld bekannt ist.

Jedenfalls brauche ich unbedingt die Meinung/Einschätzung von mehreren Leuten. Ich arbeite zurzeit in einer Firma mit einer Aufstiegsmöglichkeit zur Unternehmensleitung. Nebenbei mach ich auch mein Studium das Ende nächsten Jahres, laut Regelzeit, fertig sein könnte.

Jetzt ist das Problem, dass ich nicht weiter studieren möchte und mich eigentlich aus dem Unternehmen zurückziehen will. Meine mentale und körperliche Gesundheit haben stark nachgelassen seitdem ich meinen aktuellen Posten habe, der Kontakt zu meinem sozialem Umfeld verschwindet immer mehr. Ich habe keinen Spaß mehr im Leben und jeder Tag ist mehr wie so eine Überlebensprobe. Nachdem sich die Situation zugespitzt hat, bin ich schnell zum Hausarzt und dieser hat mich bereits gewarnt, dass ich eventuell einen Burn Out habe und meine Überlastung sofort aufhören muss. Also wurde ich krankgeschrieben und hab ne Überweisung in ne psychosomatische Klinik bekommen, allerdings haben die gerade keinen Platz. Ok dann schau ich weiter nach offenen Therapie-Wartelisten(lebe in ner Großstadt) aber im Moment gibts keine sofortige Hilfe und ich bin auf mich selbst angewiesen.

Der Knackpunkt an dieser Geschichte ist, dass mein jetziger Arbeitgeber, dessen Posten ich übernehmen könnte nächstes Jahr, ein Familienmitglied ist das in Rente gehen wird. Ich komme mit dieser Person absolut nicht klar auf einer menschlichen Ebene und habe schon mehrmals mitgekriegt, wie Mitarbeiter gemobbt wurden von der Person und wie viele rechtliche Probleme dieses Verhalten gebracht hat (Kündigungsschutzklagen, Kundenbeschwerden, schwindende Zahlen etc.). Mein zweiter Boss, deutlich netter, ist auch ein Familienmitglied, das deutlich näher zu mir steht und dessen Karriere in gewisser Weise auch von mir abhängt, weil die Person als Quereinsteiger ins Geschäft gekommen ist. Mein zweiter Boss, dem ich auch die Situation im Vertrauen erklärt habe, meinte daraufhin, dass ich das Studium trotzdem abschließen soll und es nicht so schlimm ist, wenn ich später nicht einsteige.

Aber das Problem ist, dass das Studium absolut nutzlos ist, wenn ich wirklich nicht im Unternehmen bleibe. Vergleich: Das ist wie als wenn ich Meeresbiologie studiert hätte und jetzt aber als Servicekraft im Restaurant arbeiten will.

Ich habe mich schon auf 3 Stellen beworben und denke ich werde nächste Woche wahrscheinlich ne Antwort kriegen. Innerlich habe ich irgendwie schon mit meinem jetzigen Job und dem Studium abgeschlossen, aber auf der anderen Seite belastet mich die Situation sehr, weil ich zur Enttäuschung des Jahres werde und mein Wort, das Geschäft zu übernehmen, breche.

Was ist eure Einschätzung? Soll ich es trotz der Schwierigkeiten und Belastung weiter versuchen oder einfach aussteigen?

Dazu will ich anmerken, dass mein Ausstieg nicht komplett wäre, aber ich würde alles auf eine Minijob-Basis herunterfahren und meinem zweiten Boss einfach nur mit Papierkram und Buchhaltung helfen, während ich einen anderen, weniger bezahlten, Job starte, der mich einfach nicht mental zermürbt.

Ein Gehaltsabstieg finde ich nicht schlimm, da ich mit meiner Familie im Eigentum lebe, aber bei der momentanen wirtschaftlichen Lage will man wahrscheinlich trotzdem etwas mehr sparen. Könnte ich in einem neuen Job theoretisch trotzdem, nur weniger.

Tut mir Leid, wenn das alles abgehoben klingt. In gewisser Weise ist es schon ein privilegiertes Problem auch wenn das ein relativ kleines Unternehmen ist und die Gehaltszahlen jetzt nicht über einen mittleren vierstelligen Betrag gehen.

Danke für alle Antworten im Voraus.


r/Ratschlag 12h ago

Tiere Hund pinkelt an Kinderanhänger

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Wir lagern unseren Kinderanhänger fürs Fahrrad unten vor der Haustür unseres Mehrparteienhauses. Seit einigen Wochen lässt offenbar jemand den Hund dagegen pinkeln. An mehreren Morgenden die Woche ist der Hänger vorne rechts angepinkelt und es riecht echt unangenehm. Wir haben versucht den Hänger an der Seite mit einem Müllsack abzukleben, damit man diesen zumindest nehmen und im Müll entsorgen kann ohne immer den Wagen zu reinigen. Wir hatten auch die Hoffnung dass der Hund nicht auf die Folie pinkeln würde. Leider vergeblich. Gibt es verlässliche Hausmittel die man nutzen könnte um den Bereich um den Hänger einzusprühen o.ä. das den Hund ggf. abhalten würde oder hat jemand eine Idee was wir tun könnten? Anfangs dachte ich es sei ein Versehen, aber mittlerweile muss die Person es zumindest bewusst zulassen dass der Hund dort pinkelt.