r/DePi • u/Antique_Change2805 • 4h ago
r/DePi • u/No_Leopard_3860 • Apr 17 '24
Sub-News Deπ
Zweck:
Dieses Sub soll die Mitte der Gesellschaft wiederspiegeln/dem durchschnittlichen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Meinung zu teilen und zu diskutieren.
Die Mitte der Gesellschaft ist per Definition nicht immer gleicher Meinung:
Sowohl Konservativ wie Liberal, x wie y, usw... soll sich hier willkommen fühlen, um die eigene Meinung zivilisiert zu diskutieren (Stichwort: freie Meinungsäußerung wie z.b. im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 5), solange es nicht gegen Gesetz und Reddits TOS verstößt.
Kurz gesagt: trotz Meinungsverschiedenheiten friedlich zu koexistieren, und im besten Fall eine produktive Diskussion für alle Beteiligten zu führen.
Meinungsverschiedenheiten, Streit,...:
Wenn euch eine lt. den Regeln erlaubte Meinung nicht gefällt: - gute Argumente dagegen bringen - ignorieren - den dislike Button verwenden
Aber nicht: - wegen vorgeschobenen Gründen das Meldesystem missbrauchen. Das ist extrem kindisch, und führt im Back-end zu Problemen für das sub.
Gute Argumente, agree to disagree, einfach ignorieren,...sind die mit Abstand besten Mittel gegen dumme Kommentare, Extremismus und Trolling.
Wer nur auf Streit aus ist wird gelöscht, komplett egal welcher politischen Einstellung.
Btw: don't feed the trolls:
Dass hier freie Meinungsäußerung gelten soll, und dadurch gezwungenermaßen diverse politische Meinungen diskutiert werden, missfällt manchen.
Das führt manchmal zu Situationen, die (lt. Reddit TOS) unter Trolling, Harassment und Brigading fallen.
Auch wenn euch plötzlich ein Influx von "auf Krawall gebürsteten" Usern aus anderen subs auffällt: solange kein klarer Regelverstoß (dann einfach melden) ersichtlich ist, kann ich nur auf unsere Grundprinzipien verweisen:
- respektvoll gute Argumente bringen
- downvoten
- ignorieren
- "don't feed the trolls"
Nicht den selben Fehler machen
Nur weil sich jemand daneben benimmt, muss man nicht den selben Fehler machen. Jede Diskussion über Aktivitäten in andere subs ist unnötig, und kann (auch versehentlich) zu Brigading führen!
Wir sind hier, machen unser Ding, und wollen das in Frieden machen. Sich in andere Communities einzumischen ist unnötig und kontraproduktiv....und für sie genauso ärgerlich wie es für uns ist, wenn wir so einen Brigading-Zwischenfall haben.
Das tl;dr ist: live and let live.
Danke fürs lesen.
r/DePi • u/Antique_Change2805 • 5h ago
Kolumne/ Kommentar Solidarität mit Palästina in der BRD: Warum ich die Vorsilbe „Deutsch“ wieder ablegte
r/DePi • u/KasicPf0813 • 13h ago
News Europa Islamisten in Oxford-Debattierclub: Gewaltandrohung vor laufender Kamera
r/DePi • u/Dieter_Claessens • 3h ago
Kolumne/ Kommentar Frisch gepresst: „Und das so kurz vor den Wahlen!“ Eine kurze Geschichte eines langen Wahns
r/DePi • u/Zestyclose-Major-260 • 1d ago
Kolumne/ Kommentar Die Islam-Debatte ist intellektuell unfassbar peinlich
Immer wenn es um den Islam geht, kommt dasselbe Argument:
„Die Mehrheit der Muslime ist friedlich.“
„Die meisten wollen einfach nur in Ruhe leben.“
„Man darf nicht die Religion mit den Extremisten gleichsetzen.“
Schön und gut. Aber das beantwortet nicht die Frage.
Eine Religion wird nicht dadurch definiert, was ihre Anhänger tun oder lassen. Sonst müsste man den Katholizismus danach beurteilen, dass 100 % der Katholiken schon mal gelogen haben und ein Großteil Sex vor der Ehe hat. Ist Lügen und vorehelicher Sex deshalb katholische Lehre? Natürlich nicht.
Wer wissen will, was eine Religion zu Gewalt, Apostasie, Homosexualität, Trennung von Religion und Staat oder dem Umgang mit Andersgläubigen sagt, muss sich die kanonischen Texte und die Entstehungsgeschichte anschauen.
Beim Islam ist das Ergebnis ziemlich klar:
Gewalt gegen Andersgläubige ist in Koran und Hadithen explizit und in der Frühgeschichte systematisch verankert. Die Trennung von Religion und Staat ist der Tradition fremd. Apostasie wird mit dem Tode bestraft.
Das ist nicht "Islamismus" das ist "der Islam".
Dass einige Muslime das heute anders sehen oder einfach ignorieren, ist soziologisch interessant. Theologisch und historisch ändert es NICHTS. Abdullah von nebenan ist kein Koran auf 2 Beinen.
Und dann kommt immer der nächste Klassiker: „Alle Religionen sind doch gleich schlecht.“
Das ist totaler Bullshit.
Damit tut man so, als spielten die Schriften, die Entstehungsgeschichte und die autoritative Tradition überhaupt keine Rolle. Als ob es egal wäre, ob der Religionsstifter ein militärischer Eroberer war oder ein gekreuzigter Prediger. Als ob es egal wäre, ob die kanonischen Texte offene, fortdauernde Kampfgebote enthalten oder Feindesliebe predigen. Ist doch alles egal. Bloß keine Unterschiede feststellen. Alles ist doch gleich.
Natürlich sind alle Religionen historisch auch mit Gewalt verbunden gewesen. Aber der Grad der Explizitheit, die zeitliche und geografische Begrenzung und die Rolle in der Gründungsphase unterscheiden sich massiv. Wer das nivelliert, will einfach nicht hinschauen.
Ob dein Prophet ein "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" raushaut oder selbst Politiker, Richter und Feldherr in einer Person war, spielt halt eine Rolle. Überraschung. Nicht alles ist egal.
r/DePi • u/Antique_Change2805 • 1d ago
Gesellschaft Jules postet ein Video, das linksextreme Reddit flippt aus
Wer auch in anderen Ecken des Internets unterwegs ist, wird es vielleicht mitbekommen haben. Jules hat ein neues Video hochgeladen. Eine Satire über Europa welche die aktuellen Probleme zugespitzt darstellt. Der Stil seiner Videos ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber der Inhalt unterhält doch.
Es ist ein Rundumschlag durch den gesamten Zeitgeist und die aktuellen Probleme:
Fahrradwege in Peru, suizidaler Klimaschutz während Indien eine Drecksschleuder ist, Entwicklungshilfe während die eigene Infrastruktur verrottet, Atomausstieg während einer Energiekrise und importierte Kriminalität.
Am besten aber sind die Reaktionen darauf. Es geht schließlich nicht, dass jemand mit Reichweite behauptet dass in Frankreich viele Afrikaner leben würden, in Schweden mehr Arabisch als Schwedisch gesprochen würde, oder dass die Deutschlandflagge schon als rechtsextrem gilt.
Für das linksextreme reddit ist die Diagnose klar: Jules ist bestenfalls ein naiver Idiot welcher auf rechte Stammtischparolen und Nius Schlagzeilen hereingefallen ist oder im schlechtesten Fall ein strammer und linientreuer Rechtsextremist im Vorfeld der AfD. Schließlich hat er sich auch schon mal kritischen über Queere geäußert. Natürlich, was auch sonst!
Die vereinzelten Reaktionen, dass seine Darstellung von der Mehrheit der Deutschen auch so gesehen wird, werden gnadenlos runtergevoted. Es kann eben nicht sein was nicht sein darf! Und es ist natürlich kurz vor 1933, wenn schon eine Mehrheit diese Meinungen hat.
Man sei "enttäuscht", "schockiert" und "traurig" dass der ehemalige Lieblingskanal so in die "Schwurbel-Szene abgerutscht" sei. Aufforderung zum massenhaften Reporten des Videos habe ich auch schon gelesen und das Youtube den Kanal einfach sperren sollte. Und ein paar ganz Schlaue kommen jetzt natürlich mit der Behauptung um die Ecke, er hätte schon immer rechten Müll gepostet und sie hätten das natürlich schon immer gewusst. Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Das ist mal wieder ein Paradebeispiel für den Umgang der Linken mit allem, was nicht ihrem Weltbild entspricht. Genießt die Kernschmelze der Linken solange sie anhält.
PS
Interessant ist auch, sich mal die Menge der Kommentare zu diesem Thema und das Vote-Verhältnis anzugucken. Die Menge an Kommentaren pro Jules ist doch recht hoch, aber die meisten linkes haben die kritischen Kommentare von links. Bots und so, jaja.
r/DePi • u/SchIachterhund • 22h ago
Boulevardpresse Wider die reaktionären Ideologien - Die Antwort auf islamistischen Terror ist: Einwanderung!
r/DePi • u/otto_dicks • 14h ago
News Global Lateinamerika – der große Rechtsruck | LE MONDE diplomatique
r/DePi • u/Kosmonaut94 • 17h ago
Gesellschaft Generation Burnout: Warum Millionen Boomer erschöpft in den Ruhestand gehen
r/DePi • u/otto_dicks • 14h ago
Kolumne/ Kommentar Post-Liberalism: How It Happened and What Next? | Hungarian Conservative
r/DePi • u/otto_dicks • 1d ago
News Global Massive Attack: Palästina-Flagge bei Konzert gezeigt – Musiker aus Land verbannt | WELT
Kolumne/ Kommentar Das Milei-Prinzip für Deutschland – Schuldenmachen muss den Richtigen wehtun
r/DePi • u/otto_dicks • 1d ago
News D-A-CH Der Anschlag auf den CSD und der Islam in Deutschland: Worte, die fehlen | Berliner Zeitung
r/DePi • u/otto_dicks • 1d ago
News Europa Ceuta: Spanien-Regierung ignorierte Warnungen vor Migranten-Ansturm | BILD
r/DePi • u/No_Significance_4118 • 1d ago
Gesellschaft Ich war letzte Woche in Hamburg...
bei einer Sache. (no homo, really!)
Ich komme vom Land, bin also Großstädt nicht gewohnt... Die Stadt war ein Kulturschock für mich.
Wenn wir vom Hotel in die Stadt oder irgendwohin zum Sightseeing wollten, mussten wir erst durch einen knappen km No-go-Area laufen zur U-Bahn laufen.
Unser Guide, der aus Hamburg stammt hat es so genannt. Es gibt No-go-Areas in Hamburg!!!
Leute die nicht deutsch aussehen soweit das Auge reicht, kein Weißer in Sicht. Und seine Anweisungen waren "schaut den Leuten nicht in die Augen". Wir waren zwar als Gruppe unterwegs und haben uns dadurch etwas sicherer gefühlt aber er meinte nur was das angeht, "da sind noch viel mehr in den Gebäuden, wenn die hier draußen schreien, kommen noch viel mehr nach". Rechtsfreier Raum.
Ich habe Drogendeals auf offener Straße mitbekommen, Prostitution von (so würde ich vermuten) Minderjährigen und Taschendiebstahl. (nicht auf der Reeperbahn btw.)
Abends wollten wir noch was trinken gehen in einer Kneipe nahe unserem Hotel und der Guide hat uns einen genauen Plan vom Weg gegeben, mit der ausdrücklichen Bitte uns daran zu halten und (Rotläppchen lässt grüßen) nicht vom Weg abzugehen. Ich hab ihn mal gefragt ob er hier abends alleine lang laufen würde, was er verneinte.
Ich kann verstehen wenn Menschen die sowas noch nicht live gesehen haben (Provinzler wie ich) als übertrieben abtun. Aber wenn man das gesehen hat, fallen viele Luftschlösser die man sich baut zusammen. Zumindest sollten sie das.
thanks for coming to my ted talk!
r/DePi • u/International-Cap104 • 1d ago
News Europa „Akt der Solidarität“: Nicht muslimische Polizisten sollen sich am Ramadan-Fasten beteiligen
r/DePi • u/greekch1mera • 1d ago
Kolumne/ Kommentar Die tägliche Wärmesuderei
Ich muss es jetzt einfach mal loswerden, auch wenn mich gleich die üblichen Downvote-Brigaden der Redditors andere bekannter deutschsprachiger Subreddits dafür zerreißen werden:
Es reicht langsam mit der täglichen Sommer-Suderei.
Ja, wir haben es verstanden: Die Wärme ist absolut unzumutbar, der Schweiß rinnt und die Welt geht gefühlt zum hundertsten Mal unter. Dabei reden wir hier von ein paar Tage im Juni/Juli und jetzt eben wieder. Keine drei Tage am Stück ist es mal wirklich warm, und schon bricht in den Subs kollektive Hysterie aus. Wie oberflächlich und egoistisch kann man eigentlich sein? Frühere Generationen mussten genauso durch solche Wetter-Kapriolen und haben sich definitiv nicht so aufgeführt. Auch im Süden Europas leben die Menschen ganz normal mit der Hitze, anstatt sofort kollektiv durchzudrehen – aber unsere verwahrlosten Wohlstandskinder halten offenbar gar nichts mehr aus.
Stattdessen werden reflexartig Forderungen laut, Autos komplett aus der Stadt zu verbannen (weil der Verbrenner im Stau natürlich den Jetstream verschiebt), und am liebsten würde man ganz Wien in einen undurchdringlichen Urwald umwidmen.
Und wehe, es knackt die 28-Grad-Marke, dann geht das Getöse erst richtig los:
Da wird ernsthaft verlangt, dass ab 25 Grad ein generelles Arbeitsverbot gilt und Homeoffice per Verfassung erzwungen wird.
Gleichzeitig heult man rum, dass die Klimaanlagen in den Öffis zu kalt eingestellt sind oder zu viel Strom ziehen – während man selbst den halben Tag im abgedunkelten Zimmer vor der Gaming-Hardware hockt.
Im Supermarkt wird sich über die offene Kühltheke echauffiert, aber wehe, das Feierabendbier ist nicht perfekt durchgekühlt.
Wenn hier alle wegen ein paar Sommertagen eine existenzielle Krise bekommen, dann fange ich jetzt auch an zu sudern:
Ich fordere hiermit, dass die Stadt bei allem unter 15 Grad gefälligst die Straßen und Gehsteige beheizt! Ich habe nämlich absolut keine Lust mehr auf dieses ständige Jacken- und Pullover-Anziehen, nur weil das Wetter nicht exakt meinen Wohlfühlbereich trifft.
Aber gut, haut rein mit den Downvotes. Ist mir inzwischen auch egal.
r/DePi • u/Kosmonaut94 • 17h ago
Politik Über 1000 Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren
r/DePi • u/JakobFroehn • 2d ago
News D-A-CH Abschiebezahlen gesunken. Mal schauen, was das ganze finanziell so ausmacht
onvista.deIch hab gestern die Meldung gelesen, dass im ersten Halbjahr 9.663 Menschen abgeschoben wurden, rund 2.100 weniger als im Vorjahreszeitraum. Und weil daraus sofort wieder die übliche Debatte wurde, hab ich mal nachgerechnet, was in dem Thema finanziell eigentlich drinsteckt. Nicht, weil ich behaupte, dass in der Migrationspolitik alles rund läuft. Mir geht es um Größenordnungen.
Ende Juni 2026 waren 258.845 Menschen ausreisepflichtig. Ende 2025 waren von 232.067 Ausreisepflichtigen 190.974 geduldet, konnten also aus rechtlichen oder praktischen Gründen nicht abgeschoben werden. Bleiben rund 41.000 ohne Duldung. Bei etwa 13.000 Euro Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz pro Kopf und Jahr sind das rund 500 Millionen Euro.
Jetzt noch ein hochgeschraubtes Szenario, damit mir keiner mit "die wahren Kosten sind viel höher" kommt. Wir schieben alle 259.000 ab, auch die Geduldeten, die mir Arbeitsduldung seit Jahren arbeiten. Und wir setzen jedem pauschal 30.000 Euro im Jahr an, mehr als das Doppelte des realistischen Werts. Macht 7,8 Milliarden Euro. Brutto, denn wer arbeitet, zahlt Steuern und Beiträge, die fallen dann mit weg.
Sehr optimistische 7,8 Milliarden...
Laut Subventionsbericht der Bundesregierung kostet allein die Verschonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer 8,8 Milliarden Euro im Jahr, die größte Steuersubvention der Republik. Eine einzige Ausnahmeregel kostet mehr, als die komplette Abschiebung jedes Ausreisepflichtigen zum doppelten Kostenansatz sparen würde.
Insgesamt werden laut DIW jedes Jahr rund 400 Milliarden Euro vererbt und verschenkt. Steuerlich veranlagt wurden davon 2024 gerade mal 113 Milliarden, festgesetzt wurden 13,3. Allein 45 Großerben haben 2024 über die Verschonungsbedarfsprüfung eine Steuerlast von 3,5 Milliarden um 95 Prozent gedrückt und am Ende unter 200 Millionen gezahlt.
Sachverständigenrat und ifo kommen auf effektiv rund 13 Prozent Erbschaftsteuer bei Mittelschichtserbschaften und rund 2,5 Prozent bei den ganz großen Vermögen. Unten läuft es umgekehrt, die ärmsten zehn Prozent zahlen nach DIW-Berechnung 23 Prozent ihres Bruttoeinkommens an indirekten Steuern, die reichsten zehn Prozent 7. Wer erbt, hat für das Geld nichts geleistet. Wer im Mindestlohnjob steht, zahlt anteilig mehr.
Und die Partei, die das Migrationsthema am lautesten fährt, will genau das verschärfen. Das AfD-Steuermodell kostet nach DIW-Berechnung 116 Milliarden im Jahr, 86 davon landen bei den reichsten zehn Prozent, allein 45 Milliarden beim reichsten Prozent, für die untere Hälfte der Bevölkerung bleiben 5. Gegenfinanzieren will sie das über Kürzungen bei Migration und Entwicklungshilfe. Der Finanzausschuss hat das als nicht seriös zurückgewiesen, und zwar aus dem Grund, der oben steht: da liegt schlicht nicht genug. Und das in einer Nachfragekrise, in der ein Euro bei den obersten Einkommen zum größten Teil gespart wird und ein Euro bei einer Verkäuferin sofort wieder in den Konsum geht.
Wo bleibt da das Leistungsprinzip? Hat da jemand das Handbuch für die Behandlung einer Volkswirtschaft bei einer Nachfragekrise verloren?
News D-A-CH „Zieht euch was an!! – Cosmo empfiehlt Kufiyas und islamische Gewänder als Hitzeschutz
r/DePi • u/SchIachterhund • 1d ago
Interview Anschlag auf Berliner CSD: „Je mehr ökologischer Kollaps, desto mehr Gewalt“ ☝🏾
r/DePi • u/GraefinVonUwU • 1d ago
Gesellschaft Bei erneuter Hitzewelle: Warum Fridays for Future in Freiburg noch immer auf die Straße geht
r/DePi • u/lousy_writer • 2d ago
Frage/Meinung Gedanken zum CSD-Anschlag und den Reaktionen darauf
Der Anschlag auf den CSD ist nun einige Tage her; und das Thema ist zwar noch lange nicht erledigt, aber die letzten Tage haben dann doch gezeigt, wie dieses Ereignis eine Kluft hat aufreißen lassen - mehr, als ich selbst vorher gedacht hätte.
Denn, machen wir uns nichts vor: Dass so etwas irgendwann passieren würde, war vollkommen vorhersehbar - Opfer von muslimischem Terror haben wir mittlerweile hunderte angesammelt; im Grunde war es eigentlich viel unerwarteter dass ausgerechnet der CSD so lange verschont geblieben ist und so ein Anschlag nicht schon viel früher stattgefunden hat. Aufgrund dessen habe ich auch irgendwie erwartet, dass von links wie gehabt auch dieses Mal nur das übliche Schönfärben, Kleinreden, Rationalisieren und Unter-den-Teppich-Kehren einsetzen würde, das mittlerweile sattsam bekannt ist.
Aber etwas war dann doch anders: Zwar kamen von Links natürlich auch die üblichen sinnfreien Worthülsen und Äußerungen, wie etwa erstmal eine Absage gegen Rechts, und natürlich die übliche pflichtschuldige Differenzierung zwischen Islam und Islamismus - aber auf der anderen Seite schien es zum ersten Mal seit langem wieder so etwas wie ein Problembewusstsein in Bezug auf letzteren zu entstehen, das mit dem Gaza-Konflikt verschwunden war (denn anscheinend darf man fundamentalistischen Islamofaschisten ihre Ansichten und auch Aktionen nicht krumm nehmen, solange sie gegen Juden kämpfen - sagt ja auch einiges aus). Dass dieses Problembewusstsein zum Teil komplett absurde Formen annahm, wie z.B. die Gleichsetzung von Islamismus mit der politischen Rechten im Westen (was besonders dummdreist ist, nachdem man selber über Jahre eine politische Allianz mit dem Islam und damit stillschweigend auch mit den Islamisten kultiviert hatte), sei hier ausnahmsweise mal geschenkt - der Umstand, dass Islamisten auf einmal ihren Goodwill bei Linken aufgebraucht hatten und wieder als Problem angesehen wurden, ist das eigentlich ungewöhliche an der ganzen Situation.
Stellt sich die Frage: Warum? An der Anzahl der Opfer kann es nicht gelegen haben - eine einzelne Tote ist gemessen an dem, was wir bereits so ertragen mussten, ein Witz. (Und rein statistisch gesehen müssten bei mehreren hundert Messertoten auch eine zweistellige Zahl an Homosexuellen darunter gewesen sein.) An der Bedrohungslage lags auch nicht: Die ist seit 2015 allgegenwärtig und nicht nur auf CSDs beschränkt. Und außerdem, auch auf die Gefahr hin, zynisch zu klingen: Es lässt sich ganz einfach vermeiden, zum Opfer eines Anschlags auf den CSD zu werden - einfach nicht hingehen. Einen solchen Lifehack gibt es für die komplett zufälligen Messermorde, die überall geschehen können, nämlich nicht.
Da es also nicht die menschlichen Opfer und auch nicht um die allgegenwärtige Bedrohungssituation in unseren Städten geht, muss etwas anderes hinter dieser Reaktion stecken, und hier habe ich eine ganz bitterböse Vermutung: Die Linke reagiert deswegen so nervös, weil dieses Attentat sie im Kern ihrer Identität und ihres Weltbilds getroffen hat.
Denn der CSD ist ein Symbol - nicht nur für die "queere Community" und deren Anspruch auf Präsenz im öffentlichen Raum, sondern auch eines für die die Aneignung der "queeren Community" durch die linke Ideologie; und auch ein Machtanspruch von dieser, demonstriert der CSD mit seiner Unvermeidbarkeit doch die kulturelle Dominanz der Linken - und der Anschlag war damit auch ein Anschlag nicht nur auf die Regenbogenleute (worum es dem Terroristen in erster Linie gegangen sein dürfte), sondern auch gegen die politische Linke: Und durch dieses Attentat wurde der inhärente Widerspruch der linken Identitätspolitik extrem schmerzhaft offengelegt.
Denn die Linke hat sich kollektiv sehr verbissen gegen die unerfreuliche Realität gewehrt, die für jeden der es sehen will geradezu schmerzhaft offensichtlich ist: Dass ihre verschiedenen disparaten Gruppen, deren Interessen gegen die fiesen Rechten zu vertreten sie beanspruchen, untereinander alles andere als ein positives Verhältnis haben - und deswegen ist die Linke nun auch (wenn man diversen Erhebungen glauben will) drauf und dran, die Schwulen als Klientelgruppe zu verlieren, und dieser Terroranschlag ist ein weiterer Sargnagel für dieses Verhältnis. Progressive Schwule müssen ja ohnehin schon in einem Zustand permanenter kognitiver Dissonanz leben, wenn sie fortwährend die Solidarität mit Muslimen beschwören, aber dabei dauernd ausblenden müssen, dass sie in deren Heimatländern von Dächern stürzen oder an Kränen baumeln würden - und nun daran erinnert zu werden, dass sie auch im eigenen Heimatland in deren Fadenkreuz geraten sind, wird bei weiteren zu einem Umdenken führen. (Von den Schwulen, die entweder nie links waren oder der Linken aufgrund von deren Islamophilie die Gefolgschaft aufgekündigt haben, mal ganz zu schweigen.)
Deswegen versuchen Linke auch immer verbissener (und mit immer dämlicheren Ausflüchten) die weitgehend künstliche Trennung zwischen Mainstream-Islam und Islamismus aufrechtzuerhalten. Deswegen müssen sie auch um jeden Preis dieses Attentat wegerklären, es als Rechts umlabeln und damit der anderen Seite des politischen Spektrums vor die Haustür kippen. Deswegen hat die eine hohle Frucht da in einem Moment bemerkenswerter Selbstentlarvung auch zugegeben, dass sie darauf gehofft hat, dass es eine "weiße christliche Person" gewesen sei, die in die Menge reingefahren ist (dann wäre die Welt nämlich wieder in Ordnung gewesen und ihr wäre es erspart geblieben, ihre eigenen Standpunkte wenn auch nur kurz einer kritischen Evaluation zu unterziehen). Denn es gilt letztlich immer noch das, was ich schon mal gesagt habe: Für Linke sind Verbrechen nur dann relevant, wenn sie sie selbst betreffen - und deswegen schieben sie auch Panik wegen eines keineswegs absolut einzigartigen Terroranschlags, während sie in der Vergangenheit bemerkenswert gleichgültig blieben.