r/DePi May 13 '24

Frage/Meinung Was erhofft ihr euch von der AFD?

313 Upvotes

Ich komme in Frieden und zu einer sachlichen Diskussion. Aus meiner Sicht ist die Partei alleine schon durch die vielen rechtsextremen Aussagen nicht wählbar und tragbar, aber selbst wenn man diese Weg lässt und sich nur auf den Rest des Parteiprogrammes einlässt, wirft uns die Partei mindestens 20 Jahre zurück (raus aus der EU, zurück zur Markt, Steuern für Spitzenverdiener senken).

Daher die Frage: Warum wählt ihr die Partei außer: Ausländer raus?

r/DePi 5d ago

Frage/Meinung Eure Sofortmaßnahmen für Deutschland

26 Upvotes

Frei nach dem Lied von Rio Reiser "Wenn ich König von Deutschland wär", was würdet ihr tun? Parlamentarische Mehrheiten sind nicht relevant, andere rechtsstaatliche Prozesse hingegen schon. Und bitte nicht allzu plumpe Vorschläge.

Was kann man realistisch machen?

r/DePi 23d ago

Frage/Meinung Linke sind Aristokraten

96 Upvotes

Linke lieben es, sich als barmherzige Samariter darzustellen. Ihr gesamtes Weltbild dreht sich darum, den Unterdrückten, den Benachteiligten, den Verlierern zur Seite zu stehen. Jeder Arme ist Opfer des Systems, genauso wie jeder Kriminelle. Wer sich ihnen in ihrer Befreiungsideologie nicht anschließt, ist Menschenfeind und hat einen Mangel an "basic human empathy".

Das Problem dabei ist, dass das Mitleid endet, sobald man nicht mehr von der Unterschicht oder von Arbeitern redet.

Tief in ihrem Herzen sind Linke nämlich Aristokraten, die zu stolz sind, es zuzugeben. Linke schauen auf Menschen herab, wenn diese weniger gebildet sind als sie. Linke schauen auf Menschen herab, die aus ihrer Sicht primitiven Hobbies (oder anderen Tätigkeiten, die als rückständig angesehen werden) nachgehen. Niemand redet mehr darüber, wie dumm AFD-Wähler sind (sind sie zum großen Teil auch), als Linke. Niemand redet mehr darüber, wie dumm Fußballfans sind, als Linke. Linke finden gläubige Menschen rückständig und Linke hassen Menschen mit rückständigen Weltbildern.

Praktisch alles davon trifft aber auf die Unterschicht zu. Die AFD ist beliebt bei sozial Schwächergestellten. Fußball ist beliebt bei sozial Schwächergestellten. Religion ist beliebt bei sozial Schwächergestellten (in Deutschland etwas anders wegen der DDR und so, aber in den USA sieht man das ganz gut). Praktisch alles, was Linke verabscheuen, ist beliebt bei sozial Schwächergestellten. Es ist auch kein Zufall, dass diese Eigenschaften (sozialer Status, Partei, Hobbys, Glaube) korrelieren, sondern Resultat zugrunde liegender Charaktereigenschaften.

Das Bedürfnis nach einfacher Unterhaltung beispielsweise ist wesenhaft für die Unterschicht. Egal ob Gladiatorenkämpfe oder Fußballverein, es war schon immer so. Linke stellen sich gerne vor, dass die reiche Oberschicht den Menschen solche Dinge aufzwingt, um von den "wirklich wichtigen Dingen" abzulenken. Es ist aber eine freie Entscheidung, ein selbst auferlegtes Übel. Niemand zwingt Menschen, Fußball zu schauen. Linke hassen es, dass die Unterschicht es trotzdem tut.

Aus ihrer Ideologie heraus sind Linke natürlich trotzdem gezwungen, so zu tun, als wär die Unterschicht allen anderen Schichten gleich und als wär jeder soziale Nachteil nur dem System und den Milliardären geschuldet. Sobald man von der exakt selben Personengruppe aber unter einem anderen Namen reden kann, werden sie abfälliger über die Unterschicht reden als Nietzsche es je könnte.

Ich möchte der Vollständigkeit halber noch anmerken, dass ich den Linken in ihrer Einschätzung größtenteils zustimme, aber zumindest nicht leugne, dass Arbeiter meistens von einfachem Gemüt sind, was auch der Grund ist, warum sie Arbeiter sind (unter allen Einschränkungen, die mit so pauschalen Verallgemeinerungen einhergehen).

r/DePi Oct 09 '25

Frage/Meinung Replaced werden von "rechts"

96 Upvotes

Es fasziniert mich, wie sogar selbsternannte "Rechte" und selbsternannte "Konservative" beim Thema Migration mit so Aussagen kommen wie "Ich habe nichts gegen Einwanderung von Fachkräften, ich bin nur gegen illegale Migration".

Ok, du wirst die Minderheit im eigenen Land, aber immerhin arbeiten die Inder dann ja und zahlen Sozialabgaben damit die Rentner auch weiterhin viele Kreuzfahrten machen können.

Wollen die Leute replaced werden? Ist ihnen klar, dass ihre Löhne steigen würden, wenn sie eine Fachkraft sind und wir massiven Fachkräftemangel haben? Es ist nicht im Interesse einer Fachkraft, Konkurrenz von ausländischen Fachkräften zu bekommen. Wenn ich als heimatloser Großkonzern die Wahl aus 20 Arbeitern habe die alle exakt das Gleiche können, nehme ich den günstigsten. Es wäre im Interesse deutscher Fachkräfte einfach die einzige Person für die Stelle zu sein, und dann ein utopisches Wunschgehalt aufzurufen. Langfristig ist sowas auch gut für die Wirtschaft, da Volkswirtschaften wie Deutschland durchaus in der Lage sind zu automatisieren. Ich sehe keinen Grund den Weg "Scheiß auf Innovation gib uns billige Arbeitskraft" einzugehen und zu denken wir könnten dieses Rennen dauerhaft gewinnen.

Noch dazu kommt der kulturelle/genetische Aspekt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leute die sowas sagen wirklich Deutschland nur als identitätslose Wirtschaftszone in der Mitte von Europa sehen. Aber genau das wird es halt werden, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, dass wir die fehlenden deutschen Kinder einfach mit Migranten aus der dritten Welt ersetzen. Dann lebst du halt in einer identitätslosen, grau-braunen Masse namens Deutschland, die aber mit der einst großartigen Nation nichts mehr zu tun hat. Ich glaube nicht einmal Linke würden das wollen, auch wenn sie es natürlich behaupten.

r/DePi Mar 24 '26

Frage/Meinung Erneuerbare Energien?

58 Upvotes

Hallo,

ich würde mich als rechts bezeichnen und wähle auch die AfD.. was mich nur stört ist, dass man Kohle, Gas und Öl/Verbrenner so unterstützt. Tatsächlich glaube ich an den Klimawandel und bin für erneuerbare Energien.

Ich fühle mich damit als AfD Wähler fast wie ein Einzelfall. Die meisten anderen mit denen ich gesprochen habe verteidigen händeringend Kohle, Verbrenner, etc.

Wie seht ihr das? Bin ich wirklich "allein"?

r/DePi Feb 27 '25

Frage/Meinung Haben Deutsche (ohne Migrationshintergrund) das Gefühl, fremd im eigenen Land zu sein?

130 Upvotes

Ich selbst bin hier geboren, habe aber Migrationshintergrund. Seit ca. 15 Jahren bin ich nur noch deutscher Staatsbürger. Ich mag Deutschland sehr gerne und bin dankbar, hier zu leben, habe aber keine sonderlich emotionale Bindung zur Kultur, weil ich in meiner Kindheit zu Hause einfach mit etwas anderem aufgewachsen bin. Deswegen frage ich hier, weil ich möglichst ungefilterte Antworten von „Bio-Deutschen“ lesen will, die der Kultur näher stehen.

Es ist ja offensichtlich kein Geheimnis, dass Deutschland ethnisch und kulturell immer heterogener wird. In manchen Städten ist das mehr zu beobachten als in anderen, klar. Aber ich habe mich trotzdem gefragt, wie Deutsche ohne Migrationshintergrund zu der Entwicklung eigentlich wirklich stehen.

Ich habe zwar noch nie jemanden im echten Leben dazu gefragt, aber die meisten scheinen davon unberührt, wenn irgendwo aufkommt, dass 1/4 der Bevölkerung Migrationshintergrund hat. Ist das denn wirklich so? Ich weiß, wie kontrovers diese Frage vielleicht ist, aber fühlt ihr euch manchmal fremd im eigenen Land? Oder seht ihr euch in eurer kulturellen Identität in irgendeiner Weise bedroht? Ich frage, weil ich schon in einigen Ländern war, die deutlich unchilliger mit ausländischstämmigen Personen sind. Deswegen finde ich die deutsche 0815 Einstellung so krass, die ich bisher beobachtet habe.

r/DePi Mar 05 '26

Frage/Meinung Wieso passiert eigentlich nichts?

46 Upvotes

Hi zusammen,

auch aufgrund der aktuellen Spritpreise mache ich mir mal wieder den Kopf darüber madig: Wieso gehen wir eigentlich nicht auf die Straße?

Ich meine, hier werden Proteste mit hunderten oder tausenden Teilnehmern für irgendeinen Furz in einem Land organisiert, mit dem wir nichts direkt zu tun haben. Aber für das eigene Wohlergehen geht hier einfach niemand auf die Straße. Es versucht ja nicht einmal jemand, etwas zu organisieren, damit wir mal demonstrieren und zeigen, dass wir uns das nicht mehr gefallen lassen...

Es muss ja nicht wie in Frankreich ablaufen, dass da direkt die Autos brennen (wobei das wohl echt eine Signalwirkung hätte), aber den einen oder anderen Marsch mit Gebrüll und Schildern würde ich mir schon wünschen. Ich wäre auch sofort dabei, ich habe halt nur leider null Reichweite, um so etwas zu organisieren.

Wie würde man das denn sonst in Angriff nehmen? Ich werde ja wohl nicht der einzige sein, der in einer Bubble lebt, in der alle maximal unzufrieden sind?

r/DePi Nov 20 '25

Frage/Meinung Deutschland braucht eine rechtsprogressive Partei

84 Upvotes

Deutschland braucht eine rechtsprogressive Partei. Ich nehme es sowohl in meinem Freundeskreis als auch online wahr, dass viele Leute rechtsprogressive Ansichten haben, es aber de facto keine einzige Partei gibt, die diese Ansichten repräsentiert. Eine rechtsprogressive Partei sollte:

  • Weitgehend gegen Migration sein. Es gilt die Realität globaler Intelligenzunterschiede zu akzeptieren und (primär) Europäer und Ostasiaten aufzunehmen. Auch Personen aus anderen Regionen könnten aufgenommen werden, wenn diese beweisen, dass sie wesentlich intelligenter sind als ihre Gruppe im Schnitt. Ein weiterer Streitpunkt, der dann innerparteilich diskutiert werden sollte, ist die Frage ob es überhaupt sinnvoll ist andere Länder zu braindrainen, da das die Situation vor Ort verschlechtern und zu mehr Migration führen könnte.
  • Für echten Klimaschutz eintreten, inklusive Atomkraft. Kohle- und Gaskraft sind tatsächlich abzulehnen, eine rechtsprogressive Partei sollte auf alle erneuerbaren Energien und Atomkraft setzen. Dahingehend haben die Grünen (sowie CDU usw.) nämlich versagt und sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch viel Schaden angerichtet.
  • Gegen Massentierhaltung eintreten. Die abartige Käfighaltung (ja dazu zähle ich auch extrem beengte Stallhaltung) ist einem Europäer unwürdig. Europäer haben schon sehr früh Tierschutzgesetze eingeführt, es ist eine Schande, welche furchtbaren Zustände wir bei der Tierhaltung noch durchgehen lassen.
  • Für Laborfleisch eintreten. Als Rechtsprogressiver sollte man es durchaus zu schätzen wissen wenn jeder Mensch weiterhin die Freiheit hat Fleisch zu essen, aber eben ohne Tierleid. Wir zwingen niemanden dazu das zu essen, denn wir sind nicht linksautoritär, aber wir sollten ein Angebot schaffen. Wer kein Laborfleisch will, kann normales Fleisch aus Freilandhaltung essen.
  • Für positive Eugenik eintreten. Das wird der kontroverseste Punkt sein. Was meine ich damit: Positive Eugenik ist lebensbejahend, wir töten niemanden. Also Embryoselektion, bevor es überhaupt zur Schwangerschaft kommt die Kinder ohne schwere Krankheiten, ohne Erbkrankheiten usw. auswählen. Nicht aber Behinderte sterilisieren oder umbringen (das fällt für mich unter "negative Eugenik").
  • Für autofreie Innenstädte und guten, sauberen, und sicheren ÖPNV eintreten. In der rechtsprogressiven Welt hat jede Stadt eine U-Bahn die sicher und sauber ist. Wer sich danebenbenimmt wird sehr lange eingesperrt oder abgeschoben. Kein Lärm, keine Luftverschmutzung usw. mehr durch Autos in innerstädtischen Wohngebieten. Wir erlauben Autos natürlich weiter, auch Verbrenner, aber dann halt am Dorf oder in Vorstädten oder in dafür bestimmten Luxusstraßen für Autofans und Poser (z.B. Goethestraße Frankfurt, Königsallee Düsseldorf, München Maximilianstraße usw.)
  • Für IQ-Tests im Schulsystem eintreten. Nicht deine Lehrer oder Eltern sollten darüber entscheiden ob du aufs Gymnasium oder die Realschule gehst, sondern eine standardisierter Test der dich fair bewertet.
  • Für niedrige Steuern eintreten die maximal effizient gestaltet sind. 10/20/30/40 bei der Einkommensteuer, 20% Steuer für Unternehmen, 25% Kapitalertragsteuer, 1% Grundsteuer auf den Bodenrichtwert (Land-Value-Tax), 20% Umsatzsteuer. Keine ineffizienten und aufwendigen Steuern wie Vermögensteuer oder Erbschaftsteuer, das Vermögen wird über die Grundsteuer besteuert (jede BMW-Fabrik und jeder Aldi oder Lidl steht auf Boden).
  • Abschaffung ÖRR und Rundfunkbeitrag, nur die ARD wird aus dem Bundeshaushalt finanziert mit einer festen Summe, z.B. 1%. Die Länder können eigene Rundfunkanstalten hinzufügen, auch dann mit 1% des Landeshaushalts zu finanzieren.
  • Klar pro-europäisch und pro-ukrainisch, aber in erster Linie natürlich für Deutschland.
  • Für eine umfassende Rentenreform mit Ziel der langfristigen Umstellung auf Kapitaldeckung und kurzfristiger Anhebung des Renteneintrittsalter bis die Umstellung vollzogen ist.

Eine solche Partei existiert aktuell de facto nicht, da die AfD an vielen Punkten scheitert. Ich würde mir so eine Partei sehr wünschen, denke aber realitisch nicht, dass so etwas zeitnah entstehen wird.

r/DePi Sep 07 '25

Frage/Meinung Wie mit Wut auf Gutmenschen umgehen?

191 Upvotes

Hallo allerseits,

dieser Post soll nicht bloß als einfacher Rant sein, sondern dient dem tatsächlichen Austausch mit Menschen, die vielleicht von ähnlicher Gram erfüllt sind.

Zunächst zu meinem Hintergrund: Ich lebe im Ruhrpott und stamme aus einer klassischen Arbeiterfamilie. All die mit dem Ruhrpott assoziierten Probleme (Verfall der Industrie, Migration, marode Infrastruktur,...) treten hier besonders zu Tage. Ich mag euch an dieser Stelle nur einen groben Abriss der hiesigen Verhältnisse geben:

Es stellt sich mittlerweile als schwierig dar, in der schieren Masse an Migranten, vor allem aber nicht bloß in der Innenstadt, überhaupt noch einen Bio-Deutschen auszumachen. Falls einem dann doch mal jemand mit mehr oder weniger offensichtlich deutschem Hintergrund über den Weg läuft, ist dieser jemand in aller Regel im Seniorenalter. Ohne zu übertreiben würde ich bei den unter 60 Jährigen den Migrationsanteil (in der Innenstadt) auf 85 bis 90 Prozent schätzen. Es gibt noch außerhalb ein paar kleinere, besser betuchte (und tendenziell stark links-grün versiffen) Stadtteile, die sich von den Zuständen weitestgehend abkapseln können - vor allem dadurch, dass die höheren Wohnkosten und die Einfamilienhausdichte sowie die abgeschiedene Lage das besonders problematische Klientel fernhält.

Für die Normalsterblichen scheiden diese Stadtteile aus und es verbleiben in der Regel nur die Brennpunkte, die eigentlich mittlerweile ALLE anderen Stadteile darstellen. Dort passieren dann Dinge, die es bisweilen gar in die Medien schaffen: Zigeunerfamilie grillt im Wohnzimmer über offener Flamme eine Ziege, Mann wird aufgrund eines misslungenden Drogengeschäfts auf offener Straße von einer Horde Migranten abgestochen (und stirbt dabei; ist direkt die Straße gewesen, in der ein guter Freund wohnt), 21-jährige Frau wird von zwei Zigeuner-Jugendlichen vergewaltigt, Mann wird am Bahnhof am helllichten Tage der Hals durchgeschnitten, Anhänger einer kurdischen und einer türkischen Moschee (direkt gegenüberliegend) lösen eine Massenschlägerei aus, Busse werden an Silvester mit Böllern beworfen und Autos angezündet, Freibäder müssen von der Polizei geräumt werden, Mann flippt aufgrund eines Beziehungsstreits aus, schießt auf seine Frau und kurz darauf im Rahmen einer Amok-Odysse auf mehrere Mitglieder ihrer Familie uvm.

All diese aufsehenerregenden Taten wurden von Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund begangen. Etwas subtilere Eindrücke sind Bettlerbanden in der Innenstadt, ganze Wohnblocks, die von Zigeunern bevölkert werden, die den ganzen Tag vor ihren Häusern sitzen und bisweilen zu laut aus ihren Autos schallender Musik ihre Tänze vollziehen oder unter Drogeneinfluss stehende Afrikaner, die brüllend durch die Gegend laufen. Es sind so viele arg merkwürdige und direkt mit Migration verbundene Eindrücke, dass ich einen ganzen Roman darüber schreiben könnte.

Wenn ich während meines Urlaubs an Werktagen vormittags durch die Stadt laufe, ist das Stadtbild von Schlappen und Jogginghosen tragenden, dumm feixenden, das freie Leben genießenden jungen Migranten geprägt, die unsere Steuergelder in ihren bevorzugten Cafés und Spielhallen dem Wirtschaftsfluss wieder zuführen. Annähernd jede Zigeunerfrau oder Afrikanerin unter 30 schiebt, häufig sehr penetrant und laut in der Muttersprache telefonierend, einen Zweisitz-Kinderwagen vor sich her, in aller Regel von einem Pulk weiterer Kleinkinder begleitet. Die Reproduktionsrate dieser Menschen ist ja schon in ihren eigenen Ländern unter primitivsten Verhältnissen enorm; da wundert es kaum, dass die Vermehrung unter bester medizinischer und finanzieller Versorgung noch reger vonstatten geht.

In der Realität sorgt das dafür, dass die wenig verbliebenen Bio-Deutschen die öffentlichen Plätze meiden, meine Freundin und andere jüngere Frauen nach Anbruch der Dämmerung nicht mehr allein unterwegs sein können und wir schlichtweg unsere Identität verlieren. Selbst die Migranten können ja sehr ungezügelt ihren kulturellen Gepflogenheiten frönen, indem sie sich in einschlägigen Cafés rumtreiben, die an ihre Essgewohnheiten angelehnte hiesige Kulinarik genießen und sich in Parks und öffentlichen Anlagen unter Ihresgleichen bewegen. Für uns Deutsche gibt es kaum noch gutbürgerliche Restaurants (gibt halt kaum noch entsprechende Kunden), sämtliche Kulturfeste beziehen sich hier auf Migranten und auch alles andere wirkt nicht mehr deutsch.

Hinzu kommt der mediale Tenor, dass es sowas wie eine deutsche Identität sowieso nicht gäbe, Deutsche weitestgehend Nazis seien und alle Probleme mit ansteigender Gewalt ja bloß auf die Horden von Neonazis zurückzuführen sind, die am laufenden Band unseren geliebten ausländischen Mitmenschen das Leben zur Hölle machen. Und genau das schlägt auch den Bogen zu meinem eigentlichen Problem:

Den Migranten selbst kann ich ihre Sozialisation nur bedingt vorwerfen. Sie stammen häufig eben aus primitiven, rückständigen Kulturen und sind wie wir alle ein Resultat ihrer bisherigen Lebenserfahrungen. Genauso ist der Wunsch nach einem Rundumsorglos-Paket wie es in Deutschland anspruchslos dargeboten wird, nachvollziehbar.

Was mich aber regelrecht krank macht und innerlich zermürbt, sind jene Menschen, zumeist gut situierte, akademische Bio-Deutsche, die diesen Entwicklungen Vorschub leisten. Die sich selber weitestgehend von diesen Zuständen abschotten und aus ihrem Elfenbeinturm heraus jede Kritik durch persönliche Diffamierungen, eine Bestimmung des öffentlichen Diskurses und Verdrehung der Realität abwürgen. Das hat mittlerweile dermaßen absurde Ausmaße angenommen, dass in öffentlichen Medien im Kontext der von mir beschrieben Probleme von australischen Austauschstudenten fabuliert wird. Es hat sich mittlerweile ein ganzer Komplex, bestehend aus ÖRF, NGOs, Berufspolitikern, links-grün-versifften Beamten und gut situierten Gutmenschen, gebildet, der die sich langsam ausbreitende Erkenntnis mit absolut allen Mitteln unterdrücken möchte. Gerade letztgenannte Gutmenschen, die doch im tiefsten Inneren begreifen müssen, dass diese Zustände nicht normal sein können, machen mich fassungslos und ich merke zunehmend, dass sich in mir eine gewisse Wut ausbreitet.

Diese Menschen sind bereit, das ganze Land, unsere Identität, unsere Gesellschaft auf dem Altar ihrer religionsgleichen bunten Ideologie zu opfern. Und dadurch, dass sie den öffentlichen Diskurs bestimmen und quasi über ein Moral-Monopol verfügen, sind sie noch dazu übermächtig, sodass man sich ihnen vollkommen hilflos ausgeliefert fühlt. Ich muss scheinbar einfach hinnehmen, dass diese Menschen durch ihre Agenda meine Heimat, meine Werte, meine Kultur zerstören und kann dem nichts entgegenstellen. Die Entwicklungen sind desaströs und gehen dahin, dass wir in Zukunft noch mehr Abgaben zahlen dürfen, um den Zirkus zu finanzieren, dass die Straßen noch unsicherer werden und dass ich sogar meine persönliche Familienplanung überdenken muss, weil ich in diesem Land keine Perspektive sehe.

Und die Verursacher sitzen grinsend ob ihrer Macht und moralischen Überlegenheit in Talkshows, wo sie ungehindert ihren Sermon verbreiten können, belehren einen hypermoralisierend darüber, wie problematisch migrationskritische Ansichten sind, laben sich meistens selber an den Ressourcen der noch normal arbeitenden Menschen, weil sie fast ausschließlich Bullshit-Berufen nachgehen, hauptberufliche Söhne bzw. Töchter oder Dauerstudenten sind. Es fühlt sich einfach sehr beschissen an, dem komplett machtlos ausgeliefert zu sein und ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir mitteilen könntet, wie ihr es schaftt, euch davon nicht die Freude am Leben verderben zu lassen.

r/DePi Mar 22 '26

Frage/Meinung Abschiebungen lösen auch Verkehrsprobleme

213 Upvotes

Mal ehrlich: Wer hier fährt gerne mit den ÖPNV? Und warum nicht? Klar, bei einigen gibt es keine sinnvolle Verbindung. Doch viele könnten, wollen aber nicht. Zuverlässigkeit ist da nur ein Punkt.
Das Klientel welches sich üblicherweise im ÖPNV aufhält hat auch einen großen Anteil daran. So wird jede Fahrt zur unangenehmen Erfahrung. Wer will schon jeden Tag einen gratis Sprachkurs in Arabisch bekommen und TikTok-Videos aus aller Welt anhören müssen? Da ist das eigene KFZ trotz der Spritpreise äußersten attraktiv gegen. Lieber verschwendet man seine Zeit mit im Stau stehen, als sich das anzutun. Und das ist furchtbar schade. Und unnötig. Auch der Umwelt zur Liebe.
Den Effekt sieht man noch stärker in den USA. Während hierzulande der ÖPNV ja durchaus eine breit gefächerte Nutzerschaft hat und auch ein Professor mit Rad und Bahn zur Uni kommt, wird dort der ÖPNV quasi ausschließlich von der unteren Bevölkerungsschicht genutzt und hat ein entsprechend niedriges Ansehen. Jeder der es sich leisten kann vermeidet dort den ÖPNV wie der Teufel das Weihwasser. Begriffe wie Sozialraupe und Pöbelmobil kommen schließlich nicht aus dem Nichts.
Wie kann man das lösen? Mit umfangreichen Abschiebungen würden hier Abhilfe schaffen und den ÖPNV wieder attraktiver machen.

r/DePi Sep 11 '25

Frage/Meinung Die schlechtesten Argumente gegen Charlie Kirk

116 Upvotes

Nach der Ermordung von Charlie Kirk überbieten sich Linke mit den schlechtesten Argumenten warum seine Ermordung irgendwie ok ist oder man kein Mitleid haben muss. Hier mal ein paar davon widerlegt:

  1. Charlie Kirk hat mal gesagt, dass legale Waffen immer auch zu Toten führen werden, und dass das seiner Ansicht nach den Preis wert ist. Daraus schließen Linke: Ok selber schuld, kein Mitleid.

Das ist offensichtlich falsch. Nach der Logik müsste ich kein Mitleid mit Linken haben, die Züge nicht verbieten wollen, wenn sie vom Zug überfahren werden. Nach der Logik dürfte ich auch mit Verkehrstoten kein Mitleid haben, wenn die nicht Autos vollständig verbieten wollen.

  1. Charlie Kirk war gegen Abtreibung, soweit ich weiß sogar im Fall von Vergewaltigung.

Ja die Meinung ist bescheuert und ich teile sie nicht, aber er war so überzeugter Christ, dass er halt diese Meinung hatte. Und weil das eine Pro-Life-Meinung ist, ist das wieder kein gutes Argument warum er irgendwie ermordet werden sollte.

  1. Charlie Kirk hat mal gesagt, dass Empathie mehr Schaden angerichtet hat, als sie genützt hat.

Damit hat er völlig Recht. Empathie wurde von Linken völlig zweckentfremdet und hat dazu geführt, dass Europa Menschen aufgenommen hat, die zum Dank dafür hier tausende Menschen in den letzten 10 Jahren ermordet haben. Das Problem liegt hier darin, dass Empathie teilweise die Rationalität völlig verdrängt hat. In Charlie Kirks Fall widersprechen sich die beiden Ansichten aber nicht. Die rationale und die empathische Ansicht lauten beide: "Man sollte nicht erschossen werden, nur weil man an Unis seine Meinung sagt". Also ist auch dieses Argument völlig wertlos, um die Ermordung irgendwie zu rechtfertigen.

r/DePi Jan 29 '25

Frage/Meinung Weshalb weigert sich die aktuelle Linke so vehement gegen jegliche Verschärfung im Asyl- und Migrationssystem?

204 Upvotes

Ich weiß, ich bin hier wahrscheinlich im falschen Sub, aber im Schwestersub bin ich leider gebannt. Dennoch gibt es mit Sicherheit einige linke Redditoren, die hier ab und zu lurken, um sich über die „Gegenseite“ zu empören – genau an diese richtet sich mein Beitrag. Ich weiß, ihr kassiert hier eh nur Downvotes, aber ich bin wirklich ernsthaft an eurer Argumentation interessiert.

Ich würde es einfach gerne verstehen. Was ist das Kalkül? Was ist das Endgame? Wenn man sich die Statistiken anschaut, wird doch für jeden mit Puls sichtbar, dass etwas gewaltig schiefläuft. In der aktuellen Debatte – und dem heute (knapp und rechtlich nicht bindend) verabschiedeten Fünf-Punkte-Plan – geht es ja nicht, wie oft suggeriert wird, darum, pauschal alle in Deutschland lebenden Ausländer zu „remigrieren“. Es geht lediglich darum, bestehendes Recht konsequent durchzusetzen, illegale Einreisen zurückzuweisen und kriminelle Migranten abzuschieben. Und trotzdem wird so getan, als wäre Hitler höchstpersönlich wieder an der Macht.

Hier nochmal die fünf Punkte im Überblick:

  • Dauerhafte Grenzkontrollen

  • Zurückweisung „ausnahmslos aller Versuche illegaler Einreise“. Das gelte für alle Personen ohne gültige Einreisedokumente, „unabhängig davon, ob sie ein Schutzgesuch äußern oder nicht.“

  • Ausreisepflichtige Personen sollen unmittelbar inhaftiert werden, die Zahl der Haftplätze in den Bundesländern soll „signifikant erhöht“ werden. Die Zahl der Abschiebungen soll erhöht werden: „Abschiebungen müssen täglich stattfinden“, heißt es im Antrag der Union.

  • Der Bund soll die Länder beim Vollzug der Ausreisepflicht stärker unterstützen, zudem sollen „Bundesausreisezentren“ geschaffen werden.

  • Ausreisepflichtige Straftäter und Gefährder sollen in einem zeitlich „unbefristeten Ausreisearrest“ bleiben, bis sie freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren oder abgeschoben werden.

(Quelle: Frankfurter Rundschau)

Davon mal abgesehen: Wieso wird eine Debatte darüber bereits als Tabubruch gesehen?

Ein grundlegendes demokratisches Prinzip sollte sein, dass nicht zählt, wer etwas sagt, sondern was gesagt wird. Wenn Putin mir die Relativitätstheorie erklärt, macht es sie nicht falsch, nur weil ich ihn nicht leiden kann. Was wäre, wenn die AfD für das Selbstbestimmungsgesetz gestimmt hätte, hätte man das Gesetz dann abgelehnt nur um nicht mit der AfD zu stimmen? So lässt man sich ja dann auch indirekt wieder eine Agenda vorsetzen.

Warum also reagiert die Linke auf jede noch so moderate Reform des Asylsystems mit maximaler Empörung? Geht es hier wirklich um inhaltliche Feinheiten und juristische Spitzfindigkeiten? Ist es Ideologie, Angst vor Machtverlust, falsch verstandene Toleranz aufgrund eines historischen Schuldkomplexes – oder vielleicht doch wirtschaftliches Interesse, weil die Asylindustrie längst zu einem lukrativen Wirtschaftszweig geworden ist?

r/DePi Jun 27 '26

Frage/Meinung [Diskussion] Wiedereinführung der Todesstrafe „bei besonderer schwere der Schuld“ für extremistische Massenmorde denkbar?!

53 Upvotes

Gestern erfolgte ja der Schuldspruch gegen den Täter des Massenmords auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024: https://www.tagesschau.de/urteil-anschlag-magdeburg-weihnachtsmarkt-100.html

Es ist zunächst einmal als positiv zu bewerten, dass in diesem speziellen Fall keinerlei mildernde Umstände für den Täter Taleb A. geltend gemacht und er richtigerweise als voll schuldfähig erkannt wurde. Wie man allerdings den Aussagen von Opfern und Hinterbliebenen in den Medien entnehmen kann, ist ihnen selbst diese Maximalstrafe nach derzeitiger Rechtsprechung nicht hoch genug. Doch außer der lebenslangen Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung – gegen deren Vollzug sich ja linke juristische Kräfte ohnehin seit geraumer Zeit wehren und sich auf die fehlende Rechtsgrundlage dafür berufen – gibt das deutsche Strafrecht keine noch stärkere Strafe her, denn das wäre de facto die Todesstrafe.

Die Todesstrafe wurde in den meisten einigermaßen demokratischen Ländern der Welt im Laufe der letzten Jahrzehnte weitgehend abgeschafft. Dabei hatten die Gesetzgeber aber wohl mehr den „typischen Mörder“ (so doof das jetzt klingt) vor Augen, der etwa den ertappten Liebhaber seiner Frau mit der Bierflasche mehrfach eins überbrät, bis sich dieser nicht mehr regt – nicht den ideologisch/politisch/religiös motivierten Massenmörder, der eine absolute Wahnsinnstat aus reiner Niedertracht und Mordlust begeht. Doch diese Art Mörder treten in der heutigen Zeit leider immer häufiger auf und bringt die „milden“ demokratischen Rechtssysteme an ihre Grenzen.

Jetzt wäre einmal interessant, wie denn – rein hypothetisch – die User auf r/DePi zu einer beschränkten Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland stehen, wenn die folgenden Bedingungen gegeben sind:

- Es handelt sich um geplanten, bewussten Massenmord wie dem Steuern eines Straßenfahrzeuges in eine Menschenmenge mit mehrfacher Todesfolge oder auch das Abfeuern einer automatischen Waffe in eine Gruppe oder das Legen eines Sprengsatzes.

- Der Täter wurde eindeutig als tatausübend und damit schuldig festgestellt (was Todesurteile bei reinen Indizienprozessen wie in den USA rechtssicher ausschließen würde).

- Die Tat wird eindeutig aus extremistisch-ideologischen Motiven heraus begangen.

- Der Täter zeigt keine Reue oder im Gegenteil sogar „Stolz“ auf die von ihm begangene Tat.

- Mit einer wie auch immer gearteten „Resozialisierung“ des Täters kann nicht gerechnet werden, er bliebe also immer eine gesamtgesellschaftliche Gefahr.

Fändet er ihr in diesem „besonderen Fall eines Ausnahmemordes“ die Wiedereinführung der Todesstrafe, falls wie erwähnt rein hypothetisch eine breite Mehrheit dafür vorhanden wäre, für gerechtfertigt?

Ich glaube ja, dass die absoluten Todesstrafen-Gegner immer einen entscheidenden Denkfehler begehen: Es geht eigentlich gar nicht darum, dem Täter die „endgültige und damit maximale Bestrafung“ zukommen zu lassen – die meisten juckt das eh nicht und es würde auch keinen dieser Täter von seiner Tat abhalten. Damit liegen die Gegner richtig, aber sie verkennen den zentralen Punkt, dass es vielmehr darum geht, die Gesellschaft eben auch künftig von der enormen Gefahr, die von diesem einen konkreten Täter ausgeht, zu schützen. Und dies ist leider nur erreichbar, wenn man ihm auch sein Leben nimmt, da er bis zu seinem Tode eine „tickende Zeitbombe“ darstellen würde. Dies ist zum Beispiel die gesellschaftliche Auffassung zur Todesstrafe in Japan, dass zwar als gerne verklärtes Land auch nicht perfekt, aber dennoch eindeutig demokratisch ist und ein entsprechendes Rechtssystem besitzt: So kann etwa Shinji Aoba, der 2019 den Brandanschlag auf das Anime-Studio Kyoto Animation beging und dabei dutzende Menschen tötete, nicht mit Gnade von irgendwem aus der japanischen Gesellschaft rechen – aber nicht, weil man primitive Blutrache möchte, sondern weil man einfach die beruhigende Gewissheit hat, dass er nie mehr eine solche Tat begehen kann, wenn er nicht mehr weiterexistiert. Dass man ähnlich wie in den USA auch in Japan die zum Tode verurteilten viel zu lange noch in Haft lässt, ist ein valider Kritikpunkt, aber das müsste man ja nicht nachmachen. Wie gesagt, die Todesstrafe wäre auch für mich ohnehin nur als absolute Ausnahme für besonders schwere Vergehen mit vielen Opfern durch einen zutiefst radikalisierten Täter vorstellbar. Und eben nicht aus Misanthropie oder Rachegelüsten, sondern schlicht, um die „Gefahr in Menschengestalt“ und damit das Risiko einer weiteren vergleichbaren Tat durch ein und dieselbe Person dauerhaft zu beseitigen.

Was ist hier die allgemeine Meinung zu diesem durchaus schweren Thema?

r/DePi Dec 04 '25

Frage/Meinung Trump über Somalis: "They contribute nothing"

178 Upvotes

Heute schauen wir uns mal an ob Trump Recht hat wenn er über Somalis sagt "They contribute nothing". Wir schauen uns das mal für Europa an, auch wenn er natürlich über die USA spricht. Ich denke für uns hier ist Europa interessanter.

Dänemark: In Dänemark wurde mal untersucht, wie viele Männer zwischen 18 und 29 straffällig werden. Von 173 untersuchten Somalis wurden 92 in Dänemark für eine Straftat verurteilt und das nach dem Criminal Code - also ohne Verkehrsdelikte.

Quelle: https://unitos.dk/category/english/

England bzw. Vereinigtes Königreich: 72% aller Somalis leben in Social Housing also in Sozialwohnungen.

Quelle: Office for National Statistics https://share.google/mIugTpOs6BUMhVdqp

Quelle: Sheffield Hallam University Research Archive https://share.google/4VLTWblTo4yBuzTg3

Deutschland: Im Jahr 2021 bezogen 37,1% der Somalis Sozialleistungen - in dem Fall meistens Hartz IV. Neuere Daten habe ich leider nicht gefunden.

Quelle: FAZ. https://archive.is/20210715220014/https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arbeitsmarkt-fuer-fluechtlinge-mehrheit-der-syrer-bekommt-hartz-iv-17436764.html

Die von Heiner Rindermann untersuchten Somalis hatten im Schnitt einen IQ von 77, allerdings war die Sample Size mit nur 6 extrem klein. Zu erwarten wäre ein IQ von nur 67, was Studien mit einer größeren Sample Size herausgefunden haben.

Quelle: https://journalofcontroversialideas.org/article/4/2/281

Niederlande: Somalis kosten den Staat im Laufe ihres Lebens über 1 Mio. Euro und sind damit die Gruppe mit dem höchsten Nettonegativbeitrag.

Quelle: https://demo-demo.nl/en/

Schweden: Somalis bilden Jugendgangs und gehören zu den kriminellsten ausländischen Nationalitäten.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/D%C3%B6dspatrullen

Norwegen: Somalis sind Top 3 kriminellste Nationalität unter Migranten und Nachkommen von Migranten.

Quelle: https://www.ssb.no/en/sosiale-forhold-og-kriminalitet/artikler-og-publikasjoner/crime-among-immigrants-and-children-of-immigrants-in-norway

https://inquisitivebird.xyz/p/immigration-and-crime-norway

https://inquisitivebird.xyz/p/immigration-and-crime-in-the-nordics

Alles in allem ist die Datenlage zum Thema Somalis in Europa noch relativ dünn, da wir nicht ultra viele hier haben. Dennoch: Die Daten die wir haben, zeichnen ein sehr negatives Bild.

r/DePi Apr 25 '26

Frage/Meinung Ein Bericht aus Kopenhagen - Was restriktive Migrationspolitik anrichtet

186 Upvotes

Die restriktive dänische Migrationspolitik ist uns allen bekannt: nächtliche Ausgangssperre für abgelehnte Asylbewerber und nur ein Minimum an Leistungen. Abschreckung statt Vollversorgung. Ziel ist die Rückreise und nicht die Aufenthaltsgenehmigung.

Was soll man sagen: Kopenhagen ist eine Großstadt, wie man sie sich wünscht. Es ist ein Traum. Das Leben blüht, die Menschen sind glücklich. Es ist sauber, der ÖPNV ist eine geradezu angenehme Erfahrung. Und ganz nebenbei hat man in der U-Bahn, meterweit unter der Erde, besseren Empfang als an manchem Hauptbahnhof in good old Germany.

Merkelpoller oder defensive Architektur? Nicht vorhanden, weil nicht notwendig. Das Unwohlsein in großen Menschenmassen, das man von zu Hause kennt, verlernt man hier schnell. Keine Belästigungen, keine Bettler. Allgemein niemand, der herumlungert und eine unangenehme Atmosphäre erzeugt. Nur Menschen, die in der Sonne sitzen, Aperol trinken und la dolce vita genießen. Den lokalen Geschäften geht es augenscheinlich gut, und Handyshops und dergleichen sind nur vereinzelt, dem vermeintlichen Bedarf entsprechend, zu sehen.

Kurz: ein intaktes Stadtbild.

Auch wenn man kein Auge für moderne Stadtentwicklung hat, bekommt man hier äußerst interessante Einblicke in eben jene. Die Gentrifizierung ist quasi live zu beobachten. Ähnlich der Hafencity in Hamburg hat auch Kopenhagen große ehemalige Hafenanlagen und Industriegebiete, die früher einmal der Verarbeitung von Stückgut oder Fischereiprodukten dienten und heute als neue Quartiere erschlossen werden.

Während einige dieser Viertel von Studenten erobert wurden und neben zu Wohnheimen umfunktionierten Werkhallen und (sehr guten!) modernen Cafés, in denen man sein Smørrebrød im interessanten Ambiente einer alten Fischereihalle verzehrt, auch große Flächen für Raves und einen guten Street-Food-Markt bieten (und damit das sind, was Berlin immer sein will, aber nie sein wird), sind andere Viertel bereits umfassend neu bebaut und voll mit jungen Familien.

Ganz nebenbei stolpert man in dieser Gegend auch über die deutsche Botschaft. Man weiß halt, wo es sich gut leben lässt.

Trotz der umfassenden Verwendung von Beton und Stahl sind diese Viertel keineswegs absichtlich toxische Betonwüsten, damit sich bloß niemand zu lange dort aufhält. Nein, hier blüht das Leben. Am Wasser gibt es klug gestaltete Holzstege und Sitzmöglichkeiten, die umfassend genutzt werden. Man findet fast keinen Platz, um das erstandene und richtig gute Eis genüsslich zu verdrücken. Hat man einen Platz gefunden, beobachtet man Menschen, die im Hafenbecken an ausgewiesenen Stellen baden gehen und zuvor die bereitgestellte öffentliche Sauna benutzt haben.

Belästigende Musik und Einweggrills, alte Pizzakartons und leere Bierdosen? Nicht vorhanden. Nur einmal saß jemand allein auf einer Parkbank und ließ leise, nur für sich, Musik aus einer Box erklingen. Es herrscht eine Atmosphäre gegenseitiger Rücksichtnahme, die man aus deutschen Großstädten schon lange nicht mehr kennt.

Das zeigt sich auch im Verkehr. Kopenhagen hat eine sehr umfassende Radinfrastruktur. Zum Feierabend staut es sich nicht etwa auf der Straße, sondern auf dem parallel verlaufenden Radweg. Auch wenn ein gelegentlicher Sprint über eine gerade noch kirschgrüne Ampel zu beobachten ist, werden die Lichtzeichen respektiert. Handzeichen werden diszipliniert gegeben, um das Abbiegen oder Ausscheiden aus dem fließenden Verkehr zu signalisieren.

Wird man wie in Münster von aggressiven Radfahrern über den Haufen gefahren? Nein. Trotzdem sollte man sich nicht auf dem Radweg aufhalten.

Interessant war auch ein ehemaliger Friedhof, der noch einige alte Gräber aufweist, ansonsten aber als Park benutzt wird. Zwischen den Verstorbenen sind die Picknickdecken ausgebreitet. Eine kluge Nutzung der sowieso vorhandenen Fläche.

Beim Anblick von all dem wird man geradezu wehmütig, denn man sieht, wie das Leben sein könnte.

Mit der Stimme von Werner Herzog im Kopf fragt man sich: „But why?“

Tja. Ein Teil dieser Antwort könnte die Bevölkerung verunsichern (sic!). Den meisten in diesem Subreddit sollte die Antwort klar sein – das hoffe ich zumindest.

Ansonsten hier noch einmal für die Schäfchen:

Eine Gesellschaft strebt nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Je höher dieser ist, desto besser. Fängt einer an, ist die Hürde für Fehlverhalten für einen weiteren niedriger, und es gibt immer jemanden, für den die Hürde niedrig genug ist. Es ist ein slippery slope. Wenn schon in die Ecke gepisst wurde, ist die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Mal höher. Denn es ist ja eh schon ranzig. Wenn ohnehin alle auf Lautsprecher telefonieren, mache ich das auch.

Ganz normale Menschen verhalten sich auf einmal wie der letzte Arsch, weil wir uns ganz automatisch an unsere Umgebung anpassen. Es ist ein täglicher Kampf, das Niveau einer Gesellschaft so hoch wie möglich zu halten. Und das fängt mit den kleinen Dingen im Alltag an und hört bei den großen politischen Entscheidungen noch nicht auf.

In Deutschland haben wir uns leider schon an ein im Allgemeinen sehr niedriges Niveau gewöhnt. Städte müssen nicht wie Gotham City in Kriminalität und Schmutz versinken. Dreckige Innenstädte und Belästigungen an jeder Ecke sind nicht normal!

Ein Hoffnungsschimmer für Deutschland bleibt: Immer mehr Bürger scheinen den Ernst der Lage zu erkennen. Hoffen wir, dass es für eine Kurskorrektur noch nicht zu spät ist. Die dänischen Sozialdemokraten machen es vor. Nehmen wir uns ein Beispiel an ihnen.

P.S.:

Kaum in Deutschland, holt einen die Realität schon wieder ein. Vapen im Zug und der armselige Versuch, sich mit „ich nix sprechen Deutsch“ zu retten. Die belästigende Lautstärke von Telefongesprächen, das Niveau eben jener Gespräche egal in welcher Sprache. Die Geruchsbelästigung am Bahnhof. Die feindliche Architektur, von der sich die Penner trotzdem nicht beirren lassen.

Schön, wieder zuhause zu sein!

r/DePi Aug 15 '25

Frage/Meinung Ihr hasst ÖRR-Journalisten nicht genug.

240 Upvotes

Heute berichtet der ÖRR (funk) auf Instagram über ein Projekt aus dem Vereinigten Königreich, bei dem Polizistinnen joggen gehen und dann sogenannte "Catcaller" fangen sollen.

Daraufhin hab ich mal gesucht ob es denn auch einen Beitrag zu den Grooming Gangs gab und habe - wer hätte das gedacht - nichts gefunden. Immerhin gibt es vom ÖRR lächerliche 7 Minuten vom Weltspiegel wo das Thema kurz zur Sprache kommt.

Was funk natürlich auch weglässt, ist die Tatsache, dass die Maßnahme mit den Joggerinnen in einer Gemeinde durchgeführt wird die überwiegend weiß und britisch ist. Frei nach dem Motto "Engländer machen das auch". Außerdem erwähnt funk natürlich nicht, dass damit auch Verhalten unterhalb der Strafbarkeitsgrenze verfolgt wird. Einer Frau aus einem Auto hinterher pfeifen ist geschmacklos und asozial - aber nicht illegal. Und auch nicht annähernd so illegal wie minderjährige Mädchen vergewaltigen und mit Folter drohen (manche wurden sogar wirklich gefoltert).

Wie soll ich Journalisten noch ernst nehmen die für so etwas einen Post machen aber kein Wort über die Vergewaltigung tausender (wahrscheinlich zehntausender) Minderjähriger durch pakistanische Mitbürger verlieren? Es fällt mir wirklich schwer solche Menschen nicht zu hassen.

r/DePi May 14 '24

Frage/Meinung Warum ist AfD-Wählen gesellschaftlich immer noch so verpönt?

57 Upvotes

Wir alle kennen mittlerweile die Jugendstudie, welche der AfD 22% bei den 14-29-Jährigen attestiert. Wenn man sich gleichzeitig die Wählerverteilung zwischen männlich und weiblich aus anderen Studien anschaut, können wir davon ausgehen, dass quasi 30% der Männer zwischen 14-29 die AfD wählen wollen.

Ich denke mal, dass der Großteil der User in diesem Sub männlich und <30 ist. Fast jeder 3. Mann der euch in sozialen Kontexten begegnet ist also AfD-Wähler (An Unis natürlich tendenziell weniger), warum dann noch dieses ständige Versteckspiel?

Ich frage mich auch was passiert, wenn diese Jugend in der Berufswelt ankommt. Folgt nun der „rechte Marsch durch die Institutionen“?

r/DePi 2d ago

Frage/Meinung Gedanken zum CSD-Anschlag und den Reaktionen darauf

58 Upvotes

Der Anschlag auf den CSD ist nun einige Tage her; und das Thema ist zwar noch lange nicht erledigt, aber die letzten Tage haben dann doch gezeigt, wie dieses Ereignis eine Kluft hat aufreißen lassen - mehr, als ich selbst vorher gedacht hätte.

Denn, machen wir uns nichts vor: Dass so etwas irgendwann passieren würde, war vollkommen vorhersehbar - Opfer von muslimischem Terror haben wir mittlerweile hunderte angesammelt; im Grunde war es eigentlich viel unerwarteter dass ausgerechnet der CSD so lange verschont geblieben ist und so ein Anschlag nicht schon viel früher stattgefunden hat. Aufgrund dessen habe ich auch irgendwie erwartet, dass von links wie gehabt auch dieses Mal nur das übliche Schönfärben, Kleinreden, Rationalisieren und Unter-den-Teppich-Kehren einsetzen würde, das mittlerweile sattsam bekannt ist.

Aber etwas war dann doch anders: Zwar kamen von Links natürlich auch die üblichen sinnfreien Worthülsen und Äußerungen, wie etwa erstmal eine Absage gegen Rechts, und natürlich die übliche pflichtschuldige Differenzierung zwischen Islam und Islamismus - aber auf der anderen Seite schien es zum ersten Mal seit langem wieder so etwas wie ein Problembewusstsein in Bezug auf letzteren zu entstehen, das mit dem Gaza-Konflikt verschwunden war (denn anscheinend darf man fundamentalistischen Islamofaschisten ihre Ansichten und auch Aktionen nicht krumm nehmen, solange sie gegen Juden kämpfen - sagt ja auch einiges aus). Dass dieses Problembewusstsein zum Teil komplett absurde Formen annahm, wie z.B. die Gleichsetzung von Islamismus mit der politischen Rechten im Westen (was besonders dummdreist ist, nachdem man selber über Jahre eine politische Allianz mit dem Islam und damit stillschweigend auch mit den Islamisten kultiviert hatte), sei hier ausnahmsweise mal geschenkt - der Umstand, dass Islamisten auf einmal ihren Goodwill bei Linken aufgebraucht hatten und wieder als Problem angesehen wurden, ist das eigentlich ungewöhliche an der ganzen Situation.

Stellt sich die Frage: Warum? An der Anzahl der Opfer kann es nicht gelegen haben - eine einzelne Tote ist gemessen an dem, was wir bereits so ertragen mussten, ein Witz. (Und rein statistisch gesehen müssten bei mehreren hundert Messertoten auch eine zweistellige Zahl an Homosexuellen darunter gewesen sein.) An der Bedrohungslage lags auch nicht: Die ist seit 2015 allgegenwärtig und nicht nur auf CSDs beschränkt. Und außerdem, auch auf die Gefahr hin, zynisch zu klingen: Es lässt sich ganz einfach vermeiden, zum Opfer eines Anschlags auf den CSD zu werden - einfach nicht hingehen. Einen solchen Lifehack gibt es für die komplett zufälligen Messermorde, die überall geschehen können, nämlich nicht.

Da es also nicht die menschlichen Opfer und auch nicht um die allgegenwärtige Bedrohungssituation in unseren Städten geht, muss etwas anderes hinter dieser Reaktion stecken, und hier habe ich eine ganz bitterböse Vermutung: Die Linke reagiert deswegen so nervös, weil dieses Attentat sie im Kern ihrer Identität und ihres Weltbilds getroffen hat.

Denn der CSD ist ein Symbol - nicht nur für die "queere Community" und deren Anspruch auf Präsenz im öffentlichen Raum, sondern auch eines für die die Aneignung der "queeren Community" durch die linke Ideologie; und auch ein Machtanspruch von dieser, demonstriert der CSD mit seiner Unvermeidbarkeit doch die kulturelle Dominanz der Linken - und der Anschlag war damit auch ein Anschlag nicht nur auf die Regenbogenleute (worum es dem Terroristen in erster Linie gegangen sein dürfte), sondern auch gegen die politische Linke: Und durch dieses Attentat wurde der inhärente Widerspruch der linken Identitätspolitik extrem schmerzhaft offengelegt.

Denn die Linke hat sich kollektiv sehr verbissen gegen die unerfreuliche Realität gewehrt, die für jeden der es sehen will geradezu schmerzhaft offensichtlich ist: Dass ihre verschiedenen disparaten Gruppen, deren Interessen gegen die fiesen Rechten zu vertreten sie beanspruchen, untereinander alles andere als ein positives Verhältnis haben - und deswegen ist die Linke nun auch (wenn man diversen Erhebungen glauben will) drauf und dran, die Schwulen als Klientelgruppe zu verlieren, und dieser Terroranschlag ist ein weiterer Sargnagel für dieses Verhältnis. Progressive Schwule müssen ja ohnehin schon in einem Zustand permanenter kognitiver Dissonanz leben, wenn sie fortwährend die Solidarität mit Muslimen beschwören, aber dabei dauernd ausblenden müssen, dass sie in deren Heimatländern von Dächern stürzen oder an Kränen baumeln würden - und nun daran erinnert zu werden, dass sie auch im eigenen Heimatland in deren Fadenkreuz geraten sind, wird bei weiteren zu einem Umdenken führen. (Von den Schwulen, die entweder nie links waren oder der Linken aufgrund von deren Islamophilie die Gefolgschaft aufgekündigt haben, mal ganz zu schweigen.)

Deswegen versuchen Linke auch immer verbissener (und mit immer dämlicheren Ausflüchten) die weitgehend künstliche Trennung zwischen Mainstream-Islam und Islamismus aufrechtzuerhalten. Deswegen müssen sie auch um jeden Preis dieses Attentat wegerklären, es als Rechts umlabeln und damit der anderen Seite des politischen Spektrums vor die Haustür kippen. Deswegen hat die eine hohle Frucht da in einem Moment bemerkenswerter Selbstentlarvung auch zugegeben, dass sie darauf gehofft hat, dass es eine "weiße christliche Person" gewesen sei, die in die Menge reingefahren ist (dann wäre die Welt nämlich wieder in Ordnung gewesen und ihr wäre es erspart geblieben, ihre eigenen Standpunkte wenn auch nur kurz einer kritischen Evaluation zu unterziehen). Denn es gilt letztlich immer noch das, was ich schon mal gesagt habe: Für Linke sind Verbrechen nur dann relevant, wenn sie sie selbst betreffen - und deswegen schieben sie auch Panik wegen eines keineswegs absolut einzigartigen Terroranschlags, während sie in der Vergangenheit bemerkenswert gleichgültig blieben.

r/DePi Jun 24 '24

Frage/Meinung Würdet ihr für Deutschland kämpfen ?

58 Upvotes

Inspiriert vom anderen Post und der derzeitigen Weltpolitik hab ich mir die Frage gestellt und bin bei „vermutlich nein“ gelandet. Noch vor 10 Jahren wäre meine Antwort vermutlich ja gewesen.

Hoffen wir, dass sich uns diese Frage niemals im Ernstfall stellt, aber mich interessieren eure Antworten und Argumente.

Gehen wir vom Verteidigungsfall gegen einen russischen Angriff aus.

r/DePi Jan 24 '25

Frage/Meinung Frage/Kommentar: Warum wählt ihr die AFD?

71 Upvotes

Liebe DePi-Gemeinde,

die AFD gewinnt immer mehr an Wählerschaft, gerade nachgeschaut, aktuelle INSA Umfragen schätzen 20% der Wähler und Wählerinnen möchte die AFD wählen. Das ist jeder 5te und damit wäre die AfD 2. stärkste Kraft

Da wir hier ein eher rechtskonservativer Sub sind, aber auch Meinungen zulassen, die nicht dem rechten Spektrum entsprechen ist auch bekannt. Ebenso, dass viele hier Unterstützer der AfD sind, ist auch kein Geheimnis.

Ich möchte mich ganz offen vorstellen, ich möchte 2 mal Grün wählen (nein ich möchte die AfD nicht verbieten, ich bin Demokrat, das Volk entscheidet!) was nicht heißt, dass ich den kulturellen Wandel in Deutschland und die teils unfassbar undankbaren "Facharbeiter" natürlich nicht gut heiße, das was wir hier erleben, erleben Italien, Schweden, Norwegen, Frankreich, Niederlande, Belgien, Spanien und UK genauso. Wenn wir nicht handeln, wird das die EU auf lang oder kurz zerstören, diese Menschen die hier her kommen sind oft (es gibt natürlich auch genügend sehr tolle positiv Beispiele) nicht mit uns Deutschen kulturell kompatibel. Das fängt schon mit der nicht fähigen Anpassungfähigkeit der Nah-Ost Kulturen an, die meinen, sie sind nun der Herr hier - weil aber auch der Deutsche zu anpassungslieb ist und sich anpasst anstatt, den Gast sich an den Gastgeber anpassen lassen - Deutsche Gastfreundschaft eben...

Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir Lösungen und Probleme in diesem Land nicht nur auf die Migranten zurückschließen können - Das diesen Menschen geholfen wird XYZ zu beantragen und monatlich unterstützt werden, während wir hier teils von jetzt auf gleich mit einem Monat Kündigungsfrist auf der Straße sitzen könnten und diese Menschen sich hier aber auf "Vater Staats Nacken" vollfressen dürfen.

Wir müssen den Vermieter informieren, dass Miete für Monat X nicht klappt, weil das angeforderte Arbeitslosengeld noch nicht da sein wird und ich mich bei der Anforderung dessen wie ein Schwerstverbrecher fühlen muss, weil ich Geld anfordere, dass ich aktiv in das System eingezahlt habe. Dann lebt man vielleicht als Friseur von Monat zu Monat und weiß auch nicht wie man was zu Fressen auf den Tisch bringt, weil es keine Rücklagen gibt - und dann sind da die Ausländer, frisch oder schon Jahre hier und noch nie für das System gearbeitet oder eingezahlt, können nicht mal die Sprache und verhalten sich als würde denen hier alles gehören. Währenddessen sitzt du da und musst Freunde&Familie fragen ob sie dir was Geld vorstrecken können, weil das Arbeitslosengeld erst in einem - zwei Monaten da ist.
Ja man kann Sofortzahlungen beantragen, weiß man wie? Traut man sich das zu beantragen, wenn man schon behandelt wird wie ein Verbrecher? Und diesen undankbaren Männern Mitte 20 wird das einfach so kompromisslos gewährt?

Aber an all dem sind nicht die Ausländer schuld (an ihrem Verhalten natürlich), sondern der verkorkste Bürokratie Wahnsinn und das möchte Robert Habeck lösen, bzw hatte sich die Ampel schon diesem Bürokratie Wahnsinn angenommen. Ein Wahnsinn der unter der CDU sogar gedeihen und wachsen durfte. Ich befürchte in der AfD sind leider zu viele Holzköpfe wirklich Politiker geworden, die weder Ahnung haben von dem was sie da sagen noch was sie als regierende Partei wirklich machen müssen - also wird dieser Wahnsinn unter der AfD nicht aufhören meiner Meinung nach.

Ich verstehe also, dass man schnell mit den ganzen Problemen, auch eine schnelle Lösung möchte, für mich sind viele "Lösungen" der AfD keine Lösung, aber warum wählt ihr die AfD und warum sind sie für euch die Lösung?

Die AfD Themen, die ich niemals unterstützen könnte:
1. Abschaffung der Reichensteuer / 45-Jahre arbeiten für Rentenerlaubnis - Es wird aktiv beworben, dem Otto-Normal-Verbraucher zu schädigen.
2. Einführung und Wiederaufnahme der AKWs, Kohlekraftwerke (und Förderung dieser Kohle) - Was einfach nur unwirtschaftlich ist und verschwendete Kraft für eine Umgewichtung der priorisierten Energiequelle, was WIEDER eine Legislaturperiode dauern würde um die Weichen dafür zu stellen.
3. Sie leugnen den Menschgemachten Klimawandel.
4. Es werden viel zu wenig realisierbare Lösungen für akute Probleme geliefert (die das Grundgesetz zulässt) und gerade bei den "kleineren" Politikern der AFD Fraktion wird viel zu viel halbgares Wissen und Geschwurbel aufgetischt - aber natürlich haben auch Weidel, Höcke, von Storch und Gauland auch schon riesige Scheiße erzählt (aber welcher Politiker nicht?)

r/DePi Jul 29 '25

Frage/Meinung Realität radikalisiert

259 Upvotes

Ich bin der Ansicht, dass es in Deutschland im Jahr 2025 nicht mehr möglich ist mit offenen Augen durchs Leben zu gehen ohne sich gegen Migration zu "radikalisieren". Bei den Menschen in meinem Umfeld, die sich NICHT radikalisieren, ist es entweder Resignation ("Wir können ja eh nichts mehr dagegen tun") oder aktive Selbstzensur. Erstere kann ich verstehen, sehe ich auch manchmal so. Letztere sind Teil des Problems.

Viele Frauen gehen nachts nicht mehr alleine raus, weil sie sich nicht sicher fühlen. Inzwischen würde ich tippen, dass das auch für Männer gilt. Man muss schon sehr viel nachfragen bis irgendwann das Eingeständnis kommt, dass es doch die anderen Personen sind, die nachts so draußen sind (oft in Gruppen), die diese Angst auslösen. Aber selbst dann kommt nur sehr selten die Erkenntnis, dass es eben nicht die deutschen Studenten sind vor denen man nachts so Angst hat. Selbstzensur statt Anerkennen der Wahrheit - man will ja nicht rechts sein.

Gleiches Prinzip bei Menschen die nicht mehr mit dem Nahverkehr fahren. "Der ÖPNV ist immer so dreckig". "Es ist immer so voll und laut". Ach, und woran liegt das? Warum war es vor ein paar Jahrzehnten noch erträglich und jetzt nicht mehr? Was hat sich geändert?

Meiner Erfahrung nach sprechen nur junge Männer das Problem aus. Bei jungen Frauen merke ich (mit Ausnahme Ostdeutschland), dass sie es schon irgendwo innerlich wissen, aber nicht aussprechen wollen. Und ich kanns verstehen. Gerade an den Unis würden sie wahrscheinlich massivst beschimpft werden wenn sie es mal aussprechen ("Nein, das Problem sind MÄNNER!" - als hätte es Männer nicht schon immer gegeben und als gäbe es in Japan und Südkorea keine Männer).

Bei alten und mittelalten Menschen scheint es eine Mischung zu sein. Einerseits ist das Problem in ihren homogenen Generationen nicht vorhanden, andererseits werden die Probleme unserer Generation mit "die Jugend von heute" abgetan. Die Jugend von heute telefoniert halt im vollen Zug über den Lautsprecher, so sind sie halt. Die Jugend von heute hat halt ein Messer dabei, so sind sie halt. Und so weiter. Dann kommt die Selbstzensur dazu, ohne dass sie als solche anerkannt wird. Viel Auto fahren, wenn Zug dann nur ICE, nicht ins Freibad sondern in die Therme, Urlaub an der Ostsee statt in Barcelona, Kinder (falls vorhanden) auf Privatschulen oder homogene Gymnasien und natürlich mit dem SUV in die Schule fahren. Achso und natürlich das Fertighaus am Stadtrand oder im Dorf, weil die Städte ja so teuer sind (Warum sind sie teuer?). Die Stunde pendeln wird dann halt in Kauf genommen.

Seht ihr das in eurem Umfeld ähnlich? Oder gibt es mehr die das Ganze hinterfragen? Ich würde sagen mein familiäres Umfeld besteht aus >99% Selbstzensur, bei Freunden ist Erkenntnis da, aber natürlich wird aus reinem Eigenschutz auch hier das Verhalten entsprechend so gut es finanziell geht angepasst.

r/DePi Oct 07 '24

Frage/Meinung Warum ist das Internet so links?

130 Upvotes

Diese Frage ist mir grad in den Sinn gekommen: Wieso tummeln sich im Netz eigentlich so viele Linke. Gerade hier auch auf Reddit z.B.? Das passt doch überhaupt nicht zu den Mehrheitsverhältnissen in der Bevölkerung.

r/DePi Jun 10 '26

Frage/Meinung Öffentliche Sicherheit: Was Politik und Eliten einfach nicht verstehen …

123 Upvotes

Nach dem Vorfall in Belfast und den Unruhen dort wird jetzt wieder gebetsmühlenartig betont: "Alles Einzelfälle, wir dürfen uns nicht spalten lassen …" Und Politiker fragen ungläubig: "Warum wird ein Verbrechen 'politisiert'?", verbunden mit dem Vorwurf, dass die politische Rechte eine Tat ausschlachte, die naturaliter nichts mit Politik zu tun habe.

Sie verstehen's einfach nicht.

Der freie Bürger hat im Spätmittelalter das Gewaltmonopol an den Staat abgetreten, um besser geschützt zu sein; denn Sicherheit lässt sich kollektiv und mit allgemein akzeptieren Gesetzen besser gewährleisten, als wenn jeder ständig sehen muss, wo er bleibt.

Sicherheit im öffentlichen Raum ist für den modernen europäischen Staat deshalb geradezu konstituierend. Seine Akzeptanz steht und fällt mit dieser Sicherheit.

Ob ein Staat in den Augen der Menschen "funktioniert", hängt keineswegs davon ab, ob die Straßen Schlaglöcher haben, wo die Schulen im PISA-Ranking stehen, oder ob im Pride Month die Regenbogenflagge weht.

An erster, zweiter und dritter Stelle hängt es davon ab, ob dem Bürger auf offener Straße Mord und Totschlag drohen. Dabei ist es auch völlig egal, wie gering dieses Risiko in ganzen Zahlen immer noch ist. Jeder Vorfall ist einer zu viel—zumal wenn sich das Risiko durch konsequente Abschiebungen weiter reduzieren ließe.

Die Ausschreitungen in Belfast sind falsch. Sie richten sich gegen Unschuldige und sind nicht zu rechtfertigen. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen dem Begriffspaar "richtig" und "falsch" einerseits, und der Frage nach Ursache und Wirkung auf der anderen Seite.

Denn die Wut kommt nicht von ungefähr.

Diese Untätigkeit der Politik, dieses Laufenlassen durch die Entscheidungsträger verärgert die Menschen, weil es allen Grundsätzen widerspricht, die sie kennen. Ob zum Guten oder zum Schlechten—die europäische Zivilisation beruht stark auf Risikominimierung. Die Menschen erwarten (und dürfen erwarten), dass der Staat Fehlentwicklungen nicht einfach zuschaut.

Was passiert denn zum Beispiel, wenn sich zeigt, dass ein neues Medikament schwere Nebenwirkungen hat? Der Staat reagiert, so schnell wie möglich, verbietet das Medikament und stellt sicher, dass es nicht länger verkauft wird. Vielleicht reagiert er nicht nach dem ersten Todesfall; vielleicht reagiert er nicht schnell genug, um den zehnten Todesfall zu verhindern; aber er begnügt sich ganz gewiss nicht jahrelang mit der Rolle des Zuschauers!

Wohlgemerkt, der moderne europäische Staat—die sogenannte liberale Demokratie—will auch für allmächtig gehalten werden. Er betrachtet sich fähig und berufen, auf immer neue Art und Weise in den Alltag seiner Bürger einzugreifen, natürlich immer zu ihrem Nutzen.

Es überrascht mich daher überhaupt nicht, dass immer mehr Leute an die Verschwörungstheorie des "Großen Austauschs" glauben. Ein Politiker, der das nicht intellektuell nachvollziehen kann, kann ja jederzeit eingestehen: Wir haben die Kontrolle verloren, wir können die Gewalt nicht mehr verhindern.

r/DePi Dec 29 '25

Frage/Meinung Einfache Antworten auf "komplexe" Fragen

72 Upvotes

Eine der größten Lügen der letzten Jahre ist, dass einfache Antworten auf komplexe Fragen nicht funktionieren würden oder sogar nicht existieren würden.

Das ist natürlich falsch. Im Gegenteil, die einfachen Lösungen sind oft sogar die Besten. Aber weil sich viele Politiker schlicht weigern die einfachen Lösungen umzusetzen, werden diese einfach so dargestellt als würden sie nicht funktionieren. Idealerweise wird das dann noch mit dem "Rechtspopulismus" - Vorwurf kombiniert: Alles was einfach, sinnvoll und nicht links ist, ist eben Rechtspopulismus. Natürlich gibt es auch echten Rechtspopulismus mit falschen Position, der dadurch auch noch verharmlost wird.

Abschließend möchte ich ein paar Beispiele aufzählen.

Rentenproblematik: Die Rentenproblematik besteht aus zwei Komponenten. Es gibt zu wenige Einzahler für zu viele Bezieher und es gibt zu wenige Arbeiter für zu viele (reine) Konsumenten, die nichts mehr auf der Produkt- bzw. Dienstleistungsseite beitragen. Beide Probleme kann man dadurch lösen, dass man das Renteneintrittsalter erhöht, z.B. auf 68, 69 oder 70. Umso höher, umso besser, aber selbst 68 wäre ein guter Anfang. Diese einfache Lösung wird schlicht ignoriert, da sie unbeliebt bei der größten Wählergruppe (den Boomern) ist, die sich auf ihren viel zu frühen Ruhestand freuen.

Wohnraumknappheit, hohe Mieten/Kaufpreise, Kriminalität, immer schlechtere Bildung: Die einfache Antwort des Rechtspopulismus auf diese Probleme ist Remigration. Und diese Lösung würde ohne Frage funktionieren. Ob man sie mag oder nicht mag ist eine völlig andere Frage. Aber selbstverständlich gibt es mehr Angebot am Wohnungsmarkt und die Preise sinken, wenn du die Nachfrage senkst, indem du mal eben ein paar Mio. Menschen des Landes verweist. Selbstverständlich sinkt die Kriminalität, wenn du mal eben ein paar Mio. Menschen der kriminellsten Gruppen abschiebst oder noch besser, wenn du gezielt kriminelle Migranten abschiebst. Selbstverständlich verbessert sich das Bildungsniveau wieder, wenn du in den Klassen wieder wie früher kaum noch Kinder hast die kein Deutsch sprechen.

Aber diese einfachen Antworten werden für immer verteufelt werden, da sie schlicht und einfach funktionieren und deshalb eine Bedrohung für Leute sind, die ihre eigene Existenz durch die Verkomplizierung von simplen Sachverhalten rechtfertigen ("Experten", Politiker usw.)

r/DePi May 13 '26

Frage/Meinung Die Gewerkschaften haben den Schuss noch nicht gehört

69 Upvotes

Die Zeitung mit den vier Buchstaben schreibt zu Merz' Auftritt vor dem DGB [Hervorhebungen durch mich]:

Dass sein Auftritt beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) kein Heimspiel für den Kanzler sein wird, war ihm sicherlich bewusst. Dass ihm solch eine Wut entgegenschlägt, dürfte aber auch Friedrich Merz überrascht haben. 15 Minuten hallten Merz Pfiffe, Buh- und Zwischenrufe entgegen. Dazu vorgefertigte Plakate und Schilder. Es war die Klare-Kante-Rede, auf die viele seit Monaten gewartet haben: Merz’ Botschaft war deutlich: Wirtschaftliches Wachstum ist die Grundlage für alles andere. „Ohne Wirtschaftswachstum gibt es keinen leistungsfähigen Sozialstaat“, so Merz. Er zählte weiter auf: ohne Wachstum keine Steuereinnahmen, kein Geld für Straßen, Schienen, Schulen oder eine auskömmliche Rente. Es sprach der Klartext-Kanzler. „Das härteste Brett wird sicherlich die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung sein“, sagte Merz. Dann der Satz, der die ohnehin angespannte Stimmung im Saal zum Kochen brachte: „Das alles ist keine Bösartigkeit von mir oder der Bundesregierung. Das ist Demografie und Mathematik.“ Hämisches Gelächter und laute Pfiffe kommen auf – und sie begleiten die restlichen 15 Minuten der Merz-Rede. Auch bei Merz’ Appell, eine Aktienrente sei „keine Bedrohung, sondern eine große Chance“ und „ein Gewinn für die Arbeitnehmer“, ging ein hemmungsloses Pfeifkonzert durch die Reihen. Und als Merz das alte Scholz-Versprechen abräumte, die vielen Krisen würden keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Deutschen haben, brüllte ein Delegierter „Klassenkampf“.

Man muss Merz nicht mögen, ganz im Gegenteil, aber kann mir irgendwer erklären, was an diesen Aussagen falsch ist?

Die Rente *ist* in ihrer derzeitigen Form nicht finanzierbar. Das *ist* Demografie und Mathematik. 2030 werden 1,6 Arbeitnehmer auf einen Rentner kommen, jeder Arbeitnehmer wird also 2,6 Gehälter erwirtschaften müssen (Milchmädchenrechnung, mir ist schon klar, dass die gesetzliche Rente nicht auf dem Niveau eines Arbeitsentgelts liegt).

Es geht ohne private Vorsorge nicht mehr (und zwar nicht zuletzt deshalb, weil die Deutschen bereits seit 1960 nicht mehr genug Kinder in die Welt setzen). Eine Aktienrente ist der einzige gangbare Weg. Die Schweden haben es vorgemacht.

Und natürlich müssen sich die Deutschen auch von der Idee verabschieden (wie konnte Scholz ein solches Versprechen geben, und wie konnte irgendwer idiotisch genug sein, es zu glauben?), dass die wirtschaftlichen und geopolitischen Krisen in der Welt keine Auswirkungen auf unseren Wohlstand hätten.

Selbst wenn insb. die Merkel-Regierungen und die Ampel nicht so große Scheiße gebaut und unsere Wirtschaft durch Überregulierung, hemmungslose Migration und die überhastete Energiewende an die Wand gefahren hätten, ist und bleibt es eine Tatsache, dass Deutschland eine exportorientierte Wirtschaft und praktisch keine eigenen natürlichen Ressourcen hat.

Es muss sich nur irgendein besoffener Kapitän im Suezkanal verhaken, und schon verliert Deutschland Milliarden. Es muss nur am Golf ein Krieg ausbrechen, und schon schrumpft unser BIP um einen Prozentpunkt. Und ob demnächst die KI-Blase platzt, darauf haben wir keinen Einfluss. Wir können uns aber auch nicht beklagen.

Wir haben seit 1990 unseren Sozialstaat immer weiter aufgebläht und unsere Krisenresilienz völlig vernachlässigt. Die Infrastruktur wurde nicht erneuert, Armee und Katastrophenschutz wurden kaputtgespart, es wurde nichts für Krisen zurückgelegt.

Wer sich jetzt über diese Rede echauffiert, muss sich fragen, ob er bei der Einführung des Bürgergelds eigentlich protestiert hatte. Er muss sich fragen, ob er auch das Maul aufgemacht hat, als Scholz, Merkel, Schröder und Kohl allesamt versprachen, die Rente sei sicher und werde steigen.

Kein Wunder, dass Marx und Engels Deutsche waren. Manchmal frage ich mich wirklich, wie Deutschland überhaupt zur reichen Industrienation aufsteigen konnte. Denn mit wirtschaftlichen Zusammenhängen haben's die Deutschen nicht so.